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Kundenrezensionen

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am 30. November 2012
Das Buch ist keine Biografie über WikiLeaks und deren Entstehungsgeschichte, hierfür solltet ihr eher das Buch von Rosenbach/Stark konsultieren (Staatsfeind Wikileaks). Dieses Buch hier ist eher als eine Sammlung von Meinungen verschiedener Menschen aus Bereichen wie Wirtschaft/Politik/Diplomatie zu verstehen, die ihre Meinungen zu WikiLeaks wiedergeben.

Ein gutes Buch welches hilft, WikiLeaks aus verschiedenen Betrachtungsweisen zu sehen.
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am 5. Juni 2011
Das Buch hat mich enttäuscht und erfreut zugleich: Einerseits war relativ wenig über WikiLeaks selbst nachzulesen, andererseits blickten die Autoren der abgegebenen Statements über den WikiLeaks-Tellerrand hinaus. So bezog sich lediglich der erste Artikel direkt auf das Phänomen "WikiLeaks" und die - zum großen Teil privaten - Hintergründe des Gründers Julian Assange. Alle folgenden Artikel beleuchteten den Kontext, in dem WikiLeaks agiert und machten die gesellschaftlichen und international politischen Folgen zum Thema.

Insgesamt ist das Buch also sehr informativ. Wichtig finde ich immer auch das Einordnen in den Gesamtkontext und die Bewertung und Betrachtung eines solchen Phänomens von der einen und eben auch von der anderen Seite. So habe ich mir auch nach diesem Buch noch immer kein eindeutiges "Ja" oder "Nein" zu WikiLeaks abringen können - und das ist auch gut so. Leser dieses Buches gehören vermutlich auch nicht zu denjenigen, die nach "radikaler kompromissloser Transparenz und Informationsfreiheit" oder auf der anderen Seite nach "Verdammung des kalten investigativen Datenjournalismus" schreien.

Dennoch werde ich ein weiteres Buch lesen müssen - in der Hoffnung nun doch etwas mehr über die Historie und die Hintergründe der Plattform zu erfahren...
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am 16. August 2012
Dieser Sammelband eignet sich ausgezeichnet für den Einstieg in das Thema "Wikileaks". Dabei steht aber nicht nur die Organisation selbst, sondern viel mehr auch die durch Wikileaks gewandelte Welt im Fokus der Betrachtungen.
Ich habe das Buch für die Arbeit an meiner Bachelorarbeit hinzugezogen. Wer sich auch mit dem Thema Datenjournalismus auseinander setzen möchte bekommt mit diesem Sammelband gleich mehrere hilfreiche Artikel zur Hand.
Zwar mag der Wissensdurst nach der Lektüre noch nicht vollends gestillt sein. Aber für diesen Preis bekommt man ein sehr informatives Buch, das einen guten und fundierten Einstieg liefert. Weitere Informationen können etwa durch die teilweise sehr umfangreichen Literaturverzeichnisse der Autoren erlangt werden.
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am 25. April 2011
Je mehr Daten zwischen Erde und Satellitenorbits zirkulieren, je mehr Menschen in den Netzen agieren, desto leichter sind Daten abzufischen und in Umlauf zu bringen. Der Stempel "geheim" hat, wie die Hackerplattform Wikileaks der Welt schlagartig klar machte, nurmehr rhetorischen Sinn. Auf welche Weise die Folgen Journalismus, Diplomatie und Politik verändern, analysieren 19 Autoren aus jeweils verschiedenen Perspektiven. So beginnt der Sampler mit einer Beschreibung der Hackerszene, der das "Gesicht" von Wikileaks, Julian Assange, entstammt, und endet mit einer Einschätzung der politischen Situation nach Wikileaks. Dazwischen sind Aufsätze von Autoren wie Jaron Lanier, dem Erfinder des Begriffs "Virtuelle Realität", einem der ersten Netztheoretiker, Geert Lovink, oder dem ehemaligen US-Botschafter in der BRD, John C. Kornblum. Die Themen wechseln zwischen medientheoretischen Grundsatzfragen, technischen Beschreibungen und Erfahrungsberichten aus Redaktionen und Botschaften.

