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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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4,4 von 5 Sternen
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am 19. April 2010
Um es gleich vorweg zu sagen: Dieser historische Roman gehört für mich zu dem Besten was ich von zeitgenössischen Schriftstellern bisher gelesen habe.
Mario Vargas Llosa wollte 1990 selbst Präsident eines lateinamerikanischen Landes,nämlich Perus, werden, und man merkt dem Roman an, dass Llosa eigene Erfahrungen über die Mechanismen der Macht gewonnen hat. Da wird nicht einfach nur so dahinphantasiert. Auf mich den tiefsten Eindruck machte die irrwitzige Brutalität, derer sich der Protagonist dieses Romanes, der Diktator Trujillo, genannt der Ziegenbock, genüßlich bedient, und wie plastisch - ohne auf es auf reißerische Effekthascherei anzulegen - es Llosa versteht, dies in Szene zu setzen. Der Spitzname Ziegenbock spielt auf die ungezügelte Triebhaftigkeit des Diktators an. Llosa versteht es meisterlich, dazu eine äußerst beeindruckende Rahmenhandlung aufzubauen. In dem Charakter des Diktators erkenne ich ansonsten einen modernen Robespierre, mit lateinamerikanisch-bunten Abwandlungen. Wer nicht für ihn ist verschwindet spurlos, meist nach langen Folterungen über die Klippen geworfen - den Haien zum Fraß.
Das ist ja alles nicht einfach ausgedacht, sondern Realität gewesen.
Wie Llosa dazu noch die Parallelhandlung der vier Attentäter "einbaut", ist einfach großartig und trägt zu atemloser Spannung bei.
Dabei bedient sich Llosa einer verständlichen Sprache, ohne elitären Anspruch, wie es wirklich nur große Könner beherrschen.
Dieses Buch muss man gelesen haben. Uneingeschränkt 5 Sterne!
PS (07.10.2010):
Der Literaturnobelpreis ist wirklich verdient!
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am 7. Mai 2017
Bis vor einiger Zeit habe ich 15 Jahre im Land "des Ziegenbocks" gelebt, deshalb hat mich das Buch fasziniert. Zweimal habe ich es schon gelesen. Das ist Geschichte in Spannung verpackt.
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Dieser historische Roman verwebt zwei Geschichten ineinander. Die eine ist über Rafael Leonidas Trujillo, Spitzname El Chivo ("Ziegenbock"), der 1930-1961 die Dominikanische Republik regierte. Zwar hat er sein Land stark reformiert und weiterentwickelt, doch sein korruptes und brutales Regime schreckte auch vor Attentaten und Massakern an politischen Gegnern und der Bevölkerung nicht zurück. Der Preis für den Fortschritt war seine gnadenlose Diktatur. Doch erst nach seinem missglückten Attentat auf den Präsidenten von Venezuela wurde er schließlich von seinen eigenen Leuten und mit Hilfe der CIA gestürzt und während einer Revolution 1961 ermordet. Diese Revolution von 1961 sowie die Monate der Unruhen und der Anarchie nach seinem Sturz bilden den politischen Hintergrund dieses Romans.
Die zweite Geschichte ist das (fiktive) Schicksal einer Frau, der Tochter eines Politikers, der bei Trujillo in Ungnade gefallen war - und diesem zu seiner Rehabilitation die Entjungferung seiner Tochter anbot. Die Tochter verlässt das Land, doch sie kehrt als erwachsene und inzwischen sehr erfolgreiche Frau in den 90er Jahren zurück. Sie sucht die Konfrontation mit ihrer Heimat und ihrer Familie, die sich beide in schlechterem Zustand befinden als zu Zeiten Trujillos. Es steht die Frage im Raum, inwieweit Trujillos höhere Ziele für das Land in gewissem Maße dessen brutale Maßnahmen rechtfertigen - und entsprechend die "höheren Ziele" ihres eigenen Vaters dessen Vorgehen gegen sie selbst. Ob sie ihrem Vater jemals verzeiht, bleibt offen.
Der Peruaner Vargas Llosa ist einer der führenden Autoren Lateinamerikas. Nach seinem Studium in Madrid lebte er 30 Jahre in Europa - und kehrte erst kürzlich nach Lima zurück, wo auch dieses Werk entstand. Vargas Llosa erzählt spannend, wie der Komplott ablief und wie die Rebellen untereinander kommunizierten. Diese Abläufe funktionieren bei fast jeder Revolution nach ähnlichen Regeln, was sich eine CIA zu Nutzen macht. Es zeigte sich jedoch ähnlich wie heute im Irak eine gewisse Inkompetenz: für die Zeit nach Trujillo gab es keinen Nachfolgeplan, weshalb das Land in eine Anarchie fiel. Schließlich setzte sich Balaguer durch, bezeichnenderweise die ehemals rechte Hand Trujillos. Inmitten der Revolution bewahrte er stets eine neutrale Position und spielte die Mächte gegeneinander aus. Das Buch vermittelt hier, was politische Intelligenz bedeutet. Es ist ein dickes Buch und der Leser sollte Interesse an Politik und an Lateinamerika haben, doch dann ist es mitreißend und spannend zu lesen!
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am 8. Dezember 2010
1. Zeit und Aufbau: Das Ende der Diktatur Trujillos im Jahre 1961, die Diadochenkämpfe nach dem Tod des Diktators und die Herrschaft des gemäßigten Balaguer. Der Gesamtroman ist eine Ringkomposition: Auf den ersten Seiten erfährt der Leser von einer tiefen Demütigung, die ein junges Mädchen dem großen Diktator in sexueller Hinsicht beigebracht hat. Immer wieder kehrt im Verlauf der Geschichte die Erinnerung Trujillos zu dieser Schmach zurück. Im letzten Kapitel deckt die Hauptakteurin die schockierenden, ihr Leben bestimmenden Details auf.
Ein einziger Tag, der letzte im Leben des altgewordenen Herrschers, gliedert den ersten Teil des Romans. Vom Aufstehen vor Sonnenaufgang bis zur nächtlichen Fahrt ins Bordell erleben wir das minutiös ablaufende Tagesprogramm Trujillos und das lange Warten der Mörder. Der Ablauf dieses langen Tages wird in Rückblenden und Rückerinnerungen zum Ablauf nicht nur des einen Herrscherlebens, sondern zur Biographie vieler Mitarbeiter, Mitläufer und zahlreicher Gegner: Eine umfassende Geschichte der Dominikanischen Republik, Fratze menschenverachtender und menschenvernichtender Macht.

