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am 3. April 2001
Dieses Buch ist m.E. zunächst einmal nicht ganz einfach zu lesen, denn es ist z.T. in einer etwas unmodernen Sprache geschrieben. Auch die Gesellschaft, in der sich die Protagonisten bewegen, ist in dieser Form nicht mehr präsent. Was mich an diesem Buch zunächst sehr interessiert hat, war das Thema Freundschaft überhaupt. Dieser Komplex spielt auch eine wichtige Rolle, wenn es um die komplizierten Beziehungen zwischen den Hauptfiguren geht. Es geht jedoch auch um die Selbstfindung der Handelnden, deren Charakter und Einstellungen sich im Verlauf der Handlung sehr ändern. Nicht zuletzt faszinierte mich die Darstellung des studentischen (Verbindungs-) Milieus. Auch wenn Hesse teilweise überzeichnet oder auf vergangene Gesellschaftsformen Bezug nimmt, ist dieses Buch noch sehr aktuell. Denn Fragen nach dem Sinn des Lebens, Unsicherheiten mit dem eigenen Ich und der Stellung in der Gesellschaft sowie die Schwierigkeiten, eine wirkliche Freundschaft im Sinne einer gleichberechtigten Beziehung zu finden, werden stets gleichbleiben. Ein lesenswertes Buch!
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am 12. April 2008
In Anbetracht der geringeren Bedeutung im Vergleich zu seinem Hauptwerk und vor dem Hintergrund des Entstehungsdatums um 1907, also aus einer frühen Schaffensphase stammend, stellte ich keine hohen Erwartungen an Hermann Hesses »Freunde«.
Die Sprache in der „Freunde“ verfasst wurde, weißt wirklich nicht die selbe Feinheit auf, wie sie Hesse in Höhepunkten wie »Narziß und Goldmund« an den Tag legte. Was den Leser aber wirklich in seinen Bann zieht, ist die geballte Lebensweisheit, mit der er in »Freunde« konfrontiert wird.
Inhaltlich geht es natürlich um Hesses Urthema Individualisierung: Der Freigeist Hans Calwer tritt aus der Enge seiner Studentenverbindung aus und lässt dadurch auch seinen langjährigen besten Freund hinter sich. Thematisiert wird dabei die geänderte Beziehung der beiden »Freunde«, die unterschiedlichen Lebenswege, welche sie einschlagen, sowie Calwers Neuorientierung an einer buddhistischen Lebensweise, welcher er jedoch noch nicht gewachsen scheint.
Im Hinblick auf den Austritt aus der Studentenverbindung und der Beschäftigung mit dem Buddhismus ist ein autobiographischer Bezug zu Hesse gegeben.
Ich selbst habe »Freunde« gelesen, weil ich einerseits meinen Horizont über die sogenannten Hauptwerke Hesses hinaus erweitern wollte, und andererseits, weil ich mich im übertragenden Sinn gut mit der in dem Werk zugrunde liegenden Ausgangssituation identifizieren konnte. Wirklich fasziniert hat mich beim Lesen die bereits genannte Lebensweisheit Hesses und der grenzenlose Optimismus, welcher in »Freunde« ebenfalls zum Ausdruck kommt.
Mittlerweile zählt »Freunde« zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und ich kann es jedem Hessefreund dringlichst weiterempfehlen.
PS.: Wenn ihr das Buch bestellt, kommt es in einer viel neueren und schöneren Aufmachung als auf dem Bild in der Artikelbeschreibung.
PPS.: Ich freue mich über jede konstruktive Kritik an meiner Rezension.
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Diese etwas längere, frühe Erzählung Hermann Hesses behandelt sein ganz eigenes, klassisches Thema: das Finden des eigenen Weges. Hier spielt es sich vor dem Hintergrund einer Studenten-Freundschaft (in einer nicht genannten Universitätsstadt) am Beginn des 20. Jahrhunderts ab. Ein Freundschaft scheitert, keiner der beiden Protagonisten findet wieder in den alten Weg zurück, Neues tut sich auf. Was der Leser auch noch erfährt ist, dass Hesse die damals dominant auftretenden Studentenverbindungen nicht mochte. Sehr lesenswert !
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am 14. April 2006
Es ist ein typisches Hesse Buch.
Schöner Schreibstil, ein Thema dem jeder etwas abgewinnen kann.
Einfach erzählt, aber mit Tiefgang.
Auch hier kann man wieder Hesses Interesse an Buddhismus finden.
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