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am 22. März 2017
Ein super tolles Buch und ein absolutes muss für alle!
Meiner Meinung nach sollte dieses Buch zu den Leseklassikern gehören.
Odön nimmt sich der Seelenlage einer ganzen Generation an.
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am 28. Juni 2017
Bekannter Roman, den ich schon zu Schulzeiten gerne gelsen habe. Ich möchte mir nicht anmaßen eine Kritik über Ödön Horváth oder dieses Werk zu verfassen.
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am 15. Mai 2009
"Jugend ohne Gott" gehört zu den umstrittenen Werken, die wegen ihres Inhaltes auf den Index in der Zeit des Nationalsozialismus gesetzt worden sind. Eigentlich kein Wunder; Ödön von Horváth konnte sich damals nicht mit diesen Gedankengut identifizieren. Seine kritische Sichtweise dieser Zeit wird mit diesem Werk mehr als deutlich gemacht.

In dem epischen Roman "Jugend ohne Gott", welches 1937 von Ödön von Horváth geschrieben wurde, geht es um einen 34 Jahre alten Lehrer an einer oberbayerischen Schule, der eine Klasse zu Zeiten des Dritten Reiches unterrichtet. Dieser versucht den Jugendlichen, die eine überzeugte Gemeinschaft der Hitler-Jugend darstellen, die moralischen Werte des Menschen näher zu bringen, geratet dabei jedoch in Schwierigkeiten mit deren Eltern und letztendlich auch mit der Schulbehörde. Ein schlechtes Verhältnis zu den Schülern entsteht. Dann nach nur wenigen Tagen macht die Klasse einen Ausflug in ein Waldgebiet, um dort in einem Zeltlager zu verweilen und über die Tage militärische Kenntnisse zu sammeln. Während des Aufenthaltes kommt es zu einem tödlich endenden Anschlag auf den Schüler N. Unter Tatverdacht fallen der Schüler Z, der zuvor einen Streit mit N gehabt hatte und dessen neue Freundin Eva, die sich mit einer Räuberbande in den Wäldern herumtreibt. Es kommt zu einem andauernden Mordprozess, an dem auch der Lehrer beteiligt wird. Doch die Wahrheit erweist sich als komplexer und tiefgründiger, als zueinst gedacht.

Auf dem Weg zur Wahrheit verhilft dem Lehrer der entlassene Altphilologe Julius Cäser der versucht, die Ursachen und das Empfinden der Jugendlichen nachzuvollziehen. Er bezeichnet dabei das nationalsozialistische Regime als "Zeitalter der Fische", in welchem die Jugend ohne individuellem Denken der von den Medien verbreitenden Propaganda Glauben schenkt. Dabei bekommen diese die kalten, ausdrucksleeren, starren Augen eines Fisches. Des Weiteren fördert der Dorfpfarrer dem Lehrer seinen Glauben an Gott, den er zu Beginn des Buches noch vollständig ablehnt, doch nicht viel später immer mehr von Gottes Handeln überzeugt wird. Diese anfänglich nichts sagenden Gespräche wirken sich dann auch gegen Ende des Buches auf das Herausfinden der Wahrheit aus.

