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am 15. August 2015
Dieses Buch ist für jeden leicht verständlich geschrieben. Es behandelt auch das Thema richtige Schuhe und viele Irrtümer in diesem Bereich. Wie zum Beispiel die Meinung man tut sich was gutes mit sogenannten Gesundheitsschuhen. Auch Sportschuhe und Einlagen werden behandelt, sowie der Barfußschuh.
Der Autor erklärt auch warum die vielen Vorurteile und Irrglauben gegenüber Barfußlaufen nicht stimmen.
Ich war schon immer ein Verfechter für das Barfußlaufen und habe schon viele in meinem Umfeld dazu animiert. Durch dieses Buch wurden mir die Augen geöffnet, dass das nicht reicht sondern ich auch mitteilen sollte wie man richtig geht, es war für mich selbstverständlich, dass man barfuß automatisch richtig geht da der nie ideale Schuh den natürlichen Gang verhindert. Aber wir haben uns durch schlechte/unideale Schuhe den natürlichen Gang abgewöhnt und müssen ihn uns wieder bewusst machen. Es macht sehr viel Spaß so zu gehen!
Auch Fußprobleme werden behandelt und passende Übungen dazu, die meiner Meinung durchaus ausreichend sind. Denn durch zu viel verschiedene wird meiner Meinung nach der Fokus nur zerstreut und letztlich vielleicht gar nicht geübt. Weniger ist mehr, da man sie sich leichter merken kann und im Alltag kurz einbauen kann.
Letztlich bin ich der Meinung das die bessere Übung für die Füße barfuß gehen/laufen ist und das bei jeder Gelegenheit, dies gleicht einige Schuhsünden wieder etwas aus.
Zur Pflege der Füße geht der Autor auch ein, aber ich würde den Füßen durchaus auch ein längeres Basenbad und eine gute Pflanzenölhaltige Schrundencreme, Fußcreme, Öl empfehlen und nicht wie der Autor Melkfett. Weil Melkfett leider nicht mehr wie früher aus Schweineschmalz oder anderen natürlichen Fetten hergestellt wird sondern meistens aus 100% Paraffin und daher nicht wirklich Pflegend ist. Etwas mehr Geld für unsere Füße in diesem Bereich auszugeben ist nur gut, wenn man denkt was die Füße unser Leben lang leisten müssen und leider so ein Schattendasein fristen.
Dieses Buch ist sehr lehrreich und hat sicher für jeden etwas neues dabei oder macht einem so manches bewusst. Eine klare Leseempfehlung.
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am 28. Oktober 2014
Vor 4 Jahren begann ich Einlagen zu tragen, weil ich Probleme mit der Achillessehne hatte sowie ein Knöchel dauernd schmerzhaft geschwollen war. Wie auch Herr Stark beschreibt, der Orthopäde hat meinen Fuß nur einmal im Stehen angeschaut, hatte keine Idee, was los war (da ich entgegen früherem exzessivem Joggen) den Fuß zu dem Zeitpunkt eher nicht belastet hatte. Die Beschwerden kamen, nachdem ich in Wanderschuhen einen eher-na ja Spaziergang gemacht habe. Seither Einlagen. Das erste halbe Jahr tat sich gar nichts, dann gingen die Beschwerden weg (die Achillessehne aber eher, weil ich sie einem speziellen Training unterworfen habe). Nach 4 Jahren jedoch bekam ich Blasen an den Ballenrändern und am Fersenrand unten, von einem Tag auf den anderen fing ein Morton-Neurom an mich zu quälen und die Kleinzehengelenke waren gerötet. Darauf hin habe ich die Einlagen in die Ecke getreten und mich gefragt, was hier jetzt schief läuft. Von alleine fing ich an, kleine, enge und abgelaufene Schuhe auszumisten, mir superbequeme zu kaufen. Weil mich das Morton-Neurom im wahrsten Sinne des Wortes "genervt" hat, habe ich mich über Barfußschuhe informiert, den Ballengang geübt und bin nach Wochen täglichem Training trotzdem mit entsetzlichem Muskelkater als Folge nicht wesentlich über eine Strecke von 2-3 km gekommen. Da ich es kaum fassen konnte, dass ich nicht mal in der Lage bin, 3 km im Schneckentempo zu gehen ohne echt fiesen Muskelkater zu bekommen, kam ich nach weiteren Recherchen zu dem Buch von Carsten Stark. Jedes Kind kann diese Strecke ohne Schäden barfuß gehen, ich nicht. Was läuft hier schief?

