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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
18
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 23. Februar 2013
auch ein buch von hermann hesse welches man immer wieder lesen kan ohne das es langweilig wird.kann ich nur weiteremfehlen
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am 25. März 2008
Roßhalde reiht sich in das "Frühwerk" Hesses ein. Es scheint autobiographisch geprägt, da es sich bei dem Protagonisten um einen Maler handelt, der für seine Arbeit lebt. Auch Hesse hat sich wohl zu Lebzeiten an der Malerei versucht. Des Weiteren wird häufig bis ins kleinste Detail der Drang zur Arbeit, zur Kunst und der physische und psychische Schmerz dabei beschrieben. Während der Arbeit scheint der Protagonist frei von Sorgen, was ihn nur noch mehr zur Kunst drängt. Um seine Arbeit herum, die erfolgreicher kaum sein könnte, scheint Veraguth versagt zu haben. Es ist zu spät als er sein Versagen erkennt.
Ein Roman der packender die Lust und den Verlust eines Künstlers, wie auch Hesse es gewesen ist, nicht beschreiben könnte. Der Leser kommt in den seltenen Genuss den Rausch eines Künstlers miterleben zu dürfen.
Eine fast kindliche Faszination für das Bild, das Kunstwerk, die Malerei überträgt sich auf den Leser. Ein Buch das man gerne zur Hand nimmt und eher unfreiwillig weglegen wird...
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am 17. Dezember 1999
I've read most Hesse's work, and after long and hard deliberation(not really) I have found Rosshalde to just barely beat out The Steppenwolf. We know Hesse as being a very mystical writer, but this book is vibrantly real, and moving. If you want to understand Hesse as a person, and not as a writer, this is the book to read- it is similar to events that occured in his life. The question is then asked, should the artist(and this I mean writers, musicians, etc.) have a typical family? This is a question that will never be answered with a yes or no, but this book is accurate in exposing both sides of the battle.
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am 25. August 2009
In der autobiografischen Erzählung schildert Hesse die letzten Wochen und Monate der Beziehung, zwischen dem international geschätzten Maler Veraguth, seiner Ehefrau Adele und den beiden Söhnen Pierre und Albert. Die Entfremdung der beiden Ehepartner spiegelt sich u.a. darin, dass Veraguth, in seiner Malerei Zuflucht suchend, in einem Anbau an seinem Atelier auf dem Gut Roßhalde lebt, nur wenige Steinwürfe entfernt vom Herrenhaus in dem seine Frau sich in ihrer Abgeschiedenheit eingerichtet hat. Der ältere Sohn Albert kommt nur in den Ferien aus dem Internat zu Besuch. Vor dieser Kulisse stellt Pierre, der siebenjährige gemeinsame Sohn, die einzige Gemeinsamkeit der beiden Eheleute dar. Erst durch den Besuch eines Freundes, der wie ein Nachhall einstiger "besserer, schönerer" Zeiten den Künstler in die Realität zurückholt, sieht sich Veraguth mit der Tatsache konfrontiert, dass er sich seinem Leben und damit seinen unaufgearbeiteten Beziehungsproblemen stellen muss. Beschleunigt wird diese erzwungene Verarbeitung noch durch die schwere Erkrankung seines abgöttisch geliebten Sohnes Pierre.

Eine ernüchternde Sichtweise des Künstlers - wie ihn Hesse teilweise sah - und der Unfähigkeit desselben mit seiner gesteigerten Empfindlichkeit gegenüber der Realität und den Anforderungen einer bürgerlich-ehelichen Beziehung
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am 22. Juni 2008
In »Roßhalde« ist die autobiographische Verknüpfung zwischen Leben und Werk des Autors besonders stark. So ähnelt das Anwesen »Roßhalde« Hesses Zuhause Anno 1914, bei Veröffentlichung des Buches. Vorbesitzer des realen Anwesens war wie Hesses Protagonist, Johann Veraguth, ein Maler und auch Hesse entdeckte um diesen Zeitraum die Malerei für sich.

Zentraler Handlungsgegenstand des Romans ist die schon vor Jahren stagnierte Ehe Johanns und seiner Frau. Beide leben nur noch aneinander vorbei und werden durch die Liebe zu ihrem jüngsten Sohn zusammengehalten. Das Konfliktmuster ähnelt somit dem Zustand, kurz vor der Auflösung von Hesses erster Ehe.

Ein Jugendfreund besucht Johann seid langen Jahren, erkennt den elenden Zustand indem sich die Ehe befindet, und empfiehlt Johann loszulassen und eine erholenden Reise nach Indien anzutreten. Johann zögert mit seiner Einwilligung und reflektiert in einem schmerzlichen Prozess des Nachdenkens die Gründe für den Zerfall der Ehe.

Dann erkrankt plötzlich der Sohn der Eheleute lebensbedrohlich, als wäre dies Resultat und Sinnbild, des sich in Auflösung befindenden Ehebundes.