Dieser zeitkritische Roman hat bis heute nicht an Aktualität verloren. Seien es die Misshandlungen, die sich Schüler und Jugendliche untereinander antun, Handeln aus Eifersucht, Einzelgänger (hier: der Lehrer), die wegen individuellen Denkens missachtet werden, die Frage nach Verantwortung und Schuld... all das sind noch gegenwärtige Probleme. Der in Prosa geschriebene Text ist sehr leicht, flüssig und verständlich zu lesen. Man bekommt damit einen durchschaubaren Einblick in das Weltbild Horváths, welches in vergangenen Zeiten sehr kontrovers betrachtet worden ist. Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben.
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am 31. Mai 2003
Der Icherzähler ist ein Lehrer in einer Schule des nationalsozialistischen Deutschlands/Österreichs vor Kriegsausbruch und unterrichtet dort die Unterstufe. Es ist die Geschichte dieses Lehrers und seiner persönlichen Weiterentwicklung. Er erzählt wie er sich dem Regime beugt, obwohl er es nicht mag. Langsam aber sicher lädt dieser Lehrer immer mehr Schuld auf sich. Nicht weil er Böses tut, sondern weil er Gutes unterlässt, aus Angst vor den Folgen der eigenen Courage. Allmählich empfindet er selbst die Situation als unerträglich - da entschließt er sich endlich, dass seine einzige Pflicht ist, der Wahrheit treu zu sein.
Die Kritik an den Mitläufern im Naziregime ist unüberhörbar und dennoch ist dies nur ein Nebenthema. Es geht um persönliche Verantwortung und Schuld; darum wie ein Mensch dieses Thema erlebt und wie er damit umgeht. In der Schilderung dieser existenziellen Probleme eines Menschen kann man Ansätze erkennen, wie sie später z.B. bei Camus wiederzufinden sind. Horvath jedoch zieht andere Schlüsse. Er geht vor Camus eigentlich einen Schritt weiter.
Ein großartiges Prosawerk, des Dramatikers Ödön von Horvath, der viel zu jung im Jahr 1938 in Paris einem Unglücksfall zum Opfer fiel.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Februar 2016
---- Zum Hintergrund des Buches ----
"Jugend ohne Gott" war Ödön von Horvaths dritter Roman und entstand im Jahr 1937, also ein knappes Jahr bevor Österreich Teil NS-Deutschlands wurde. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Österreich seit 1933 - nach der Ausschaltung des Parlaments - faschistisch regiert wurde und jegliche Opposition im Lande seit dem Bürgerkrieg 1934 ausgeschaltet war (was vor allem die Sozialdemokraten & Kommunisten zu spüren bekamen). Der bei vielen Österreichern eher ungeliebte Austrofaschismus führte gewiss zu einer Art Abstumpfung gegenüber demokratischer Ideen, zudem schielten nicht Wenige immer hoffnungsvoller zum großen Nachbarn Deutschland, wo seit Hitlers Machtübernahme (1933) alles besser zu werden schien. Massiv betriebene positive NS-Propaganda, die aus Deutschland nach Österreich schwappte, trug das ihre dazu bei, dass immer mehr Menschen einen Anschluss befürworteten oder einem solchen zumindest keineswegs abgeneigt waren...

---- Allgemeines ----
Die Geschichte, die gleichermaßen junge als auch ältere Erwachsene anspricht, handelt von einem Lehrer, der (wie man aber erst im Anhang erfährt) beginnt Tagebuch zu führen (obwohl er sich eigentlich nicht für wichtig genug dafür hält) und aus seiner Sicht (in Ich-Form) die Geschehnisse, von denen der Roman erzählt, zu schildern. Besagter Mann sieht sich einer zunehmend verrohten Jugend gegenüber, die in der giftigen Atmosphäre (oftmals von der Außenwelt positiv bewerteter) ns-ideologischer Gedankengutsverbreitung zum (gefügigen) Werkzeug für fatale Weltanschauungen und Ideen heranerzogen wird. Der humanistisch gesinnte Pädagoge kann mit den neuen Werten und Moralvorstellungen, die sämtliche Gesellschaftsschichten durchdringen, nichts anfangen. Vom Ersten Weltkrieg desillusioniert fällt es ihm zugleich aber auch schwer, an einen gerechten oder gar lieben Gott zu glauben, weshalb sich der Lehrer in einem existenziellen Dilemma (quasi in einer "Leere", wenn man so will) befindet.

