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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 24. Dezember 2007
Wenn die Herzdame das Licht des Nachtens nicht mehr ausmacht liest sie Dereksch.
Und danach ich und danach eine Freundin in Wien und danach ein Bekannter in Freiburg. Und niemand ist verwirrt, alle sind begeistert...
Weil frisch und lustig düster und sehr gut dokumentiert und sehr viele Anspielungen auf meine Plattensammlung und zwecks der Stimmung.
Wem das Buch zu ansprechend ist der kann sich ja durch den sehr gut gemachten Anhang lesen.
Und danach nochmal von vorne anfangen.
Wie Lebensmittel aus dem Russenladen nebenan: bunter, krasser, fetter, anders.
Nix für Vollkornleser sondern eher Borschtsch fürs Hirn.
Wohl bekomms!
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am 15. November 2005
Schreiben kann er, der Ljubko, und es macht Spaß! Es entwickelt sich beim Lesen tatsächlich ein Sog, der einen in das Buch hineinzieht. Dabei hat mich das Fremde des ukrainischen Settings und der Charaktere am meisten fasziniert. Ljubko Deresch hat eine unheimlich leichte und unbeschwerte Begabung, all die 'alltäglichen' Dinge, die so in einem ganz 'normalen' Internat geschehen, zu schildern. Seine jugendliche Spritzigkeit wirkt beim Lesen unheimlich positiv: ich habe viel gelächelt über seine ausgefallenen Ideen. Und das Tempo innerhalb dessen sich die Geschichte entwickelt, läßt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Neugierig? Also Lesen!
Andererseits kann das 'Geplänkel' eines 15jährigen (so alt war er ja beim Schreiben) auch manchmal nerven: frisch aber oberflächlich. So leiden manche Figuren, besonders die älteren, darunter. Es fehlt die Tiefe, einen reiferen Charakter glaubwürdig rüberzubringen. So erscheint beispielsweise der Direktor flapsig wie ein 20jähriger Kumpel. Deshalb ein Stern Abzug.
Insgesamt macht das Buch aber absolut Spaß, besonders wenn die Internat-Idylle in sich zusammenbricht und der universale Ober-Grusel sich zu entfalten beginnt, plötzlich, unerwartet und echt witzig.
Spaß bereiten natürlich auch all die Anleihen, nicht nur wie viel zitiert, aus der Literatur, sondern auch und vor allem aus dem Film. Oft schoß mir beim Lesen durch den Kopf: ah, das kenn' ich! Das ist doch hier und dort her ... Manchmal sind seine literarischen Bilder wirklich filmreif und es blitzen 'Lost Highway' oder 'Buffy' durch. Die transzendentalen Ideen welche darüberhinaus hin und wieder auftauchen, erinnern mich an tatsächlich an Drogentrips - bleibt die Frage: hat er oder hat er nicht? Aber vielleicht ist Dereschs Fantasie ja wie eine Droge!
Für mich ist es zwar nicht das große, tolle Buch; aber es ist frisch und macht sehr viel Spaß! So wie Pulp Fiction (total quer) mit Intellekt gespickt. Super!
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am 11. November 2010
Eigentlich ist dies nicht die Literatur, welche ich sonst zu lesen pflege, doch das Buch konnte mich von Beginn an begeistern. Die Beschaeftigung mit dem Necronomicon und einige Drogenerfahrungen erinnern mich an einstige selbst gemachte Erfahrungen; die daraus resultierenden Stimmungen sind trefflich beschrieben und entspringen sicher nicht nur der reinen Phantasie des Autors.
Ein wenig antiquiert kommen mutunter Musikgeschmack und Beschreibung einiger Teenies daher, die eher in die 70er und 80er zu passen scheinen. Inhaltlich kann man keinen allzu großen Anspruch der Handlung erwarten, der Stil jedoch ist erfrischend, macht Spaß und liest sich sehr gefaellig. Ukrainischer Trash fuers Hirn. Mehr davon.
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am 15. April 2013
es ist schlicht weg ein geniales buch! diese ganzen musikanspielung plus die durchdachte wortwahl erzeugen eine packende atmosphäre, und alles ist gleichzeitig so ernst und so leicht.
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am 8. Februar 2006
Was kann man sich von einem jungen, 16 jährigen, Autor erwarten? Mehr als man annehmen möchte - in disem Fall. Das Gerüst der Geschichte ist ähnlich wie Tarantinos' "From dusk till dawn" mit einem Schuss "Angst und Schrecken in Las Vegas" von Hunter S. Thompson. Im Nachwort wird ebenso auf Parallelen zu Salingers "Fänger im Roggen", Irvings "Garp und wie er die Welt sah" und Steven King hingewiesen...
Der Plot selbst spielt in der ukrainischen Provinz in dem fiktiven Ort Midni Buky, in welchem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint und handelt vom Erwachsenwerden, von der Liebe und vom Kampf zwischen Gut und Böse. Übrigens erhalten wir hier ein wunderbaren Eindruck von der postsowjetischen Wirklichkeit der neunziger Jahre mit Stromsperren, einem autoritären und perversen Schuldirektor, desillusionierte Lehrer und einer miesen Schulkantine. Unterlegt wird diese großartige Mischung mit Psychodelic der Sechziger und uraltem Rock 'n' Roll, was eigentlich wenig zu einem galizischen Kaff der Vorkarpaten paßt und schon gar nicht zu Dereschs Generation, aber dennoch, oder genau darum, sich hier wunderbar einfügt...
Ein wenig mühsam sind die für uns ungewöhlichen Namen, ansonst spreche ich für jeden, der auf ein solches Genre steht, eine Leseempfehlung aus!
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am 16. Februar 2006
An sich eine gute Mischung: Ein psychedelisches Ostblock-Lebensgefühl trifft auf vorzeitlichen Horror a la Lovecraft. Leider liest sich das oft wie das angeberische Geplänkel eines 15-jährigen (so alt war der Autor, als er das Buch schrieb): "Seht, was ich nicht schon alles über Drogen weiß!" Der Lovecraft-Bezug wirkt aufgesetzt und die stotternde Erzählweise ist auf die Dauer anstrengend. Für kindisch hielt ich die penetrante Einflechtung von Homosexualität auf abwertend-klischeehafte Weise, wahrscheinlich um das Ganze noch cooler wirken zu lassen. Für mich zeugt das nicht von Coolness, sondern von Unreife - das von Deresch gezeichnete Bild könnte 1:1 aus den 50ern stammen. Das Beste an dem Buch ist der originell gestaltete Umschlag.
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am 28. August 2006
Ich habe das Buch aufgrund einer Empfehlung in einer Zeitung gekauft. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht sehr begeistert bin.

Zum einen ist es vielleicht sowieso schon erschwerend, dass keine mir geläufigen Namen verwendet wurden, dann kam aber noch hinzu, dass ein und derselbe Charakter oft unterschiedlich benannt wurde. Das war anfangs verwirrend, später ging es dann.

Außerdem ist mir das Buch bis heute nicht klar geworden. Der Anfang ist ganz normal, doch irgendwann driftet es ab. Ich weiß bis heute nicht, ob der hintere Teil des Buchs in der Realität stattgefunden hat bzw. wieviel davon und wieviel nur Traum oder Visionen waren oder ob eventuell alles. Und woher kommen die Träume? Ein Trip nach Drogen? Angst? Liebe? ??? Falls jemand glaubt, das verstanden zu haben, kann er es mir ja erzählen...
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