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Kundenrezensionen

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am 14. Januar 2016
Ich hätte mir von Peter Englund mehr über die erste Hälfte des Dreißigjährigen Krieges gewünscht, aber der Teil der von ihm behandelt wird ist top.

Eine interessante und unerwartet gute Geschichte des späten Dreißígjährigen Krieges.
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am 21. Februar 2014
Gerade einmal ein Drittel dieses grossartigen Buches habe ich gelesen und fürchte jetzt schon das kommende Ende.
Spontan fällt mir Geschichtsnerd kaum ein historisches Buch ein, welches mich so sehr in die beteffende Zeit transportiert hat.

Ganz zu schweigen von den unzähligen faszinierenden Anekdoten, wie der ersten( einzigen?) schwedischen Kolonie in Nordamerika oder der Bedeutung der Mode im 17. Jahrhundert.

Dafür dass ich jetzt weiss, warum wir unter den Schuhen Absätze tragen ein: "Chapeau" mit Spreizfuss , Mr. Englund!
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am 15. Januar 2014
Selten habe ich Geschichte so detailreich, lebendig und umfassend gelesen. Englund gelingt mit seinem Schreibstil die Balance zwischen intensiver Wissenvermittlung und spannender Unterhaltung auf brilliante Weise. Neben all den großen und kleinen Daten aus dem katastrophalen 30-jährigen Krieg erfährt der Leser eine Fülle von Informationen über diverse Bereiche der Kultur des 17. Jahrhunderts - seien es Erziehung, Ernährung, Ausbildung, Etiquette, Wirtschaft, Gesundheit, etc.
Dass diese ansonsten so nebulös vermittelte Phase europäischer Geschichte bei "Verwüstung" scharfe Konturen annimmt, liegt neben Englund sicher auch an der sehr gekonnten Übersetzung durch Wolfgang Butt. Vielen Dank für dieses großartige Buch!
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am 12. Juni 2015
Es ist viel über die Zeit zwischen 1618 und 1648 geschrieben und publiziert worden.Zumeist handelt es sich um endlose Aufzählungen der zahlreichen Schlachten, gespickt mit unverständlichen Karten und Skizzen von militärischen Aufmärschen, alles an Orten, die man erst im Internet nachschlagen muss.

Ich habe etliche solche Werke in der Hand gehabt, gefühlt habe ich keines zu Ende gelesen.

Was Englund hier versucht, ist etwas ganz anderes.

Eingebettet in die Vita von Erik Jönson - dem späteren schwedischen Feldmarschall Erik Jonsson Graf von Dahlberg - wirft er Schlaglichter auf wichtige Ereignisse (natürlich auch Schlachten) dieser Zeit. Das geschieht oft aus der Sicht der teilnehmenden und handelnden Personen mit Zitaten aus Tagebüchern, Erinnerungen und Chroniken und geschildert mit einer gehörigen Portion Humor und Augenzwinkern.

Zwar nimmt Englund einen Blickwinkel aus der Sicht seiner schwedischen Vorfahren ein, die restlichen Akteure des Trauerspiels kommen aber keineswegs zu kurz. Verglichen mit den üblichen "Wallenstein"-lastigen Werken verleiht dies der Historienschilderung ganz neue Aspekte.

Das Buch endet keineswegs mit dem "Westfälischen Frieden", sondern beschreibt eindrücklich die erschreckende Verwüstung des Kontinents und die politischen Entwicklungen in den Jahren nach 1648. Leider muss sich der Leser auch von Jönson/Dalberg verabschieden, dessen spätere Karriere hier am Ende des Buchs ihren Anfang findet. Vielleicht lohnt es sich ja, das Werden dieses interessanten Zeitgenossen weiter zu verfolgen....

Sehr zu loben ist der erfrischend "unakademische" Schreibstil Englunds - wobei ich natürlich nicht zu beurteilen vermag, inwieweit die Übersetzung daran Teil hat. Alles in allem ist das Buch nicht nur als Einstieg in die Materie gut geeignet, sondern vermag sicher auch manchem literarischen Veteran (um mal bei der militärischen Terminologie zu bleiben) neue Einsichten zu eröffnen.

