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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
65
3,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 29. April 2013
Persönliche Reflexion v. T. Heinze über das Leben als Jugendspieler mit klarer Fixierung auf das spätere Profileben. Was jetzt nicht verwundert, das auf diesem Weg knallhart selektiert wird u. das hier Wettbewerb u. Wettkampf dauernd im Vordergrund stehen und alles was auf diesem Weg stört besser zu unterlassen ist bzw. in seinem Fall mit langwieriger Verletzung schon alles beenden kann. Der Neid auf die anderen aus seinem Umfeld die es letzlich geschafft haben kommt doch oft durch- es einmal aufgeschrieben zu haben hilft vielleicht bei der eigenen Verarbeitung.
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am 29. Juli 2013
Der Klappentext und das Vorwort von Thomas Müller machten Lust auf dieses Buch.

Allerdings verflog diese Lust mit dem lesen immer mehr.
In einer Mischung aus unterdurchschnittlichem Reisebericht und Biographie erzählt der Autor hier von seinem Schicksal.
Allerdings wird man vor allem im späteren Verlauf des Buchs den Eindruck nicht los, dass der Autor damals durchaus andere Optionen gehabt hätte.
Alles in allem ist die Quintessenz aus diesem Buch:

Ich, der Autor bin ein überdurchschnittlicher Fußballer, der wie so viele den letzten Schritt in den Profifußball nicht geschafft hat, ein bisschen bin ich selbst Schuld, aber im Wesentlichen kann ich nichts dafür weil ich meine Psyche nicht beeinflussen konnte. Abgesehen davon tragen andere, insbesondere der Trainer die größte Schuld.

Als Besonderheit führt der Autor die Rasanz seines sportlichen Abstiegs an, doch ich würde behaupten es gibt wesentlich dramatischere Geschichten von gescheiterten Jugendspielern, die wahrscheinlich wesentlich interessanter zu lesen wären.

Bahnbrechende Erkenntnisse sucht man Vergebens, ja man erfährt sogar eigentlich überhaupt nichts neues wenn man sich so oder so schon für Fußball und insbesondere den Weg vom Jugendfußballer zum Profi interessiert.

Auch ein Vorwort von Thomas Müller kann diesem Buch nicht helfen.
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am 16. Januar 2013
Angestriggert durch den Medienhype, den dieses Buch ausgelöst hat, habe ich es mir als bekennender Sportfan gekauft. Und wurde leider enttäuscht, habe ich doch so gut wie nichts neues erfahren. Es fehlen überraschende Wendungen und verblüffende Einsichten.

Da ist ein junges, hoffnungsvolles Fußballtalent, das nach einer schweren Verletzung den Anschluss verliert und schließlich den Profisport aufgibt. Um mir auszumalen, dass das in eine persönliche Krise oder gar Depression führen kann, muss ich dieses Buch nicht lesen. Das kann ich mir mit etwas gesundem Menschenverstand vorstellen.

Interessant wird das Buch in den wenigen, kurzen Stellen, in denen er über seine Ex-Kollegen bei Bayern München ansatzweise aus dem Nähkästchen plaudert. Aber das ist einfach nicht genug für ein ganzes Buch. Interessant war für mich noch die Einsicht, dass der Profisport gar nicht so unmenschlich ist, wie der Autor es darzustellen versucht. Täglich platzen die Träume vieler Menschen in Studium, Beruf oder Sport. Das ist nicht schön, aber so ist das Leben. Darüber muss man doch nicht gleich ein Buch schreiben.

