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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
59
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 14. Juni 2017
Etwas wirr geschrieben, absurder Humor, skurriles Bild einer möglichen Zukunft. Durchaus gewöhnungsbedürftig, aber sehr lesenswert. Empfehlenswert für Leser, die gern beim Lesen ihr Hirn einschalten.
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am 11. Januar 2016
Handlung hat nichts mit der Filmserie "Ijon Tichy Raumpilot" zu tun.
Ironie auf Kongresse, dem kalten Krieg und die Politik. Leicht zu lesen!
Meine Empfehlung so ab 14-16 um wirklich alle Witze zu verstehen
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am 28. November 2010
... über soviel Wortwitz und fantasiereiche Wortschöpfungen, erschlagen von dem rasanten Tempo einer im höchsten Maße einfallsreichen Story, habe ich mehrere Tage für Lems Buch "Der futurologische Kongreß" gebraucht. Das war für mich kein Buch zum Verschlingen, sondern eins zum Genießen.

Beeindruckend wie der Autor mit der Sprache spielt, wie er seiner Fantasie freien Lauf lässt. Imponierend auch das Talent der Übersetzerin, diesen Text mit seinen nicht-existierenden Ausdrücken ins Deutsche zu übertragen.
Nicht die Tiefen des Weltalls, sondern unser Planet Erde ist Schauplatz der sonderbarsten Vorfälle. Realität, Traum und Einbildung verschwimmen. Was ist wahr, kann das überhaupt wahr sein, fragt sich dann auch der Futurologe.

Ein einfach geniales Buch!
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am 19. September 2004
Ijon Tichy, Held vieler Lem-Romane und Erzählungen, besucht einen futurologischen Kongreß in einem revolutionsgefährdeten südamerikanischen Staat. Die Futurologen scheinen in ihrem Luxushotel gut abgeschirmt - als die Rebellen dennoch angreifen, setzt die Regierung neuartige chemische Kampfstoffe (sog. „Benignatoren") ein, um die Rebellen in friedfertige, ungefährliche Zeitgenossen zu verwandeln. Unter dem Einfluss dieser Halluzinogene beginnt für Tichy eine unglaubliche Irrfahrt, bei der sich Realität und Fiktion mehrfach vermischen. Sie führt ihn in eine nahe Zukunft, in der sämtliche Wahrnehmungen und Empfindungen der Menschen durch chemische Stoffe gesteuert werden und in der nur wenige Individuen das Recht und die Möglichkeiten besitzen, die „Wirklichkeit" wahrzunehmen. Als Tichy diese „Wirklichkeit" erblickt, sieht er eine sterbende Welt für die es keine Hoffnung zu geben scheint.
Lem schildert die Geschichte dieser düsteren Zukunftswelt mit einem solchen Feuerwerk an brillanten Ideen, unerwartenden Wendungen und genialen Wortschöpfungen, dass die Lektüre einer Achterbahnfahrt gleicht - man kommt kaum zum innehalten und kann nicht fassen, dass das (Lese-)vergnügen so schnell zu Ende sein soll. Die große Vielzahl interessanter und durchdachter Einfälle zu möglichen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklungen ist typisch für Lem und macht ihn - auch im komischen - zu dem Meister der anspruchsvollen Science-Fiction.
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am 5. August 2012
Stanislaw Lem war echt ein visionärer Mensch. Er schafft es immer wieder in seine schrägen Geschichten
viel Weisheit und Weitsicht zu verpacken. Auch dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen.
Musste staunen, lachen und es hat mich zum Nachdenken angeregt. Gerade weil er Tendenzen unserer Zeit
aufgreift, weiterführt und aus einem komplett neuen Blickwinkel aufzeigt, wird die Problematik überdeutlich.
Hier wird die Manipulation von Menschen mittels Drogen thematisiert. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen
um den Lesespass nicht zu schmälern.
Herausragender Schriftsteller der zu Recht als einer der Besten gilt. Wenn Intelligenz und Fantasie dermassen
ineinandergreifen, kann ich echt nur noch den Hut ziehen.
Eine wahre Perle der Literatur.
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am 2. Oktober 2001
Literarisch auf allerhöchstem Niveau, sprachlich packend, inhaltlich zum Denken anregend - fängt man an, dieses Werk zu lesen, so kann man gar nicht mehr aufhören! chapeau bas. Eines der packendsten und wertvollsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Ein Muss für jeden Liebhaber... mit Science Fiction hat das wenig zu tun, so reell wirkt es in den heutigen Tagen. Der Film "Matrix" kopiert zwar einzelne Elemente aus diesem Buch, bleibt jedoch weit hinter der Story, dem Einfallsreichtum und den Reflexionen dieses Werkes zurück. Ich lege es jedem ans Herz, der beim lesen auch gerne denkt.
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am 19. Juni 2009
"Der futurologische Kongress" ist ein skurriles Meisterwerk, voll von schwarzem Humor und düsteren Prognosen. Verschiedene Schichten der Realität mischen sich darin so stark, dass man stellenweise an seinem eigenen Verstand zu zweifeln beginnt. Nebenbei schafft Stanislaw Lem eine Vielzahl an zukünftigen Begriffen, die ihresgleichen sucht und gelegentlich schon stark verwirren kann. Dem Titel zum Trotz hat das Buch allerdings nicht allzu viel mit Science Fiction zu tun - es handelt sich eher um ein Gedankenexperiment, dessen Elemente vielfach von der moderneren Science Fiction aufgegriffen wurden (Beispiele: Total Recall, Matrix, eXistenZ, Die Uhrwerk-Orange u. ä.).

