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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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3,9 von 5 Sternen
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am 12. Juli 2012
Der Kölner Dauerstudent Moritz zieht der Liebe wegen nach München ' dummerweise hält diese nur sieben Wochen. Da nämlich setzt Herzensdame Julia ihn vor die Tür, schließlich hat er sie die ganze Zeit über belogen. Nun ist Moritz allein und obdachlos in einer fremden Stadt. Sein einziger Zuhörer ist Metzger Karl, der ihn prompt als Lehrling und Ersatzsohn 'adoptiert'. Das Metzgerhandwerk scheint Moritz jedoch nicht die Erfüllung zu sein und so stolpert er von einem Job zum nächsten, immer unterstützt von Karl und dessen Wurstweisheiten'

Das ausgefallene, in sich einfach stimmige Cover gefällt mir sehr gut: Ein zufriedener Metzger Karl in seiner Metzgerei, das alles im Comic-Stil, der genau wie das Buch selbst nicht ganz ernst genommen werden will. Die Fliesen des Covers finden sich auch im Buch als Hintergrund für die erste Seite eines jeden Kapitels wieder.

Sprachlich ist der Text eher einfach gehalten, alles andere wäre aber auch deplatziert. Die Gleichung geht auf: simpler Stoff = simpler Stil. Auch die Ausflüge in die verschiedenen Dialekte (vor allem natürlich Bayrisch) bleiben selbst für Nordlichter noch verständlich, tragen aber das nötige süddeutsche Ambiente ausreichend und authentisch mit.

Inhaltlich ist das Buch nicht überragend, aber äußerst unterhaltsam, eben leichte Kost ' trotz dicker Schwarten. Einzig das Ende wirkt leider ein wenig gehetzt bzw. gequetscht, bis dahin liest sich der Text eher ruhig und gemütlich.

Fazit: Baumgartner liefert hier leichte Unterhaltung, ideal für den Urlaub oder für eine längere Bahnfahrt. Lediglich die Beschreibungen der Wurstproduktion können zuweilen den Appetit ein wenig hemmen (besonders Vegetarier sollten diese Passagen höchstens überfliegen).
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am 5. Juli 2012
Moritz zieht wegen seiner großen Liebe von Köln nach München.

Als Julia ihn auffordert sich eine Arbeit zu suchen erzählt Moritz ihr, er wolle sein Studium wieder aufnehmen was gar nicht stimmt.

Als dann auffällt das Moritz statt in die Uni lieber zum Schwimmen geht wirft Julia ihn kurzerhand raus.

Moritz findet Unterschlupf bei Metzgermeister Karl.

Karl ist seit einigen Jahren Witwer und freut sich wieder Gesellschaft zu haben.

Nach einigen Tagen Hilfe in der Wurstküche merkt Moritz jedoch dass, das Metzger Dasein nichts für ihn ist.

Karl besorgt Moritz einen Job als Bedienung auf der Wiesn, als Aushilfe am Viktualienmarkt, als Rikscha Fahrer usw. doch alles endet mehr oder weniger chaotisch.

Das Buch ist ganz lustig aber es plätschert auch so dahin.

Ich hatte etwas mehr erwartet.
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am 31. August 2012
Moritz lernt zum Karneval in seiner Heimatstadt Köln Julia kennen und verliebt sich. Da Julia aus München kommt und keine Fernbeziehung will, packt der (gescheiterte) Student ein paar Kisten in seinen alten Peugot und zieht zu Julia. So weit so gut.
Allerdings trennen die beiden sich bereits nach kurzer Zeit, was nicht zu letzt an Moritz lockerer Einstellung zum Thema Studium, Geld und Zukunft liegt.

Und so sitzt Moritz weinend und mit der Welt am Ende vor der Metzgerei Karl Wedl&Söhne. Und lernt Karl junior kennen. Der ihn aufnimmt, Jobs besorgt und ihm eine ganze Ladung Wurstweisheiten mit auf den Weg gibt während Moritz versucht in München eine Heimat zu finden und dabei von einer Skurilität in die andere gerät (nicht zuletzt wegen Karls wunderbaren Einfällen).

