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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
56
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 22. März 2017
Das Buch ist eine nicht all zu anspruchsvolle Urlaubs Lektüre, man kann es jederzeit aus der Hand legen und findet auch nach einer Unterbrechung gleich wieder in die Handlung hinein. Leicht zu lesen und eine gewisse Spannung.
Einen Stern habe ich abgezogen, weil sich das Buch zum Teil nicht mehr richtig ganz "sci fi" ist im technischen Bereich.
Aber insgesamt für mich ein guter, amüsanter Lesestoff.
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am 11. Oktober 2015
Alt, aber gut, unverkennbar Lem. Allenfalls im Abgang etwas unrund ... Trotzdem lesenswert und für mich wie die Strugatzkis etwas ganz Eigenes.
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am 21. Dezember 2016
Die Geschichte hat sich sehr lang gestaltet, um nicht zu sagen gezogen. Bis jetzt das schlechteste Buch dieses Autors in meinem Regal.
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am 16. Juni 2003
Der Unbesiegbare ist ein Sternenkreuzer, der zum Planeten Regis 3 geschickt wird, um einen zuvor verschollenen Sternenkreuzer zu finden und die Ursache seines Verschwindens zu erforschen. In der Tat wird das Schiff gefunden, und durch die Forschungsarbeit der Crew reift die Erkenntnis über die Unglücksursache - und darüber, dass man selbst der gleichen Gefahr ausgesetzt ist.
Auch dieser Roman von Lem ist sehr intelligent erzählt und zeugt von der grossen Kompetenz des Autors im Bereich der Naturwissenschaften. Gleichzeitig ist das Buch sehr spannend zu lesen.
Auf seinen 227 Seiten hält sich Lem nicht lange damit auf, vertieft auf seine Figuren einzugehen. Über deren Umfeld und Vergangenheit wissen wir nichts. Das Ausblenden persönlicher Hintergründe verfolgt Lem mit einer Konsequenz, die klar macht, dass es sich hier nicht um eine Unterlassung, sondern ein Stilmittel handelt.
Fazit: Der Unbesiegbare ist absolut lesenswert. Im direkten Vergleich mit Solaris würde ich diesem Buch sogar den Vorzug geben, insbesondere wegen der Dialoge, die hier deutlich flüssiger zu lesen sind.
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am 22. Januar 2002
Ein schwerer Raumkreuzer landet auf einem bislang unerforschten Planeten. Sein Auftrag: Die Suche nach dem verschollenen Schwesterschiff und dem Schicksal seiner Besatzung. Zunächst steht die Crew vor einem völligen Rätsel. Erst nach und nach, durch gemeinsame Anstrengung und Spekulationen, gelingt es den Wisseschaftlern und Technikern, zu einer möglichen Erklärung für den Untergang der ersten Expedition zu gelangen. Ihre Forschungen nach dem Geheimnis des Planeten führen sie 'zig Millionen Jahre zurück in eine Zeit, in der der Planet das unheimliche Erbe einer inzwischen längst ausgestorbenen Kultur antrat. Was sich seitdem ereignet hat und letztendlich zur Katastrophe führte, die schrittweise Rekonstruktion der Ereignisse unter extremen Bedingungen, sowie welche Kosequenzen für die Besucher von der Erde daraus zu ziehen sind, darum geht es in diesem Roman, der bis zum Ende spannend ist und dem Leser reichlich Spielraum zur eigenen Interpretation und Wertung läßt.
Lem's Roman liefert die Definition von guter Science Fiction: Ein phantasievoll entwickeltes Gedankenexperiment, das auf wissenschaftlichen Hypothesen, Spekulationen und Erklärungsmustern basierend eine Geschichte erzählt, die letztlich einen allgemeingültigen Kern enthält. Das Thema, das sich hinter dieser spannenden Geschichte verbirgt, sind die Prinzipien der Evolution und die Frage nach dem Wesen des Menschen, seinen rationalen wie irrationalen Handlungsweisen, seinem Verhältnis zur Umwelt und der Entwicklung, die er in allen diesen Bereichen bereits durchgemacht hat, sowie nach den Potentialen und Grenzen seiner weiteren Entwicklung. Lem maßt sich keineswegs an, all diese Fragen beantworten zu wollen, vielmehr wird der Leser zum eigenen Denken angeregt. Durch die Konfrontation mit den Theorien und Entdeckungen der Crewmitglieder ist man veranlasst, selbst Position zu beziehen und diese stets neu zu überdenken. Das heißt: Auf subtile Art wird man an den Punkt gebracht, an dem sich die angesprochenen Fragen von selbst stellen. Lem gibt dem Leser gerade soviel fundierte Information, daß sie schlüssig interpretierbar ist, aber eben auf unterschiedliche Weise und auch nur bis zu einer gewissen Grenze, hinter der Spekulation auf dünnem Eis beginnt, bis man an die Grenzen des Begreifbaren oder Erklärbaren stößt. Läßt man sich auf dieses Gedankenspiel mit seinen Grundvoraussetzungen ein, so wird man auf hohem (nich nur Spannungs-) Niveau unterhalten ohne auf logische Widersprüche zu stoßen. Genial!
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am 9. Januar 2017
Dieser Lem hat alles, was diesen einzigartigen Sciencefiction Autor ausmacht, in einem ungemein spannenden, klassischen Thriller vereint: Technische Prägnanz bis hin zur Detailverliebtheit, ein spannender Plot (den ich hier nichtmal ansatzweise verraten will: zu groß ist die Gefahr, den Spaß zu verderben), theoretische Überlegungen zur Evolution der „Nekrosphäre“, die aber nie langweilig werden und gut dosiert sind. Ergänzt wird die Handlung durch ästhetische Landschaftsbeschreibungen eines Wüstenplaneten und ethische Konflikte einer Menschheit, die es geschafft hat, den Weltraum zu erobern. Das Konzept der evolvierenden Nekrosphäre, also unbelebter Materie, die sich aber selbst reproduzieren kann, scheint hier erstmalig erwähnt, wir finden es erst später wieder bei R. Kurzweil (der aber eher als Futurologe einzustufen wäre) in seinem Singularity-Kompendium. Es würde mich nicht wundern, wenn nicht nur der Begriff der Nekrosphäre, sondern auch das evolutionstheoretische Konzept auf Lem zurückgeht. Doch diese theoretischen Ausführungen zerstören nie den Spannungsbogen, der durchaus das Potential zum Drehbuch hat – sei es zum Film oder auch zum Computerspiel. Eine besondere Herausforderung für ein Computerspiel wäre die Programmierung der Nekrosphäre und der Entwurf des Regelwerks für die dahinterliegenden Prozesse, entweder durch den Spieleprogrammierer oder –noch besser- durch den Spieler selbst! Ziel wäre, das rätselhafte und unerklärbare Phänomen am Ende des Romans hervorzurufen.
Für diejenigen, die Lem noch nicht kennen, ist dies ein idealer Einsteigerroman, in dem alle Hauptmerkmale des Gesamtwerks enthalten sind. Absolut empfehlenswert!
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am 25. Februar 2015
Es hat mich zwar erst nach ca. 10 Seiten gefasst, aber ab da an, fand ich das Buch, super:-)

