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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
19
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 29. April 2007
Dieses Buch ist mit Abstand das Beste, das mir je über das Thema Wandern vor die Augen gekommen ist!

Wandern - insbesondere über große Distanzen - ist "in", wie man schon Bestsellertiteln des vergangenen Jahres entnehmen konnte. Ob Wolfgang Büscher ("Berlin - Moskau") oder Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg, wir stehen offenbar vor der Renaissance einer Wanderbewegung.

Ulrich Grober beschreibt in diesem Buch nicht nur zwölf seiner hochinteressanten Wanderungen in deutschen Landen (von der Küste, über die Mittelgebirge bis zu den Alpen) und verfasst als Intermezzi zwischen diesen Essays (über das Wasser, die Luft, das Navigieren usw.) auf höchstem Niveau, sondern bietet mit diesem Werk ein philosophisch anspruchsvolles und gleichzeitig leicht zu lesendes Brevier über das Leben in modernen in urbanen Zeiten. Hinzu kommen praktische Tipps für das Wandern selber.

Mit diesem Buch hat Ulrich Grober ein anspruchsvolles philosophisches Vademecum geschrieben, das meines Erachtens in der Lage ist, zunehmend orientierungslosen urbanen Zeitgenossen wieder Wege zum Ziel aufzuzeigen.

Fazit: Ein "Muss" für alle Leser die auf dem Weg zu einem Ziel sind und sich dabei gerne in freier Natur - oder was davon noch übrig geblieben ist - bewegen.
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am 21. Oktober 2016
Dieses Buch ist überbewertet. Mache Touren sind gut beschrieben, etwa die Schneeschuhtour hat was. Es kommt die Einsamkeit, Weite der Winterlandschaft rüber. Aber im Allgemeinen ist zu viel von Dichtern die Rede. Langeweile kommt beim Lesen immer wieder auf. Darum nur zwei Punkte
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am 25. März 2012
"Nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich." - Ein exquisiter Journalist, ökologisch denkender Philosoph und hochkarätiger Universaldenker wirft mit anregenden Worten und begeisternden Analysen bunte Streiflichter auf das Wesentliche des Wanderns: lesenswert! Und wie bei einem schönen Wanderweg hat man mit der ersten Lektüre noch lange nicht alle Schätze entdeckt - ein zeitlos schönes Buch vom Wandern!
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am 16. Juli 2015
Von einem literarischen Wanderbuch erhoffe ich mir, dass es mich motiviert, selbst den Rucksack umzuschnallen und loszugehen. Ich erwarte, dass ich mich auf die nächste Wanderung so freuen kann, wie es der Autor in seinem Buch tut.

Die Erzählungen von Ulrich Grober haben meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Sie sind trocken, emotionslos und haben keinerlei Leidenschaft.
In kurzen Sätzen erklärt er, wo er gewandert ist und was er gesehen hat. Teils werden geologische oder geschichtliche Zusammenhänge eingestreut, welche zu lesen fast schon ermüdend wirken. Philosophisches habe ich in dem Buch nicht großartig gefunden und als Wander-Ratgeber taugt es schon einmal gar nicht.

Meine Meinung:
Das schönste an dem Buch ist das Foto auf dem Cover.
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am 16. Februar 2009
Uneingeschränkt 5 Sterne für dieses Buch. Ulrich Grober beschreibt in zwölf Tourenberichten in unterschiedlichen Landschaften, zu unterschieldichen Jahreszeiten in einer wunderschönen, bildhaften Sprache die Eindrücke, die bei einer Wanderung auf einen wirken. Von der ersten Seite an fühlte ich mich an eigene Erfahrungen beim Wandern erinnert, fand manche "Entwicklung", die man beim Wandern allein durchmacht, so greifbar dargestellt, als ob der Author mir in die Seele geschaut hätte.

Der Aspekt über eigene Wanderungen Literatur/Philosophie für einen selbst erfahrbarer zu machen war mir neu. Aber Hesse und Heidegger bieten sich ja geradezu dafür an!

Im letzten Bericht wird der Bogen von der Wanderung in der freien Natur zu unserem vorherschenden Kulturraum geschlagen. "Im urbanen Raum" wechselt herrlich die Perspektive. Wie erfährt der Wanderer eine pulsierende Stadt, wie Düsseldorf, "Schritt für Schritt". Ein Blick in unsere abgehetzte Konsumgesellschaft, der trotzdem nicht fatalistisch wirkt. Für den Wanderer gibt es eben immer einen Weg ...

Sehr informativ fand ich auch die Informationsblöcke zwischen den Kapiteln. Hier werden echte Fakten (Ausrüstung) und Denkanstöße für's eigene Wandern (Bewußtseinszustände) gegeben, mit hervorragendem Quellennachweis.

Für mich wird dieses Buch auf jeden Fall ein weiterer Begleiter bleiben und als Geschenk für Menschen, die "auf dem Weg" sind, ist es perfekt. Fazit im vorletzten Satz von Ulrich Grober: "Von allen Methoden zur Einübung von Gelassenheit scheint mir der aufrechte Gang die allereinfachste".
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am 26. Mai 2012
Wandern ist eine alte Kunst. Keine neue Erfindung unserer heutigen Gesellschaft zur Ankurbelung der Wirtschaft. Wer das Wesen des Wanderns verstehen will, der schaut nach links und nach rechts, in die Vergangenheit und die Zukunft, auf die Menschen, die die Wege schon gegangen sind, auf die Kultur der Landschaft und auf die Menschen, die heute in ihr leben.

