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am 20. Juni 2006
Es gibt Menschen die erforschen den Tango, seine Musik und ihre Aufführung, seine Künstler, Instrumente und die Gedichte, die der Tango hervorgebracht hat. Der Autor diese Buches, Dieter Reichardt, ist ein solcher Forscher , er ist Professor für Hispanische Literatur und so ist sein 1984 geschriebenes Buch kein 'leichter Angang' sondern erfordert durchaus heißes Bemühen.

Der Autor beschreibt die musikalischen Quellen aus denen der Tango entstand, das Puff- und arme Leute -Milieu in dem er, ähnlich dem Jazz, gespielt, getanzt und gesungen wurde, gegen Naserümpfen und Verbote der wirtschaftlichen und kulturellen Oligarchie Argentiniens.

Er zeichnet die Biographien von stilbildenden Musikern, Dichtern und Sängern und Sängerinnen des Tango nach und stellt sie in ihren historischen Kontext.

Der zweite Teil des Buches ist ein zweisprachige Anthologie 'klassischer' Tango Dichtung, von der Ankündigung der demnächst kommenden kommunistischen Revolution über eine poetische Beschreibung der Tango-Vorstadt bis zu den persönlichen Dramen und Höllen.

Insgesamt ein seriöses, lesenswertes Buch (schon wegen der übersetzten Texte), das mit manchen Tango-Mythen aufräumt und nie den gesellschaftlichen Kontext vergisst. Nur der akademische Tonfall und gelegentliche Ausfälle gegen Fachkollegen sind etwas gewöhnungsbedürftig darüber hinaus wird Tango als Tanz nur kurz behandelt.
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am 6. Juli 1999
Profunde Sachkenntnis und konsequente Sachlichkeit machen dieses Buch seit 1981 zum deutschen Standardwerk über den Tango. Geschrieben von einem wirklichen Experten, der mit Liebe zum Gegenstand doch ohne falsche Gefühligkeit oder Psychologisiererei eine präzise Beschreibung aller Aspekte des Kulturphänomens vom Rio de La Plata abliefert. Von der Geschichte des Tangos, über seine Musik, seine Textdichter und seine Interpreten bietet Reichardt seinen Lesern eine Fülle von Fakten, die durch einen reichhaltigen bibliographischen Apparat ergänzt und belegt werden. Das Buch enthält zudem eine Auswahl repräsentativer Tangotexte im Original und in deutscher Übersetzung des Autors.
Jeder, der sich ernsthaft für den Tango interessiert, sollte zuerst zu diesem Buch greifen.
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am 25. August 2011
Als der Autor, Professor für Hispanische Literaturwissenschaft, 1981 dieses Buch schrieb, hätte er sich wohl nicht träumen lassen, dass es einmal - im Zeichen einer ungeahnten Tangorenaissance nicht nur in Deutschland - sogar in Amazon-Leserkreise, mit einer entsprechend reißerisch aufgemachten Titelseite, vorstoßen würde. Dabei handelt es sich nicht um eine populärwissenschaftliche Abhandlung, sondern um eine strikt akademische Arbeit. Insofern liest sich das Buch nicht gerade leicht. Ein Beispiel: "Die Hilfskonstruktion eines individualisierten Genius ist bis zu einem gewissen Punkt tragfähig, wenn sie als solche erkennbar gemacht und auch für das einköpfige Individuum eine dialektische Beziehung zu seiner Gesellschaft akzeptiert wird. Da sich aber Klassen oder Gruppen noch weniger als Individuen ihrer gesamtgesellschaftlichen Bedingtheit entziehen können, sind erst recht ihre Produkte oder ihr Verhalten geprägt - und sei es auch negativ - von den Produkten oder dem Verhalten anderer Gruppen." (S. 31 f.)
Das klingt einigermaßen adornistisch. Die Herkunft Dieter Reichhardts aus der Frankfurter Schule verrät aber nicht nur der Sprachgestus, sondern auch die Begrifflichkeit. Ausdrücke wie "Klassengesellschaft", "Dialektik", "gesellschaftliche Bedingtheit" verweisen auf die Untersuchungsmethode des Historischen Materialismus. Letzterer wird bei Reichhardt enger gehandhabt als bei Marx. Es ist nämlich der Anspruch des Buchs, die Entwicklung des Tangos in seinen "sozialen Zusammenhängen" nachzuzeichnen. Das macht es außerordentlich informativ, zu einem spannendes Unterfangen. Gleichwohl erscheint mir der postulierte Zusammenhang zwischen dem "Sein" (jeweilige Gesellschaftsstruktur, geschichtlich-politische Zustände) und dem "Bewusstsein" (hier: jeweilige Lyrik u. Musik des Tangos) nicht immer zwingend. Festzuhalten bleibt jedoch, dass es dem Autor gelingt, die Entwicklung des Tangos als eine Art Gegenkultur (die aber keineswegs "revolutionär" zu sein brauchte) zur Elitenkultur einer konservativen argentinischen Oligarchie sehr anschaulich darzustellen und dem/der Leser/in nahezubringen.
Damit ist auch schon der zeitliche Rahmen der Untersuchung festgelegt. Dort, wo der Tango allmählich aufhört, Gegenkultur zu sein, also etwa ab 1930, endet sie. Das ist schade, denn selbst wenn der Tango mit zunehmender "Salonfähigkeit" artifizieller und perfektionierter wurde (bzw. umgekehrt, hier liegt wohl eine Wechselwirkung vor), so hätte man doch gerne - und nicht nur in Fußnoten - ein bisschen was von den glanzvollen 40er Jahren und ihren Tango-Koryphäen (Troilo, di Sarli usw.) gelesen, von Neuanfängen, wie sie sich etwa in den Impulsen eines Astor Piazzolla zeigen, ganz zu schweigen. Aber hier ist Dieter Reichhardt auch etwas unfair. Die Anfangszeiten des Tangos mit seiner "Alten Garde" (bis ca. 1917) und dem Beginn seiner "Neuen Garde" (bis zur Abschaffung der Demokratie 1930 oder dem Tod Gardels 1935) erscheinen ihm "genial", authentischer, während er der "verfeinerten Musikalität" danach ein Defizit an "Intimität und Echtheit" attestiert (S.108). Analog müsste man dann der Renaissance-Musik mehr Authentizität zuerkennen als der Musik eines Bach, Beethoven oder Bartók. Und: Wäre der Tango ohne die Zeit ab 1930 wohl zum Kulturerbe der Menschheit erklärt worden?
Trotz allem: Ein Buch sollte an dem Anspruch gemessen werden, den es sich selbst auferlegt. Und der lautete eben nicht, den Tango bis in die Gegenwart (der Niederschrift des Buchs) nachzuzeichnen, sondern nur dessen Kindheits- und Flegeljahre darzustellen.
Ein Manko soll nicht verschwiegen werden: Vom Tango als Tanz ist nur am Rande in Form eines kurzen Kapitelchens die Rede. Na ja, einem Kopfmenschen wie Reichhardt würde die Sinnlichkeit des Tangotanzes vielleicht die Sprache verschlagen haben ...
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am 12. März 2009
Das Buch ist eine kurzweilige, einfühlsame Einführung in die Tango-Kultur und bietet zugleich eine Gelegenheit, Spanischkenntisse zu erweitern, bzw. zu vertiefen, und dabei gewissermaßen argentinische Luft zu atmen.