Allein die kontroversen Positionen der Diskussion wären bereits ein hinreichendes Zeichen, dass Wikileaks eine Revolution im Internet eingeleitet hat, die ihrerseits als ambivalent einzuschätzen bleibt: Ein Einwand, der sich durch die Aufsätze zieht, richtet sich gegen den Widerspruch zwischen dem aufklärerischen Anspruch, mit der Assange seinen Coup vor der Weltöffentlichkeit legitimiert, und der Inkaufnahme von "Kollateralschäden", die Zuträger und Informanten u.U. lebensbedrohlich gefährden könnten. Desweiteren wird Geheimhaltung per se auch von ernst zu nehmenden Autoren nicht a priori als zu suspendierendes obrigkeitsstaatliches Überbleibsel abgelehnt. Entgegen der aufklärerischen Euphorie totaler Enthüllung insistiert ein stets wiederkehrendes Argument darauf, dass internationale Politik unter bestimmten Voraussetzungen auf Geheimhaltung nicht verzichten kann, wobei die veröffentlichten "Datenberge" von Wikileaks vorwiegend den Datenverkehr demokratischer Staaten abschöpfen, die dank Pressefreiheit naturgemäß transparenter sind als Diktaturen.

Gleichgültig jedoch, ob die Autoren dieses Suhrkamp-Bändchens die Plattform eher positiv oder eher negativ bewerten, so sind sich doch alle einig darin, dass es nicht die Inhalte sind, die veröffentlichten Dokumente, die den Paradigmenwechsel einleiten, sondern die beispielgebende Einrichtung der Plattform. Nach Wikileaks wird die Welt eine andere sein: für diese These liefert das Buch eine umfassendes Spektrum an Argumenten.
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am 28. Januar 2011
Wer sich für mehr interessiert als eine bloße Nacherzählung der WikiLeaks-Enthüllungskampagne oder eine Julian Assange-Homestory, ist hier richtig. Die Diskussionen halten ja an, die Meinungen gehen wild durcheinander, da kann Orientierung nicht schaden. Der Band bietet zunächst Hintergrundmaterial zu WikiLeaks und seinem öffentlichen Gesicht, fächert dann die wichtigsten Aspekte der 'Affäre' auf: Was sind die Konsequenzen für das Netz, für zukünftige diplomatische Beziehungen zwischen zwei Staaten, für die naturgemäß enthüllungsaffinen Medien und für das, was wir so stolz Demokratie nennen?
Die Autoren sind alle bestens ins Thema eingearbeitet und schreiben verständlich auch für Leute, die über kein Spezialwissen verfügen. Der Beitrag des Internet-Gurus Jaron Lanier endet: 'Eine in jeder Hinsicht offene Welt, eine Welt ohne Geheimnisse wäre ein trauriger Ort ' eine Welt, wie geschaffen für Maschinen.'
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am 26. Januar 2011
Wikileaks und die Folgen ist eine Sammlung von großteils Originalbeiträgen bzw. bisher nur auf englisch veröffentlichten Texten, die sich mit zahlreichen Aspekten zu den Hintergründen und zu den Folgen des modernen "Geheimnisverrats" beschäftigen. Mit der Analyse Julian Assanges Wikileaks-Manifest werden die bisher als "Kollateralschäden" bezeichneten Vertrauensverluste zwischen Regierungen plötzlich zum seinem Hauptziel: er möchte die Kommunikation zwischen den Verschwörern (den - seiner Ansicht nach verschwörerischen - Regierungen) erschweren. Er selbst bezeichnet sich in diesem Zusammenhang als Anarchist, "Leaking" als eine antiautoritäre Tat.