Das Buch strotzt nur so von feinem Humor, der Schreibstil ist flüssig und man fühlt sich auf den 317 Seiten nicht einmal gelangweilt. Mit dem Metzger Karl hat Moritz Baumstieger einen sympatischen Charakter erschrieben der einem sofort ans Herz wächst.
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am 16. September 2012
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Nicht nur das gelungene Cover, sondern einfach die "menschlichkeit" die dieses Buch hat.
Oftmals genau so lustig wie Tommy Jaud, aber immer menschlicher, echter und wärmer.

Diese Geschichte schreit nach dem wahren Leben, auch wenn manche Anekdoten schon sehr unwahrscheinlich fürs real life sind, so ist das Grundgerüst der Geschichte und auch die Charaktere doch natürlicher als so manch anderer Roman.

Ein schönes Buch, über das Leben, neue Chancen, unfreiwillge Neustarts und die zweite Chance.

Toll und einfach nur zu empfehlen
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am 5. Juli 2012
Moritz Baumstieger erzählt einerseits die wunderbare Geschichte einer ungewöhnlichen Männerfreundschaft, gleichzeitig ist "Sülze hilft gegen alles außer Heimweh" eine Liebeserklärung an München, wie ich sie seit Kir Royal nicht mehr gesehen/gelesen habe. Ein Blick hinter die Kulissen dieser Stadt, gleichzeitig ein Blick hinter die Kulissen einer Metzgerei, in der es viel zu entdecken, zu lernen und zu lachen gibt. Das alles mit unschlagbarer Ironie, die nie böse, sondern klug ist.
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am 5. September 2012
"Sülze hilft gegen alles außer Heimweh" von Moritz Baumstieger
erschienen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, Seitenanzahl: 316

Inhalt:

Moritz, gebürtig aus dem Rheinland, reist zu seiner Julia nach München, die ihm bald darauf den Laufpass gibt. Der Verlassene schüttet Karl, dem Metzger, sein Herz aus. Dieser nimmt ihn mit offenen Armen in seinem Haus auf. Karl verhilft ihm zu Nebenjobs, um Moritz seinen Beziehungsschmerz vergessen zu lassen.

Autor:

Moritz Baumstieger, geb. 1982 in München, hat Politik, Geschichte und Islamwissenschaften studiert und besuchte danach die Deutsche Journalistenschule. Er lebt in München und schreibt für die Süddeutsche Zeitung, den Stern, Neon und jetzt.de.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Cover ist bayrisch und amüsant gestaltet.
Der Klappentext verspricht eine kurzweilige Unterhaltung, gespickt mit Fleischeinlagen.
Der Schreibstil lässt sich schnell und flüssig lesen. Der Protagonist Moritz wird als arbeitsscheu und verantwortungslos und für mich sehr unsympathisch dargestellt. Der Wurstphilosoph Karl, Helfer in allen Lebenslagen, wird als einfacher, schicksalsgebeutelter und herzensguter Mensch beschrieben. Durch seine direkte Art eckt er bei jedem Menschen an.
Das Buch ist aus einer Kolumne entstanden.
Ich hatte einen spritzigen und lustigen Roman erwartet. Leider kann ich dem eigentümlichen Humor des Autors nichts abgewinnen, so dass ich beim Lesen nicht unbedingt schmunzeln musste. Vielleicht lag es auch daran, dass ständig "Fleischeinlagen" zum Besten gegeben wurden. Mein Appetit hielt sich in Grenzen. Ich bin eher eine "Gemüsepflanze".

