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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
13
3,4 von 5 Sternen
Zu sehen (suhrkamp taschenbuch)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 19. März 2017
Man könnte Lily Brett stundenlang zuhören und seitenweise über ihr Leben, das Leben ihrer Eltern und das ihrer Familie lesen. Sie schreibt sehr lebendig mit einer großen Herzensgüte ihre Meinung und über ihre Lebenserfahrungen. Alles ist offen, ehrlich, selbstanalytisch und mit einem gewissen Humor. So muss man das Leben wahrscheinlich nehmen. Lily Brett ist eine Lebenskünstlerin.

Es fällt mir sehr schwer, eine besondere Stelle zu zitieren, ich habe so viele angestrichen.

"Meine Eltern haben mir oft gesagt, daß ich niemandem außer ihnen trauen könnte. Sie wußten, wozu Menschen fähig sind." Seite 481 Großdruck
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am 1. September 2003
Lily Brett Zu sehen
Es ist ein schönes Zeugnis ihres Lebens, das uns Lily Brett mit diesem Buch vorgelegt hat.
Voller Selbstironie und Witz beobachet sie ihr Leben, ihre Umgebung, beschreibt ihren Umgang mit Freunden in New York, ihre Eltern, ihre Vorvergangenheit, in der es viele Auschwitzopfer gegeben hat.
Ihr ständiger Kampf und Trotz gegen die Mutter um ihr Körpergewicht macht einen gut Teil der Erzählungen aus.
Die Mutter isst immer nur in Abwesenheit der Kinder,---ist das eine späte Reaktion auf ihr Hungerleben in Auschwitz, das sie und ihr Mann unabhängig voneinander überstanden haben? Alle andere Verwanden, Geschwister, Eltern, Onkel, Tanten , alle sind gestorben oder umgekommen. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist zeitlebens ein schwieriges. Lily macht unendlich viele Jahre Analysen. Dabei lernt sie ihren Körper achten und kennen,---und nimmt endlich mit eigenem Willen ab.
Sie ist aber eine fröhliche Frau, liebt ihren ersten und mehr noch ihren zweiten Mann, mit dem sie eine sinnliche und glückliche Ehe führt.
Ihre Kinder liebt sie nicht minder. Dabei ist und wird sie eine erfolgreiche Journalistin , die viele illustre Persönlichkeine kennt.
Es ist ein unterhaltsames und humorvolles Buch. Da L.Brett von der jeweiligen Gegenwart ausgeht, ist das Buch nicht nur Erinnerung, sondern immer zugleich auch Gegenwart. Das macht das Buch lebendig, anschaulich und spannend.
Ich habe das Buch gerne gelesen.
Cl.B.
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am 4. Dezember 2008
Ein wunderbares Buch. Leicht zu lesen und auf jeder zweiten Seite hat man etwas zu lachen.
Lily Brett schreibt in neun Essays über das Altern, ihre Tochter, Sex, New York, ihren Körper, Essen, Tod, Liebe und das Schreiben.
Manches in den Essays wiederholt sich, so zum Beispiel ihre Besessenheit in jungen Jahren mit ihrem Gewicht, ihre zahlreichen Versuche abzunehmen. Auch ihre Analyse wird häufig erwähnt.
Das liegt wahrscheinlich daran, daß die Essays ursprünglich nicht für dieses Buch konzipiert wurden, sondern unabhängig voneinander in Zeitungen oder Zeitschriften veröffentlicht wurden.
Aber über solche Wiederholungen kann man hinweg sehen. Sie dienen dazu, die Autorin besser kennen zu lernen als die, die sie ist.
Sie ist die Tochter zweier Holocaust-Überlebender. Geboren in einem Auffanglager in Deutschland, ausgewandert nach Australien, und schließlich, als Erwachsene, umgezogen nach New York.
Schmerz, Angst, und eine Verwandtschaft, die nur aus Toten bestand, gehörten zu ihrer Kindheit.
Für meine Begriffe hatte die Autorin eine genauso schlimme Kindheit wie ihre Eltern gehabt, die die Konzentrationslager überlebt haben. Denn was immer der Autorin als Kind auch widerfuhr, es war eine Bagatelle im Vergleich zu dem, was ihren Eltern geschehen war. So aufzuwachsen ist ein hartes Brot.
Trotz dieser schweren Vergangenheit und den vielen Problemen und Neurosen, die die Autorin durch ihre Geschichte, und die ihrer Eltern, entwickelt hat, ist das Buch leichtfüßig und humorvoll geschrieben.
Wer Sätze liebt wie diesen: An dem Tag, als mein Mann mich anrief, um mir zu sagen, daß er mich heiraten wolle, schwammen in meiner Badewanne sechzehn tiefgekühlte Fasane ... der sollte diese Buch unbedingt lesen.
