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  • Malina
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
22
Malina
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 16. Februar 2014
Der einzige Roman Bachmanns, Malina, ist eines der wichtigsten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts. Doch Achtung - wer Ingeborg Bachmann als Lyrikerin schätzt und bewundert, erlebt hier eine neue große Herausforderung. Eine ausgefeilte, durchkomponierte Sprache - aber schwer zu lesen. Inhaltlich bisweilen kaum aushaltbar, manche Sequenz wie ein Albtraum, die Abrechnung mit dem Vater, der Friedhof der ermordeten Töchter.
Wer bereit ist, sich auf Literatur auf höchstem Niveau einzulassen, sich das Buch zu "erarbeiten" und es auch zu "durchleiden", muss Malina lesen.
Hinweis: sehr aufschlussreich zu Bachmann und zum Roman Malina ist das Buch von Andrea Stoll "Ingeborg Bahmann - Der dunkle Glanz der Freiheit", Bertelsmann 2013
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am 26. April 2018
Wirres Buch, das sehr anstrengend war zu lesen. Muss zugeben, dass ich es im Zuge meines Studiums lesen musste und habe mich teilweise sehr gequält. Aufgrund des Preises habe ich es gebraucht gekauft. Die Qualität war wie versprochen. Jedoch werde ich mit Ingeborg Bachmann nicht mehr warm.
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am 14. Februar 2015
Schade, dass Ingeborg Bachmann nur diesen einen Roman veröffentlicht hat. Als jemand, der zu Lyrik wenig Zugang findet, hätte ich mir mehr Prosa dieser großartigen Schriftstellerin gewünscht, die wohl in jedem von uns in kleinen Teilen zu finden ist.
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am 10. Januar 2018
Ingeborg Bachmann gehört ja schon seit Jahren zu den zeitgenössischen Klassikern; auch in ihrem Roman "Malina" bleibt sie "ihrer Linie" treu..; spannend...
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am 29. Dezember 2012
"Malina" ist kein Buch, in dem man kurz vor dem zu Bett gehen noch schnell ein paar Seiten liest. Es ist sehr komplex und mit Andeutungen und Querverweisen der unterschiedlichesten Art versehen. Durch den Kommentar wird einem bei dieser Ausgabe das Lesen sehr erleichtert. Da die Kommentare teilweise gleich neben dem Text angebracht sind ist es nicht nötig jedes Mal nach ganz hinten zu blättern. Bachmann hat eine unglaubliche Art zu Schreiben. Man fragt sich wie ein Mensch so etwas zu stande bringen kann. Die Atmosphäre in dem Buch spiegelt genau die Stimmung der Ich-Erzählerin wider und lässt keinen Leser kalt. Einmal angefangen ist es schwierig sich der Thematik zu entziehen. Ich will vom Inhalt nicht zu viel verraten, nur so viel: Die Ich-Erzählerin ist eine Frau, die durch ihren Lebenslauf so geprägt wurde, dass einige Erlebnisse ihr ganzes weiteres Leben bestimmen. Es lässt sie nicht mehr los und "regiert" ihren Alltag. Interessant für alle, die in die Psyche und das Innere von Menschen eintauchen wollen.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 18. Mai 2014
Es ist unverkennbar Ingeborg Bachmann selbst, die sich am Anfang des Buches vorstellt: "Augen br., Haare bl., geboren in Klagenfurt..", und es ist unverkennbar ihre Persönlichkeit: charmant, emotional, spontan, generös und dem Lebendigen zugewandt. Aber auch radikal, gefährdet, zu Depressionen und selbstzerstörerischen Handlungen neigend. Die Frau erfindet sich einen männlichen Gesprächspartner mit Namen Malina. Im Laufe des Buches begreift man, dass diese Person Teil ihrer selbst ist, er verkörpert so etwas wie den rationalen, realitätszugewandten Anteil ihrer selbst.

Der spielt anfangs keine besondere Rolle. Vielmehr füllt ein gewisser Ivan, ein freundlicher, warmherziger Ungar mit zwei kleinen Kindern, ihr Leben zunächst ganz aus. Die Frau, die sich im Laufe ihres Lebens schon mit Misstrauen und Gleichgültigkeit gegen seelische Verletzungen gepanzert hat, aber rastlos und nervös geworden ist, kann auf einmal wieder wie früher sein, sie kann wieder lachen. Allerdings muss sie das Negative, Dunkle in sich unten halten. Sie kann sich zwar bei Ivan einmal ausweinen, aber sie kann nicht mit ihm reden. Sie kann sich kindlich in seinen Schutz begeben, aber um den Preis, dass sie ihren erwachsenen, rationalen Anteil nicht entfaltet.

Als Ivan getrennt von ihr Ferien macht und sie allein in Wien bleibt, gewinnen ihre Ängste die Überhand. Jetzt, im zweiten Kapitel mit dem ominösen Titel "Der dritte Mann", geht es um ihren Vater, der sie in einer qualvollen Serie von Albträumen erneut heimsucht: Er vergewaltigt und erniedrigt sie als Kind und Jugendliche auf die schlimmste Weise, er bringt sie in einer Gaskammer um - (der Vater von Ingeborg Bachmann war Mitglied der NSDAP). Aber sie kann darüber mit Malina sprechen. Am Ende begreift sie: "Er ist nicht mein Vater. Er ist mein Mörder"(207). Und sie erkennt auch, dass es für sie den ersehnten Frieden mit Ivan nicht geben kann: "Es ist immer Krieg" (207).

