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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
11
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 14. November 2014
Auschwitz: Gott lies es geschehen.
Was für ein Gott konnte es geschehen lassen?
Hans Jonas malt verschiedene Gottesbilder. Einen leidenden, einen werdenden, einen sich sorgenden Gott. Im bloßen Zulassen menschlicher Freiheit liegt ein Verzicht der göttlichen All-Macht. Mit der Schöpfung gibt Gott ein Teil seiner absoluten Macht auf, die Schöpfung ist ein Akt göttlicher Selbstentäußerung. Es ist am Menschen Gott etwas zurückzugeben, dieses kann er tun, indem er darauf achtet, dass nichts seinetwegen geschieht, dass es Gott um das Werdenlassen der Welt gereuen muß.
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"Meine Damen und Herren! All dies ist Gestammel." - so beginnt der letzte Absatz von Jonas' bedeutendem Vortrag über die Frage, ob die Vorstellung eines gütigen oder gerechten Gottes nach den Verbrechen, die mit dem Namen "Auschwitz" verbunden sind, noch haltbar, oder überhaupt möglich sei. Jonas, der selbst als Jude in der Zeit der NS-Diktatur ins Ausland fliehen musste, dessen Mutter in einem Konzentrationslager starb, verneint zunächst das Recht der, schließlich modernen, nach-kritischen, Philosophie, metaphysische Aussagen von Lehr-Charakter aufzustellen. Er betrachtet es aber als Notwendigkeit, auf der Ebene reiner Spekulation, also ohne Wahrheitsanspruch, eine Verteidigung des Gottesbegriffes zu unternehmen. Das Ringen um eine auch das tiefste menschliche Unglück zum Sinn zurückführende Gottesvorstellung erkennt er als existenzielles Recht eines jeden Menschen, auch des Philosophen. Der Schluss seiner Überlegungen ist dann aber auch in Übereinstimmung etwa mit den Versuchen einer Theodizee innerhalb der christlichen Theologie. Das Sinnlose, das Absurde, die Anomie, ja die Agonie - das Leid und das Böse - seien keine Verneinung Gottes, sondern sie verwiesen auf die Notwendigkeit eines Horizontes der Erlösung, der moralischen Integrität und der Selbstverantwortlichkeit des Menschen. Der Mensch, so könnte man Jonas' Darlegungen variieren, sei durch seine vollkommene Freiheit, zu der auch die Freiheit zur Unmenschlichkeit gehöre, nur umso mehr zur Verantwortung gerufen und aufgerufen.
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am 3. Oktober 2014
aber Denkansätze, die einen teilweise verstehen lassen können, warum hier Gott nicht eingegriffen hat. Natürlich kann man nicht von jedem verlangen dies auch zu verstehen oder dies zu aktzeptieren,..aber durchaus lesenswert für Menschen mit philosphischer Offenheit.
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am 13. Oktober 2006
Warum muß ich 41 Jahre werden, um das Wesen Gottes so gut dargelegt zu bekommen? Herr Jonas hat eine wunderbare, klare Form gefunden um an das Thema heran zu gehen und dann zu bearbeiten. Sehr zu empfehlen. Dieses kleine Buch könnte ich mir z. B. gut im Philosophie- oder Religionsunterricht der Oberstufe vorstellen.

Je mehr ich lese, desdo mehr frage ich mich, warum in der Schule zwar Themen angesprochen wurden, aber nie mit kleinen, aber wichtigen Büchern untermauert wurden.
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am 27. Februar 2004
Auf nur wenigen Seiten zeichnet Jonas ein Gottesbild, das mich wie kaum eine andere Darstellung des Themas tief beeindruckt hat. Zum Entwurf dieses Bildes bedient sich der Autor im Zentrum seines Werkes eines selbstentworfenen Mythos, um sich damit der Größe und eigentlichen Unfassbarkeit des Themas vorsichtig nähern zu können, was ihm eindrucksvoll gelingt. Das Büchlein ist äußerst lesenswert für jeden, der sich für das Thema Theodizee interessiert. Innerhalb der Sammlung meiner besten Bücher gehört das dünne Bändchen zu den wichtigsten.
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am 7. April 2014
Der apokalyptischer Genozid nötigt zur philosophischen Auseinandersetzung mit Gott als Begriff, oder anders gesagt: Wie kann das menschliche Hirn diese unfassbare Tragödie begreifen lernen bzw. sogar verstehen?
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am 10. Dezember 2013
Viel kann und möchte ich zu diesem kleinen Büchlein nicht sagen. Man hat es, wenn man es in Ruhe und mit Bedacht liest, in einer guten Stunde gelesen und hat aber dafür einige Stunden etwas zum Nachdenken.

Empfehlenswert.
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am 22. Dezember 2014
Jonas ist ein guter Schriber und einfach to verstehen und sein hauptpunk gehtdireck zum der Herz Die Juden weinen immmer
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am 27. Oktober 2013
FACHBUCH:

Sehr guter Druck, leicht zu lesen, einfach verständlicher text. ideal was für theologen und/oder philosophen :) kann ich nur weiter empfehlen.
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am 19. Oktober 2013
Ich habe mir das Buch aufgrund einer Empfehlung gekauft und hatte die Hoffnung interessante Inhalte zu finden, die einen zum Nachdenken hinsichtlich des Gottesbegriffs in unserer heutigen Zeit anregen.

Vorweg: Das Buch hat meine Erwartungen nicht erfüllt.

Ich empfand die Argumentationsführung als undurchsichtig, keinesfalls aufschlussreich und regelrecht ermüdend. Oder anders formuliert: Ich musste mich regelrecht zwingen das Buch nicht von der Couch aus in den Mülleimer zu werfen.
Falls meine Beurteilung der ein oder andere nicht nachvollziehen kann, bitte ich um Nachsicht. Ich lese äußerst selten Texte mit religiösem (bzw. geschichtlichem) Inhalt, daher ist meine Aufnahmefähigkeit für die Sprache und Thematik des Buches begrenzt.
Dennoch sehe ich meine Rezession als relevant, da sie ggf. andere Jugendliche und junge Erwachsene vor einem Buch bewahrt, dass u.U. als langweilig empfunden wird. Meiner Meinung nach wird eine gewisse Nachschlagebereitschaft vorausgesetzt, da das Buch in einigen Teilen gewisse fachsprachliche Kenntnisse voraussetzt (Disjuktion, Metyphysik, christliche Metaphysik, Transzendenz, ontologischer Dualismus...).

PS: Hauptgrund das Buch doch nicht in den Mülleimer zu werfen war meine Überlegung das Ziel zu verfehlen.

Versand binnen 24 Stunden - super!
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