Ein gutes Buch, aber der Leser hoffte am Ende fasst, Hesse möge ihn nach soviel Leiden mitnehmen auf die heilende Reise nach Indien, was er leider nicht tut. Dabei unternahm Hesse seine erste Indienreise übrigens 1911, 3 Jahre vor Veröffentlichung von »Roßhalde«. Und diese Reise führte er auch mit einem befreundeten Maler durch.

Für Freunde von Hesse, Malerei und Menschen, die sich Zeit nehmen, über zwischenmenschlichen Beziehungen.nachzugrübeln.
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am 5. Januar 2016
Bin mit dem Produkt sehr zufrieden; es gibt keinerlei Kritikpunkte. Im übrigen finde ich die Anzahl der erforderlichen Worte unpassend in der Konsequenz, dass ich keine Bewertung mehr abgeben werde.
Gruß Barbara Taglang
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am 8. Mai 2012
Ein Meisterwerk: wenige Figuren, dicht und eindringlich gezeichnet. Das Scheitern einer Ehe, das an der Krankheit des Kindes endgültig festgemacht wird.
Viel Bitternis, zuweilen auch ein Lichtblick. Ein Buch für einen verregneten Sommernachmittag. Im Herbst wird die Melancholie darin zu drückend.
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am 7. Januar 2013
Nachdem ich von Hesses 'Peter Camenzind' sehr enttäuscht war, hat mich 'Rosshalde' so sehr gefesselt, dass ich das Buch in einem Zug gelesen habe. Der knappe Handlungszeitraum, das überschaubare Personal, die dichte Handlung machen es zu einem Kammerspiel, das eine verglühende Ehe und Familie überzeugend darstellt. So wie auf Veraguths letztem Gemälde ist der kleine Pierre die lichtvollste Gestalt. Sein Tod mag zwar dem Maler den Weg zu neuer Freiheit und Kreativität eröffnen, aber er verkörpert den grausamen Preis. Das Buch hat mich sehr bewegt.
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am 17. Januar 2016
Roßhalde - so heißt das idyllische Anwesen, auf welchem ein Künstlerehepaar mit seinen Söhnen um 1910 lebt. Roßhalde ist so groß, dass sich das an Gefühlen vergrämte Ehepaar aus dem Weg gehen kann. Frau Adele wohnt mit dem kleinen Pierre im Haupthaus. Lediglich zu den Mahlzeiten kommt man zusammen. Albert, der die meiste Zeit im Internat verbringt, hat sich komplett von seinem Vater, dem bekannten Maler Johann Veraguth, abgewendet. Er spürt, dass die Mutter, die er über alles liebt, unter der abgestumpften Ehe leidet und gibt dem Vater die Schuld daran. Wenn Albert die Ferien auf Roßhalde verbringt, meiden sich Vater und Sohn genauso wie es die Eltern das ganze Jahr über tun.
Hermann Hesse beschreibt die unglückliche Ehe mit wenigen Worten, aber so sensibel, dass der Leser genau das empfindet, was die Entfremdeten füreinander fühlen oder besser gesagt nicht mehr fühlen. Der einzige, der etwas Licht und Freude in dieses trübe nebeneinanderher Leben bringt, ist der kleine Pierre. Johann überfällt immer wieder die Angst, auch Pierre an seine Mutter zu verlieren. So kämpfen Mutter und Vater tonlos um die Gunst des aufgeweckten und altklugen Pierres. Bis Pierre plötzlich erkrankt.

Wie kein anderer Autor vermag es Hermann Hesse, Gefühle bildhaft darzustellen. Die Fronten zwischen dem Ehepaar sind in solch einem Maße erkaltet, dass sie gar nicht wissen, wo und wann der emotionale Niedergang zwischen ihnen begonnen hat. Das ist oft so. Jeder kennt das oder hat davon gehört und Hermann Hesse ist in der Lage, dieses Gefühlsknäuel nicht nur aufzulösen, sondern in literarischer Feinheit so zu schildern, dass der Leser wahrlich berührt ist. Das gleiche gilt auch für die Landschaften, die er beschreibt. Das Anwesen Roßhalde gibt Hesse derart wirklichkeitsnah wieder, dass man glaubt, selbst im Garten von Roßhalde, an dem kleinen See oder im Atelier des Malers zu sitzen.

Auf Grund der Virtuosität mit der Hesse es versteht zu beschreiben, wirkt diese Geschichte bedrückend. Der Leser sollte sich bewusst sein, dass es um schwermütige Emotionen geht und dass der Autor durchaus im Stande ist, die Gefühle seiner Leser aufzuwühlen.
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am 4. August 1997
One of the most complete exercises in writing I have had the pleasure of reading. Hesse was truely a master of the writtern word, and this book seems to be little more than a display of that talent for the sake of it. Hesse wastes not a single word in the short narrative, nor does he include a single detail that is superfluous. If you enjoy writing as an art form, this work will prove immensely satisfyin
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