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am 4. August 2017
Über knapp achtzig Seiten skizziert Jan Assmann seine Theorie, wie die Kultur aus dem Streben nach Unsterblichkeit. In diesem Verlangen sieht Assmann den " kulturelle[n] Aspekt [...] der Konstruktion eines kulturellen Gedächtnisses." Anhand der ägyptischen Totenriten, in denen der Tod als Feind, Heimkehr oder auch Geheimnis vorkommt, beschreibt der Autor, wie sich aus dem Verständnis von Tod und Leben nach dem Tod im alten Ägypten sich eine Form des "kulturellen Gedächtnisses" formte. Das Erinnern der Ahnen, als Form der Untersterblichkeit, wird so zum zentralen Thema der gesamten Altägyptischen Kultur. Das Wiederverwenden der alten Monumente verhinderte, laut Assmann im Gegensatz zu den Kulturen Mesopotamiens, Traditionsbrüche: "Die Ägypter saßen wohl nie auf den Trümmern einer untergegangenen Zeit und suchten ihr Heil in der Erinnerung."
Da ich nur Laie bin, und keine große Kenntnis über das Thema habe, kann ich nicht fachlich über Assmanns Buch urteilen.
Für mich machte seine Theorie des Erinnern aber verständlich, warum die Kunst des Alten Ägyptens sich von der Zeit des Alten Reiches zum Ende des Neuen kaum verändert. Die Verehrung der Ahnen und das Aufrechterhalten der Vergangenheit ist per se kein Motor für Innovation. Neben dieser Erkenntnis fand ich den ägyptischen Pantheon (hier nur in kürze und in Bezug auf den Tod und das Sterben) sehr gut erläutert.
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am 13. Februar 2010
Ich lese das Buch "Todesbilder und Totenriten im Alten Ägypten" gerade für eine Arbeit in der Schule. In diesem Buch geht es darum, dem Leser einen Einblick über die Riten und Vorstellungen der Alten Ägypter von dem Jenseits zu geben. Anfangs wollte ich dieses Buch als alleinige Quelle für mein Spezialgebiet nehmen doch schon bald merkte ich, dass ich ohne vorherigen Überblick über die Vorstellungen der Ägypter etwas verloren bin. Jan Assmann ist in den Bereichen, die er dem Leser näher bringen will sehr genau, doch ist es für mich sehr schwer Teile seiner Theorie in ein Ganzes zu fügen. Dies kann sich zwar noch ändern, da ich das Buch noch nicht ganz zu Ende gelesen habe, doch sollte ein Buch nicht schon auf den ersten Seiten Fragen aufwerfen.
Wenn man einen Überblick von dem Thema Tod im Alten Ägypten haben will rate ich eine zusätzliche Lektüre im vorhinein zu lesen da Jassmann, so scheint es mir, in Bezug auf manchen Dingen eher in die Tiefe gehen will und einem Laien so manche Zusammenhänge fehlen.
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