2. Das Personal: Drei Personenkreise wechseln sich regelmäßig ab:
2.1 Trujillo und seine Familie", die missratenen Söhne, die gierigen Brüder und Neffen, die vortreffliche Dame", die gewissenlos funktionierenden Helfer, hocheffizient und brilliant ausgebildet, deren Kosenamne, die der Chef" ihnen gegeben hat, ihren Charakter entlarven: Lebender Dreck", der flüssige Verfassungsrechtler".

2.2 Urania Cabral und ihr Vater, Exsenator, Exgünstling, gealtert, ein körperliches und geistiges Wrack. Nach 35 Jahren ist Urania aus den USA in die Heimat zurückgekehrt und arbeitet in langen äußeren und inneren Monologen ihre zerstörte Beziehung zum Vater auf, die Folge der zerstörten Beziehung des Vaters zum Diktator und damit Folge der vergangenen politischen Verhältnisse ist. Privates ist immer zugleich Politisches, die Vergangenheit ist immer in der Gegenwart präsent. Daher wechselt, was das Lesen oft schwierig macht, das in der Gegenwart geführte Gespräch absatzlos in Gespräche und Ereignisse der Vergangenheit über.
2.3 Die Verschwörer, schwerbewaffnet im Auto auf den Diktator wartend. Eine Namensliste wäre, wie in vielen russischen Romanen, hilfreich gewesen.
Im steten Wechsel dieser Gruppierungen und im Fortschreiten des Tageslaufs entsteht am letzten Tag Trujillos ein facettenreiches Bild der 35jährigen Diktatur.

3. Der ambivalente Charakter Trujillos: Fast hat man Mitleid mit ihm, wenn man ihn über Raffgier und Unfähigkeit seiner Familie klagen hört. Fast glaubt man ihm, dass er sich aufopfere im Dienst dieser Republik, er, der Wohltäter", die er aus einer Ansammlung rivalisierender Clans zu einem funktionierenden, prosperierenden Staat gemacht hat, der es versteht, die Balance zwischen den Weltmächten zu halten. Fast vergisst man seine kaltblütige, schamlose Rücksichtslosigkeit im Politischen und Privaten. Fast fühlt man die ehrliche Ehrfurcht und Bewunderung ihm gegenüber, die viele seiner Untergebenen empfinden, selbst wenn sie ihn hassen. Kein bloßer Diktator, kein bloßes Scheusal, kein primitiver Frauenschänder, kein gieriger Raffzahn, sondern ein wirklicher Wohltäter", ein gepflegter, überlegener Herr, ein guter Ökonom und geschickter Diplomat. Ist es Tragik, dass er die skrupellosen Erfüllungsgehilfen, die Profiteure, die Speichellecker, die gnadenlose Sicherheitspolizei, die Morde und Folterungen braucht? Von ihm fallengelassen zu werden, ist mehr als Demütigung und Verlust der Lebensgrundlage, ist Lebensvernichtung im Verlust des wichtigsten Bezugspunktes. Dies ist die Tragik des nicht zufällig Cerebrito" genannten Cabral, der sich so sehr um die Gunst des Diktators bemüht, dass er ihm seine jungfräuliche Tochter anbietet.