Die Darstellung solcher Hintergründe, die letzlich zur Gründung von Wikileaks geführt haben, ist wirklich spannend und erhellend umgesetzt. Aber nicht nur der Blick aus der Wikileaks-Prespektive heraus wird gezeigt, sondern es werden die Folgen aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Was zum Beispiel die Diplomaten Kornblum und Ischinger schreiben, läßt Geheimnisverrat und Diplomatie nochmal in anderem Licht erscheinen.

Abzug von 1 Stern gibt es nur für die Tatsache, daß nicht alle Beiträge wirklich neu für mich waren. Trotzdem: Ich habe den Band so ziemlich am Stück durchgelesen und mir mittlerweile eine differenzierte Meinung zu dem Phänomen bilden können: unbedingt zu empfehlen.
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am 26. Januar 2011
Wie sehr kann man WikiLeaks trauen?

Als das Thema WikiLeaks Ende letzten Jahres plötzlich in allen Medien war, wurde man von einer Flut von Zeitungs- und Internetartikeln überschwemmt, so dass es schwer war, sich aus diesem Wust von Informationen eine klare Meinung zu bilden. Ständig traten neue Enthüllungen ans Tageslicht. Nun ist endlich ein Buch erschienen, das das Thema von seinen Anfängen bis zum heutigen Stand aufarbeitet. Dabei geht es chronologisch vor, was für Neulinge oder Menschen wie mich, die verschiedene Artikel schon gelesen haben, aber bald nicht mehr richtig durchschauten, sehr hilfreich ist. Wie kam es zu der Entstehung von WikiLeaks, was waren die Ideen, wie waren die historischen Hintergründe? Und viel wichtiger: Wie gefährlich ist WikiLeaks? Fragen, die mich beschäftigten und auf die ich dank dieses Buches eine Antwort fand. Vor allem beeindruckt hat mich die Fülle von namenhaften Personen, die hier das Thema analysieren. Dabei handelt es sich um Menschen, die sich professionell seit vielen Jahren mit dem Thema Internet und Politik auseinandersetzen, was man beim Lesen spürt. Besonders hervorheben möchte ich hier Jaron Lanier, dessen Arbeit mit dem Thema Internet ich schon länger verfolgt habe.
Jaron Lanier macht keine schwammigen Aussagen, er stellt wichtige, altbekannte Fragen wie ,, Sollen Informationsflüsse im Zeitalter der Netzwerke kontrolliert werden?" und beantwortet diese in klaren und gut verständlichen Sätzen. Seine Aussagen untermauert er dabei mit Fakten und Geschichten, unterlässt es jedoch dabei, dem Leser die gleiche Meinung aufzuzwingen. Mir erschien nach der Lektüre dieses Buches vieles klarer. Unbedingt empfehlenswert für Menschen, die genug von Fragen aber nicht von Antworten haben!
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am 26. Januar 2011
Durch die ganzen TV-Shows, Radioberichte und Zeitungsartikeln angeregt, habe ich mich in der Buchhandlung nach einem Buch umgesehen, das mir nicht nur etwas über die Entstehung von WiKiLeaks erzählen konnte sondern auch über das Nutzen und vor allem die Gefahren. Der überraschend günstige Preis ließ mich das Buch in die Hand nehmen- und siehe da!- viele verschiedene Gesellschaftsforscher debatieren dort drin. Man kriegt nicht nur die Meinung von einem Autor vorgesetzt sondern gleich von vielen, was mir bei diesem Thema wichtig erscheint. Auch die Machart gefällt mir sehr gut: Es liegt gut in der Hand, ist gut aufgebaut, bietet eine Fülle von Informationen, ist dabei aber kein dicker Wälzer. Kritisieren kann ich höchstens, dass manche Artikel ein wenig schwerer zu verstehen sind, man merkt, hier schreiben Profis.
Sehr zu empfehlen, wenn man sich umfassend informieren will.
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