Was den Tango angeht, empfehle ich an dieser Stelle auch eine CD mit Micky Landau, Klavier, und Anja Stöhr, Gesang: baladas para el tango (danca y movimiento 2001, [...] ), welche auch alle Texte sowohl auf Spanisch, als auch in deutscher Übersetzung im beiliegenden CD-Book enthält.

Ebenfalls sei bei dieser Gelegenheit sei auf eine außergewöhnliche, sehr eindrucksvolle Tango-Performanz hingewiesen, nämlich von der Luftseilakrobatin Petra Tobies, vgl: [...]
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am 12. November 2013
In diesem Buch ist die Beschreibung von Gefühl und Musik. Gleichzeitig ist darin der Text der Lieder in Spanisch und auf der gegenüber liegenden Seite die Übersetzung in Deutsch. Durch tanzen und verstehen bekommt das erst das richtige Miteinander.
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am 16. Mai 2014
Super Grundlagenwerk zum Thema Tango. Sehr informativ und zudem verständlich geschrieben. Hier findet man alles, was man zum Tango wissen muss.
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am 25. Dezember 2012
Alles prima gelaufen. Der Artikel war in Ordnung. Gerne werde ich wieder bei Amazon kaufen.
Bisher bin ich noch nicht enttäuscht worden
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am 10. Dezember 1998
Wissenschaftliche Pflichtlektüre für jeden interessierten Tangologen. Vor allem, was Geschichte und politische Hintergründe anbelangt sehr kompetent. Im Anhang Übersetzungen einiger Tangolieder. Lesenswert!
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