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am 18. November 2012
Seit vielen Jahren unterrichtet Frl. Krise und hat nicht nur viele Schüler kommen und gehen sehen, sondern auch einige Trends beobachtet. Ihre Erfahrungen hat sie nun in dem Buch „Ghetto Oma“ niedergeschrieben.

Zum Schmunzeln hat mich das Buch einige Male gebracht. Sicherlich handelt es sich hier nicht um einen fesselnden Krimi, den man kaum zur Seite legen kann. Allerdings sind die kurzen (und kurzweiligen) Episoden perfekt für eine schnelle Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und als Lektüre kurz vor dem Einschlafen. Ich fand das Buch sehr interessant und fühlte mich gut unterhalten. Frl. Krise unterrichtet offensichtlich an einer Schule mit vielen Kindern mit Migrationshintergrund. Dies erweckt manchmal den Eindruck von „denen“, was ich sehr schade finde. Das Herausstellen der Unterschiede, hier nur zu nennen das ausgedehnte Berichten über Anhängerinnen der „Trachtengruppe“ versus des „Disko-Islam“ (in der Episode „Kopftuchdesign“ ab Seite 118), verschärft diesen Eindruck manchmal leider noch mehr. Das (durchaus korrekt widergegebene) fehlerhafte Deutsch kann daran auch nichts ändern.

Alles in allem ein netter, aber nicht allzu ernst zu nehmender Spaß.
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am 13. Januar 2013
Das Buch hat mir anfangs sehr gut gefallen. Es handelt von Frl. Krise die Lehrerin an einer Brennpunktschule in Hessen ist! Sie berichtet von ihrer Klasse, deren Schüler überwiegend türkischer Abstammung sind und begleitet diese durch alle Schuljahre, praktika und erzählt von den Ferien. Die Beschreibung ist sehr amüsant und man muss immer wieder schmunzeln. Auch denkt man sich zwischendurch wenn man solch einen Trubel in der Klasse hat, wie kann man dann Lehrer werden?! Zwischendurch berichtet Frl. Krise von ihrer Anfangszeit als Referendarin, diese Abschnitte sind zur Unterscheidung kursiv gedruckt. Ich muss sagen, dass ich diesen Wechsel, von jetzt auf früher teilweise sehr störend fand, da die letzliche Geschichte dadurch immer wieder unterbrochen wurde. Insgesamt kann ich sagen dass mich das Buch am Anfang sehr gut unterhalten hat und ich es aber insgesamt sehr langwierig fand, da es dann doch irgendwie immer sehr ähnlich ist. weiterlesen
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am 3. September 2014
Fräulein Krise, Jahrgang 1948, ist Lehrerin an einer Brennpunktschule in Hessen. Dort wird sie Tag für Tag vor neue Herausforderungen gestellt, ob Wandertag, türkische Feiertage oder Facebook. Ihr Alltag als Lehrerin einer 8. und 9. Klasse ist mehr als abwechslungsreich und bietet daher viel Stoff für ein Buch wie "Ghetto-Oma". Das Beste ist Krises witziger, selbstironischer Erzählstil, der selbst die aussichtsloseste Situation/Begebenheit erträglich macht. Jedes Kapitel wartet mit einer neuen Episode auf, die den Leser schon mal schockiert, überrascht oder auch hoffnungsvoll stimmt.
Es scheint nicht alles verloren zu sein.

