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am 26. November 2013
sorry - aber ich kann die bisherigen lobeshymnen wirklich nicht mitsingen. viele kurze Sätze bringen weder geschwindigkeit noch spannung, deshalb bin ich nach etwa 250 seiten ausgestiegen. der plot spielt mit den gängigen klischees mau mau. mit den vielen handlungssträngen gelingt es dem autor (meiner meinung nach) nicht, einen dichten handlungsteppich zu knüpfen: zu viel Beiwerk!
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TOP 500 REZENSENTam 14. September 2012
Ein Mann will nach oben. Nach ganz oben. Johan Westlund alias JW will mithalten mit seinen neuen Freunden. Mit den coolen Jungs aus der Oberschicht, für die es immer nur aufwärts geht und deren Leben eine einzige Party ist - voller Alkohol, Drogen, Designer-Klamotten und teurer Frauen. Um sich die Nächte mit ihnen leisten zu können, arbeitet JW in den anderen Nächten als Taxifahrer für den undurchsichtigen Abdulkarim. Sein Boss macht JW ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: dunkle Geschäfte in Stockholms Unterwelt. Vielleicht kann er nur hier, auf der Nachtseite der Stadt, mit einer anderen Suche erfolgreich sein. JW will seine Schwester finden, die vor vier Jahren nach Stockholm ging. Auf der Suche nach einem besseren Leben, wie ihr Bruder. Dann lernte sie diesen Typen mit dem gelben Ferrari kennen - und ist seither spurlos verschwunden.

Die obige Synopsis hat ueber den Inhalt dieses wirklich aussergewoehnlichen Buches schon alles ausgesagt.
Darum moechte ich mich kurz auf d i e Figur konzentrieren, die eigentlich
als Looser praedestiniert waere, aber am Ende zum Winner wird...
Denn nur E i n e r gewinnt bei all diesem Karussell um Drogen, Prostitution,
High-Class-Feten, plus Gewalt , und es ist kein Super-Yuppy, kein Super-Gangsta, ein verhaeltnismaessig kleiner Fisch, aber der einzige, der als echter Mensch 'rueberkommt. Der nach seinem "Sieg" auch noch an andere denkt..
Der im Gegensatz zu all den anderen EGO-MONSTERN ein wirkliches E G O zu bieten hat, das er sich im Laufe seines Lebens ohne die Hilfe anderer aufgebaut hat.
Sicher, manches bleibt offen am Schluss - und so hoffe ich, und eventuell auch andere Mitleser, dass das zweite Lapidus-Buch, Mach sie fertig: Thriller: der 2. Band der Stockholm-Trilogie bald auch hier erscheinen wird.
Denn es ist auch im skandinavischen Krimi/Thriller-Bereich Zeit, sich Neues einfallen zu lassen...Und genau das hat Jens Lapidus getan!
Von mir auf jeden Fall 5 Sterne plus
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am 7. März 2010
In Spür die Angst bekommt man drei verschiedene Handlungsstränge geboten, die anfangs voneinander unabhängig nebenher laufen, um im Laufe des Buches zusammen zu finden und am Ende die Geschichte aufzulösen - mit durchaus ungeahnten Überraschungen, wie letztendlich alles zusammen spielt und wie klein eine Großstadt sein kann.

Zum einen hat man den im Klappentext erwähnten JW, der eigentlich zum Studieren und um seine Schwester zu finden nach Stockholm gekommen ist. Um mit seinem ausgewählten Freundeskreis mithalten zu können, lebt er zur Untermiete, ist sehr sparsam und fährt schwarz Taxi, was in Schweden generell keine Seltenheit ist. Von seinem Boss erhält er dann ein verlockendes Angebot, riecht das winkende Geld, lässt sein Studium schleifen und findet sich plötzlich mittendrin wieder.
Zum anderen gibt es Mrado, der auf der einen Seite ein sorgen- und liebevoller Vater für seine Tochter Lovisa zu sein scheint, auf der anderen Seite aber auch ein knallharter Jugo-Gangster ist und seine Leute fest im Griff hat. Unzufrieden mit der Gewinnaufteilung legt er sich blöderweise mit dem Oberboss der Gemeinschaft an, welcher das natürlich nicht lustig findet und ihm auf seine Weise entgegen tritt.
Und schließlich spielt der gewiefte Jorge eine Rolle, der im Gefängnis einsitzt und seine spektakuläre Flucht plant. Nicht wirklich wissend, was "draußen" auf ihn zukommt, schmiedet er Pläne, setzt sie um und landet schließlich nach einigen Problemen wieder mit beiden Füßen in dem Leben, das er kannte.

Das Besondere an diesem in Stockholm und Umgebung spielenden Krimi ist, dass sämtliche Handlungen - bis auf wenige Ausnahmen in Form von polizeilichen und richterlichen Protokollen - aus Sicht der Bösewichte geschildert werden. Als Leser bekommt man dadurch eine völlig neue Perspektive und einen neuen Einblick in die oftmals im Grunde unfähigen Beamten, denen die Unterwelt vor und mitunter auch auf der Nase rumtanzt. Es ist spannend und interessant zu lesen, wie direkt vor den Augen der Polizei deren eigenes Projekt ausgehebelt wird. Der Begriff "organisiertes Verbrechen" bekommt so eine ganz neue Bedeutung und das Ende des Buches wird dadurch sehr unvorhersehbar.

Mit knapp sechshundert Seiten hat Lapidus viel Platz, um auf zahlreiche Details einzugehen. Das kann mitunter sehr langwierig sein, manche Kapitel ziehen sich doch ein wenig hin, während andere in gefühltem Eiltempo zu lesen sind. Besonders anstrengend ist für Schweden- und im Speziellen Stockholm-Nichtkenner die Erwähnung von vielen Stadtteilen und Straßen in der skandinavischen Stadt, sodass einem schnell mal der Kopf qualmen kann und man das Buch zur Seite legen muss. Tatsächlich ist es ratsam, das Buch nicht an einem Stück, sondern mit Unterbrechungen zu lesen und zwischendurch gerne auch mal leichtere Kost zu sich zu nehmen und auf ein anderes Genre zurück zu greifen.
Auch nach solchen Unterbrechungen findet man schnell wieder in die Story und kann dem Verlauf weiter folgen, ohne vorherige Kapitel noch mal lesen oder ein paar Seiten zurückblättern zu müssen. Der Plot an sich ist einfach, doch durch die drei Handlungsstränge wird er zu einem teilweise verwirrenden Knäuel von Informationen, die dem Leser nach und nach die Augen öffnen und kleine, aber relevante Details zukommen lassen, die für die Lösung des Falles wichtig sind.

Lapidus schafft es, einen toll recherchierten Krimi auf den Markt zu bringen, der anders ist, als man es von Krimis erwarten würde. Fesselnd mit lichten Momenten, aber durchweg überzeugend gehört Spür die Angst in jedes Bücherregal von Schweden-Fans und Anhängern besonderer Spannungsliteratur, die einfach anders ist.

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Fazit:

Ein etwas anderer Krimi, der seine Längen, aber auch Überraschungsmomente hat. Fesselnd und doch Platz für andere Literatur zwischendurch lassend. Empfehlenswert für Schweden-Fans und die, die es werden wollen.

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Wertung: vier Sterne

Handlung: 4/5
Charaktere: 4,5/5
Lesespaß: 3,5/5
Preis/Leistung: 4/5

(Originalrezension für Literatopia.de)
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am 19. Oktober 2009
Ich habe das Buch gekauft, weil mir der Umschlag aufgefallen ist. Den Autor kannte ich noch nicht, aber er schreibt einfach super spannend, man kann nicht aufhören, zu lesen. Es wird abwechselnd erzählt aus der Perspektive von drei Männern, einem jungen Mann, der seine verschwundene Schwester sucht und durch krumme Deals mit seinen reichen Freunden mithalten will, einem Gefängnisausbrecher und einem Jugo-Kriminellen. Die natürlich alle miteinander zu tun bekommen, wie, soll nicht verraten werden, aber zeimlich heftig. Die Sprache ist sehr echt und real, man ist wie mit der Kamera immer bei den dreien dabei, mitten in der harten Unterwelt von Stockholm.
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am 16. März 2014
Der schwedische Originaltitel 'snabba cash' bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie 'Schnelle Kohle' im Sinne von 'Leicht verdientes Geld' und verdeutlicht sowohl den umgangssprachlichen Stil des Buches als auch die Motivation der Protagonisten, durch nicht-ehrliche Arbeit schnell reich zu werden. Die englische Übersetzung des Titels ist mit 'Easy Money' gut getroffen.

Schöne und spannende Milieustudie einer Parallelwelt.
- absolut empfehlenswert -

(wie auch die Fortsetzungen 'Mach sie fertig' und 'Lass sie bluten' - in dieser Reihenfolge!)
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am 20. Oktober 2009
Ich hätte nicht gedacht, dass ein Thriller, in dem nur Bösewichte vorkommen, so cool daherkommen kann. Polizisten kommen fast gar nicht vor, außer wenn sie Protokolle tippen. Und was da abgeht, das ist echt super spannend: Drei Typen, die alle ihre eigenen Pläne haben und was haben wollen - und das in der Stockholmer Unterwelt. Ganz schön abgezockt, aber ich konnte nicht aufhören zu lesen, weil die Geschichte ein irres Tempo entwickelt. Aber der Umschlag ist ja auch schon super. Hoffentlich gibt's bald mehr zu lesen von diesem Autor.
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am 1. September 2014
Dies ist ein Geschichte von reichen Schnöseln, und einem armen Burschen, der auf krumme Art und Weise zu Geld und Ansehen kommen will. Unter der Bezeichnung: Thriller, stelle ich mir etwas anderes vor. Einfach Null Spannung,und es auf einmal durchzulesen gelang mir nicht.
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am 2. April 2016
Der Titel passt nicht zum Buch, ebenso wenig wie der Text auf der Rückseite zum Buch! Schätzungsweise 20 Seiten, maximal, behandeln das Thema, welches dort beschrieben wird! Dialogreich und spannungsarm! Zeit- und Geldverschwendung
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am 23. April 2015
Absolut spannend, sehr gut und kurzweilig geschrieben. Liest sich teilweise dokumentarisch. Für Liebhaber von Schwedenkrimis sehr zu empfehlen. Hoffentlich gibt es noch mehr davon.
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am 25. Oktober 2013
Ein weiteres Taschenbuch aus der Triologie von Ted Lapidus. Alle drei Taschenbücher stehen im Zusammenhang, sodas man etwas verpasst, wenn nicht alle Bücher gelesen werden.
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