Und genau das tut Ulrich Grober in seinem sich so wohltuend von der Masse der neuen Wanderbücher abhebenden Werk: Er marschiert nicht, er schlendert, flaniert, pausiert, mäandert durch die Landschaft, immer neugierig wie ein kleines Kind und offen für die kleinen Dinge, die so viel wichtiger sind für das eigene Leben als die großen Entscheidungen der Weltpolitik.

Er verfolgt die Spuren und Motive berühmter Wanderer: Hermann Hesse gehört ebenso dazu wie Martin Heidegger oder Ötzi, der vor über 5.000 Jahren das Wandern in den Alpen zur Überlebensstrategie machte.

Gruber sinniert über Ausrüstung und Orientierung, über Wasser und Luft, über Licht- und Lärmverschmutzung, Auszeiten und Entschleunigung, Beuys und Gaia. Kenntnis- und lehrreich, kurzweilig und unterhaltsam ergänzt er mit seinen Einschüben seine Schilderungen über ungewöhnliche und nachahmenswerte Mehrtagestouren quer durch Deutschland.

Ein wunderbares Wanderbuch von einem, der weiß, was er tut.

Und ein Buch, das die Vorfreude auf die nächste eigene Tour erhöht.
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am 11. September 2007
ich habe das buch auf dem 3wöchigen fußmarsch durch die schweiz gelesen, im juli 2007. ich empfehle es häppchenweise und auf jeden fall unterwegs zu lesen, denn daheim im stüblein wird die magie der naturbeschreibungen nicht zu ihrer vollen entfaltung kommen. unter freiem himmel aber, unter einer sommerlinde, am rand des mais- oder weizenfeldes, vor einer almhütte auf 1100m mit ausblick auf ein tal mit fluss und berg und see und gras und frischer luft, ja das ist schon wieder ganz was anderes.

ulrich grober verbindet wandern und philosophie auf unnachahmliche weise. manchmal war es für mich wohl anstrengender, weiterzulesen als einfach nach eineinhalb seiten wieder aufzustehen und weiterzugehen. (alles eben zu seiner zeit.) denn er beschreibt kultur-naturlandschaften so eindrücklich, er nennt bäume konsequent bei ihren jeweiligen namen, bei ihm schmetterlinge nicht schmetterlinge, sondern schachbrettfalter, zitronenfalter, tagpfauenauge etc. teilweise war es einfach nur mehr ermüdend, jemandes worte zu lesen, der sein repertoire an biologischem, ökologischem, geographischen, pädagogischen etc. fachwissen so großzügig ja fast verschwenderisch zur verfügung stellt. es hatte etwas von posen und aufwichtigtun.

wissen & bewegung:

alte, neue und wieder entdeckte wege (12 kapitel, 12 strecken),
ehrbare wegbegleiter (hesses rucksack, heideggers weg),
geschichtliche zusammenhänge (ötzi, wandern als überlebensstrategie),
tiefenökologisch-holistische betrachtungen (gaia),
philosophische gedankengänge (spirituelles wandern, bewusstseinszustände),
persönliche erlebnisse (über die alpen, mit kindern)
und praktische wandertipps (ausrüstung, navigieren)
machen das buch zu einem stillen, freundlichen achtsamkeits-erinnerungs-instrument (luft holen).

innehalten wird möglich.
alles geht sich aus.
keine hektik.
null stress mein freund.
schließlich ankommen.
abschiednehmen. und weitergehen...
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am 20. Dezember 2011
Seit Jahren wandere ich allein auf Weitwanderwegen, bei denen ich mich selten durch Weg- und Zeitvorgaben beeinflussen lasse. Ulrich Grober hat es meisterhaft verstanden, in seinem Buch diese Art des Wanderns exakt und eindrücklich zu beschreiben. Ich fühle mich bestärkt in meiner Herangehensweise und so konnte ich mich beim Lesen häufig mit Empfindungen, Meinungen und Hinweisen des Autors identifizieren. Ein rundherum gelungenes Buch, das vor allem die Lust am etwas anderen Wandern und natürlich auch am Wandern im Allgemeinen fördert. Sehr gut recherchiert und mit wertvollen literarischen Highlights zum Thema "Fortbewegung zu Fuß" gespickt. Es sei nochmals eindringlich darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Buch nicht um einen klassischen Wanderführer handelt (um Enttäuschungen vorzubeugen). Gute Anregungen zur eigenen Tourenplanung sind jedoch wertvoll zu gebrauchen.
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am 22. Dezember 2010
Ein handliches Büchlein zum Thema "Alles ginge besser, wenn man mehr ginge. Lob des Gehens und Wanderns", welches mit Texten von Schriftstellern und Philosophen das Buch von Ulrich Grober gut ergänzt, ist im Dezember 2010 im Hohenheim Verlag erschienen.
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am 13. August 2013
Verschiedene Wanderungen sehr schön beschrieben. Die Zwischeneinwürfe sind leider stellenweise etwas langatmig und laden zum "überblättern" ein. Insgesamt aber ein schönes Buch zum "Ideen holen"!
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