Es hört sich vielleicht komisch an, aber bereits nach 2 Tagen einer speziellen Übung aus dem Buch (die das erste Mal kaum umsetzbar war), war mein Neurom fast nicht mehr wahrnehmbar. Ich bin barfuß losgezogen, also richtig barfuß und siehe da - ich komme weiter als mit Barfußschuhen. Ich habe die Strecke inzwischen auf fast 5 km ausgedehnt, ernte einige seltsame Blicke, aber es bekommt meinen Füßen einfach nur genial. Die Einlagen sind endgültig in der Tonne und nie nie wieder kommt mir so ein Quatsch ins Haus.

Das Buch hilft ungemein, einiges richtig(er) zu machen, etwas schneller zum Erfolg zu kommen, "Fußprobleme" selbst zu lösen und dieser Geldschneiderei mit den Einlagen zu entkommen. Es ist logisch, dass Einlagen möglicherweise kurzfristig helfen, aber eben eine bereits vorhandene Schwäche unterstützen und das Problem nur noch verschärfen. Ich schäme mich inzwischen, wie ich so blöd sein konnte, dieser Nummer mit den Einlagen zu vertrauen.

Inzwischen habe ich einige Leute angesteckt und als "Barfußtrupp" ziehen wir jetzt durch die Wälder. Es ist kaum zu glauben, was so ein Fuß alles kann (am allertollsten finde ich querbeet durch den Wald, viel angenehmer als die allgegenwärtigen Kieswege) . Man stellt sich das ätzend vor, aber der Waldboden ist einfach nur superweich und ein Ast oder Baumstamm stellt keine Gefahr dar). Inzwischen sind wir einige Leute, wir alle machen die gleichen Erfahrungen: Es gibt sehr sehr viel Muskelkater, es ist ein Wahrnehmungserlebnis, es macht Riesenspaß und nebenbei heilen einige andere Sachen. 2 Leute haben Muskelkater im Rücken davon bekommen, sagen aber, dass sie jetzt aufrechter sind und sich Verspannungen lösen. Meine eigenen, seit Jahren vorhandenen Rückenschmerzen sind zwar noch da, aber wesentlich besser geworden. Ich bin bester Dinge, dass die auch noch weggehen.

Das Buch verändert das Verhältnis zu den eigenen Füßen massiv (ich habe meine Füße immer gehasst), inzwischen find ich sie zwar immer noch nicht besonders schön, aber ich schätze sie, weil sie sich erinnern, wofür sie eigentlich mal gebaut wurden und diese Aufgabe genial meistern, obwohl es sich zuerst angefühlt hat, als ob man lernen will auf den Händen zu gehen.

Schöner Nebeneffekt: Die blöde Hornhaut ist weg.

Was ich etwas vermisse: Ich bin ja wirklich sehr sehr motiviert, wenigstens meine 3 km-Runde über Stock und Stein täglich zu laufen. Ich habe auch kein Problem mit Regen. Aber als es jetzt mal so richtig kalt und nass war, habe ich meine Füße einfach nicht mehr gespürt, es war ziemlich unangenehm. Kalt und trocken geht so la la, aber nass und kalt geht gar nicht. Wie will man den Untergrund spüren, wenn die Fußsohlen taub sind? Wie geht man damit um? Da ich täglich laufe, sollte ich mich eigentlich daran gewöhnt haben, hab ich aber nicht.
Wie übersteht man denn 3-4 Monate Winter, wenn man nicht im Frühjahr wieder ganz von vorne anfangen will? Es wird zwar davor gewarnt, einen Weidezaun barfuß anzufassen, aber (es mag der Wohngegend des Autors geschuldet sein), eine Warnung vor Esskastanien wäre mir lieber gewesen. Diese Dinger sind in meiner Region ein Albtraum, es besteht auch keine Chance drumherumzukommen. Man kann zwar mit dem Fuß diese fiesen Igel ein bisschen wegschieben und hoffen, dass drunter nicht noch einer ist, aber "Fortbewegung" würde ich das nicht nennen. Egal, wie man es versucht, man sitzt trotzdem Stunden mit der Pinzette da. Manche sind nach Wochen immer noch unter der Haut und nicht mal mit einer Nadel auszuheben. Und nein, es ist kein optisches Problem, noch noch einer Woche tun diese Dinger fies weh.