Interessant ist vor allem, wie es dem polnischen Autor gelungen ist, neben all der Düsterkeit, die dieses Werk zweifellos umgibt, den bei ihm schon immer latent vorhandenen Humor einzubauen und auf die Spitze zu treiben. Das funktioniert nur stellenweise über Situationskomik. Der Großteil des Witzes wurzelt allein in Stil und Sprache. Es macht einfach unglaubliche viel Spaß, die Dialoge zwischen der Hauptfigur und dem nicht minder skurrilen Professor Trottelreiner zu verfolgen.

Aber auch wenn der Faktor "Humor" in diesem Werk um einiges höher ist, als in den anderen Büchern von Stanislaw Lem, verliert man nie den ernsten Hintergrund der Geschichte aus den Augen. Gerade dieser Teil ist es nämlich, der das Buch trotz seiner geringen Seitenanzahl so wichtig macht und einen Eindruck im Leser hinterlässt, den andere Romane auf 1000 Seiten nicht schaffen. Die ständige Frage: "Was wäre, wenn die Welt ganz anders aussieht, als wir sie wahrnehmen?" wird hier auf eine Art und Weise beantwortet, die bei genauerer Betrachtung das Blut in den Adern gefrieren lässt. Nicht ob der Abstrusität von Lems Antwort, sondern einfach aufgrund dessen, dass die Vorstellung, es könnte so sein wie im Buch, gar nicht einmal so abwegig ist. Eine Meisterleistung des Autors, die ihresgleichen sucht und nur mit der Höchstnote belohnt werden kann. Der Begriff "Meilenstein" wird heute geradezu inflationär verwendet - auf dieses Buch trifft er jedoch ohne Vorbehalte zu.
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am 4. Januar 2000
Schicht über Schicht türmen sich die Realitätsebenen in diesem Abenteuer des Sternenfahrers Ijon Tichy, schon nach zehn Seiten weiss man nicht mehr, was wahr ist und was nicht - Tichy geht es allerdings auch nicht besser. In atemberaubendem Tempo rast er durch diese ebenso unglaubliche wie ungeheure Geschichte, und wenn der Alptraum endlich vorüber ist, bleibt eine nachhaltige Beklemmung, denn: Ist das die Realität, was ich sehe, oder ist es auch nur eine weitere Ebene ... ?
Spannender und beunruhigender als beispielsweise der Kinofilm 'The Matrix' ist 'Der futurologische Kongress' eines der besten und wichtigsten Bücher zum Thema VR - und wird täglich aktueller. Ein Meisterwerk von Stanislaw Lem - und eine unbedingte Empfehlung! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 20. September 2011
Literarisch ist der Roman auf hohem Niveau. Die Worte, Sätze und Ereignisse sprudeln geradezu in allen möglichen Varianten. Allerdings bedarf es hoher Konzentration und Aufmerksamkeit beim Lesen (was auch anstrengend sein kann). So kam ich stellenweise mit der Handlung nicht mehr mit oder verstand sie nicht recht (also den Abschnitt noch mal lesen).
Einen kleinen Wermutstropfen hat der Roman doch. An wenigen Stellen der Erzählung gehen dem Autor ein wenig die Pferde durch und er bombardiert einen mit Namen für psychemische Substanzen (selbst erdacht), die für diese oder jene Suggestion Anwendung finden.
Für Leser anspruchsvoller Lektüre und Leute die sich gut konzentrieren und hineinversetzten können, ist das Buch sehr zu empfehlen. Vom Genre würde ich den Roman in die Kiste Tragikomödie packen.
Trotzdem mir die Geschichte und die Darstellung dieser gut gefallen haben, fand ich es doch stellenweise, wie schon gesagt, recht mühevoll den Faden nicht zu verlieren und bei der Sache zu bleiben.

