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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
24
4,7 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 27. September 2004
Der junge Charles Dexter Ward beschäftigt sich mit seiner Familiengeschichte. Als er von Joseph Curwen, einem Verwandten mütterlicherseits, erfährt, der wohl ein dermaßener Sonderling war, daß beinahe alle Aufzeichnungen über ihn nachträglich gelöscht wurden, quasi um jedwede Erinnerung an diesen Mann zu tilgen, macht Charles es sich zur Aufgabe, mehr über seinen unheimlichen Ahnen herauszufinden. Mit Schrecken müssen seine Eltern mit ansehen wie die anfängliche Freizeitbeschäftigung des jungen Mannes sich immer mehr in den Mittelpunkt seines Lebens drängt und schließlich sein einziges Ziel wird. Besonders die merkwürdigen chemischen Experimente, die ihr Junge nach dem Fund einiger alter Manuskripte in dem eigens dafür auf dem Dachboden eingerichteten Labor durchführt, bereiten dem besorgten Vater zunehmend Kopfschmerzen. Als Charles sich sowohl körperlich wie auch geistig immer mehr verbraucht zieht der Vater schließlich den Arzt Dr. Willett hinzu. Charles schafft es jedoch zunächst alle Fragen zu seinem geheimen Projekt abzublocken und Eltern und Arzt zu vertrösten, bis er ihnen irgendwann das gefestigte Gesamtergebnis präsentieren kann. Ein Ergebnis, das die Wissenschaft um eine längst vergessene Disziplin erweitern wird. Als sein Geisteszustand sich augenscheinlich immer weiter verschlechtert überzeugt er den eingreifenden Dr. Willett gezwungenermaßen mit einigen alten Texten von der Wichtigkeit seiner Arbeit. Dieser sieht zwar in den obskuren Büchern, die Charles ihm vorlegt, keinerlei tieferen Sinn, kann jedoch bestätigen, daß es sich um eine faszinierende und allen Anscheins nach auch ungefährliche Beschäftigung handelt. Erst allmählich geht ihm auf, daß er sich mit dieser Einschätzung fatal geirrt hat ...
Ein wirklich großartiger Gruselroman, dessen pseudowissenschaftlichen Zusammenhänge im Stile einer Mary Wollstonecraft Shelley (Frankenstein) eine bemerkenswert finstere Atmosphäre erzeugen. Die Spannung steigert sich kontinuierlich bis zu einem grandiosen Finale hin, das die Nerven des Lesers dann noch einmal richtig strapaziert. Genau das Richtige, um sich um einen ruhigen Schlaf zu bringen; Klasse!
Mein Fazit:
Eine erstklassige Horrorgeschichte. Vier Sterne.
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am 1. März 2003
H. P. Lovecraft nicht zu kennen, ist bei all den nach seinen Motiven meist lustlos zurechtgeschusterten Horrorstreifen kaum möglich - wohl aber sein schriftstellerisches Werk unbeachtet links liegen zu lassen. So habe auch ich jahrelang Lovecrafts Geschichten keine Beachtung geschenkt, bis ich schließlich eine Ausgabe des "Charles Dexter Ward" mein eigen nennen durfte. Und ich muss gestehen, dass mich seit meiner ersten Begegnung mit einem gewissen E. A. Poe kein Autor mehr derart in seinen Bann gezogen hat. Lovecraft versteht es wie kaum ein zweiter bereits auf den ersten Seiten eine schier gnadenlose Spannung aufzubauen, die einem fast den Atem raubt. Und diese Spannung, die bis zum Schluss nahezu ungebrochen aufrecht erhalten wird, macht es dem geneigten Leser dann auch dementsprechend schwer, das Buch aus der Hand zu legen. So habe ich das Werk zwar nicht an nur einem Tag, aber doch in recht kurzer Zeit mit Begeisterung, Erstaunen und einer gehörigen Portion Herzklopfen durchgelesen. Über stellenweise Vorhersehbarkeit der Handlung sieht man da gerne hinweg. Ergo: Unbedingt lesen, am besten in einer unheimlichen Nacht vor dem Schlafengehen! Ich wünsche wohl geruht zu haben!
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am 23. November 2001
Ein junger Mann betreibt Geschichts- und Ahnenforschung. Dabei schließt er eine unheilvolle Bekanntschaft mit Alchimie und Nekromantie, die ihm Wissen und Macht verleihen, die er ausnutzen möchte...
Von der ersten Seite an ist es die Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die den Leser mitreißt. In der Vergangenheit ist es das Zeitalter bei und nach der berühmten Hexenjagd von Salem, das einen interessanten Hintergrund abgibt, auf der anderen Seite steht die aufgeklärte Moderne. Faszinierend entfaltet sich ein Tableau, in dem die uralte Jagd des Menschen nach Wissen und Einfluß in beiden Zeitaltern die gleiche Besessenheit zeitigt.
Allerdings sind die Mittel, mit denen die Umwelt sich der Hexerei entledigt, in der Moderne ganz anders als im 17. Jahrhundert.
So wird die spannende Geschichte zu einer Parabel über den Umgang mit Wissen, dem Nutzen, den man daraus ziehen kann, und dem Schaden, der durch voreilige Schlüsse und Handlungen entstehen kann.
Damit reicht sie über das Genre "Horror" hinaus.
Leider sind die Horror-Elemente in der Mitte der Erzählung relativ vorhersehbar. Dadurch läßt der Spannungsbogen nach. Er steigt aber zum Ende hin wieder steil an, so daß das Buch insgesamt extrem empfehlenswert bleibt.
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am 5. November 2008
"Der Fall Charles Dexter Ward" ist mit knapp 230 Seiten die längste Geschichte aus dem leider nicht sehr umfangreichen Vermächtnis von H.P. Lovecraft. Gemeinhin gilt der Amerikaner ja eher als Meister der Kurzgeschichten, ich persönlich hätte nichts dagegen gehabt, wenn er öfter einen längeren Roman wie den vorliegenden oder "Berge des Wahnsinns" geschrieben hätte. Gerade in einer umfangreicheren Handlung kommt der schöne Stil des als Sonderling verschrienen Autors sehr gut zur Geltung.