5* und unbedingte Leseempfehlung.
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am 5. April 2013
Laut Klappentext ist der Schwede Peter Englund Professor für historische Narratologie in Stockholm und das klingt plausibel, denn „Verwüstung. Eine Geschichte des Dreißigjährigen Krieges“ ist aus meiner Sicht ein sehr überzeugendes Beispiel für eine spannend erzählte historische Darstellung, die gleichzeitig unterhält und informiert. Englund erzählt seine Geschichte aus schwedischer Sicht, wobei er einerseits der Lebensgeschichte Erik Jönssons – Sohn eines kleinen Beamten, später Graf von Dahlberg und schwedischer Feldmarschall – von der Geburt 1625 bis ins Jahr 1656 folgt und zugleich den Verlauf vor allem der zweiten Hälfte des Dreißigjährigen Krieges schildert. Die Darstellung orientiert sich an den politischen und militärischen Entwicklungen des Krieges (und der Folgezeit), kommt regelmäßig auf die Figur Jönsson zurück und ergänzt die ereignisgeschichtlichen Passagen immer wieder um ausgedehnte kulturgeschichtliche Erläuterungen (etwa zu Tanz und Gesang, Krankheit, Kindheit, Bildung, Post und Zeitungen, Festungsbau etc.). Was sich ergibt ist keine individuelle Biographie und kein historischer Roman, sondern das detaillierte Bild eine Epoche – wobei der Autor zwar explizit darauf hinweist, dass es sich nicht um einen wissenschaftlichen Text handelt, aber seine Quellen umfassend offen legt.

Die starke Fokussierung auf die schwedische Perspektive bringt es mit sich, dass der Dreißigjährige Krieg hier anders aussieht, als man es gewohnt ist (oder zumindest ich es bin): der erste Teil des Krieges wird nur vergleichsweise knapp beleuchtet, Tilly und vor allem Wallenstein erscheinen nur als Randfiguren (Wallensteins Ende wird, soweit ich sehe, nicht einmal erwähnt, was ein wenig irritiert), dafür werden die schwedischen Akteure recht genau portraitiert und die Entwicklung Schwedens zur Vormacht im Ostseeraum wird verständlich.

Erzähltechnisch ist der Text wirkungsvoll arrangiert und anschaulich erzählt – an wenigen Stellen wirkt das Bemühen um Spannungssteigerung etwas angestrengt, aber im Großen und Ganzen handelt es sich um eine sehr flüssige und unterhaltsame Lektüre. Aus meiner Sicht ein sehr gelungenes Werk, das ich gerne weiterempfehle.
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am 21. Januar 2016
Der dreißigjährige Krieg war das zentrale Ereignis des 17-ten Jahrhunderts in Europa. Der schwedische Historiker Peter Englund beschreibt diesen brutalen Krieg aus der Perspektive von Erik Jönsson, einem Schweden, der im Krieg aufwuchs, durch den Krieg geprägt wurde und der seine Bestimmung nach dem westfälischen Frieden 1648 mit dem Schwert fand. Englund beschreibt nicht nur den Krieg als solches sondern die Länder, Kulturen, Wissenschaften, Leute, Denkweisen, Herrscher und Gepflogenheiten zur Zeit dieses Jahrhunderts und die Auswirkungen auf den Großteil der damaligen Welt.

Auf über 800 Seiten beschreibt er Zusammenhänge, die erstaunlich sind, und er gibt Antworten, die ein Verstehen dieses Wahnsinns mitten in Europa ermöglichen. 1618 begann der Krieg als religiöse Auseinandersetzung zwischen Protestanten und Katholiken, und mit den Jahren wurde immer deutlicher, dass der hehre Feldzug für den Protestantismus und die deutschen Freiheiten eine absonderliche Maschinerie geschaffen hatte: Schwedische Heere, die in Deutschland und Böhmen umhermarschierten und dafür kämpften, dass sie dafür entschädigt wurden, dass sie umhermarschierten und kämpften. In der Tat war der Krieg ein Riesengeschäft insbesondere für die Generäle. Sie plünderten, mordeten und zerstörten und wurden dadurch zu Millionären und hatten nicht das geringste Interesse an einer Beendigung der Apokalypse.