4. Die Erzählperspektiven: Ich-Erzählung, wörtliche Rede, innerer Monolg, personale Optik und auktoriale Sicht machen die Lektüre oft schwierig, manchmal unübersichtlich, zumal wenn mit diesem häufigen Wechsel ein Zeitenwechsel verbunden ist.

5. Ich benütze Marcel Reich-Ranicki: Ein Roman, der mehr als 400 Seiten hat, ist zu lang.
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am 21. Dezember 2010
Erst nach der Verleihung des Nobelpreises bin ich auf Mario Vargas Llosa aufmerksam geworden. Dies ist mein zweites Buch, das ich von ihm lese. Die 538 Seiten habe ich in 6 Tagen durchgelesen: Weil das Buch ein spannender Politthriller mit vielen farbenfreudig ausgemalten Details ist. Weil ich die mir völlig fremde Welt der Dominikanischen Republik im Jahr 1961 durch das Buch riechen, schmecken, sehen, fühlen, nachempfinden konnte. Weil ein grausamer Diktator, der hinter sich eine Spur von Folter, Vergewaltigung und Mord zurücklässt, allemal eine interessante Romanfigur abgibt.

Und hier schlägt meine Rezension von Lob in Selbstkritik um: Wozu diese seitenlangen, überausführlichen Schilderungen von Folter und Vergewaltigung? Habe ich mich von einem geschickten Autor verführen lassen? Hätte ich einen sachlicheren, auf belegbare Fakten beschränkten und chronologisch der Reihe nach erzählten historischen Roman überhaupt bis zu Ende gelesen? "Braucht" ein guter Roman seitenweise Blut und Gestank und erzwungenen Sex?

Ich bin mir nach dem Lesen dieser sehr verschachtelten, manchmal verwirrenden Schilderung des 30. Mai 1961, der um 4.00 Uhr morgens mit dem Aufstehen des "Wohltäters des Vaterlandes" beginnt, und der am Abend mit der Ermordung des Diktators Rafael Leonidas Trujillo Molina (1891-1961) endet, nicht wirklich sicher: ein lesenswerter Roman? Oder zu viel Berechnung und Fiktion des Autors, der seinen Leser gefangennehmen will?

Trotzdem 4 Sterne, weil ich längst nicht jeden 500 Seiten langen Roman bis zu Ende lese, und weil ich persönlich aus diesem erstmalig sehr viel über die Dominikanische Republik gelernt habe.
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am 31. Oktober 2011
Das Buch "Das Fest des Ziegenbocks" von Mario Vargas Llosa ist in sich schlüssig, spannend und hochinteressant. Die Sprache des Romans ist flüssig und eingängig und man kommt schnell in der Erzählung an. (Beim Buch "Das grüne Haus" desselben Autors fiel mir das ausgesprochen schwer.) Die Geschichte des Diktators der Dominikanischen Republik, General Trujillo, wird aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt- die schillernde Persönlichkeit von verschiedenen Seiten beleuchtet, die Abgründe von Gewalt und Verführung aufgezeigt.
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Mit "Das Fest des Ziegenbocks" hat Vargas Llosa einen Roman geschrieben, der sich schwer in eine Kategorie einordnen lässt.

In verschiedenen Handlungssträngen erzählt Vargas Llosa die Geschichte der Diktatur des Generals Trujillo, der die Dominikanische Republik von 1930-61 beherrschte.

Die emigrierte Dominikanerin Urania Cabral kehrt nach vielen Jahren in ihre Heimatstadt Santo Domingo zurück, um ihren Vater, der unter Trujillo hohe Ämter bekleidete, wiederzusehen. Eingebettet in eine tragische Vater-Tochter-Beziehung erzählt Vargas Llosa die Geschichte der Trujillo-Diktatur.