Auch in vorliegendem Werk ist alles enthalten, was eine gute Lovecraft-Geschichte ausmacht. Der langsame und etwas umständliche Aufbau ist ebenso typisch wie die detaillierten Beschreibungen des Schauplatzes (die allerdings gerade zu Beginn des Buches etwas ausufern und eine verwirrende Vielfalt von Straßennamen bieten). Dabei schafft es Lovecraft allein durch seine Sprache zu fesseln - blutige Schockeffekte, wie sie mancher Leser vielleicht von einem Horror-Roman erwartet, gibt es nicht. In einem Stil, der öfter vergessen lässt, dass das ganze "nur" eine Geschichte ist, der durchsetzt von (pseudo-) wissenschaftlichen Einschüben ist, erzeugt der Autor eine derart beklemmende Stimmung, dass man sich zeitweise tatsächlich fürchtet, das Licht auszuschalten - entsprechende Fantasie, die so manchem abhanden gekommen sein dürfte, vorausgesetzt. Auch die Handlung selbst, die zwischen Gegenwart (ungefähr 1920) und Vergangenheit (irgendwann im 17. - 18. Jhdt.) wechselt und entsprechende Stilveränderungen beinhaltet, besticht durch den typischen, subtilen Horror, der den Leser beschleicht. All das erinnert an Lovecrafts großes Vorbild Poe und steht diesem in nichts nach.