Fazit:
Für dieses Buch kann ich leider nur einen Punkt vergeben. Der Humor dieses Autors hat mich nicht erreicht. Für Fans dieses Genre ist es bestimmt ein Lesevergnügen.
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am 13. Juli 2012
Moritz studiert und lebt in München. Die Liebe zu Julia führt ihn aber nach München und dort bestreiten die beiden ihren Alltag. Für Moritz sieht er folgendermaßen aus: Keinen Job und jeden Tag Schnitzel, Leberkäse, dicke Bohnen und einfach nur Fleisch, Fleisch, Fleisch. :-) Das reicht Julia nicht und sie setzt ihn unter Druck sich endlich einen Job zu suchen. Er belügt sie und erzählt, dass er mit seinem Studium weiter macht. Sie leiht ihm noch Geld dafür und plötzlich kommt alles raus. Julia verlässt ihn und schmeißt ihn nach kurzer Zeit wieder aus die Wohnung.
Bei Metzger Karl Wedl findet er einen guten Gesprächspartner und so erzählt er ihm bei Sauerbraten die Geschichte von ihm und Julia. Karl nimmt sich seiner an und versucht ihm das Metzgerhandwerk nahe zu bringen. Anfangs lässt es Moritz auch zu, doch irgendwann möchte er einfach etwas anderes machen. Gemeinsam suchen sie nach besseren Jobs für Moritz und so landet er dann auf dem Oktoberfest und zahlreichen anderen Gelegenheitsjobs. Er lernt dadurch München besser kennen und knüpft neue Freundschaften.
Unterstützt wird er dabei immer wieder von Karl, der ihn jeden Tag mit Würsten versorgt und darum gehts auch in dem gesamten Buch. :-) Ob Wiener Würstchen, Knacker, Schnitzel oder Hack. Immer wieder stößt man darauf, was teilweise auch recht witzig ist.

Das Buch ist witzig, aber zwischen den Zeilen bestückt mit Tiefgründigkeit. So hat jeder sein kleines Päckchen mit sich herumzutragen. Der Schreibstil ist recht flüssig und die Kapitel sind eher kurz gehalten, was ich sehr gut finde. So kommt man immer wieder gut ins Buch hinein, sollte man es doch mal aus der Hand legen. Ich habe es nicht in einem Stück gelesen, da es mir zeitweilig auch ziemlich langweilig vor kam. Insbesondere am Ende hat man das Gefühl, das der Autor einfach nur noch fertig werden möchte und es macht keinen Spaß mehr.

Das Buchcover ist witzig gestaltet und man schließt auf ein eher lustiges Buch. Doch ich muss sagen, ich hab wirklich schon tollere und humorvollere Bücher gelesen.

Ich gebe dem Buch leider nur 3 Sterne. Ich würde dieses Buch nicht noch einmal lesen wollen, wobei es einfach nur mal so für zwischendurch eine angenehme Leselektüre werden könnte. Ich hab es mir einfach besser vorgestellt. Vielleicht hat jemand anderes ja mehr Spaß daran. ;-)
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am 27. Juni 2012
Moritz gerade aus dem Familiennest entlassen und auf der Suche nach seinem Platz im Leben, verliebt sich und zieht von Köln nach München.
Seine Beziehung schmeißt ihn aber nach kurzer Zeit raus, da er nur in den Tag lebt.

Auf der Suche nach seinem Platz und vielleicht auch einem Job landet er bei Metzger Karl. Seine Odyssee durch diverse Jobs wie Kellner auf dem Oktoberfest,
Verkäufer auf dem Viktualienmarkt, Aufpasser im Kunstmuseum oder gar Rikscha-Fahrer für Touristen wird von Metzger Karl begleitet und seinen Lebensansichten.

** Metzger Karl verdeutlicht dabei alles anhand seiner Produkte, so kann der Leser eine detaillierte WeißWURSTherstellung miterleben oder er weiß nach der
Buchlektüre wie eine Schweinehälfte richtig getragen wirdund welchen Einfluss WURST auf die Seele hat. Die Krönung ist dann die Erklärung des Münchener
Stadtplans anhand von WURSTscheiben, SCHNITZEL und HACK.

** Die karierten Seiten zwischen den einzelnen Kapiteln sowie auf der Umschlagsseite erinnert an ein Tischtuch und der Leser arbeitet sich von WURST zu FLEISCH,
pardon von Kapitel zu Kapitel durch das Buch und erlebt München einmal anders.

** Wem die FLEISCH- und WURSTarrangements nicht auf den Magen schlagen und wissen möchte, was genau der 'Blitz' oder ein 'Fleisch-Fensterkitt-Baby' sind,
wird ein lustiges Buch vorfinden und Einblick in eine orientierungslose Männerseele erhalten.

>>>Ein Muss für jeden Metzgerlehrling oder FleischerfachverkäuferIn. Wer es schafft dieses Buch in einem Rutsch zu lesen ist bestens geeignet.

