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am 4. Juli 2005
Sicherlich muss dieses Buch dem Japan-Interessierten unbedingt empfohlen werden, da es als erste umfassende Studie die Unterschiede zwischen westlicher und japanischer Zivilisation beleuchtet. Interessant der historische Kontext: Ruth Benedict wurde während des zweiten Weltkrieges mit dieser Studie beauftragt, um den amerikanischen Befehlshabern im Konflikt mit Japan einen Leitfaden an die Hand zu geben.
Einzige Einschränkung: Benedict hat f�E diese Studie lediglich Kontakt zu im Exil lebenden Japanern gehabt. Sie ist nie in Japan gewesen, und so souverän ihre theoretischen Argumentationslinien sein mögen, so sehr vermisst man den praktischen Bezug. Als historische Studie �Eer die japanische Gesellschaft jedoch empfehlenswert!
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am 9. November 2010
Sechzig Jahre nach seinem Erscheinen in den USA gibt es
diesen Klassiker seit ein paar Jahren auch auf Deutsch.
1944, mitten im Krieg, bekam Ruth Benedict den Auftrag,
die japanische Seele zu erforschen, weil die Amerikaner
überhaupt nicht damit zurechtkamen:
'Die Japaner waren der fremdartigste Feind, gegen den die Amerikaner
jemals in einem kompromisslosen Krieg gekämpft haben'.
Dieses Buch hat sogar das Selbstbild der Japaner über sich beeinflusst.

Wie haben sich die japanischen Soldaten verhalten,
die in amerikanische Gefangenschaft gerieten? Erstmal
waren es sehr wenige, weil sie immer bis zum letzten Mann kämpften
und nur verwundet oder bewusstlos zu fassen waren.
In westlichen Armeen war es üblich aufzugeben, sobald ein Regiment
bis auf ein Drittel aufgerieben war. Und ein in Gefangenschaft geratener
westlicher Soldat nannte nur seinen Namen und Dienstgrad und das war's.

Die Japaner aber machten eine 180-Grad Wendung. Sie fühlten sich gegenüber
ihrem Heimatland als 'tot'. Sie hatten auch keine Instruktionen, wie sie sich
verhalten sollten. Es war nicht vorgesehen, in Gefangenschaft zu geraten.
Die japanische Forderung von 'Jeder an seinem Platz' ermöglichte ihnen
eine kompromisslose Zusammenarbeit mit ihren neuen Herren.
Sie flogen in deren Auklärungsflugzeugen mit und halfen den Amerikanern
nach Kräften mit ihrem militärischen Wissen.

In Amerika lebten damals schon viele Japaner, die Ruth Benedict befragt hat.
Es ist der Eintritt in eine fremde Welt, in eine Kultur die nicht wie die unsrige
auf Schuldgefühl aufbaut, sondern auf Schamgefühl.
Ein Kapitel geht über die Kindererziehung, weil man eine Nation nicht verstehen kann,
wenn man nicht weiß wie sie ihre Kinder großzieht.
In diesem Zusammenhang liest man das bekannte japanische Sprichwort:

'Die verhasste Schwiegertochter hört nicht auf, geliebte Enkel zur Welt zu bringen'.

Der Angriff auf Pearl Harbor wurde mit der Vorstellung geführt, dass in der Welt
Anarchie herrschen würde, wenn jede Nation über Souveränität verfügte.
Daher musste dies verhindert werden, natürlich mit Japan an der Spitze,
weil es schon 'durchgehend von oben bis unten hierarchisiert war und sich der
Notwendigkeit bewusst war, dass jeder seinen gebührenden Platz einnimmt'.

Eine Japanerin geht zu einem christlichen Missionar , weil sie Christin werden möchte.
Nach ihren Gründen gefragt, antwortet sie, ihr größter Wunsch sei es, einmal mit einem Flugzeug .
zu fliegen. Und als der Missionar sie bat, den Zusammenhang zwischen Fliegen und Christentum zu ,
erklären, 'erwiderte sie, ihr sei gesagt worden, sie müsse, bevor sie in ein Flugzeug steige,
ein ruhiges und gefasstes Gemüt haben', dies sei aber nur durch religiöse Übungen zu errreichen
und sie dachte, 'dass von den Religionen wahrscheinlich das Christentum am besten dafür
geeignet sei'..

Viele japanische Worte werden in ihrer Grundbedeutung erklärt. Das arigato-danke
bedeutet 'oh, diese schwierige Angelegenheit'. Und das sumimasen-danke, 'dies endet
niemals'
Die Rezension jedoch endet hier.
22 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2014
Chrysantheme und Schwert ist ein anthropologischer Klassiker, und wenngleich über 50 Jahre alt hat die Beschreibung von Ruth Benedikt nichts an Präzision und Reichhaltigkeit verloren.
Ein grossartiger Einstieg in die japanische Kultur, fernab jeder Kirschblüten Folklore.
Das Buch hat aus meiner (laienhaften) Sicht ein, zwei kleine Längen, die aber dem Gesamtwert nur minimal abträglich sind.
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am 18. August 2015
Gerade jetzt, im Gedenken an die Atombombenabwürfe vor 70 Jahren erscheint mir dieses Buch als ungemein wichtig. Auf wenigen Seiten, klar und prägnant, ermöglicht es dem westlichen Leser einen tiefen Einblick in die japanische Denkungsweise. Auch wenn R. Benedict ihr Werk kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs schrieb, hat es doch - wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann - heute noch Relevanz. Und es zeigt deutlich auf, warum der Krieg im Pazifik nur auf dem Weg beendet werden konnte, auf dem er beendet wurde.
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am 23. Oktober 2014
Im Grunde gibt es hierzu nicht viel mehr zu sagen, als das es zu seiner Zeit schon ein beachtliches Werk war und sicher auch heute noch diesen Status zu Recht hat. Wer also verstehen will, wie die Japaner "ticken", der sollte diese Werk lesen. Wie sonst könnte man verstehen, dass ein Volk sich immer anpasst und gleichzeitig doch so widerspenstig ist oder einerseits eine so großartig zarte Kunst hervorbrachte und andererseits so brutal Krieg führte oder Krieger, die lieber sterben würden als sich dem Feind zu ergeben, aber gleichzeitig bei einer Gefangennahme jeden Widerstandswillen verlieren. Wie passt das zusammen? Die grosse Frage aller Fragen.
Ruth Benedict erklärt sie uns. Absolut empfehlenswert für alle ernsthaft an Japan Interessierten.
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