Die Geschichte ist sehr kurzweilig und zügig zu lesen. Fans von Horror-Literatur sollten allerdings - wie bereits erwähnt - bedenken, dass es Lovecraft praktisch immer bei Andeutungen anstelle von detailgetreuen Beschreibungen des furchtbaren Geschehens belässt. Hier ist die Angst vor dem was man nicht sieht (bzw. was nicht beschrieben wird) umso größer, je mehr man sich in die Handlung hineinversetzt. Als Fazit kann man den "Charles Dexter Ward" nur als ein weiteres Meisterstück eines Autors bezeichnen, dessen Gesamtwerk leider viel zu dünn ist.
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am 1. Mai 2010
Charles Dexter Ward, seines Zeichens ein Liebhaber der Genealogie und Geschichte im allgemeinen stößt über diese seine Liebhaberei auf ein dunkles Kapitel der eigenen Familienhistorie: Robert Curven. Dieser war sein Urgroßvater und von sehr zweifelhaftem Ruf. Seine Zeitgenossen wußten zu berichten, dass er zu Lebzeiten mit allerlei dunklen Mächten in Verbindung stand und als Sonderling obskure Riten zelebrierte, deren genauen Verlauf niemand auch nur zu erahnen vermochte oder wollte. Alle glaubten mit dem Tod von Robert Curven, der unter mysteriösen Umständen stattfand, wären die Ängste ausgestanden; doch weit gefehlt. Der widergängerische Vorfahr bemächtigt sich des Willens und der äußern Gestalt seines Urenkels, je mehr dieser in die Familiengeschichte vordringt - mit entsetzlichen Folgen...
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am 13. Dezember 1999
Lovecraft als Dokumentar des Grauens, so wie man ihn kennt. Der junge Charles Dexter Ward, ein altertumsbegeisterter, junger Sonderling stürzt sich in Nachforschungen über einen mysteriösen Urahn, der sich in okkulten Wissenschaften umtat und gemeinhin als Hexenmeister galt, bis ihn der Zorn seiner Mitmenschen über seine unseligen und ketzerischen Machenschaften das Leben kostete. Mehr und mehr nimmt auch Charles das Gebaren des Urahn an, unter den besorgten Blicken seiner Eltern, er vertieft sich ebenfalls in okkulte und geheimnisvolle Forschungen, die Schreckliches erahnen lassen, mysteriöse Gerüche und Geräusche dringen aus seinem Laboratorium, er erhält seltsame Lieferungen, es häufen sich Berichte über horrende Fleischlieferungen, Grabschändungen und dergleichen mehr. Auch das Grab seines Urahn wird ausgeräumt, nach dem er sich so lange erkundigt hatte. Es stellt sich heraus, daß sich bei ihm die Geschichte des alten Curwen wiederholt, auch er hat anhand der Aufzeichnungen dieses Mannes Wege gefunden, Verstorbene durch rituelle Beschwörungen aus ihrer Asche wiederauferstehen zu lassen, so wie er auch seinen Urahn auferstehen läßt, der an Charles Stelle tritt, um seine Experimente fortzusetzen. Es sind abscheuliche Schrecken für den befreundeten Arzt zu überstehen, bevor er die Geschichte zu einem Ende bringen kann, er wird Zeuge der unseligen Kreaturen, die aus fehlgeschlagenen Experimenten der okkulten Forscher resultieren, er dringt in die düsteren Geheimnisse ein, bevor er sich ihnen stellen kann. Eine spannende Geschichte, immer wieder gekoppelt in der Schilderung der Gegenwart und der Parallelitäten aufweisenden Handlung des Urahns in der Vergangenheit, eine beständige bedrohliche Atmosphäre des Grauens, der hinter den Türen und in den Katakomben der Laboratorien lauert, eine der von Lovecraft so detailliert beschriebenen Gotteslästerungen, die die okkulten Forscher hier betreiben, eine abstruse Geschichte voller Spannung, die in dem halb-dokumentarischen, zwischen Nüchternheit und Grauen hin- und herschwankenden Schreibstil eine beklemmende Stimmung schafft, ein Muß für alle Lovecraft-Fans und solche, die es werden wollen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 8. Juli 2011
"Dexter Ward" ist mein erste Lovecraft-Roman. Und ich bin fasziniert von der sprachlichen Dichte des Buches. Wenn es eine Ideallinie in der Literatur gibt, so hat Lovecraft sie gefunden.

Lovecraft kommt immer auf den Punkt. Keine Füllwörter, keine Ausweifungen, Reduktion auf das Wesentliche, ohne dass Dinge zu kurz kommen. Mir scheint, als hätte er jeden einzelnen Satz separat bis zum Ultimo stilistisch optimiert. Diese Art von perfektionistischer Ausdrucksweise ist schwindelerregend gut. Bisher habe ich noch nie ein Buch gelesen, welches eine vergleichbare Ausdrucksweise besitzt.

Was den Untertitel "Eine Horrorgeschichte" betrifft, muss man sich über eines im Klaren sein: Dieses Buch ist keine blutrünstige Horrorgeschichte, die versucht das größtmögliche Maß an Angst und Ekel zu erzeugen. Jeder Thriller geht mehr an die Nerven, als "Dexter Ward". Vielmehr wird der Leser hier mit einer teilweise sehr subtilen, ja archaischen Angst konfrontiert, die ein enormes Spannungspotential besitzt und den Leser vollständig ans Buch fesselt.