** Mir war die Wurstküchenpsychologie an manchen Stellen zu viel, aber bei manch einem Leser 'darf's sicher a bisserl mehr sein'
Daher 3 bis 4 Sterne.

TIPP:Ein Buch für Männer, angehende Metzger und FleischfachverkäuferInnen

WARUNUNG : Absolut nicht geeignet für Vegetarier

WURST * FLEISCH * WURST * FLEISCH * WURST * FLEISCH * WURST * FLEISCH * WURST * FLEISCH * WURST * FLEISCH * WURST
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am 11. September 2012
Ich konnte es kaum erwarten, den Schmöker von Moritz Baumstieger "Sülze hilft gegen alles außer Heimweh" aus dem Briefkasten zu fischen.

Als es dann endlich so weit war, ist mir das Cover des Buches direkt positiv inŽs Auge gesprungen. Metzger Karl ist ziemlich gut getroffen, genau so habe ich ihn mir auch während des Lesens vorgestellt.

Nach meiner Leseprobe habe ich schon vermutet, dass es sich hier um leichte Kost handelt. So ist es auch. Es geht um Moritz, der sich kurzerhand in einer für ihn fremden Stadt bei seiner neuen Freundin Julia einquartiert. Doch die Liebe ist von nicht allzu langer Dauer, Julia setzt Moritz nach einigen Wochen wieder vor die Tür und so ist dieser erstmal auf sich alleine gestellt. Durch Zufall lernt Moritz Metzger Karl kennen, der den Heimatlosen bei sich aufnimmt und versucht, diesem die Welt aus seiner Sicht zu erklären. Heim- und Hof-Metzger Karl sieht in Moritz einen tollen Nachfolger der Metzgerei Karl Wedl & Söhne, doch Moritz selber sieht das ganz und gar nicht so. Nachdem er im Metzgereibetrieb scheitert, versucht er sich als Bedienung auf dem Oktoberfest, als Rikschafahrer, als Pilzverkäufer auf dem Viktualienmarkt, als Fremdenführer und auch als Türsteher, doch irgendwie scheint alles nicht so das Wahre zu sein! Metzger Karl hilft und unterstützt Moritz bei allem, so gut er kann. Aber auch Moritz hilft Karl aus sämtlichen Miseren, so gut es eben geht. Die beiden haben sich quasi gesucht und gefunden. Ein Happy-End ist natürlich garantiert!

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, an manchen Stellen darf sogar geschmunzelt werden. Wer hier jedoch einen tieferen Sinn sucht und erwartet, wird enttäuscht. Mehr als eine seichte Urlaubslektüre zum mal eben zwischendurch Lesen wird hier leider nicht geboten.

Von der Leseprobe habe ich mir ehrlich gesagt ein bisschen mehr versprochen. Die 3 Sterne, die ich seinerzeit dafür vergeben habe, werde ich daher auf 2 Sterne korrigieren. Man kann das Buch lesen, muss man aber nicht unbedingt!
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am 26. Juli 2012
Das Cover des Buches finde ich insgesamt recht lustig. Auch die Leseprobe fand ich recht interessant und lustig. Doch von dem Buch war ich dann schon enttäuscht.

Zum Inhalt wurde ja auch schon genug geschrieben, von daher beschränke ich mich hier jetzt auf meine Meinung:

Anfangs ist es ja noch recht unterhaltsam, wenn Moritz sich bei Metzger Karl ausweint. Anfangs sind auch die Informationen über Wurstherstellung noch ganz interessant. Doch irgendwann hätte genug damit sein müssen. Ebenso finde ich, das viele Aktionen äußerst überzogen wirken. So oft kann es keinem Menschen gelingen, sich wieder aus der Sch... zu ziehen und das ohne große Anstrengung. Während Metzger Karl mir im laufe des Buches immer mehr ans Herz wächst, wird mir Moritz immer unsympathischer.

Fazit: Gute Idee, gute Ansätze, aber so das Salz in der Suppe fehlt. Man hätte deutlich mehr daraus machen können. Ein lesenswertes Buch, aber man verpasst auch nichts, wenn man es nicht liest.
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