Auch fehlt mir persönlich der ein oder andere praktische Hinweis. Wie lange braucht es, bis man einen Waldkiesweg laufen kann, ohne dabei zu leiden? Es geht schneller als man denkt, nach einer Woche täglich ca. 20 Min war schon eine deutliche Verbesserung zu spüren. Kriegt man dann auch im Vergleich zu "Anfängern" mit. Aber da hätte ich mir auch etwas mehr Hilfe gewünscht.

Ein kleiner Tipp für alle, die das Buch in den Händen halten: Man kann zwar sicher die "Ausgangslage" selbst mit Zettel und Stift und nach "Gefühl" selbst festhalten, aber man kann auch in jedem Laden, der Einlagen verkauft so ein Fußabdruckbild bekommen. Meistens umsonst, oder für ne Packung Pralinen. Im Zweifel kann man ja etwas Interesse an MTB-Schuhen oder sonstigem Kram der da rumsteht heucheln (manchmal gibts sogar Barfußschuhe!), dann kriegen die gleich ein Eurozeichen im Blick und man hat sein Bildchen in der Tasche.

Heilsam ist es auf jeden Fall das Barfußlaufen, alle die bisher mitmachen, haben sehr davon profitiert. Und das Buch bietet viele Informationen und unterstützt einen bei ein paar Gedanken, die einem eh schon gekommen sind (wie bei mir die Einlagen, die alles nur noch schlimmer gemacht haben nach nur 4 Jahren).

Schön finde ich auch, dass der Autor nicht so abgedreht ist und einem rät, immer und überall barfuß zu laufen, sondern sagt, dass auch mal Schuhe mit Absatz gehen, solange der Fuß einmal am Tag das machen kann, wofür er mal gebaut wurde ...richtig beansprucht werden.
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am 1. April 2014
„Das faszinierende Wunderwerk der Natur“, die Füße, sind es, die das Thema Carsten Starks sind. Bei aller Neigung auch zur (leichten) Übertreibung (schon im Titel), gelingt es Stark durchaus, seine Faszination für den „Bodenkontakt“ lebendig zu vermitteln, viele Informationen über die, weit über das Gehen hinausreichende, gesundheitliche Bedeutung von Füßen und Laufen in seinem ganzheitlichen Verständnis darzulegen und insgesamt dem Leser viel an Input, Informationen, unbekannten Zusammenhängen nahe zu bringen.

„Fußkartograph“ nennt Stark seine Profession und allein schon hier bietet das Buch überhaupt erst einmal eine nähere Bekanntschaft mit dem, was dahinter steckt, für den Leser. In einer Zeit, in der vieles erforscht, machbar, medizinisch im Fokus ist, aber dennoch für viele Menschen mit schmerhaften und leidvollen Fußproblemen scheinbar keine nachhaltigen Lösungen in Sicht sind.

„Füße und Spuren lügen nicht“, das ist die Kernvoraussetzung, von der Stark ausgeht. Ein Körperteil mit wichtigem und nachhaltigem Einfluss, wie Starkübersichtlich, durch Abbildungen illustriert und nachvollziehbar formuliert „Schritt für Schritt“ vor die Augen des Lesers legt. Eine Kompetenz, die Stark selbst aus persönlich leidvoller Geschichte sich erworben hat. Ein persönliches Erleben, das dem Leser den Einstieg in das Thema lebendig eröffnet und zeigt, in welche Richtung der Weg weist.

Weit mehr als um die „richtige Einlage“ geht es ihm. Wie ein Mensch „Steht“, welcher Spannungsgrad des Körpers, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen sich an seinen „Spuren“ ablesen lassen, wie durch Beratung, Hinweise und Übungen Füße wieder „richtig gesetzt“ werden können und damit eine heilsame Wirkung auf so gut wie alle anderen Bereiche der Befindlichkeit besitzen, wie Fußleiden geheilt werden können ohne technische Mittel oder gar Operationen, all das liest sich flüssig und informativ im Buch, nach einer grundlegenden Einführung in die Motorik, den Sinn der Füße und wie deren Nutzung eigentlich „gedacht ist“.

Das Barfußlaufen ein sehr wichtiges, auch therapeutisches Element sein kann und das vielfach „Schuhwerk“ Probleme zumindest verschlimmert, wenn nicht gar erst hervorruft (also „Augen auf beim Schuhe Kauf“), hier setzt Stark Basics für jeden Leser, die relativ einfach und praktisch umgehend umgesetzt werden können. Wie überhaupt das gesamte Buch sehr praxisbezogen zum Erproben geradezu einlädt inklusive des am Ende ausführlich in einzelnen Etappen und Fußzonen aufgeteiltes Grundlagentraining.

Auch wenn die Begeisterung vielleicht manchmal spürbar im Buch mit Carsten Stark durchgeht, auch wenn (außer Barfußlaufen) eher im Buch zu finden ist, was nicht getan, nicht an Schuhen angezogen, nicht an „falschem Gang“ getan werden sollte (es fehlt z.B. an klaren und direkten Hinweisen zum Thema Jogging-Schuhe im positiven Sinn. Liest man die Einlassungen, lässt man eher das Laufen ganz sein, als sich noch in gängige Laufschuhe zu begeben), insgesamt wendet sich Stark profunde und breit dem Thema der Füße, dem Gehen und Laufen und Stehen, den Rückschlüssen auf die Balance des jeweiligen Menschen durch dessen Spuren und dem Training für einen „gesunden Fuß“ zu.

Ein interessant zu lesendes Buch mit vielen neuen Informationen, die so allgemein wenig bis gar nicht breit bekannt sein dürften.
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am 17. Juli 2014
Schon seit Jahren nerve ich meine Umgebung und meine Leserschaft mit dem Thema Barfussgehen und bei Carsten Stark habe ich einiges dazugelernt. Herzlichen Dank dafür! Neben interessanten Information gibt es genügend hilfreiche Übungen. Eine, die mich besonders begeistert hat: Gehen Sie "normal" (also die Ferse tritt zuerst auf) und halten Sie sich dabei die Ohren zu. Innerlich hören sie die Stöße, die unsere Körper durchschütteln wenn wir mit der Ferse auftreten. Weiter die Ohren zuhalten und dann mit dem Ballen bzw. ganzem Fuss zuerst auftreten und in uns hören wir - nichts ... es ist beruhigende Stille. Eine kleine Übung mit einem großen Aha-Effekt! Ich möchte jedem dieses Buch ans Herz bzw. an die Füsse legen. Sie werden es uns danken. Ich gehe täglich Barfuss - meistens allerdings nur auf Gras bzw. Erde und in der Wohnung. Jetzt habe ich mir Reinigungstücher gekauft und bin heute zum ersten Mal auch auf dem normalen Gehweg ohne Schuhe gegangen. Natürlich, lieber Carsten Stark, mit dem Ballen zuerst. Es war herrlich! Danke.
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am 6. September 2016
Kann dieses Buch JEDEM empfehlen. Auch wenn man noch keine Probleme hat. Ich laufe seit ca. 3 Jahren zu Hause und ab und zu auch draußen barfuss. Durch das Buch gab es für mich viele neue Erkenntnisse.
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am 15. Mai 2015
Ich leide seit einem Jahr an arthitischen Veränderungen im Kniegelenk - dieses Buch hat mir die Augen geöffnet - jetzt gehe ich wann immer und wo immer ich kann barfuß und verspüre immer großartige Verbesserungen, wenn ich die im Buch gegebenen Hinweise regelmäßig anwende und beachte. Ein Muss für jeden der an ganzheitlicher Medizin interessiert ist.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Mai 2016
Die These von Carsten Stark, ist, dass die Füße nicht nur selber Probleme machen können sondern, dass sich diese Probleme im Körper an anderer Stelle manifestieren können.
Der Autor plädiert fürs Barfußgehen.
Stark postuliert einen Zusammenhang zwischen Barfußgehen und
– der Blutzirkulation
– den koordinativen Fähigkeiten
– der taktilen Wahrnehmung
– dem Stoffwechsel
– der Funktion von Herz und Lunge
– der Funktion des Lymphsystems
– der Bildung von HDL
– den Harnsäurewerten
– der Struktur der Fußknochen
– der Ausschüttung von Wachstumshormonen
– der Wirbelsäulenmuskulatur
– der Beweglichkeit von Gelenken

Der Autor teilt den Fuß in 7 Zonen ein. Bereits in der Rückseite des vorderen Einbands, kann man eine Übersicht dieser Fußzonen finden.
Ihnen sind, und das ist sehr praktisch, die entsprechenden Seiten im Buch zugeordnet.
Man kann also gleich dort einsteigen wo man Probleme hat am Fuß, wenn man nicht gleich das ganze Buch lesen will.
Obwohl, dick ist das Buch nicht und ich würde empfehlen, dass Sie vorne anfangen, sonst verstehen Sie viele Dinge nicht.

Carsten Stark hat das Buch sehr logisch aufgebaut und in mehrere Kapitel untergliedert:
– Füße im Fokus
– Wie wir unsere Füße quälen
– Die Füße verstehen
– Barfuß – mehr als nur ein Trend
– So sorgen Sie gut für Ihre Füße!
– Ergänzende Therapien
– Die sieben Fußzonen.

Der Autor beschreibt detailliert was den Fuß ausmacht, was ihn verändert, selbst die einzelnen Schuhtypen werden beleuchtet.
Auch erklärt er, auch anhand von Zeichnungen und Fotos, was krank machen kann im Bereich der Füße.

Für mich völlig einleuchtend sind Zusammenhänge zwischen Gangbild und Wirbelsäule, Knie, etc.
Andere Zusammenhänge erschliessen sich mir im Moment noch nicht.

Im Buch gibt es jede Menge Übungen, die zu einem natürlichen Barfußgehen führen, wenn man sie nur regelmässig macht.
Es fällt gar nicht so leicht mit dem Vor – oder dem Mittelfuß loszugehen. Aber es geht, man muss sich nur kontrollieren.
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am 23. Oktober 2014
Die Haltung in Gesundheitsfragen ist heutzutage an Stelle der Haltung in Glaubensfragen getreten: es gibt die Anhänger der evidenzbasierten Medizin (zu denen ich mich zähle) und die Anhänger der "ganzheitlichen Medizin", die Bach-Blüten, Kristalle und Globuli als wirksam erleben - für diese Gruppe ist das Buch perfekt. Es ist im allgemeinen Teil ein Aufruf zum Barfußgehen (ein nicht ganz neuer Trend) und behandelt dann typische Fußprobleme. Dass der Hallux valgus mit fehlendem Vertrauen und Jähzornausbrüchen einhergeht, war mir neu. Dass Treppensteigen nur mit dem Vorfuß auf den Stufen nützlich sein könnte, kann ich mir aber schon vorstellen. So ist das ganze Buch eine sehr! ausführlich geschriebene Mischung aus praktischen und magischen Ratschlägen und läuft letztlich darauf hinaus, dass man doch die vom Autor erfundene "Fusskartographie " zur Diagnose braucht - das Konzept geht auf, auf der Homepage des Autors ist zu lesen, dass in absehbarer Zeit keine Termine mehr frei sind. Mir persönlich sind auch zu viele perfekt inszenierte des (zugegeben gut aussehenden...) Autors im Buch verstreut, die mich zu meiner Überschrift inspiriert haben :-)
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am 10. März 2016
Das Buch hat mir eine Menge Wissen über meine eigenen Füße vermittelt und einen neuen Denkansatz bei der Einordnung körperlicher Beschwerden und ihrer Ursachen, wobei ich nicht mit allem konform gehen kann. Die Vermittlung, dass Symptome auf der Rückenseite des Körpers ihre Ursache auf der Frontseite haben , finde ich sehr bemerkenswert, denn dieses Denkschema akzeptieren noch nicht viele, nicht einmal hochrangige Mediziner, dabei ist es so logisch und in der Therapie ungeheuer erfolgreich. Mit der Erklärung, dass durch die gekrümmte Rückenhaltung die verkürzte Brust- und Bauchnuskulatur geschont werden soll, kann ich allerdings nicht mitgehen. Der Zug auf die Rückenstrecker wird einfach so stark, dass diese den Körper nicht mehr aufrecht halten kann ( siehe Theorie Liebscher- Bracht - Schmerztherapie) und das nicht weil sie zu schwach, sondern überlastet ist. Die Selbsttests und Übungen sind sehr hilfreich und die Anregung, unsere Füße wieder so zu benutzen wie und wofür die Evolution sie geschaffen hat, ist sehr praktisch und nachhaltig.
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am 7. Juli 2015
Dieses Buch bekommt eine klare Kauf- und Leseempfehlung von mir.
Für mich ist es eines dieser Bücher, die das eigentlich Offensichtliche darlegen und man sich selbst beim Lesen immer wieder sagt:" Hab ich doch gewusst!" oder "Endlich spricht das mal jemand aus!", weil man das immer schon intuitiv dachte, aber sich entgegen der "Fachwelt" nicht zu sagen wagen traute.
Das Buch, den Autor kategorisiere (wenn ich das denn ausnahmsweise mal darf) in etwa dort ein, wo Nicolai Worm vor Jahren mit "Ein Mammut auf dem Teller" war.
Gemäß dem Spruch: gute Ideen werden erst belächelt, dann bekämpft und zum Schluss imitiert, glaube ich, dass wir noch von vielen Me-too Büchern und Therapeuten hören werden - aber seis drum, es ist ja gut für die Sache an sich und die ist: BARFUSS LAUFEN, so wie die Evolution uns das mal beigebracht hat. Erst durch das falsche Laufen in noch falscheren Schuhen kommt es zu systemischen Schmerzen und Zipperlein, die uns zu Therapeuten laufen und Medikamente schlucken und spritzen und unsere Knochen operieren lassen.