---- Zum Inhalt (Achtung Spoilergefahr!) ----
Als er eines Tages Aufsätze korrigiert, empören ihn die abwertenden und rassistischen Kommentare eines Schülers, der schreibt, dass alle "Neger" (was damals allerdings noch das übliche & gebräuchliche Wort für Schwarzafrikaner war) hinterlistig, feig und faul wären. Der Lehrer streicht diese Aussage jedoch nicht rot an, da er meint, einem Schüler nichts vorwerfen zu können, was offiziell in den Medien des Landes verlautbart wird.
Bei der Rückgabe der Aufsätze macht der Unterrichtende den Schüler, der übrigens N heißt, aber darauf aufmerksam, dass Farbige auch Menschen seien. Daraufhin sucht der Vater des Schülers den Lehrer auf und rät ihm, solcherlei Bemerkungen zu unterlassen, wenn er seinen Job behalten wolle. In weiterer Folge verfasst die gesamte Klasse einen Beschwerdebrief, in dem eine neue Lehrperson erwünscht wird. Vom Direktor gedeckt, bleibt der Lehrer auf seinem Posten, der allerdings zunehmend die Freude an seinem Beruf verliert.
In dieser Zeit stirbt ein Schüler an Lungenentzündung, was den Pädagogen noch stärker an Gott zweifeln lässt. Am Begräbnis jenes Schülers fallen ihm erstmals die starrenden, kalten "Fischaugen" seines Schülers T auf, die ihm in Gedanken immer wieder kommen.
Schließlich begleitet der Lehrer seine Klasse auf ein Zeltlager, das verpflichtend stattfindet und zum Zwecke vormilitärischer Ertüchtigung dient (ähnlich den späteren HJ-Lagern). Dort überschlagen sich die Ereignisse. Ein Fotoapparat wird gestohlen, woraufhin der Pädagoge sich eines Schülertagebuchs bemächtigt, um seinem Verdacht nachzugehen. Betroffener Schüler (der Z) glaubt jedoch, einer seiner Kollegen (nämlich der N) hätte in seiner Privatsphäre herumgeschnüffelt und schwört bittere Rache. Der Lehrer, der sich seiner Tat schämt, wagt es nicht, vor versammelter Schülerschaft die Wahrheit zu sagen.
Nach einem Ausflug kommt der N nicht mehr zurück ins Lager. Er wird erschlagen im Wald aufgefunden. Der Verdacht fällt sofort auf den Z und auf eine Bandenführerin (die sich ebenfalls in der Gegend herumtreibt) namens Eva, die der Z in seinem Tagebuch mehrmals erwähnt hat und in die er offenbar verliebt ist.
Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung, in der Z alle Schuld auf sich nimmt, ohne jedoch Details zum Tathergang nennen zu können. Vieles spricht nun dafür, dass noch jemand am Tatort gewesen sein muss. Der Richter glaubt, Z würde nur gestehen, weil er damit Eva decken möchte.
In einer Verhandlungspause nimmt der Lehrer seinen Mut zusammen und bekennt sich endlich zum Tagebuchdiebstahl. Er erzählt, was er darin gelesen hat und bringt Eva dazu, ebenfalls auszusagen. Sie berichtet von einem Jungen mit Fischaugen, der den N erschlagen habe. Man glaubt ihr aber nicht und sie kommt in Gewahrsam, bis es zur Verhandlung ihres Falles kommt. Sofort muss der Lehrer dabei an den T denken, der sich später tatsächlich als Täter herausstellt und Suizid begeht.
Der Pädagoge verliert zwar seinen Posten, gewinnt jedoch wieder so etwas wie Vertrauen in Gott, der Ungerechtigkeit am Ende doch zu sühnen scheint. Unverhofft bekommt der Suspendierte bald darauf das Angebot, als Lehrer nach Afrika zu gehen, das dieser unverzüglich annimmt. Daraus resultiert der legendäre Schlusssatz vorliegenden Romans: "Der Neger (so der Spitzname des Lehrers bei den Schülern) fährt zu den Negern."

---- Fazit ----
"Jugend ohne Gott" ist ein kurzweiliger, nachdenklich stimmender Roman über Moral und fragwürdige Wertevermittlung, der auf sehr authentische Weise die Verhetzung einer ganzen Generation Jugendlicher aufarbeitet. Zugleich zeigt Horvath mit der Hauptfigur seiner Erzählung - dem Lehrer nämlich - auf, dass es durchaus alternative Denk- und Verhaltensmuster zur immer weiter um sich greifenden NS-Ideologie gab, diese allerdings zu Unannehmlichkeiten führten. Und wenn schon ein unabhängiger Mann ohne Frau und Kinder so schwer (aber dennoch gut nachvollziehbar) mit sich und seiner Umwelt zu ringen hat, um wie viel härter muss das dann für Väter, Mütter usf. gewesen sein?
Der Autor greift Themen wie Rassismus, Vorurteil & Moral (auf mehreren Ebenen) auf und schafft so in leicht verständlicher, klarer & eingängiger Sprache ein zeitloses Werk deutschsprachiger (österreichischer) Literatur.
Nicht umsonst werden Jahr für Jahr unzählige Schüler älteren Jahrgangs mit diesem Schmöker konfrontiert. Ich kann "Jugend ohne Gott" nur unbedingt weiterempfehlen und hoffe, dass noch viele kommende Generationen sich damit auseinandersetzen dürfen!