LG

Patrick
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Es ist doch ungeheuerlich, dass ein Buch, welches älter ist als ich, mich dermaßen zu fesseln vermag mit Scienes-Fiction aus einer Zeit, zu der man nicht einmal auf dem Mond gewesen ist!

Ein Raumkreuzer befindet sich auf der Suche nach seinem verschollenen Schwesternschiff, auf einem bisher noch unerforschten Planeten, der offensichtlich vor langer Zeit bereits hoch technologisch Lebensformen beherbergte. Dass diese jedoch nicht zwingend freundlich gesinnt sind, müssen die Mannschaft auf "Der Unbesiegbare" bald am eigenen Leib erfahren. Eine Art Wolke aus kleinsten miteinander agierenden Maschinen sind fähig, Erinnerungen zu eliminieren und erwachsene Männer zu unbeholfenen Säuglingen degenerieren zu lassen.

Ich war nicht mehr so angetan von einem futuristischen Buch. Den Stil würde ich umfassend einfallsreich, detailliert und gut lesbar bezeichnen. Ich kann es nur nochmals wiederholen, es ist für mich einfach genial, dass jemand Mitte der 60iger Jahres des letzten Jahrhunderts solch ein utopisches Werk verfassen konnte.

Fazit: Großartiges Werk eines außergewöhnlich visionären Autors
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am 19. März 2009
Ich habe dieses Buch zum ersten Mal mit 9 Jahren gelesen, aus den Beständen meines Vaters, der sich sehr für SF interessierte.
Ich kann sagen: von all den Büchern, die ich in den letzten 11 Jahren seitdem gelesen habe, gehört dieses auf die Liste der 5 Bücher, die mich wirklich geprägt haben. Es ist eine Geschichte, die emotionsreich eine Umgebung beschreibt, die man förmlich vor seinem inneren Auge sieht - eine irgendwie friedvolle und doch erschreckende Umgebung. Geschrieben aus der Sicht des Protagonisten wird in einem Schreibstil erzählt, der den Leser fesselt - das Buch wird nicht alt wie viele Science-Fiction-Bücher, denn es beschreibt keine blitzenden Bildschirme oder polierte Armaturen, sondern schiebt den Leser in eine Richtung und lässt ihn von dort aus selber weiterphantasieren...
Zum Abschluss möchte ich noch eines sagen: der "Unbesiegbare" hat mich damals und seitdem immer wieder aufs neue eines gelehrt:
Demut.
Ein grausamer und wunderschöner futuristischer Roman.
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am 28. Dezember 2011
Erster Satz: Der "Unbesiegbare", ein Raumkreuzer der schweren Klasse, das grösste Schiff, über das die Flottenbasis im Sternbild der Leier verfügte, durchflog mit Photonenantrieb den äußersten Quadranten der Sterngruppe.