Ich werde mir auf alle Fälle weitere Lovecraft's gönnen. Daumen hoch!
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am 1. Dezember 1998
Ich habe dieses Buch vor ca. 15 Jahren zum erstenmal gelesen und war sofort davon gefesselt. Im Lauf der Jahre habe ich es noch zweimal gelesen und obwohl ich die Geschichte nun kenne, schafft es Lovecraft immer noch, mich in seinen Bann zu ziehen.
Für diejenigen, die mit dem Namen Lovecraft nichts verbinden, muß ich ein wenig ausholen. Der Autor schrieb seine wenigen Romane und Kurzgeschichten in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts. Die Thematik ist dabei in einem Grenzgebiet zwischen Horror und Fantasy anzusiedeln. Lovecraft beschwört in seinen Büchern eine Welt herauf, die bisweilen von uralten, dämonischen Göttern mit unaussprechlichen Namen heimgesucht wird. Hervorgerufen wird dies durch Personen, die in einem unstillbaren Wissensdrang nach alten Büchern und Legenden suchen und schließlich fündig werden. Eines dieser Bücher ist das sogenannte Necronomicon und dieses fiktive Buch wird bereits von vielen anderen Autoren der phantastischen Literatur zitiert.
Von altem Wissen und dunklen Wesenheiten handelt auch der besprochene Roman. Der Autor verknüpft meisterlich furchterregende Ereignisse aus dem amerikanischen Salem der Gründerzeit mit neuzeitlichen Ereignissen. Bisweilen deutet er nur an und überläßt es der Phantasie des Lesers sich die Konsequenzen auszumalen. Wer es genießen kann, sich von einer Erzählung eine Gänsehaut über den Rücken jagen zu lassen, der wird von diesem Buch sicher nicht enttäuscht werden. Für mich war dieses Buch sicherlich eines der Werke, welches mir mehr Appetit auf die weiteren Bücher des Autors gemacht hat.
(Michael Gebinoga)
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am 17. Juni 2013
Jeder, der Horrorliteratur im altmodischen Sinne liebt, also ohne sadistischen Zombie-Splatter-Ekelfaktor, wird Lovecraft lieben. Seine Hauptfiguren sind meist Wissenschaftler, Künstler, Gelehrte oder andre Mitglieder der gehobenen Gesellschaft, wie reiche Erben und Aristokraten, werden unvermittelt ins Grauen gestürzt- oft aus reiner Neugier an der Vergangenheit oder an "verbotenem Wissen". Die Konsequenzen sind oft katastrophal und enden meist mit Tod oder Wahnsinn des "Helden", der im Laufe der Geschichte oft eine erschütternde (Ver-)Wandlung mitmacht. Auch hier, wo der exzentrische Charles Dexter Ward, ein junger weißer Upperclass-Sprößling, auf dem Weg der Ahnenforschung mit "gewissen verbotenen Kulten aus den Abgründen einer unheiligen Vergangenheit" in Verbindung gerät- und langsam, aber sicher, steuert eine alteingesessene Familie aus Providence, Rhode Island, auf einen Abgrund des Grauens zu, der nur durch Zufall und das beherzte Eingreifen eines ältlichen Arztes nicht zu einem Abgrund für die gesamte Menschheit wird, die von dieser Heldentat leider nie erfahren wird...

Großartig, wie der allwissende Erzähler auch Dank der ständigen Wiederholung bestimmter Ausdrücke wie "verboten", "unheilig", "Äonen", "Hexer", "Kult" langsam und subtil uns in eine Richtung lenkt und dabei die Spannung sukzessive aufbaut, um sie bis zum markerschütternden Finale hochzufahren, ohne mit spritzenden Körperflüssigkeiten oder abgerissenen Köpfen hausieren zu gehen. Im Gegenteil, es sind Gerüche und Geräusche, Naturbeobachtungen und "Dokumente", "Protokolle" bei Gericht bzw. "Zeitungsartikel" oder "Briefe", mit deren Hilfe die unheimliche Atmosphäre immer dichter wird und an der Übernatürlichkeit der Vorgänge trotz des Lichts der Wissenschaft der 20. Jahrhunderts nicht mehr zu zweifeln ist. Am Ende begleiten wir schweißgebadet den alten Dr. Willett bei seinem einsamen, grauenvollen Abstieg in den höllischen Geheimkeller des bestialischen Hexers Joseph Curwen, bevölkert von den Schatten längst Verstorbener und den hungrigen Produkten vergessener Experimente...

Gehört mit "Die Ratten im Gemäuer", "Die Farbe aus dem All", "Aus Äonen", "Der Flüsterer im Dunkeln" und "Das Grauen von Dunwich" für mich zum besten, was je aus Lovecrafts Feder floß. Leider sind die Geschichten über mehrere Bände verschiedener Verlage zerstreut, aber grade das Sammeln von Büchern kann bekanntlich Spaß machen.
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am 9. Januar 2012
Ich habe das Buch im Urlaub einmal in einer Nacht begonnen und voller Spannung bis in die frühen Morgenstunden durchgelesen, als der Hahn schon zu krähen begonnen hat. Wow, was für eine Geschichte! Lovecraft versteht es wunderbar, den Spannungsbogen aufzubauen. Seine Schilderungen sind unglaublich bildgewaltig und die Szenen im Gewölbe daher ausgesprochen gruselig. Selten hat mich ein Buch so gefesselt. Daher: uneingeschränkte Empfehlung meinerseits!
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