Als 1648 die Nachricht vom endgültigen Frieden beim Feldmarschall Carl Gustav Wrangel (der im Dezember 1646 Bregenz eingenommen hatte) eintraf, warf er voller Wut seinen Hut auf den Boden. Er hätte noch gerne weiter gemordet und geplündert und seine Kassa mit noch mehr Kriegsbeute aufgefüllt. Interessant sind auch die Schilderungen von Italien, das sich um 1650 in einer veritablen Wirtschaftskrise befand. Einerseits durch den langen Krieg, der direkt oder indirekt kein europäisches Land verschonte, andererseits durch die Weigerung der Menschen, Reformen politischer, religiöser und vor allem wirtschaftlicher Art zuzulassen. Zu glorreich waren die vergangenen Jahrhunderte, zu wohlhabend und saturiert sind sie geworden, als dass sie eingesehen hätten, dass sich die Welt verändert hatte und dass sie sich den Veränderungen besser hätten anpassen sollen.
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am 6. Oktober 2013
Die Erzählung beginnt mit dem Eingreifen der Schweden im 30jährigen Krieg und wird immer aus schwedischer Sicht geschrieben.
Ich fand das Buch höchst informativ, da es nicht nur (aber auch) von einzelnen Gefechten bzw. Schlachten erzählt. Vielmehr erhält der Leser einen fundierten Überblick über jene Zeit und das in nahezu jeder Hinsicht. Dabei geht der Autor ins Detail, die verschiedensten Aspekte werden beleuchtet. Obwohl das Buch mehr als Sachbuch, denn als Roman daherkommt, ist es nie langweilig oder ermüdend. Ich habe bisher zwar erst zwei Drittel des Buches gelesen, aber ich freue mich auf den Rest. Ich würde es mir auf jeden Fall wiederkaufen.
Leider sind die Abbildungen auf dem Kindle nur eingeschränkt verwendbar, da sie trotz Vergrößerung doch recht klein und damit wenig brauchbar sind, aber das war von vornherein klar.
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am 13. August 2014
Dieses Buch hat mein Wissen um den Dreißigjährigen Krieg stark erweitert und vor allem sehr plastisch gemacht. Man sieht förmlich die langsam dahinziehenden Kolonnen der Armeen und kann den Pulverrauch während der Schlacht beinahe riechen. Aber auch die Hintergrundinformationen über viele zivile Bereiche sind sehr interessant.
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am 12. Januar 2015
Peter Englunds Buch ist eine sehr gelungene Vermischung von Biographie und historischem Porträt der Zeit des 17. Jahrhunderts. Der Autor, ein militärisch und akademisch bewanderter Schwede, begleitet die Hauptfigur Erik Jörnsson durch sein Leben erzählt zugleich die Geschichte des Dreissigjährigen Krieges aus schwedischer Sicht. Erik Jörnsson ist einer der „Aufsteiger“ dieser Zeit, nichtadlig jedoch mit großem Intellekt, Fleiß und Ehrgeiz gesegnet, ist diese Person bemüht, seine ungünstige Startposition als Sprößling einer armen schwedischen Familie im Laufe des Lebens materiell und geistig zu verbessern.

Das Buch ist in eine Vielzahl von kurzen Kapiteln unterteilt, und dies nicht chronologisch. Es beginnt in den späten 1650ern und setzt auf den Schlachtfeld ein, im Krieg zwischen Schweden und Polen. Ein hautnaher Augenzeugenbericht der Hauptfigur Jörnsson. Nach diesem ersten Exkurs beginnt die richtige Chronologie mit dem Beginn des Dreissigjährigen Krieges. Alle Facetten davon kommen im Buch vor, die Kräfte die zum Ausbruch führten, die Technologie, der Alltag der Menschen, die Religion, die Machtkonstellation, die Gesellschaftsordnung, die Umgangsformen, die Kolonisierung sowie das Militärwesen und das ausufernde Söldnertum. Es ist recht zentriert auf Schweden und seine Konflikte, ohne damit zu langweilen. Denn der Autor zeichnet hier ein tolles Bild der damaligen Zeit, eine Art Globalisierung setzte hier schon ein und lässt die einzelnen Regionen der Welt zusammenwachsen. Somit haben viele Ereignisse in Schweden Ihre Ursache oder Folge im Ausland, hier wird sehr gerne darauf eingegangen (z.B. auf die schwedischen Kolonien oder Erik's Ausflug ins verarmende Italien).

STIL:
Der Stil von Peter Englund ist beeindruckend empathisch. Das Buch ist kein Roman, jedoch ist die Lebendigkeit und Lebensnähe der Beschreibungen in einem Buch mit historischem Fokus unübertroffen, andere Dinge werden der besseren Lesbarkeit simplifiziert. Kleine Details auf dem Schlachtfeld wird erklärt, spezielle Gesten des Adels, die Logistik, die Administration in den Staaten der frühen Neuzeit und viele mehr. Einfach wie der Mensch von damals gepolt war mit seinem Horizont. Kurzum: spannend und immer mit Blick auf den (nichtschwedischen-) Leser sowie im Vergleich mit dem modernen Menschen wird uns diese Phase der Zeit in allen Farben nähergebracht.

FAZIT:
Das Buch ist für jeden empfehlenswert, der wissen möchte wie das Leben zur Zeit des Dreissigjährigen Kriegs war. In der Detailtiefe sicherlich nicht mit dem Werk von C.V.Wedgwood vergleichbar, doch ist das Werk von Englund ist auf den damaligen Menschen zentriert, wie er lebte und dachte, weniger die wenigen einflussreichen Personen, deren Namen ohnehin in den Geschichtsbüchern stehen.
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am 18. Mai 2016
Peter Englund setzt sich und den Leser mit der Epoche des Dreißigjährigen Krieges auseinander. Er erzählt fesselnd über die Geschichte Erik Dahlbergs, ein Karrierist in der schwedischen Armee.

Der Umfang dieses Buches ist nicht kurz, es handelt sich um 800 Seiten. Nichtsdestotrotz liest man den Text von Englund gern. Man vergisst die Zeit beim Lesen und will immer weiter und weiter.

Ein geeignetes Werk, wenn man mehr lernen möchte über diesen Krieg und die damaligen Zuständen in verschiedenen Felder (Medizin, Ernährung, Politik, Wirtschaft, Kunst, usw.).
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