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Kundenrezensionen

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am 1. Juli 2000
Bertolt Brecht schrieb dieses Drama in den Jahren des Exils. In 24 Szenen wird der Alltag und das Innenleben der NS-Zeit gezeigt. Brecht betreibt Heerschau, er zeigt den Zustand des Volkes, daß sich unter der Fahne Hitlers versammelt hat. Machtbesessene SS-Offiziere, Denunzianten, die aufgrund ihrer Schuld "schlecht schlafen", SA-Leute, Häftlinge des Konzentrationslager Esterwege, die das Moorsoldatenlied singen und gewalttätige Lagerwächter treten auf. Richter, die nach der Devise "Recht ist was dem deutschen Volke nützt" handeln und die solange arbeiten, bis "das ganze Volk sitzt" sowie Ärzte, die geschundenen Häftlingen aus dem KZ Oranienburg höhnisch "Berufskrankheit" attestieren, zeigen den katastrophalen Zustand dieser Berufsgruppen. Physiker betreiben eine "arisch gesichtige genehmigte deutsche Physik", eine jüdische Frau nimmt von ihrem Mann Abschied, da arisch-jüdische Lebensgemeinschaften verboten sind. Eltern haben Angst, von ihren Kindern verraten zu werden, Witwen und Weisen leben in erbärmlichen Verhältnissen, Folteropfer treten auf und die Verfolgung von Christen wird thematisiert. Die Szenen geben ein Bild von der elenden Wirklichkeit einzelner Berufsgruppen sowie vom Schicksal von Einzelpersonen. Die Szenen spielen von 1933-38 in verschiedenen Städten und zeigen auf diese Weise den Zustand im ganzen Land und verstärken die Allgemeingültigkeit der Aussage. Dies wird dadurch unterstrichen, daß nur die KZ-Häftlinge Namen besitzen, alle anderen Charaktere aber namenlos bleiben und nur durch ihre Berufe oder familiären Beziehungen bezeichnet werden. Dieses Drama ist ein beeindruckendes Dokument dieser Zeit.
22 Kommentare| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juni 2012
Ich habe schon viele Bücher von Brecht gelesen und auch für dieses konnte ich mich begeistern.
Das Theaterstück zeigt 24 interessante Szenen aus dem Leben im Dritten Reich. Alle Gesellschaftschichten werden dargestellt. Ob es hierbei um Bürger aus der Mittelschicht, SS- Männer oder um einfache Dienstmädchen handelt, alle werden ein wenig portraitiert. Dabei bekommt der Leser nicht nur einen Einblick in die jüdische Gesellschaft, sondern auch in die Deutsche. Beide Seiten verspüren gewisse Ängste und diese werden auch zum Vorschein gebracht. Natürlich ist das Ganze ein wenig übertrieben dargestellt. Aber wenn man sich überlegt, dass das Buch zwischen 1935-1939 (natürlich in der Emigration) entstanden ist, dann kann man das Theaterstück als große Provokation ansehen!
Mir hat das Lesen Spaß gemacht und es hat auch nicht sehr lange gedauert, bis ich dieses Wer zu Ende gelesen hatte. Die Sprache war sehr volkstümlich, was den Leser näher an die Protagonisten brachte.
Wertung: 4 Sterne
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am 11. Juni 2015
Das Buch hat meine Tochter für Ihren Unterricht gebraucht. Es ist sehr interrsant und war auch sehr hilfreich. Kann man nur weiter empfehlen.
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am 30. November 2010
Wir lesen dieses Buch ebenfalls im Deutschunterricht und ich muss sagen, dass ich dieses Drama wirklich gut finde. Es stellt in vielfältiger Weise das Leben im NS-Regime dar ohne zu verschleiern, ohne zu verharmlosen, aber auch ohne zu übertreiben. Es ist betont sachlich und legt zugleich die Finger auf die Wunden der Zeit.
Es ist außerdem interessant zu sehen, wie Brecht mit dieser offenen Form des Dramas umgeht, die einen erfrischenden Gegenpol zum aristotelischen Theater darstellt.
Empfehlenswert!
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am 14. Oktober 2011
Kam sehr schnell an. Habe es für die Schule gebraucht, würde es für Privatlesestunden nicht empfehlen. Ist sehr schwer zu Lesen und eindeutig nichts für kleine Kinder, da schwer zu interpretieren.
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am 14. Oktober 2010
Hallo,

wie haben dieses Buch im Deutschunterricht durchgenommen und werden auch eine Klausur darüber schreiben. Ich muss sagen das Brecht die Geschichten des dritten Reichs sehr gut dargestellt hat. Man kann mit fühlrn wie es den Menschen wirklich zu dieser Zeit ging.
Wenn also jemand genau wissen möchte wie es zu dieser Zeit war und sich in die Menschen hinein versetzten will, für den ist dieser Buch sehr gut geeignet.
Eines des besten Bücher aus der Zeit.
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am 20. Oktober 2013
Ein Kassiker, der von Schülern im Rahmen des Lehrplans der Sekundarstufe 2 zu lesen ist. Lt. meinem Sohn etwas anstrengend!
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