Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Mehr dazu Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle SonosGewinnen BundesligaLive 20% Extra Rabatt auf ausgewählte Sportartikel

Kundenrezensionen

2,5 von 5 Sternen
6
2,5 von 5 Sternen
Das Licht und der Schlüssel: Erziehungsroman eines Vampirs (suhrkamp taschenbuch)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:11,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 2. Februar 2013
Ich habe dieses Buch vor vielen Jahren entdeckt. Damals war ich jung, fand das Thema spannend und intellektuell umgesetzt. ... hatte das Buch aber wegen der schwierigen Sprache nicht zu Ende gelesen.

Jahre später habe ich mich immer noch an dieses Buch erinnert, an den Titel, den Autor und die Geschichte - und das will schon etwas heißen.

Ich habe es mir ein zweites Mal vorgenommen, im Glauben, dass ich nun - älter und reifer - mit der hohen literarischen Sprache mehr anfangen könnte ... weit gefehlt. Vielleicht liegt es an meiner Ungedult, vielleicht auch daran, dass ich nun schon mehr Werke gelesen habe und das Buch besser einordnen kann.
Auf jeden Fall habe ich es noch immer nicht geschafft, bis zum Ende des Buches vorzudringen.
Ich weiß immer noch nicht, was aus Samstag geworden und wie Mona mit ihrer Krankheit zurecht gekommen ist.

Vielleicht nehme ich mir das Buch ja in 10 Jahren noch einmal vor. Ich habe ja Zeit ...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 16. August 2008
In diesem Roman geistert völlig unzeitgemäß ein Vampir durch das heutige Amsterdam. Wer den Autor kennt, weiß natürlich, daß Adolf Muschg, geb. 1934, der feinsinnige Psychologe unter den Schweizer Erzählern, den Leser nicht mit einer simplen Variation der alten Dracula-Legende abspeisen will, sondern originell eine Symbolfigur benutzt, um die er sein oft reflektiertes Thema ranken kann: "Ist Literatur Therapie und Ersatz für ungelebtes Leben?"

Der Vampir Sonntag wird in diesem Künstler-Roman zur Identifikationsgestalt für den Autor. Auf der Suche nach dem "holländischen Licht, diesem verfluchten Licht der Maler", hinter dem sich das vollendete Kunstwerk, der Traum jedes Künstlers verbirgt, gerät er in verwirrende Abenteuer. Zerissen von Zweifeln an der eigenen Zulänglichkeit, angewiesen auf andere Menschen, dabei auf erschreckende Weise leblos, ernährt er sich vom Blut der Damen, die ihn allabendlich in seiner komfortablen Kellerwohnung besuchen. Diese Damen der besseren Gesellschaft genesen während des Aderlassens allein deshalb, weil sie endlich jemand braucht.

Mehr noch braucht ihn Mona, eine unheilbar Kranke, der er Geschichten erzählt, die sie auf den Tod vorbereiten sollen. Völlig unerwartet wird Mona aber immer lebenshungriger und -tüchtiger: als hätte er sie ins Leben "zurückerzählt". Dieses Wunder läßt Sonntag zum ersten Mal etwas von der Wirkung seiner Ausflüge ins Reich der Fantasie ahnen. Die Begegnung mit der Kranken wird für ihn zum Grunderlebnis: Es gibt doch noch Hoffnung und Lebensmöglichkeiten, solange die Fantasie nicht tot ist. Er wird gebraucht, nicht nur als Sänger am Grabe.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. Mai 2012
Der Roman beschreibt die Menschwerdung eines "Vampirs". Samstag, der Erzähler, verliebt sich in Mona, die todkranke Stewardess. Aber kann sie nicht "beißen", da ihr Blut in toxischer Bewegun ist. Adolf Muschgs Roman ist ein Meisterwerk und eine wunderbare Studie über Leben und Tod, über Sein und Nichtsein und über Fälschung und Original.
Unbedingt lesen! Durchhalten!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. April 2007
Die erste Rezension kann ich nur unterstreichen. Nie zuvor habe ich aus Verzweiflung und Frust in der Mitte des Buches nach der Ermunterung gesucht, den nicht nur irritierenden sondern auch faden und bremsenden Anfang, durchzuhalten. Dies fand jedoch nicht statt. Ist es eines dieser Werke, welches nur mit großem literarischen Wissen zu überleben ist, damit man es auf seine "Hab ich gelesen-Liste" setzen darf? Ich glaube eher weniger... Viele Inhalte wirken so gekünstelt und erbarmungslos intellektualiesiert, dass ich dieses Buch enttäuscht abbrechen werde, obwoh "Die Welt" so neugierig auf das Buch gemacht hat! Sehr schade! Versuche nun die verlorene Zeit mit einem wirklich guten Buch wett zu machen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. Dezember 2001
Wie findet sich ein Vampir heute in einer Stadt wie Amsterdam zurecht? Er versucht, sich legal, sozusagen redlich zu ernähren: als Saugtherapeut. Über seine Kundschaft, mit Vorliebe Arztfrauen, weiß er Geschichten. Aber Mona, seine einzige nächtliche Zuhörerin, will sich mit erzählten Figuren nicht zufriedengeben und hat Gründe, diesen Erzähler namens Samstag auf seine Stichhaltigkeit hin zu prüfen.
Wer auf 519 Seiten Monolog Lust hat, sollte sich dieses Buch zulegen. Allen anderen rate ich, die Finger davon zu lassen. Ich versuche nun seit einiger Zeit mich durch dieses Buch zu beissen, weil ich doch unbedingt das "einfache und überraschende" Ende erfahren möchte. Aber ich fürchte dieser Vampirroman wird der erste sein, den ich nicht zuende lesen werde. Ich finde ihn einfach schrecklich langweilig. Doch das ist ja nur meine bescheidene Meinung.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 29. März 2000
Auch wenn Sie nichts von Vampiren halten (Bram Stoker, Anne Rice,...), jedoch zur Malerei - insbesondre Jan Vermeer - einen Zugang haben, lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Der erste Kontakt mit Adolf Muschg fragt nach mehr.
Dr. Jan Fillet
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden