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am 31. Dezember 2017
Im Prinzip ist das ein sehr clever konstruierter Thriller über ein Ehepaar, dass sich auf perfide Weise das Leben zur Hölle macht. Trotzdem hab ich das Buch nicht verlungen, sondern eher zögerlich ausgelesen. Hätte ich nicht unbedingt wissen wollen, wie's ausgeht, hätte ich wohl nach 2/3 aufgehört. Es mangelt der Geschichte m. E. letztlich an Identifikationsmöglichkeiten. Amy und Nick, die sich abwechselnden Ich-Erzähler, waren mir beide so herzlich unsympathisch, dass es mir im Prinzip vollkommen wurscht war, was mit ihnen geschieht. Kann sein, dass andere Leser anders empfinden, aber ich mag nun mal Thriller lieber, in denen ich empathisch auf den Protagonisten reagieren kann.
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am 17. April 2018
Ich kann mich nur all den kritischen Rezensionen über dieses Buch anschließen... unglaublich, dass dieser Roman so ein Riesenerfolg gewesen ist.
Die ersten drei viertel sind langatmig und echt öde, dann kommt durch eine Wendung etwas Spannung auf (deshalb zwei Sterne statt nur einem), bis das Ganze wieder verflacht. Manche Seiten habe ich überflogen, um endlich fertig mit dem Buch zu werden, aber natürlich wollte ich trotzdem wissen, wie das alles ausgeht. Aber das Ende ist unbefriedigend und vollkommen unglaubwürdig - es hat sich nicht gelohnt, bis dahin durchzuhalten.
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am 16. Januar 2015
Zunächst einmal habe ich mich durch das erste Drittel des Buches gequält. Endlos langatmige Charakterisierungen des perfekten Paares Amy und Nick Dunne in ihrem perfekten Leben in NY. Es Ich konnte deshalb die vielen positiven Rezensionen über dieses hochgelobte Werk nicht nachvollziehen. Nach dem unfreiwilligen Umzug des Paares in eine Kleinstadt am Mississippi kommen aber immer mehr Details über die beiden Charaktere ans Licht. Das nach aussen gelebte Bild des Paares bekommt böse Risse und bricht dann gnadenlos auseinander - die Story wandelt sich zu einem rabenschwarzen und bitterbösen Beziehungs-Thriller. Erst jetzt versteht man auch die eingangs langatmige Einleitung mit den ausführlichen Beschreibungen der Charaktere.
Weiterlesen lohnt also auf jeden Fall, denn von Kapitel zu Kapitel tun sich mehr Abgründe auf und die Situation der beiden wird immer auswegloser.
1 Stern abziehen musste ich für die zeitweise etwas überzogene und dadurch kaum noch nachvollziehbare Darstellung der Soziopathin Amy. Dann ist die Essenz der Einleitung zwar wichtig, letztere ist aber im Verhältnis zur gesamten Story deutlich zu lang geraten. Dafür leider auch einen Stern weniger.
Trotzdem konnte ich vorallem im letzten Drittel das Buch kaum noch aus der Hand legen. Befand sich Ihre Beziehung jemals in einer Krise? Ich verspreche Ihnen, das war nichts im Vergleich zum Verhältnis des Ehepaars Dunne...
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am 5. Januar 2016
I don't think I've ever read a book of this nature before, and if to begin with I was simply repeating to myself, "I don't like the characters", by the end I realized that whatever I felt for them, I believed in them.

I simply got caught up in the compelling story, and had trouble putting it down because I wanted to know what was round the next corner.

A word of caution: if you think the first 1/3 of the book is predictable, keep reading, as there are plenty of surprises along the way, and if nothing else, the style keeps you going… At least it did for me. Quick, pithy, unnervingly true about the way people think... I think...

In all honesty, I didn't like the ending in terms of plot, but I can see the internal logic of wishing to end the story that way. The rest of the read was fascinating. The analysis of the motivations and personalities does not go beyond certain limits, toppling into the fantastical, but remains very grounded in credible personalities. I wondered on more than one occasion just how much of a Nick there might be in me. Or an Amy, for that matter... Scary! But "fun-scary".

Warning: contains swearing and adult content.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. November 2014
Nick und Amy Dunne, seit fünf Jahren verheiratet, waren erfolgreiche Journalisten. Er hat sich aus einfachen Verhältnissen hochgearbeitet. Sie ist das einzige Kind sehr erfolgreicher und wohlhabender Eltern.
Als beide ihren Job verlieren ziehe sie in Nicks Heimatort, ein kleines Kaff in der Provinz am Missouri.
Nick eröffnet mit seiner Zwillingsschwester eine Bar. Das Geld bekommt er von Amy. Amy findet keinen Job und ist so Hausfrau.
Eines Tages verschwindet Amy spurlos. Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen hin. Chaos im Wohnzimmer und Blutspuren in der Küche.
Im Laufe der Ermittlungen gerät Nick immer mehr in den Verdacht, seine Frau umgebracht zu haben. Auch die Medien schießen sich auf ihn ein und beeinflussen so teilweise auch die Ermittlungen.
Doch Alles ist anders.
Der Autor benutzt zwei verschiedene Erzählstränge. Zum Einen wird das Geschehen in der Ich –Form aus der Sicht von Nick Dunne geschildert. Zum Zweiten als Tagebucheintragungen von Amy.
Nach dem Beginn, der Entdeckung des „Verbrechens“ dauert es einige Seiten, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Doch dann, selbst als man als Leser schon wesentlich mehr weiß als Nick oder die Ermittler, ist das Buch durch gehend spannend. Die perfiden Ideen und Planungen von Amy sind einfach unglaublich.
Und obwohl dieses Buch ohne „Mord und Totschlag“ auskommt, kommt man nicht von den Seiten los, so gierig ist man zu erfahren, wie es denn weiter geht.
Zudem ist das Buch in einer sehr schönen Form geschrieben. Der Sprachstil einfach nur schön. Die Sätze sind einfach wunderbar zu lesen. Beschreibungen sind ausführlich ohne langweilig zu sein.
Der Schluss – überraschend und mit Sicherheit nicht jedermanns Sache.
Aber jeder der gerne spannende Thriller ließt, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Oktober 2014
Die Geschichte von Gillian Flynn über die Schicksale des Ehepaars in den U.S.A. ist lesenswert. Nicht nur, weil sie ihren Protagonisten eine frische Sprache gegeben hat und sie in ihren "Diaries" unverblümt vom Leder ziehen lässt. Amüsant, wie sich Gillian versucht in die Rolle eines Mannes hineinzufinden und Dinge schreibt, wie Frauen meinen dass Männer denken... Auch die unerwarteten Wendungen, die sie die Geschichte nehmen lässt, sind spannend! Das Ende der Geschichte hat mir -im Gegensatz zu manchen amerikanischen Kommentatoren, sehr gut gefallen. Das "Every day, you have to be you" könnte ein Klassiker werden.

Es ist eine sehr amerikanische Geschichte, die hier erzählt wird und die auf dem wahren Fall einer öffentlichen Vorverurteilung eines Ehemannes durch eine Fernsehmoderatorin beruht, die im Fernsehen diesen Mann des Mordes an seiner Ehefrau beschuldigte. Die Fernsehdame hatte unrecht, der Ehemann war unschuldig und wurde freigesprochen, die Karriere der Moderatorin war beendet. Man kann sich einen derartigen Fall in Deutschland schlecht vorstellen - man könnte die Geschichte vielleicht teilweise auf den Fall "Kachelmann" übertragen, in dem die Regenbogenpresse u.a. gegen einen Mann antrat und bekanntermaßen verlor. Hier und in der Realität stand rasende Eifersucht als Antrieb hinter dem Geschehen, und Eifersucht ist bekanntermaßen eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.

Amerikanische Kommentatoren werden nicht müde, die "unreliable narrator" hervorzuheben, die Gillian Flynn ihre Geschichte entwickeln lässt. Die Protagonisten der Geschichte, die dem Leser im den ersten Teil des Buches ihre jeweilige Sicht der Dinge wie Honig ums Maul schmieren und dabei so das Blaue vom Himmel herunterlügen, dass sich die Balken biegen, sind schon raffiniert aufgebaut. Gillian Flynn lies sich jedoch von ihrer eigenen Begeisterung mitreißen und trugt zu dick auf: Frauen morden selten, und äußerst selten so brutal, dass es wie beim Schlachter zugeht. Hier hätte ich mir eher vorstellen können dass sie Desi die Schlagadern abdrückt und ihn so außer Gefecht setzt, das wäre dann auch nicht wie ein Splatter-Movie daher gekommen.

Die Geschichte ist intelligent erzählte Unterhaltung, die man so in Deutschland leider nicht findet: Die deutschen Verlage sind sie nicht gerade fruchtbarer Nährboden für spannende Kriminalromane.
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am 24. Oktober 2017
Am Anfang entwickelt sich die Geschichte etwas schwerfällig, aber wenn man die ca. ersten 100 Seiten durchhält, wird man überrascht und belohnt und die Story geht rasant weiter. Die Autorin hat sich durchaus etwas dabei gedacht, so langatmig zu starten. Es entwickelt sich ein spannender, fesselnder Roman, der jedoch zum Ende etwas abflacht.
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am 1. Januar 2015
"Gone Girl" hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Erst startet das Buch als Krimi, doch bald schon wird daraus eine komplexe Erzählung über die Charaktere zweier Menschen, von denen sich einer als extrem verschroben erweist. Der Roman ist clever konstruiert und wartet in der Mitte mit einer netten Überraschung auf. Die Autorin hat den Mut, mehrmals die Perspektiven und damit die Bewertung der Ehe von Nick und Amazing Amy für den Leser grundlegend zu verschieben. Die Charaktere sind hervorragend gezeichnet, und Amazing Amys Vergangenheit als quasi-literarische Figur wird wunderbar in all ihren Konsequenzen herausgearbeitet. Besonders gefallen hat mir Amys Denkweise in Fragen mit Antworten zum Ankreuzen. Herrlich. Auch das Ende ist überzeugend - ein Paukenschlag der stillen Art!

