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Kundenrezensionen

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am 15. Januar 2003
Wie verpackt man Gesellschaftskritik möglichst unauffällig? Richtig, in einem satirisch-philosophischen Science-Fiction-Roman! Das mag nicht sofort einleuchten, aber wer wissen möchte, wie so etwas funktioniert, dem sei dieses Buch aufs wärmste empfohlen.
Stanislaw Lem lässt den Leser zusammen mit der Hauptfigur Ion Tichy durch drei völlig unterschiedliche Geschichten gehen:
Während man in der ersten erfährt, welche juristischen Verwicklungen Immobiliengeschenke in der Schweiz zur Folge haben können, kommt unserem Helden im zweiten Abschnitt ein Auftrag als Botschafter auf einem fernen Planeten gerade Recht, um der Schweizer Justiz zu entfliehen.
Der Planet selbst ist ein alter bekannter, Ion Tichy hat ihn selbst entdeckt, dabei aber einen schwerwiegenden Fehler begangen (welchen, wird nicht verraten ;-). Um nun vor weiteren Fettnäpfchen sicher zu sein, ist erst einmal Informationsbeschaffung angesagt.
Lem nutzt hier Tichys Aufenthalt in einer "Bibliothek", um dem Leser einen Zerrspiegel aller möglichen menschlichen Verhaltensweisen vorzuhalten. Egal was - Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion, Sport, Sex - die "Manschen" machen alles völlig anders, trotzdem erkennt man aber schnell: Manschen sind auch nur Menschen.
Für mich ist allerdings der dritte Abschnitt des Buches der absolute Höhepunkt, in dem Tichy den Planeten dann endlich besucht. Hier nimmt Lem die Ost-West-Beziehungen in den 80ern so auf die Schippe, dass man sich wundert, dass das Buch damals auch in der DDR veröffentlicht wurde. Da ist nichts mehr übrig von dem Autor solcher prokommunistischen Frühwerke, wie etwa "Gast im Weltraum".
Bleibt nur noch zu sagen, dass Lem das Werk mit soviel Humor gewürzt hat, wie selten ein anderes. Wem's nicht gefällt, der braucht sich "Kyberiade" auch nicht durchzulesen ;-)
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am 24. Mai 2000
Wieder ist es Lem gelungen, Science-Fiction, Humor, Philosophie und Gesellschaftskritik erfolgreich unter einen Hut zu bringen. Er nimmt dabei sowohl die heutige "Schadenersatzklage"- Kultur aufs Korn sondern behandelt satirisch auch die Themen Propaganda, Beeinflussung des Individuums durch die Regierung, völlig unsinnige prophetische Pseudowissenschafter, die absolute Technikgläubigkeit und dergleichen mehr. Auch dieses wahnwitzige Kaleidoskop an Ideen sollte sich kein philosophisch oder ironisch veranlagter Science-Fiction Fan oder jemand, der Spaß am Denken hat, entgehen lassen.
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am 6. Januar 2008
Wie in den Sterntagebüchern von Ijon Tichy zu lesen ist, bereist unser Protagonist in seiner 14. Reise den Planeten Entia. Auf ihm erlebt er den üblichen Wahnsinn seiner Reisen und lässt den verehrten Leser den Blick fernab unserer Welt genießen. Leider unterläuft dem diplomatischen Halbkurier dabei ein Fehler. Er landet auf einem Vergnügungsmond und hält dieses Disney-Land für das wahre Entia. Nun bemüht diesen Fehler auszubügeln, unternimmt unser Held in der vorliegenden Geschichte eine wahrhaft phantastische Reise.

Lem zieht hier alle Register der SciFi. Er pendelt dabei zwischen reiner Phantastik, Wissenschaft, Drama, Satire und Abenteuer so geschickt, dass es am Ende eine Trauer ist, dass der Roman nur gute 300 Seiten umfasst. Ganz klar ein Glanzlicht der SciFi.
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am 23. Juli 2002
"Der Lokaltermin" ist wohl das tiefste Romanwerk Lems. Wie oft man es auch lesen mag, man findet immer wieder eine neue Facette, eine verborgene (oder auch offensichtliche) Bedeutung, die vorher der Aufmerksamkeit entging. Das Buch ist eine Parabel zum Ost-West-Konflikt, zur Verlogenheit der Politik, zum Irrwitz der Technologie, zum "Zanna" des Kampfes philosophischer Schulen und zur Festkörperphysik der Zukunft. Vor allem aber ist es immer eines: unglaublich komisch.
Keiner, der den "Lokaltermin" zu lesen beginnt, legt ihn vor dem Ende wieder aus der Hand. Versprochen.
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am 21. Juli 2000
Wie auch die Sterntagebücher (auf denen der Roman handlungsmäßig ja fußt) ist dies meine Empfehlung für Lem-Anfänger. Meiner Meinung nach ist dies der "lemigste Lem", da sehr viele Grundgedanken des genialen Polen zusammengetragen werden. Von allem ist etwas dabei: Bürokraie, Philosophie, vollkommen neue (nätürlich nicht für den eingefleischen Lem-Leser) Gedankengänge und Konstrukte (wie entwickelt sich eine asexuelle Gesellschaft). Ein rundum gelungenes Werk, daß den Leser nach mehr Lem verlangen läßt. Schade daß er keine SF-Literatur mehr schreibt, aber daß hat er ja ausführlich begründet.
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am 14. Februar 2017
Obwohl ich sonst ein begeisterter Lem-Leser bin, war mir dieses Werk dann doch zu trocken und zäh. Es passiert einfach nichts. Über 100 Seiten sitzt der Ich-Erzähler in einer Bibliothek und liest Abhandlungen über einen Planeten und seine Bewohner. Das ist stellenweise auch amüsant und enthält eine Menge verrückter Ideen, auf die man erst mal kommen muß - aber auf Dauer ist es dann doch einfach sehr ermüdend und teilweise auch sterbenslangweilig. Da fehlt einfach die Handlung, die das ganze mal vorwärts treibt - stattdessen dominieren zu 90% Sachtexte. 50 Seiten für die wenigen kurzweiligen Ideen hätten da völlig gereicht... Aus meiner Sicht nicht gerade Lems stärkstes Buch...
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am 26. August 2013
war ein geschenk, alles top!
Der Beschenkte ist super zufrieden mit seinem Büchlein und würde sich jederzeit wieder Lem kaufen.
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am 18. Februar 2014
Nicht so lustig, wie ich Lem in Erinnerung hatte. Eher zäh und nervend. Kein Vergleich mit den Geschichten des Piloten, wovon dieser Roman ja quasi der Folgeroman ist.
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am 20. August 2000
Frage: Was kommt dabei raus, wenn man ohne irgend ein Ziel einfach nur zum Schreiben anfängt? Die Antwort lautet:"Lokaltermin". Die Geschichte beginnt in der Schweiz wo Lem als Astronaut Urlaub macht. Er erzählt zuerst über Graffiti auf Toiletten und landet am Schluß auf einem fremden Planeten, was auch im Roman überhaupt nichts miteinander zu tun hat. Auf viel Logik darf man in diesem Roman nicht hoffen, dafür aber auf eine gute Portion Humor. Aber bevor ich den Roman zu sehr in die Tiefe ziehe, diese Geschichte ist eine gelungene Parodie auf all unsere Hoffnungen von einer perfekt gestalteten Welt.
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am 6. Januar 2006
das Lesevergnügen hält sich in Grenzen.
Das Buch ist über weite Strecken sehr abstrakt, berührt mich nicht, regt weder zum Lachen noch zu sonst einem Gefühl an.
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