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am 7. September 2005
Kunstwerke sind keine Werke im alten Sinn mehr. Seit den späten 60ern sind Performances, politische Manifeste oder auch (traditionelle) Theateraufführungen nicht länger nur als "Text" lesbar, in dem diese oder jene Bedeutung zu stecken hat. Vielmehr sind sie darauf angelegt, als performative Vorgänge die Wahrnehmung des Rezipienten vom "Werk" fort und auf sich selbst zu lenken, auf ihre Materialität, ihre Entstehungsbedingungen etc.
Der alte Satz "Was will uns der Regisseur sagen" ist somit quasi ungültig geworden. Erika Fischer-Lichte stellt die Aufführung an sich ins Zentrum performativer Ãsthetik und meint damit den tatsächlichen Moment, in dem wir alle in einem Raum sitzen und somit erst "Bedeutung" entsteht.
Dieses Buch hilft jedem Theaterwissenschaftler, Aufführung als Entstehungsmoment durch leibliches Aufeinander-Reagieren zu verstehen. Aufführungsanalysen können unter performativen Folien mehr "entdecken", als das eingliedrige semiotische Analysemuster. Wobei das Performative das Semiotische nicht destruiert, im Gegenteil: wenn eine Geste nur bedeutet, was sie eben bedeutet - anstatt als Zeichen auf etwas anderes zu verweisen -, dann kann sie letzlich vielmehr, eigentlich alles mögliche bedeuten, was der Zuschauer in diesem ästhetischen Freiraum zu assoziieren vermag.
Performativität kann helfen, die Bedingungen von Sinnstiftung und Wahrnehmungskonditionen besser kennen zu lernen. Und es hilft dabei, sich selbst als aktives Element zu begreifen und die Sinne für die nÃchste (Massen-)Veranstaltung wie Theater, Rockkonzert, Fussballspiel o.ä. entsprechend zu schärfen.
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