Meine Bewertung: +++++

Ein Klassiker deutschsprachiger Zwischenkriegs-Literatur!
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am 14. März 2010
Ein Lehrer verzweifelt an dem moralischen Verfall der Jugend. Was anfängt wie ein Roman mit einer klaren Linie, offenbart mit jeder weiteren Seite die Zusammenhänge zwischen der Moral der anderen und der eigenen. Zweifelt die Hauptperson anfangs an der Moral seiner Schüler, so entwickelt sich immer mehr ein Kampf mit der eigenen. Wer ist böse, wer ist gut? Was ist richtig, was ist falsch? Schützt man sich, oder die anderen? Sagt man die Wahrheit oder eine Lüge? Ein tiefgründiges Buch, das an Aktualität nichts verloren hat. Leicht und schnell zu lesen, spannend und kurzweilig. Eine Schullektüre die ich mir damals gewünscht hätte!
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am 26. April 2017
»Wie gerne würden sie krepieren auf irgendeinem Feld! Der Name auf einem Kriegerdenkmal ist der Traum ihrer Pubertät.« Sie ist verroht, gefühlskalt, unmoralisch jene »Jugend ohne Gott«, die Ödön von Horváth (19011938) von seinem Ich-Erzähler, einem namenlosen Lehrer, beschreiben lässt. Eingebettet in die Geschichte eines Mordes zeichnet Horváth gekonnt das verstörend eindrückliche Bild einer gedankenlosen, ideologisch verblendeten Jugend am Beginn des NS-Regimes. Der szenisch komponierte Roman erschien erstmals 1937 in Amsterdam und wurde schon kurz danach in acht weitere Sprachen übersetzt. Trotz des 1938 folgenden Verbots durch die Nationalsozialisten machte er seinen Autor schnell international bekannt.

Auch wenn das Buch wirklich sehr schmal und dementsprechend in einem Rutsch zu lesen ist, hat der Roman sehr viel zu bieten. Da wäre zum einem die Suche nach dem Mörder, wodurch sehr viel Spannung erzeugt wird. Zum anderen sind die vielen Anspielungen auf das NS-Regime, was ich sehr interessant finde. Des Weiteren handelt das Buch auch von der Suche nach Gott/Gewissen, was mich persönlich auch zum Nachdenken angeregt hat.

Der Schreibstil des Autors hat mir sehr zugesagt. Der Ich-Erzähler kann einem sehr gut mit seinem zynischen Kommentaren für sich einnehmen. Es gibt viele Stellen, die einem schmunzeln lassen und mindestens genauso viele, die einem schockieren.

Ich habe diesen Roman mit einer elften Klasse gelesen, welche von der Thematik des Buches sehr angetan waren.
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am 31. Dezember 2010
Die beklemmende Geschichte, die sich rund um einen Mord in einem Ferienlager entfaltet, wird aus der Ich-Perspektive eines namenlosen Geschichtslehrers erzählt. Mehr und mehr desillusioniert von seinem Beruf und der ideologischen Verblendung der Jugend am Beginn des NS-Regimes, ist dieser trotz allem noch immer auf der Suche nach ein Wenig Humanität, Wahrheit und Ehrlichkeit... auf diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass der 1937 erstmals in Amsterdam erschienene Roman bereits 1938 mit einem Verbot durch die Nationalsozialisten belegt wurde.

Fazit:
Auch wenn die Geschichte in Zeiten von CSI und Co. etwas angestaubt wirkt - zumindest aus kriminologischer Sicht - so rührt sie an den zeitlosen Abgründen, der Manipulierbarkeit v.a. des jungen Menschen auf der Suche nach Idealen. Mehr als nur ein lesenswerter Klassiker - aktueller kann Literatur schwerlich sein...
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am 12. Juni 1999
Ich habe dieses Buch vor einiger Zeit im Schulunterricht gelesen und erwartete ein trockenes und wenig überzeugendes Buch über das Dritte Reich in Deutschland vor 50 Jahren. Allerdings wurde ich schon nach wenigen Seiten freudigst überrascht und nach nur einem Tag hatte ich das ganze Buch gelesen. Ödön v. Horvath überliefert in seinem Buch nicht irgendeine weitere Darstellung des Hitler-Deutschland sondern generalisiert die Thematik soweit, daß sie auf alle vergangenen aber auch evtl. kommende totalitäre Regimes übertragbar ist. Stilistisch überzeugend und mit schön plazierten philisophischen Fragen - aber auch mit Einblicken. Alles in allem war ich letztendlich von diesem Buch begeistert - gelesen habe ich es nun schon unzählige Male. Dieses Buch gehört in jeden guten Bücherschrank - gleich neben "1984" - ein Muß!
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am 2. März 2000
Horvath betrachtet aus der Perspektive eines Lehrers, der zur Zeit des 3. Reiches lebt, die Entwicklung der Gesellschaft, speziell der Jugend. Der Leser fühlt sich in den ständigen Konflikt des Lehrers hineinversetzt, der entscheiden muss, seinen Schülern die Meinung der Nazis beizubringen oder nach seinem Gewissen zu handeln und damit seinen Arbeitsplatzt zu verlieren. Horvath schreibt sehr symbolhaft, und in dem Buch steckt soviel Materie, das man es mehrmals lesen kann ohne dass es langweilig wird, da man immer wieder neue, verborgene Hinweise entdeckt. Ein sehr interessantes Buch, das jeder lesen sollte.
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