Fazit:
Lesenswerte, humorvolle Anekdoten aus dem aktuellen Schulalltag.
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am 24. Juni 2013
Ein zutiefst berührendes Kaleidoskop des Alltages in einer durch wenig Sekundär Tugenden geprägten Problemschule.
Nach dem Lachen kommt die Ernüchterung und die Frage --wie kann das sein??-
Trotz allem das Herz guckt an allen Enden deutlich hervor.
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am 1. November 2012
Fräulein Krise ist die Freundin von Frau Freitag. Sie arbeitet seit mehr als 40 Jahren als Lehrerin und sie liebt ihren Job. Sie arbeitet an einer, nach ihren Worten, Brennpunktschule mit Migrationshintergrund. Sie erzählt aus ihrer Sicht witzig, aber auch für mich ziemlich schockierend, von ihrem Schulalltag. In ihrer Klasse geht es dort zum Beispiel um aktuelle Themen, wie Herrn Sarrazin, Frau Merkel, den kommenden Prüfungen und den Abschlusszeugnissen. Natürlich dürfen dabei auch nicht die Vorbereitungen auf das Arbeitsleben vergessen werden. Ihre Schüler absolvieren zum Teil (denn nicht jeder Schüler ist bereit, auch dort zu erscheinen) verschiedene Berufspraktika.
An vielen Stellen dieses Buches musste ich leider immer wieder mit dem Kopf schütteln. Zu meiner Schulzeit war dann doch einiges ganz anders. Ich war besonders über die dargestellte Kommunikation entsetzt. Anfangs dachte ich noch, dieses wäre zwischendurch als kleiner Witz mit eingefügt. Aber das komplette Buch ist in dieser "gewöhnungsbedürftigen" Sprachweise geschrieben. Diese Art und Weise gefiel mir überhaupt nicht, obwohl auch mir ab und zu mal ein kleiner Schmunzler über die Lippen kam.
In regelmäßigen Abständen treten dann solche Aussagen wie: "Vallah" oder "Abo" auf. Zuerst wusste ich damit nicht viel anzufangen. Doch ganz hinten im Buch kann man sogar noch etwas türkisch lernen. :-) Denn dort stehen die Übersetzungen einzelner Worte.
Ich denke, dass Fräulein Krise mit ihrer Klasse im wirklich Leben nicht wirklich zufrieden wäre. Im Buch macht sie den Eindruck, sie hätte doch einige Schüler und Schülerinnen sehr lieb gewonnen. Ich nehme es ihr auch ab. Aber heutzutage werden es Lehrer an solchen Schulen wirklich schwer haben.

Das Thema dieses Buches finde ich in unserer heutigen Gesellschaft wirklich aktuell und man kann sich somit auch selbst ein Bild davon machen. Dennoch finde ich, dass gerade bei diesem Thema mehr unternommen werden sollte. Denn auch unsere Kinder könnten in solchen Klassen sitzen und in diesen "Slang" und der Gleichgültigkeit mit hineingezogen werden. Deshalb ist es einfach wichtig, als Eltern seine Kinder zu fördern und für sie da zu sein. Das war für mich die Botschaft dieses Buches. Es regt wirklich zum Nachdenken an und das ist auch gut so.

Fräulein Krise schließt ihre Schüler und Schülerinnen im Laufe des Buches immer mehr in ihr Herz und mit Ende des Buches ging es mir speziell bei Nesrin genauso. Ihre Art und Weise ist manchmal so putzig, dass auch ich sie einfach nur drücken könnte. :-) Dennoch bin ich über die meistens erschreckenden Ausführungen in diesem Buch ziemlich schockiert und kann mir auch nicht vorstellen, dass alle Schüler irgendwann in der Lage sind, ihren eigenen Weg zu gehen und auf eigenen Beinen stehen zu können. Auch wenn Fräulein Krise [liebevoll die Ghetto Oma genannt :-)] immer wieder von älteren Schülern berichtet, die damals genauso waren und dann doch noch die Kurve bekommen haben, habe ich trotzdem Zweifel.

Der Schreibstil von Fräulein Krise gefällt mir aber sehr gut. Er ist flüssig und die einzelnen Geschichten sind in kleine verständliche Kapitel gepackt. Es wird von der heutigen Zeit berichtet, aber auch aus früheren Zeiten der Fräulein Krise. Sie erinnert sich zum Beispiel daran, wann das erste Kopftuch in die Schule kam und wann die ersten Tamagotchi's den Unterricht störten. Da fühlte ich mich in meine Zeit zurückversetzt. :-)

Das Buchcover ist passend gewählt. Besser hätte man es nicht gestalten können.

