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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
8
3,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 22. Mai 2000
Meineckes Meisterstück: Witzig, intelligent, informativ u n d unterhaltsam. Wer ein Schlagwort braucht: "Faction" at its best. Thomas Meinecke gelingt es mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit, die sogenannten Gender Studies auf ihren ironischen Kern zu bringen. Daß er dabei den reichlich abstrusen Theorien Otto Weiningers vielleicht etwas (zu) viel Raum gibt, ist wohl eher ein etwas geschmäcklerischer Einwand angesichts einer literarischen Leistung, die ihresgleichen sucht: Thomas Meinecke verbindet Erzählkunst und Reflexion so miteinander, daß das Erzählen zur Reflexion und die Reflexion zur Erzählung wird. Dabei schert er sich sympathischerweise genauso wenig um tatsächliche oder nur behauptete Leseerwartungen wie um narrative "Erfolgsrezepte", sondern vertraut offenbar einzig und allein auf sein eigenes Interesse - das man dann auch tatsächlich gern mit ihm teilt. Bei einer Veranstaltung in München im Frühjahr 2000 meinte Thomas Meinecke, sein Ziel sei es, einmal eine Erzählung zu schreiben, in der gar nichts "geschieht" und die trotzdem spannend ist. Und wenn dies jemandem gelingen kann, dann ihm. Robert Fischer
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am 20. April 2003
Etwas seltsam mutet es schon an, wenn man sich bedenkt, daß Thomas Meinecke trotz seines fortgeschrittenen Alters im Zusammenhang mit den jungen Wilden der deutschen Gegenwartsliteratur genannt und diskutiert wird. Insbesondere wenn man seinen `98er Roman „Tomboy" im Vergleich zu „Soloalbum" oder gar „Faserland" betrachtet, der diese weitaus populäreren Werke jedoch mehr als blaß aussehen läßt, denn, auch wenn „Tomboy" nicht handlungsreicher als die der Konkurrenz gestaltet ist, so ist ein Unterschied frappant: Meineckes Charaktere denken. Sie sprechen, rekapitulieren, reflektieren, diskutieren. Erfrischend und beruhigend ist das Gefühl beim Lesen, etwas vermittelt zu bekommen, Denkansätze und -anstöße, Einblicke in fremde, entlegene Welten (so z.B. die Feminismustheorien Judith Butlers, die Psychologie des kranken Geistes, d.h. Otto Weiningers, sowie weiterhin der Riot Grrrl-Szene, der BASF-Firmen-Geschichte und -struktur, Odenwälder-Regionalpatriotismus etc.) gewonnen zu haben, die einem sonst womöglich ewig vorenthalten geblieben wären.
Einen Punkt Abzug gibt es dennoch für die (zu) zahlreichen und manchmal leicht enervierenden Exkurse im Bereich der „gender studies".
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am 18. Januar 2000
Tomboy hat mir Vergnügen gemacht wie lange kein anderer deutscher Roman. Die Schilderung intellektueller Kultur im Spannungsfeld zwischen romantischem Studentenheidelberg und sündigem Ausgehmannheim trifft den Kern. Schein, Sein und Form von Geschlecht, Geschlechterkampf und -wechsel lässt sich nirgendwo besser studieren als in dieser Region. Hier treffen die starken Strömungen der Weltkultur zusammen: Klassik, Amerikanismus, Virtualität und Industrie. Meinecke gelingt es eindrucksvoll, Widersprüche zu verdichten und Polarität anzhäufen, aber auch Wege zur Synthese aufzuzeigen. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, habe jedoch die fünf Sterne für Arthur C. Dantos "Wege zur Welt" reserviert
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am 27. Juli 2006
Muss man, um dieses Buch zu mögen, Gender Studies studiert haben? Das kann ich nicht beantworten, denn ich hatte Vorwissen, als ich es las. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass man auch ohne Vorwissen die Lektüre genießen kann, sofern man sich auf Meineckes Schreibstil einlassen kann. Manche mögen ihn umständlich nennen, ich sage lieber anspruchsvoll - und unterhaltsam.

Ich mochte und mag dies Buch, weil es so schön einzelne Dilemmata umsetzt, die eine/n auf der Identitätssuche umtreiben. Es liefert Denkanstöße ohne Ende und ist gespickt mit kleinen (z.T. geschichtlichen) Exkursen, die sich u.a. auch mit einem Aspekt der Kriegs/Nazi/Besatzungs-Vergangenheit auseinandersetzen. Gerade das macht die Lektüre so wertvoll. Ehrlich gesagt, ist es nun schon ein Weilchen her, dass ich dies Buch las, aber ich bekomme gerade große Lust, es noch einmal zu lesen.

Kleines Fazit: wer sich ein wenig in der Genderdiskussion auskennt, findet hier gute Unterhaltung. Wer sich nicht auskennt, findet bestimmt den einen oder anderen Anstoß, sich mit Identitäten auseinanderzusetzen.
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am 31. Oktober 1998
Eine schnell zu überfliegende wenig handgreifliche Mischung aus uni-duo-les und bisex mit travestie und unverständlichkeit, ohne Erklärung, ohne Story ohne Spannung und nur für Leute interessatn, die die Heidelberger Gegend zwischen den Zeilen suchen... aber warum eigentlich?
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am 8. November 2005
Im Rahmen des Germanistikstudiums wurde mir dieses Werk aufgezwungen. Ich bin über die ersten 30 Seiten und einige weitere, vereinzelte Textstellen nicht hinaus gekommen, so ermüdend und nervig waren die immer wiederkehrenden Ausflüge in die gender studies und die nicht enden wollende Suche nach ihrer sexuellen Identität seitens der Protagonisten. Das Buch erschöpft sich in erster Linie in sachbuchähnlichen Abhandlungen über diese beiden Themen.
Dieses Buch eignet sich lediglich für Kreisliga-Philosophen und langzeitstudierende Mitglieder des Schwulen- und Lesbenreferates, die, ebenso wie die Charaktere des Buches, deren Namen ich aber, mangels Sympathie, allesamt vergessen habe, trotz jahrelanger Anstrengungen noch auf der Suche nach sich selbst sind und ihre Persönlichkeit noch nicht definieren konnten.
(Und die Firmengeschichte der BASF, die in einer der Vorgängerrezensionen so löbliche Erwähnung fand, ist erstens irrelevant und zweitens in dem Buch "Die BASF. Von 1865 bis zur Gegenwart. Geschichte eines Unternehmens" von Werner Abelshauser, Wolfgang von Hippel und Jeffrey Alan Johnson umfassender und deutlich kompetenter dargestellt.)
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am 4. März 2014
Das Thema interessiert mich sehr, aber der Schreibstil ist gar nicht mein Fall. Die Protagonistin ist uninteressant, ihre Gespräche ebenfalls, so ein Pseudo-Hipster-Postmoderne Philosophie-Gewäsch oder wie auch immer sich diese Verschmelzung bedeutungsloser Diskussionen mit Bekannten nennen lässt. Ich hätte mir eine radikale Abrechnung mit patriarchalen Strukturen gewünscht ohne weitschweifende Beziehungskisten und Co.
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am 30. Januar 2006
Ich kann nicht behaupten, es wäre ein schlechtes Buch. Ich kann nur warnen: Der Stil ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Es wird auf so vielen Homo- und Transgender-Seiten im Netz beworben, aber ich habe noch niemanden persönlich gekannt, der es bis zum Ende geschafft hat. Wahrscheinlich muss man mindestens Germanistikstudent hierfür sein. Sorry, aber ich konnte nicht viel mit anfangen.
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