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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
10
4,7 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 25. Februar 2014
Ein Arbeitervorort in Mittelengland, in dem um 1930. ein neues Viertel entsteht, in einem Teil der Stadt, eine nicht-bebaute, sumpfige Gegend "voller Ratten". Eine Gruppe englischer Arbeiter wird umgesiedelt in das neue Quartier von Leicestershire (South Wingston -> vergleiche die historischen Karte auf Wikipedia.co.uk, diese zeigen das "Außenseiter-Viertel", also der letzte Teil des Dorfes, welcher gebaut wurde, die sog. "Rattengasse"). Es entsteht eine Art Fremdenfindlichkeit, die neuen Bewohner werden stigmatisiert und die Kriminalität in diesem Quartier steigt an.Es bildet sich ein kleines "Ghetto". Chancenlos und unfähig, aus ihrem Außenseiter-Dasein auszubrechen, kommt es zu einer Trennung innerhalb einer "bis auf ihre Wohndauer am Ort" völlig homogenen Gruppe von 5000 Dorfbewohnern gleicher Klasse, gleicher Nationalität und gleichen Bildungsgrades. Hierin liegt das besondere, dieses Buch erklärt Fremdenfeindlichkeit unter Gleichen.
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am 4. August 2003
Auch wenn Elias umständlich schreibt und manch ein Leser die Sätze sicherlich doppelt lesen muss: Es lohnt sich. Spannender als in jedem Krimi werden hier die Mechanismen von Außenseitern und "Insidern" beschrieben, davon, wie Menschen innerhalb kürzester Zeit aus einer Gemeinschaft ausgeschlossen werden bzw. in diese erst gar nicht integriert werden.
Elias und Scotson zeigen, dass dieser Mechanismus weniger mit objektiven (was ist das schon?) Merkmalen zu tun hat, sondern mit der schlichten Dauer der "Besetzung" des Dorfes, sprich mit Alteingesessenheit, Sturheit und Verblendung ("das war schon immer so"). Die Autoren zeigen, wie der Kreislauf von Ausgegrenzt-Werden und sich zwangsläufig immer mehr selbst ausgrenzen, funktioniert.
Aus meiner Sicht ein Bestseller. Wenn Sie irgendwo neu sind, machen Sie sich klar, was hier läuft, und wenn Sie sich selbst ausgegrenzt fühlen, ziehen Sie das Buch aus der Tasche, zitieren Sie ein wenig und tragen Sie es mit Humor: Es gibt eine Reihe von Weiterentwicklungen des Stigmatisierungs- und Etikettierungsansatzes, die zeigen, dass Außenseiter auch zu Etablierten werden können!
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am 5. November 2009
ein lesenwertes, gut lesbares und sehr verständlich und eindringlich geschriebenes Buch des Altmeisters der qualitativen empirischen Soziologie. Ein Buch das uns allen helfen kann, die Gesellschaft, in der wir leben besser zu verstehen. Es sollte Pflichtlektüre in der Oberstufe sein!
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am 19. Juni 2013
Eine sehr interessante Studie, die Elias und sein damaliger Student Scotson in einem englischen Industrievorstadt durchgeführt und mühelos heruntergelesen werden kann. Interessant ist vor allem, dass sich die Ergebnisse auf heutige Strukturen übertragen werden können, wo immer auch 2 "Gruppen" leben. Was sie voneinander unterschiedlich macht, wird verständlich rübergebracht.
Sehr lesenswert insb. auch für Migrationsforscher, um einfach mal eine andere Perspektive in die Forschung einbinden zu können.