Ich selbst hatte mich schon über das Barfusslaufen informiert, deshalb brauchte ich nicht mehr davon überzeugt werden, warum es denn nun wirklich so toll ist. Deshalb der eine Stern abzug, da dieses Thema sehr stark gewichtet ist in dem Buch, das eigentliche Training dagegen eher unterrepräsentiert. Mir persönlich - das mögen andere Leser anders sehen - hätten mehr praktische Anwendungen, Übungen, Anschauungen, Bebilderungen, Hinweise, Anhaltspunkte zum Barfusslaufen gefallen. Einfach deshalb, weil ich ja schon JA zum Barfusslaufen gesagt habe und nun, auch aus dem persönlichen Leidensdruck heraus, mehr Praxis oder Trainingstips brauche. Vieles hört sich aber auch einfach nur danach an, was man NICHT machen soll.
Beispielsweise bin ich nach diesem Buch immer noch nicht wirklich sicher ob Barfussschuhe gut, s******* oder einfach eine tolle Alternative sind. So richtig Stellung bezogen hat der Autor auch zu diesem Punkt nicht und das stört mich. Eine Positivliste wäre gut, in etwa so: "Barfusschuhe können eine gute Alternative darstellen, wenn Sie auf Folgendes achten:..."
Zum Üben gibt es ein Kapitel, aber das erscheint mir schnell abgehandelt, im Sinne von: "und das machen Sie jetzt so lange bis Sie sich deutlich verbessert haben." Also: ich bräuchte da ein konkretes Ziel.
Da ich nicht in München wohne und Herr Stark auch gerade keine Termine mehr frei hat, wäre dieser Aspekt des Barfusstrainings halt wünschenswert. Ich kann mir vorstellen, dass da noch etwas folgen wird, z.B. neues Buch, App oder was weiss ich. Ich stelle mir das Thema schwieriger in der Umsetzung vor, als einfach ein Kochbuch zu schreiben wo man die Zutaten hat, sagt, wie man es zusammenmixt und fertig, das muss auch bei der Rezension bedacht werden.
Was mich nebenbei auch stört, nicht nur bei Herrn Stark, dass er Bachblüten empfielt. Und das ist einfach unkorrekt. Es handelt sich nicht um Blüten die am Bach blüten, sondern um Essenzen eines HERRN BACH (Edward Bach), also BACH-BLÜTEN, mit Bindestrich, ob man daran glaubt oder nicht, soviel Zeit muss sein.

In dem Kontext, dass Barfusslaufen nicht das einzig wahre Evangelium und der Weisheit letzter Schluss für jedes Rückesproblem darstellt, empfehle ich dieses Buch nicht nur hier in meiner Rezension, sondern auch privat, ob die Leute es wissen wollen oder nicht. Ich finde es gehört einfach in jeden Haushalt, erst recht für Menschen, die sportlich, gesundheitsbewusst sind, Kinder haben und vor allen Dingen auch Probleme haben, mit zB Hallux valgus, Knien, Wirbelsäule, Kopfschmerzen, Schulter, Sehstörungen usw.
Wer das Buch liest, wird erfahren WARUM und wie alles zusammenhängt und sein persönliches AHA-Moment haben und es in eine ganzheitliche Therapie oder Lebensweise mit einbeziehen. Dazu gehören also auch eine gesunde Ernährung, das richtige Heben, Tragen, Sitzen und Arbeiten usw... aber dies ist dann ein anderes Thema und Buch...
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