Das letzte Kapitel heißt: "Von letzten Dingen". Zunächst präsentiert sich die Frau gefasst, sie scheint ihre Verzweiflung im Griff zu haben. Malina ist jetzt ihr ständiger Begleiter, sie plaudert mit ihm über dies und jenes. Mit trockenem Witz ironisiert sie die "Krankheit der Männer", die nur Unglück über die Frauen bringt, aber mehr und mehr gewinnt ihre Verzweiflung die Oberhand. Malina fordert sie auf, sich von Ivan endgültig zu trennen, ihn zu "töten"...

Man erinnert sich an die sehr schwierige Beziehung Ingeborg Bachmanns zu Max Frisch, die hier wohl das Vorbild abgibt, an ihre Tablettensucht und nachfolgenden Krankenhausaufenthalte - was alles schließlich zwei Jahre nach der Veröffentlichung von "Malina" zu ihrem frühen Tod führte.

Bei aller Tragik ist von einem schönen, leichten, schwebenden Stil zu sprechen. Die Sprecherin hält die Zumutungen der Moderne, der Medien, der Werbung, der Konventionen mit diesem persönlichen, distanzierten, vieldeutigen, oft ironisch-satirischen Stil auf Distanz. Sie macht das Glück mit Ivan in den Schilderungen ihres Zusammenseins, in den Veränderungen in ihrem Sprachgebrauch, in ständigen Reflexionen über die Gefährdungen dieses Glücks nachvollziehbar, strapaziert dann den Leser (für mein Gefühl zu sehr!) mit den nicht enden wollenden Albträumen über ihren Vater und macht im letzten Teil in den Gesprächen mit Malina das Ringen um ihr seelisches Gleichgewicht ebenso nachvollziehbar. Ingeborg Bachmann konnte das Glück nicht halten, aber die Lektüre ist - mit Ausnahme der Träume im Mittelteil - ein reiner Glücksfall!
(Die Seitenzahlen beziehen sich auf die SZ-Ausgabe)
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am 11. Juni 1999
Malina, ein Roman über das Scheitern eines weiblichen ichs an der Gesellschaft, an Liebes- konventionen und der eigenen Vergangenheit. Grausam und faszinierend zugleich zeigt Bachmann den unaufhaltsamen Untergang einer mißbrauchten Existenz auf der Suche nach Erinnerung und weiblicher Identität. "Ivan,Malina und Ich"(S.10) eine Trennung auf ewig. "Ein Tag wird kommen,...,es werden alle Menschen frei sein,auch von der Freiheit,die sie gemeint haben."(S.123)
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am 3. September 2000
für mich steht bei "malina" die liebe im vordergrund. die fanatische, fast manische liebe der erzählerin zu ivan. dann malina, der ihrer liebe mit gleichgültigkeit begegnet und schließlich die nicht aufgearbeitete beziehung zu ihrem vater. zerstört steht die erzählerin zum schluss da, ihrer unschuld beraubt, ihrer leidenschaft bestohlen, ein dreistufiger mord, an dem sie mittäter ist. "unerfüllt" ist das richtige wort. ingeborg bachmann liest sich träumerisch-fließend, der traum gehört auf natürliche weise zur realität.
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am 19. Februar 2003
Der Roman von Ingeborg Bachmann ist weit davon entfernt eine leicht verdauliche literarische Kost zu sein. Bereits nach den ersten Seiten wird sich entscheiden, ob man als Leser bereit ist den Kampf mit der weiblichen Ich-Erzählerin aufzunehmen oder sich dazu entscheidet das Buch einfach wegzulegen. Es ist ein tatsächlicher Kampf sich mit dem Roman zu beschäftigen und sei es nur lesend, aber man wird dafür belohnt. Streng genommen ist der Roman in vier Teile aufgeteilt, wobei er jedoch lediglich drei Kapitel hat. Nach einer Einleitung der Personen weiß man, es geht in dem Roman um Malina, der mit der Ich-Erzählerin zusammen zu leben scheint und deren Geliebten Ivan, der zumindest zwei Kinder hat. Der Roman spielt in Wien, genauer gesagt spielt sich die ganze Handlung in der Ungargasse 6 und 9 ab. Es handelt sich hierbei sowohl um einen Roman der Gegenwart als auch einen Roman der Vergangenheit. Jetzt mag sich der aufmerksame Leser fragen wie das denn möglich sei, nun lesen Sie Malina und finden sie es heraus. Das zweite Kapitel ist der wichtigste Teil des Romans, zugleich aber auch der am schwersten verdauliche. Hier werden hauptsächlich Traumsequenzen der Ich-Erzählerin wiedergegeben, in denen es um die unterschiedlichsten Todesarten geht, zugleich ist es das Schlüsselkapitel des Romans. Das Ende ist überraschend und zunächst schwer nachvollziebar, vor allem läßt es viele Fragen offen, jedoch gehört Malina mit Sicherheit zu der Art Literatur, die bei stetigem Lesen immer nachvollziehbarer und ergründlicher wird, da einem immer wieder neue Ideen, Motive und Hinweise auffallen. Ein Buch das auch in der Zukunft seine Liebhaber finden wird.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Februar 2006
Ingeborg Bachmanns einziger Roman Malina ist ein einzigartiges Stück Literatur. Poetisch wie ihre wunderbare Lyrik und psychologisch tiefgründig ist es ein wahres Meisterwerk.
Insbesondere diese Ausgabe der Suhrkamp Basisbibliothek ist sehr zu empfehlen, da sie wichtige Querverweise gibt, Erläuterungen anbietet und mit Worterklärungen (Österreichisch!) versehen ist. So wird auch Schülern der Zugang zu diesem Werk vereinfacht.
Unbedingt lesen!
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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