Fazit: andere Bücher über Sport (z.B. Traumhüter oder Gentlemen, wir leben am Abgrund) liefern tiefere Einsichten in den Profisport.
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am 13. Dezember 2012
Timo Heinze war ganz dicht dran an der großen Fußballwelt. Dafür hatten nicht nur sein Talent, sondern auch harte Arbeit und Disziplin gesorgt: Schon als 12jähriger verließ er seinen Heimatort, um beim FC Bayern zu spielen, Heinze wurde Jugendnationalspieler, rückte mit 18 in Bayerns Zweite auf und stand vor dem Sprung in den Profikader. Doch dann machte sein Körper nicht mehr mit, mehrere Verletzungen warfen das Talent zurück. Am Ende rechte es nur für gut 30 Spiele in der dritten Liga, dann war die Fußball-Karriere vorbei.
Heinze erzählt seine Geschichte ohne Bitterkeit, nur manchmal klingt durch, dass er auch ganz gerne etwas von dem Ruhm und den Millionen abbekommen hätte, die seine Kameráden von einst mittlerweile auf dem Konto haben. Er hat sein Buch in zwei Ebenen aufgebaut. In der einen - der Jetzt-Zeit - berichtet er von seinen Erlebnissen auf einer langen Reise, zu der er nach seinem Karriere-Aus aufgrbrochen war. Dazwischen gibt es Rückblenden auf seine Laufbahn als Fußballer. Beides ist interessant, seine Sinnsuche auf Bali ebenso wie sein Streben nach Erfolg bei den Bayern. Es gibt nur einen großen Minuspunkt: Timo Heinze ist kein wirklich großer Schreiber, der Text ist an manchen Stellen etwas holprig formuliert und mit Adjektiven völlig überladen. Der FC Bayern ist immer "der große", jedes berühmte Stadion "altehrwürdig" und so weiter.
Unterm Strich lohnt sich das Lesen aber, weil hier ein junger Mann nicht nur beschreibt, wie ein Traum platzt, sondern auch, wie man danach zurück ins Leben finden kann.
Heinze kommt also mit ein paar Einschränkungen auf die Empfehlungsliste, zusammen mit Unser Mann in London,Der Traumhüter: Die unglaubliche Geschichte eines Torwarts und Fußball. Das Allerletzte: Intrigen und Dummheiten aus der Welt des Fußballs
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am 18. Februar 2014
Timo Heinze gibt interessante Einblicke in das Leben eines angehenden Fußballprofis. Ansonsten eine, nach meinem Geschmack etwas einfache Beschreibung. Teilweise ganz lustig.
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am 21. Dezember 2012
Aufgrund großer medialer Vorschußlorbeeren bin ich auf dieses Buch von Timo Heinze gestoßen.

Mit großem Interesse habe ich mich an die Lektüre gemacht.

Was zu Beginn, vielleicht auf den ersten 100 der insges. rund 240 Seiten, noch spannend, interessant und neu klang, entwickelte sich dann aber langsam aber sicher hin zu langatmig, wiederholend, nervig und unnötig.

Die eingangs beschriebenen Wege vom Provinz-Kicker in Kindertagen hin zum großen FC Bayern war durchaus interessant und auch die Entwicklung zum Jugend-Nationalspieler. Ebenso die Berichte über Auswahlprozesse zu den Auswahlmannschaften, Neid und Konkurrenzkampf schon zu Jugendzeiten.

Auf Dauer nervig wurden aber die immer wiederkehrenden Berichte, wie er vom Trainer bei den Bayernamateuren gemobbt wurde, das ihm Chancen verbaut wurden bei den zahlreich anklopfenden Profivereinen unterzukommen.

Herr Heinze verliert sich hier immer wieder in vagen Andeutungen ohne jemals wirklich konkret zu werden. Auch werden im Buch zwar viele Namen genannt, aber ausschließlich, wenn sie im eher positiven Licht erscheinen aus seiner Sicht. Die Trainer von Unterhaching und Bayern II werden an keiner Stelle namentlich erwähnt (als Beispiel) - das auch mit Absicht, wie der Autor am Ende bemerkte. Aber warum? Keine Begründung. Das macht die ganze Geschichte aus meiner Sicht durchaus etwas unglaubwürdiger und klingt sehr nach fingerpointing und "alle waren ungerecht zu mir"...
Klar, das Buch sollte ganz bestimmt kein Enthüllungsbericht werden, aber vage Andeutungen sind m.E. auch nicht wirklich hilfreich.

Ebenso fände ich es spannend zu wissen, welche Vereine denn konkret an ihm interessiert waren - es waren ja angeblich "einige" aus Liga 1 und 2. Kaum ein Wort hierzu, einzig der MSV Duisburg wurde erwähnt und halt die Hachinger nebst der Probetraininggeschichte mit Linz.

Hinzu kommen die Reiseberichte von seinem Tripp nach Bali, die als Rahmengeschichte sich durch das ganze Buch durchziehen. Er probiert hier krampfhaft diese Reise als Aufhänger für die eigentliche Geschichte zu nehmen, was aber immer gekünstelt und gekrampft wirkt - einfach nur fehl am Platz. Die Reise durch Bali besteht nahezu ausnahmslos aus Belanglosigkeiten - für ihn persönlich bestimmt toll, aber für den Aussenstehenden....

Weiterer Kritikpunkt ist die Art und Weise wie er schreibt - auf der einen Seite liest sich das ganze durchaus locker flockig, aber andererseits auch wieder sehr gekünstelt, etwas abgehoben/arrogant wirkend und sehr auf die wortwahl bedacht. Geschmacksache.

Im Nachhinein für mich ein Buch was sein Potential nicht ausnutzt. Schade drum. Ich bin halbwegs enttäuscht, gerade auch wegen des eigentlich guten Beginns.

Ich tendiere in Summe zwischen 2 und 3 Sternen. Entscheide mich aber für 2, weil ich am Ende mir doch deutlich mehr erhofft hatte und der Aha-Faktor einfach zu gering ausfällt.
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am 24. Juni 2013
Eine recht belanglose Geschichte eines jungen Mannes, der im rauhen Fußballprofi Geschäft auf Grund einer nicht näher definierten Verletzung (langwierige Leistenverletzung) gescheitert ist.Erst in seinem schweren Stadium der Verletzungspause erkennt er die Schattenseiten des Geschäfts. Dies obwohl Bayern München ihm bis 2009 einen gut dotierten Vertrag in der zweiten Mannschaft anbot,Ich glaube es geht vielen jungen Spielern schlechter. Nach nur fünf Einsätzen bei Unterhaching beschließt Timo Heinze an der Sporthochschule in Köln zu studieren. Leider fehlt in diesem Buch die Erwähnung seines Regionalligaeinsatzes bei Fortuna Köln in der Regionalliga West.Auch hier ist nach acht Einsätzen und einer Saison das Comeback beendet.
Der sportliche Leistungsabfall durch eine Verletzung und die Erkenntnis, dass das Leben nicht nur aus Leistungssport besteht ist eigentlich nichts besonderes und schon gar nicht ein Buch wert. Da die Hälfte des Buches ein Reisebericht über einen Selbsfindungstrip nach Bali ist, lohnt sich die Anschaffung vielleicht für Bali-Fans.
Ich wünsche Herrn Heinze viel Erfolg als zukünftigen Sportlehrer, aber als Autor über Fußballdramen sollte er uns verschonen.
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am 7. April 2013
Ein beeindruckendes Porträt eines jungen Menschen, der es im Fussball nicht (nachhaltig) nach ganz oben geschafft hat und sein gesamtes Leben neu erfinden musste.
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am 1. Januar 2013
Ich kann mich den negativen Rezensionen nicht anschließen.
Für mich gab es in diesem Buch einige neue Einblicke - vor allem in das Seelenleben der heranwachsenden Fußballer.
Wer erwartet, dass Herr Heinze hier mit seinen Trainern oder seinen Mannschaftskollegen "abrechnet", der liegt sicher falsch. Aber darum geht es in diesem Buch auch nicht.
Wir wissen alle, dass es viele Jugendliche gibt, die den großen Traum haben, eines Tages Fußballprofi zu werden. Herr Heinze zeigt in diesem Buch, dass es für einen Jugendlichen - auch wenn er sehr gefördert wird - nicht immer leicht ist, Schule, Freizeit und Fußball zu vereinen.
Dass eine Verletzung zur falschen Zeit einen großen Karriereknick oder sogar das Karriereaus bedeuten kann, ist allen klar, aber Herr Heinze gibt in diesem Buch einen Einblick, welche Gedanken und alltäglichen Probleme solch eine Zeit mit sich zieht.
Er zeigt sehr deutlich, welcher mentalen Stärke es bedarf, die Herausforderungen, Erwartungen und Enttäuschungen zu verkraften.
Das Buch wurde geschrieben, als Timo Heinze beschlossen hatte, seine Hoffnungen auf eine Profi-Karriere aufzugeben. Dass zu diesem Zeitpunkt kein euphorischer Bericht über die letzten Jahre herauskommen kann, ist jedem klar. Daher ist es für die Gesamtstimmung umso schöner, dass die Enttäuschungen durch die Reiseerlebnisse der aktuellen Bali-Reise unterbrochen werden. So ist das Buch nicht von der negativen Stimmung geprägt, sondern der Bericht geht von einer neuen Situation aus, die völlig andere Erlebnisse beinhaltet. Und gerade das finde ich - im Gegensatz zu meinen Vorrednern - sehr gut.
Natürlich wurden schon viele Bücher über den Profi-Fußball geschrieben. Gelesen wurden aber doch meist die Bücher der Stars, die es "geschafft" hatten. Hier schreibt ein junger Mann, in den die größten Hoffnungen gesetzt wurden, der die besten Chancen hatte und der es am Ende doch aufgeben musste. Dafür will er kein Mitleid und es handelt sich auch nicht um Schuldzuweisungen.
Er möchte meines Erachtens einfach zeigen, was dieser Weg wirklich bedeutet.
Daher ist das Buch absolut lesenswert und erhält von mir eine klare 5-Sterne Empfehlung!
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am 23. November 2012
Auch ich habe nach langem hin und her dieses Buch gelesen und musste feststellen, dass es fast schon ein Meisterwerk ist! Endlich auch mal die Sichtweise eines gescheiterten Profis der selbstkritisch seine Erfahrungen schildert! Ich finde es sollten sich mehr Menschen trauen, so offen über ihre Erfahrungen zu berichten!
Es gibt soviele Leute die ihren Träumen nacheifern und dann feststellen, wie hart das wahre Leben ist um schlussendlich als Normalo zu enden! Es gibt 3 Pro s für dieses Buch! Unterhaltung, Ernsthaftigkeit, Gelassenheit
Fazit: Mein Feedback fällt absolut positiv aus und ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen
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