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am 28. Juni 2003
Jeder kennt die Situation; man stösst zu einer Gruppe von Menschen und nach einiger Zeit entscheidet sich, wer in diesem Geflecht akzeptiert wird und wer nicht. Scheinbar willkürlich und unverständlich für die Betroffenen vollzieht sich dieser Prozeß. In diesem Buch von Norbert Elias, meiner Meinung nach der beste Menschenwissenschaftler des 20. Jahrhunderts, geht er explizit auf eine Kleinstadt in England ein, wo sich die Alteingesessenen dem Zustrom neuer Einwohner aus London gegenüber sehen. Der Name der Stadt wurde nicht nur deswegen verändert, um die Privatsphere der betroffenen Menschen zu schützen, sondern auch um zu demonstrieren, dass dieses auch in anderen Städten in anderen Zivilisationen, sowohl in kleineren als auch größeren Menschenfigurationen (wie z.B. Vereinen oder auch Ländern) Usus ist. Das Problem liegt darin begründet, dass wir heutzutage leider viel zu wenig Einsicht in die Zwänge haben, die wir gegenseitig auf uns ausüben und Menschen letztlich ständig bestrebt sind, ihr Machtpotential zu erhöhen. Die Neuankömmlinge werden schnell zu krassen Außenseitern abgestempelt, weil sie sich nicht den Gepflogenheiten anpassen, die die Alteingesessenen von ihnen erwarten, von denen sie allerdings unglücklicher Weise kaum bis garkeine Kenntnis haben. Sie fühlen sich zu Unrecht ausgestossen und reagieren deswegen noch extremer, was den Teufelskreis (Doppelbinder) weiter verstärkt. Gewiss sind einige gemässigter als andere, aber Eliten obliegt es, den Machtschwächeren das Stigma zu geben, welches ihnen beliebt und das ist meist das negativste Etiquette - welchem die Stigmatisierten früher oder später mehr oder weniger gerecht werden! Es liegt in der Natur des Menschen, dass sie sich immer von anderen abgrenzen müssen, um ihre eigene Position zu erhöhen. Wer sich starken Zwängen unterwirft, dem wird auch die Anerkennung der Gruppe zuteil, wer dieses nicht tut, wird schnell zum Außenseiter abgestempelt. Ein wirklich gutes Buch für die jenigen, die verstehen wollen, warum es in unserer Gesellschaft soviele Außenseiter gibt. Einen Stern nehm ich dem Buch trotzdem weg, weil Elias eben keine leichte Kost ist und intensives Einlesen und Reflektion nötig ist.
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am 17. Februar 2016
Das Buch ist ein Klassiker der Soziologie und gerade in der heutigen Zeit wieder lesenswerter denn je. Ich kann es nur allen Menschen, die in der Sozialen Arbeit tätig sind ans Herz legen, diese Studie zu lesen. Ich kenne das Buch aus dem Studium und wollte es nun wieder der politischen Lage geschuldet lesen.
der Versang lief reibungslos und unkompliziert über die Bühne. Anbieter ist sehr empfehlenswert
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am 17. Dezember 2015
Das Buch ist sehr lesenswert und zeigt Ausgrenzungsmechanismen auf, an die man meistens gar nicht denkt. Alleine die Wohndauer war der Grund, der die Außenseiter in Winston Parva schuf. Teilweise echt schockierend, wie wenig die Außenseiter gegen die Stigmatisierung tun können.
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am 25. Dezember 2012
Das Buch ist unversehrt. Zudem ist inhaltlich.ebenfalls alles in ordnung. für weitere einkäufe immer wieder gern. alles super, alles ok.
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am 6. Dezember 2013
* * * * * * * * Es ist einTaschenbuch vom großen Norbert Elias. * * * * * * *
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am 3. Dezember 2012
Elias, der viel gefeierte Soziologe, begründet in diesem Buch, dass der Status der Etablierten und Außenseiter von den jeweiligen Machtpositionen abhängig seien. Es stellt sich die Frage, warum er Inder, Japaner durchwegs als vergleichende Beispiele nimmt, warum aber aus seiner Perspektive der Holocaust komplett fehlt? Aus heutiger Sicht ist seine Theorie falsch, überholt und einseitig verbohrt. Eine Lektüre, die wegen seiner Oberflächlichkeit an- und aufregend ist.
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