Ich persönlich finde die "Ghetto Oma" inhaltlich nicht wirklich anspruchsvoll, aber so für zwischendurch kann man es schonmal lesen.
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am 26. November 2012
"Ghetto Oma" von Frl. Krise
erschienen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, Seitenanzahl: 335

Inhalt:

Frl. Krise, Freundin von Frl. Freitag (auch Lehrerin), ist an einer Brennpunktschule als Lehrerin beschäftigt. Sie unterrichtet dort die Fächer Kunst, Biologie und Deutsch und erzählt Geschichten über ihre Erlebnisse mit ihren Schülern, die sich mit deren Problemen, Sorgen und Nöten befassen.

Autorin:

Frl. Krise wurde 1948 am Niederrhein geboren, ihre Eltern waren Lehrer. Nach dem Studium, Biologie und Kunst, wurde sie 1973 Referendarin an einer Gesamtschule in Hessen und blieb dort zwanzig Jahre lang. Seit 2001 unterrichtet sie an einer sogenannten Brennpunktschule. Sie hat zwei Töchter mit einem Lehrer und ist jetzt mit einem Nicht-Lehrer liiert.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Die Geschichten aus dem Schulalltag der Frl. Krise werden mit einem herrlich erfrischenden und spritzigen Plauderton erzählt. Zwischen den einzelnen Episoden berichtet sie auch noch aus ihrer Vergangenheit von den Anfangswirren ihres Lehrerinnendaseins.

Von "Galileo", über "Penisfisch" bis hin zur "Integration" werden alle Themen, die ihre Schüler mit Migrationshintergrund beschäftigen, humorvoll "abgearbeitet" und auch das Privatleben der Lehrerin kommt dabei nicht zu kurz. Sie hat zwar kein leichtes Leben mit ihren Problemkindern, aber sie erfährt auch glückliche und bewegende Momente in der Schule.

Das Buch kann man "in einem Rutsch" durchlesen und es kommt keine Langeweile auf.

Fazit:

Amüsantes Lesevergnügen für Zwischendurch. Empfehlenswert!
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am 15. Dezember 2012
Ein Buch voller kurzweiliger Anekdoten aus dem Leben einer Lehrerin die Hauptsächlich in Klassen mit einem recht hohen Ausländeranteil unterrichtet.
Ich finde der Verlauf von der noch motivierten Neulehrerin bis hin zum Berufsalltag an dem immer das gleiche macht wird gut beschrieben, gleichzeitig haben mir die einblicke was aus einigen der schülern geworden ist sehr gut gefallen. so der eine junge der nun Pizzafahrer ist, aber darauf achtet da seine Kinder gut deutsch sprechen und zur Schule gehen. eine Geschichte die ich hoffe öfter vorkommt. Denn aus meiner persönlichen Schulzeit muss ich sagen das einige Immigranten die Kriegsflüchtlinge waren besser deutsch konnten als manch ein Deutscher.
Hier und da hätten ich mir die Kurzgeschichten doch ausführlicher gewünscht, denn gerade steigt man in eine Geschichte aus dem Alltagsleben von Frl. Kriese ein ist das Kapitel auch schon zu ende. Ob das so gewollt ist weiß ich nicht genau, aber ein wie soll ich sagen flüssig geschriebener Text mit viel längeren Kapiteln hätte doch noch mehr zum nachdenken angeregt. so kann man nur einmal mehr sagen, passt auf das aus euren Kindern etwas wird
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am 13. Juli 2013
Frl. Kriese ist genauso gut wie Frau Freitag. Ich habe sehr viel gelacht und mir nur gedacht ohje Lehrer zu sein ist nicht immer einfach...Ja kauft den s***...
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am 23. November 2012
Frl. Krise ist Lehrerin für Biologie und Kunst an einer Brennpunktschule und blickt auf fast vierzig Jahre Berufserfahrung zurück. In kleinen Episoden erzählt sie Geschichten aus ihrem Alltag, aktuelle und vergangene, über Verständigungsschwierigkeiten, Integrationsprobleme und die lieben Kollegen. Weder damals noch heute bleibt bei den Kindern viel vom Schulstoff hängen, allerdings sind dem unverzagten Frl. Krise Respekt und Umgangsformen auch wichtiger, obwohl auch da der Erfolg begrenzt ist...