In zwei weiteren Handlungssträngen wird die Zeit vor und nach dem Attentat auf den Diktator im Jahre 1961 dargestellt, einmal aus der Sicht Trujillos und einmal aus der Sicht der Attentäter. Dabei wird dezidiert auf jeden einzelnen Attentäter und dessen jeweiligen persönlichen Beweggründe eingegangen, sowie dessen Schicksal nach dem Attentat. Vargas Llosa versteht es das Regime neutral darzustellen, ohne Trujillo als per se schlecht darzutellen oder die Attentäter zu heroisieren.

Nach dem Tod des Diktators steht dann insbesondere das geschickte Machtspiel des Trujillo-Günstlings und Marionetten-Präsidenten Balaguer im Mittelpunkt, der es durch das Ausspielen der Trujillo-Anhänger, vor allem dessen Familie, der Kirche und der USA schafft, die Macht zu gewinnen und die Dominikanische Republik weitgehend zu demokratisieren (Balaguer bleibt mit Unterbrechungen bis 1996 Präsident).

Vargas Llosa hat einen politischen Roman vorgelegt, der nicht nur durch die sprachliche Verknüpfung seiner Handlungsstränge, seines gleichen sucht. Aus einem neutralen Blickwinkel erstellt Vargas Llosa eine Psychographie der Macht. Es werden die Verführungen einer Diktatur, Intrigen, Machtspiele, aber eben auch die grausamen Seiten aufgezeigt und letztlich der durch machiavellistische Schachzüge herbeigeführte Übergang zur Demokratie.

Ein grandioser historischer Roman, der sich wie ein Thriller liest.
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am 23. Februar 2012
Ich hatte an dem Buch wenig Freude, habe es aber gelesen, da ich mich mit allen Literaturnobelpreisträgern beschäftige. Der Autor setzt mir persönlich zu sehr auf Affekte und Effekte. Die Geschichte ist trotzdem spannend und lesenswert. Geschmackssache.
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am 23. Januar 2006
Die Geschichte des Diktators Dr. Rafael Leonidas Trujillo, der über dreißig Jahre als charismatischer Despot den Inselstaat der Dominikanischen Republik beherrschte, erzählt aus der Warte der Attentäter, aus der Warte Trujillos, des "Wohltäters", und aus der Warte eines damals 14-jährigen Mädchens, der Tochter des in Ungnade gefallenen Senatspräsidenten Cabral. Nach 35 Jahren kehrt sie an den Ort des Geschehens zurück.
Die Handlungsstränge sind romanhaft und in kunstvoll arrangierten Rückblenden miteinander verwoben. Im Zentrum steht das Ende des Mai 1961, der Tag des Anschlages, der den kleinen Inselstaat erschütterte. Die Motive der Attentäter werden - der Roman gemahnt an einen Tatsachenbericht - fein aufgearbeitet und auch die Handlungsmaxime des Tyrannen kommt ausreichend zu Wort. Die Sprache ist realistisch und unpathetisch, die handelnden Personen sind schillernd, Schwarz-Weiß-Zeichnung ist vermieden.Der Leser wird an das Komplott der Caesar-Mörder erinnert und die daran knüpfende, von Marc Anton initiierte Abrechnung.
Vargas Llosa ist ein nüchterner und unparteiischer Beobachter, der weder den Diktator verteufelt noch die Attentäter heroisiert. Eine feinfühlige Studie über Macht und Korruption, ohne wirkliche Helden und auch ohne wirkliche Bösewichter, bei allen Vorbehalten, die gegenüber der Despotie und des mit ihr einhergehenden Personenkults, Hofzeremoniells und blühenden Hofschranzentums bestehen. Eine intelligente Abhandlung über das Führerprinzip, vorgetragen und demonstriert an einem kleinen karibischen Volk und gerade wegen dieser Überschaubarkeit wertvoll für den europäischen Leser.
Letztlich war Trujillo wohl von jedem etwas: Charismatischer Führer, Vater des Vaterlandes, Wohltäter, Despot, Ungeheuer, Frauenschänder, Folterer und Mörder.
Ein exemplarischer historischer Roman, ein Pendent zu Graham Greenes Haiti-Roman der "Stunde der Komödianten", vielleicht da und dort etwas spröde, insgesamt aber in seinem Realismus wichtig und interessant. Ohne Heroismus und Sentimentalität. Beklemmend, wie der Totalitarismus eines Duodez-Regimes letztlich Zugang findet zu jeder Körperzelle, jede Individualität auslöscht und den Menschen zur Maschine, zur Marionette degradiert.
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am 12. September 2014
Sehr spannend, toll geschrieben und brutal zugleich.
Eine anscheinend gut recherchierte Geschichte.
ich muss noch oft an die Geschichte des Buches denken.
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