Kann man nicht mehr aus der Hand legen. Chapeau. 5 Sterne.
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am 8. Juli 2015
Ich habe gerade mit großer Begeisterung "Girl on the Train" von Paula Hawkins gelesen - und es wird oft von der Ähnlichkeit zu "Gone Girl" geschrieben. Anfangs war ich von diesem Buch auch recht begeistert - ziemlich realistisch wird von den Beziehungsproblemen zwischen Männern und Frauen berichtet, im Hintergrund das Rätsel, "wo steckt Amy?". Doch ab der "Wendung" fand ich es nur noch unrealistisch und unsympathisch und das Ende ist, wie hier mehrfach beschrieben, einfach unmöglich. Gerade das hat mir an "Girl on the Train" gefallen, dass es ohne unrealistische, herbeigezogene Wendung am Ende auskommt, was hier leider nicht der Fall ist.
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am 3. August 2013
Ich bin kein großer Thriller-Fan. Um die härteren Varianten mit ihren Axt-schwingenden Serienkillern, den grausam verstümmelten Leichen, abgetrennten Körperteilen und in dunklen Verliesen malträtierten Opfern mache ich einen großen Bogen, und auch der weniger brutale Rest reizt mich meistens nicht. "Gone Girl" war nach längerer Zeit wieder ein Thriller, der mich interessiert hat - wegen der vielen guten Kritiken, und weil ich bei der Ausgangssituation davon ausgehen konnte, dass es sich eben nicht um das übliche Psychopathen-Gemetzel handelt.

Eine Frau verschwindet spurlos, und ihr Mann wird verdächtigt, sie ermordet zu haben. Lösungsmöglichkeiten: a) ihr Mann hat sie umgebracht; b) jemand anderes hat sie umgebracht; c) sie wurde nicht umgebracht.

Die Idee, die hinter "Gone Girl" steht, ist nicht neu und wurde schon in diversen Büchern und Filmen verarbeitet. Den Preis für die originellste Geschichte bekommt Gillian Flynn also schon einmal nicht. Für Realitätsnähe übrigens auch nicht, denn ihre Figuren und der Handlungsverlauf sind teilweise schon sehr, sehr unglaubwürdig. Ich bezweifle stark, dass sich ein Fall in der Art, wie sie ihn erzählt, tatsächlich irgendwo schon einmal abgespielt hat.

Lesenswert ist das Buch dennoch, denn es ist gut geschrieben und zumindest phasenweise sehr spannend. Die Geschichte wird abwechselnd von der verschwundenen Frau (Amy) und ihrem unter Mordverdacht stehenden Mann (Nick) erzählt, wobei Amy anfangs nur in Form von (teils) älteren Tagebucheinträgen zu Wort kommt. Dadurch liefert sie Hintergrundinformationen zu ihrer Ehe und sich selbst, die man aus Nicks Erzählung nicht erfährt. So weit, so übersichtlich. Allerdings erzählen weder Nick noch Amy die ganze Geschichte, und wenigstens eine(r) von ihnen lügt wie gedruckt. Als Leser wird man so ein bisschen an der Nase herumgeführt. Das ist gut gemacht und sehr unterhaltsam.

Im zweiten Teil werden die Zusammenhänge klar(er), und man fiebert bei der Auflösung des Falles mit. Das ist zumindest teilweise ziemlich interessant, und ich hatte oft Mühe, das Buch aus der Hand zu legen. Die Spannung wird nicht durchgehend gehalten (dafür ist eine der Figuren einfach zu unglaubwürdig und die Handlung zu haarsträubend), aber unterhaltsam ist das Ganze auf alle Fälle. Lediglich das Ende ist etwas enttäuschend. Ich habe auf einen Knalleffekt gehofft, eine überraschende Wendung/Enthüllung, die die Geschichte noch einmal auf den Kopf stellt. Das war leider nicht der Fall. Der Schluss ist eher unbefriedigend und irgendwie seltsam.

Fazit: Ein Buch, das gute Unterhaltung bietet. Nicht realistisch, aber durchaus spannend. (Knappe 4 Sterne.)
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