Achtung Romaninhalt:
Ein weiterer Wermutstropfen ist das Ende der Geschichte, das eigentlich nicht überrascht, sogar ein wenig voraussehbar war. Lem schildert einen Drogenrausch nach dem anderen, eine falsche Realität folgt der nächsten, so dass einem frühzeitig der Gedanke kommt, dass alles anscheinend oder scheinbar (ich glaub hier trifft je nachdem beides zu) nur Irreal ist. Lediglich der Zeitpunkt an welchem der Trip beginnt und endet bleibt bis zum Schluss unklar.

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Meine Rangfolge der von mir gelesenen SciFi-Romane:
1. Replay-Das zweite Spiel (Ken Grimwood)*****
2. Der Schwarm (Schätzing)*****
3. Der futurologische Kongress (S.Lem)*****
4. Im Turm des Panopticons (D.Rohr)*****
5. Die denkenden Wälder (Foster)****
6. Der ewige Krieg (J. Haldeman)****
7. Der Zeit-Zwirbel-Effekt und seine K. (D.Rohr)****
8. Prisma (Foster)****
9. Daemon (KI-Thriller - D.Suarez)****
10. Herr der Zeit (Joe Haldeman)****
11. Der grüne Tod (Foster)***
12. Die letzte Gereration (A.C. Clarke)***
13. Die Reise zur Stadt der Toten (Foster)***
14. Auch keine Tränen aus Kristall (Foster)***
15. Eissegler (Foster)***
16. Drachentränen (Mysterie-Horror - D.R. Koonz)***
17. Fahrenheit 541 (Ray Bradbury)***
18. Der Elfenbeinturm (H.W. Franke)**
19. Das Erbe der ersten Menschheit (Klaus Seibel)**
20. Harlekins Mond (L.Niven)**
21. Rendezvous mit übermorgen (A.C. Clarke)**
22. Limit (Schätzing)*
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am 10. Mai 2006
Voller Details steckt dieses kleine Buch, voller absurdem und hintergründigem Humor, voller Wortschöpfungen und Überraschungen.
Wie die Erinnerung an einen Fiebertraum mag es einem im Nachhinein erscheinen und doch wird man fast traurig sein, dass es nach knapp 140 Seiten schon zu Ende war.

"Der futurologische Kongreß" blieb mir weit lebendiger in Erinnerung als viele 1000 Seiten Schmöker. Manch anderes Werk über das momentan beliebte Thema Realität wirkt dagegen, sei es Film oder Roman, plötzlich belanglos.

Für Fans von Utopien, die es mit ein wenig Anspruch aufnehmen, ist es ein Pflichtkauf. Allen anderen sei es wärmstens empfohlen, als ungewohntes Leseerlebnis.
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