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am 1. Dezember 1999
Mit einer herzerfrischenden Ehrlichkeit und viel Humor schreibt Lily Brett über Alltägliches. Sprachlich ist das Werk leider recht simpel gehalten - die literarische Gewandheit und Wortgewalt mancher anderer (Saramago, Marias, und anderer) erlangt es nicht. Stellenweise hapert es leider auch an der Übersetzung. Gelingt es dem Leser jedoch, sich über diese anfänglichen Schwierigkeiten hinwegzuretten, wird er sicherlich nicht enttäuscht sein. Wenn man sich Lily Bretts Biographie vor Augen hält, muß man diese Frau dafür bewundern, daß sie mit solchem Humor über ihr Leben und vor allem über sich selbst schreiben kann. Jede Leserin wird sich wohl dabei ertappen, wie sie beim Lesen auch ein wenig über sich selbst lacht. Interessant ist auch der Aufbau des Buches: Brett erzählt nicht etwa eine Gecshichte, sie schreibt mehr oder weniger zusammenhanglos über Themen, die ihr am herzen liegen, bzw. ihr Leben bestimmen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 15. April 2012
Lily Brett erzählt in neun großen Kapiteln (Altern, Meine Töchter, Sex, Mein Körper ...) über ihr Leben und darüber, wie sie zu der Lily Brett geworden ist, die sie nun im reifen Erwachsenenalter ist.
Die Autorin ist die Tochter von Holocaust-Überlebenden und wurde kurz nach dem II. Weltkrieg geboren. Das Schicksal ihrer Familie hat auch sie sehr geprägt und Spuren bis in ihre Gegenwart hinterlassen. Es gelingt Lily Brett, in sehr persönlich-berührender Form zu erzählen und dem Leser dabei immer wieder ein Schmunzeln zu entlocken.
Manchmal jedoch schweift sie weit vom Kapitel-Thema ab und verliert sich in Banalitäten. Dann wird das Buch mühsam und langatmig.
Trotzdem ist es absolut wert gelesen zu werden, zumal der positive, augenzwinkernde Umgang mit den eigenen Schwächen und Neurosen erfrischend und motivierend ist.
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am 5. Februar 2000
Lily Brett läßt uns an ihrem Alltag teilnehmen. Neugierg wie wir sind folgen wir ihr nach New York und nach Australien und ins ...KZ.Ein wichtiges Buch für alle, die den 2. Weltkrieg nicht mehr mitgemacht haben, aber eigentlich doch. ...und sie schreibt einfach intelligent und urkomisch.
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am 13. März 2001
Ist ein Buch gut, wenn es einen unverhofft zum Lachen bringt? Wenn es einen auf eine sympatische Weise beruhigt, wie universell doch die menschlichen Peinlichkeiten sind? Und diese Peinlichkeiten, Schamgefühle und Fehler auf eine so liebevolle und intime Art dargestellt werden, dass man dazu verleitet wird, die eigenen Schwächen als nicht mehr so schlimm zu empfinden?
Lilly Brett erreicht in ihrem autobiographischen Roman "Zu Sehen" all das auf eine leichte und spielerische Art und Weise. Sie beschreibt und verarbeitet in diesem Buch ihre Jugend und Kindheit, die sie in Australien, als Tocher zweier Auschwitz Überlebende, erlebte. Zentrale Themen sind die tiefe aber schwierige Beziehung zu ihren Eltern und ihre starken, jahrelang erfolglos bekämpten Gewichtsprobleme. Jetzt, mit 49 Jahren, lebt sie mit ihrem zweiten Mann glücklich und nur noch ein bisschen nervös in New York und ist zu einer mid-life Sportfanatikerin geworden. Sie schreibt aus einer starken Lebensphase heraus, offen, humorvoll und nachdenklich über die schwächsten und beschämendsten Momente und Zeiten ihres Lebens.
Ihr Stil ist einfach und angenehm zu lesen, wenn auch manchmal ein bisschen zu einfach. Und wenn sie schon einmal beschriebene Situationen in einem späteren Kapitel fast wortwörtlich gleich erzählt, um sie aus einem anderen Licht zu beleuchten, stellt dies fast eine kleine Beleidigung des Gedächtnisses des Lesers dar.
Es erwartet sie auf jeden Fall ein amüsantes, nachdenkliches und entwaffnend ehrliches Leseerlebnis!
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am 8. August 2015
Ich konnte diesen Schwachsinn einfach nicht
weiter lesen. Wie kann man so etwas nur gut finden!!! Da gibt es doch ganz andere Schriftsteller.
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am 12. Juni 2016
Belanglosigkeiten in dem Buch, es ist für den Müll, so ein doofes Buch, gähn, wer kauf so einen Schwachsinn. Nie mehr.
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am 16. März 2001
Lily Brett schreibt aus ihrem Leben, und zwar nicht in Form eines Romans, sondern in fast essayistischer Art und Weise. Sie redet über ihre Einstellung zum Tod, zur Liebe, zum Essen, zu ihrem Körper u.a.. Schon früh in ihrem Leben hat sie erhebliche psychische Probleme, die sie erst als ca. 50-jährige überwinden kann. Trotzdem oder gerade deshalb führte sie ein interessantes Leben, hat über vieles, scheinbar auch banales, reflektiert und teilt ihren Leserinnen dies auf flüssige und auch humorvolle Weise mit. Bedrückend wird der Text dann, wenn sie auf Geschehnisse in der Zeit des Holocoust zu sprechen kommt. Ein Thema, dass ihre betroffenen Eltern zwar stets ausgespart haben, über das sie sich aber begreiflicherweise sehr gut informiert hat. Fazit: Kein literarisches Meisterwerk, aber nett zu lesen. Ich freue mich für Lily Brett, daß sie es geschafft hat, ihre schlimmsten Neurosen zu überwinden und dabei einige liebenswerte Macken zu behalten.
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