Frl. Krise bezeichnet sich in ihrem Buch als Freundin von Frau Freitag, die selbst zwei derartige Bücher veröffentlicht hat. Ob am Druck von "Ghetto Oma" nun die Inspiration durch die Freundin schuld ist oder rein materiell der Verkaufserfolg dieser beiden Vorgängerbücher, es bleibt allerdings ein deutlicher Qualitätsunterschied spürbar. Im Gegensatz zu Frau Freitag wirkt der Schreibstil von Frl. Krise platt und krampfhaft auf „locker“ getrimmt. Auch der Humor kann nicht mithalten, nur etwa jede zehnte Episode hat mich zum Schmunzeln gebracht. Zur eher mangelhaften Sprache passt auch das dümmliche Pseudonym. Das "Fräulein" ist heutzutage zu Recht massiv vom Aussterben bedroht und gehört wohl kaum zum Wortschatz von Migrantenkindern. Und zu Zeiten, als das "Fräulein" noch üblich war, hat Frl. Krise zwar schon unterrichtet, dürfte aber als verheiratete Frau von niemandem als Fräulein betitelt worden sein. Auch inhaltlich bietet "Ghetto Oma" wenig. Dass bei den vielen Episoden und dem stetigen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit kaum Platz bleibt für eine vertiefte Personenzeichnung, ist klar. Trotzdem hätten die Schüler und Kollegen doch etwas weniger klischeehaft daher kommen können. So bleibt eine eher wirre Sammlung an Platitüden, die in einer TV-Soap einen gewissen Unterhaltungswert hätten, als Buch jedoch nicht funktionieren.
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am 27. Oktober 2012
Die Hauptakteurin Fräulein Krise, Lehrerin an einer Brennpunktschule und sie erzählt uns von Ihrem Arbeitsleben und dem Schulaltag Sie hat die schlimmste Klasse" der ganzen Schule in der viele Problemkinder aus unterschiedlichen Länder sind, die kaum der deutschen Sprache mächtig sind. Ich fand das Buch recht amüsant . Ich muss dazu sagen das ich in der Realität keine solche Schule kenne da ich in einer Kleinstadt lebe mir ist schon bewusst das es in Großstädten anders zugeht als auf dem platten Lande.
Das Buch an sich war ziemlich amüsant, der Leser erfuhr einiges über den heutigen Schulalltag und die Schwierigkeiten mit denen die Lehrer heutzutage zu kämpfen haben, auch wenn mein Mitleid sich doch arg in Grenzen hielt. Ich hätte mir mehr Rückblicke gewünscht, die brachten mir in Erinnerung das auch zu meiner Schulzeit nicht alles eitel Sonnenschein war.
Der Schreibstil ist flüssig und Frl. Krise beschreibt die einzelnen Begebenheiten sehr bildhaft, was von einer Deutschlehrerin auch nicht anders zu erwarten war.
Doch leider schürt es meines Erachtens auch viele Vorurteile, damit wird die wirkliche Situation ja dann auch nicht besser.
Mein Fazit der Unterhaltungswert ist ganz ok wenn man es auch nur aus diesem Aspekt betrachtet dann hat das Buch schon seinen Sinn erfüllt. Ansonsten ist es relativ flach und mit der Zeit strengt auch der Slang ziemlich an.
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