Inhalt

Ein Raumschiff wird ausgesandt, um nach dem Verbleib seines Schwesterschiffes zu fahnden, der "Kondor". Man findet es relativ rasch .. allerdings wirft sein Zustand mehr Fragen auf, als er beantwortet. Die "Kondor" steht völlig unbeschädigt auf dem Planeten herum. Die Besatzung ist tot ... die meisten sind verhungert, obwohl ausreichend Lebensmittel an Bord sind. An einigen Stellen im Schiff wurde sinnlose, unbegreifliche Gewalt angewendet ... waren da Wahnsinnige am Werk? ... Angebissene Seifenstücke ...? Man vermutet, dass irgendeine äussere Einwirkung nicht nur die Erinnerungen, sondern auch die Persönlichkeitsstruktur der Leute ausgelöscht hat ... so dass nur ihre niederen Triebe übriggeblieben sind ... Ebenfalls sehr merkwürdig ist, dass es an Land zwar Spuren einer hochentwickelten Zivilisation, aber keinerlei Leben gibt, im Wasser jedoch sehr wohl ... dieses Rätsel klärt sich, als man winzige Metallmaschinchen findet, die sich bei Bedrohung zu grösseren Aggregaten zusammenschliessen können. Die Hirnströme der Menschen locken sie an ... und mit strudelnden Magnet-Wirbeln entfernen sie alle Gedächtnisinhalte aus dem menschlichen Gehirn. Offenbar stammen diese Wolken von einer untergegangenen Hochkultur ab, deren Kampfmaschinen sich im Lauf einer Jahrmillionen währenden toten Evolution zur effektivsten aller tödlichen Waffen entwickelten ... und alles Landleben vernichtet haben. Auf der Suche nach einigen verlorengegangenen Besatzungsmitgliedern schickt man einen schwerbewaffneten Roboter namens Zyklop los, der in einem immer weiter eskalierenden Gefecht mit Unmassen von Wolkenpartikeln schwer beschädigt wird ... und am Ende zerstört werden muss, da er durchdreht. Rohan, die Hauptfigur des Buches, zieht mit einer Art Elektro-Tarnkappe los, die sein Hirn abschirmt ... und findet die Vermissten - sie sind tot ... alle miteinander "Kollateralschäden" der irrsinnigen Schlacht mit dem Zyklopen. Alle Versuche, die Wolken zu schlagen, sind sinnlos ... und das Raumschiff entfernt sich wieder von dem Planeten, der die Menschen offenbar nichts angeht.

Fazit

Sehr stimmungsvoller Roman, dessen Schilderungen jener fremden Welt sich tief einbrennen ... die Atmosphäre eines Planeten, der dem Adjektiv "menschenfeindlich" eine ganz neue Bedeutung verleiht, ist einfach atemberaubend. Ganz im Gegensatz sind die Menschen völlig hilflos der fremden Macht gegenüber, bleiben auf ihre Reaktionen beschränkt. Es ist ein Gedankenmodell ... schon im Einleitungssatz weist Lem darauf hin ... das Sternbild der Leier existiert ja nur in unserer Einbildung, in Wirklichkeit sind die betreffenden Sterne irre weit voneinander entfernt. Die Personen - durchweg Männer - sind reduziert auf ihre Funktionen ... und genau deshalb wirken sie angesichts des Mysteriums immer kleiner und zerbrechlicher. Während die "Fliegen" der Gipfel technischer Evolution sind, hantieren die Menschen mit Sternkarten, Lochbändern und dergleichen Retro-Kram herum, als wäre ihr Raumkreuzer sowas wie Hightech-Steampunk ... aber nein, der Roman ist von 1964 und atmet den Geist der Zeit. Der Geschichte tut das keinen Abbruch (und hat Anfang der 60er sonst noch jemand über Schwarmintelligenz nachgedacht ...?). Die im Antimaterie-Einsatz mündende Schlacht des Zyklopen wiederum ist ... wow. Vergesst Military-SF. Und der wahre Unbesiegbare ist am Ende nicht das kläglich wieder abziehende Raumschiff ... sondern Rohan, der praktisch nackt mehr erreicht als alle menschengemachte Technik zusammen.

Gesamteindruck

Wenn sich am Ende eines Buches der Leser ernsthaft fragt, ob es tatsächlich Grenzen des moralischem Handeln gibt - angesichts einer komplett amoralischen Umwelt - dann ist das grosses Kino. Eine Übung in Demut. Wer den "Unbesiegbaren" nicht gelesen hat, sollte nicht über SF reden dürfen.
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