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Kundenrezensionen

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am 17. September 2010
Ich freute mich auf das neueste Buch von Theo Fischer. Im Buch fand ich viele interessante Ansätze, die sogar unmittelbare Auswirkungen auf mich hatten. Zumindest im ersten Drittel des Buches. Späer hatte ich den Eindruck, dass alles konfus durcheinander ging, bemüht-konstruiert war und gar nicht zusammenpaßte.

Sehr irritierend war für mich Fischers Diffamierung anderer Konzepte der Erkenntnis und sein Anspruch auf eine Art Deutungshoheit. Das widerspricht fundamental dem Gedanken von Tao. Ich befürchte, er verrennt sich da in einer Art (nicht zugegebenem, gar vehement verneintem, aber vorhandenem) Guru-Anspruch, den er aber komplett von sich weist und verächtlich macht, jedenfalls zumindest für andere Gurus.

Leider versteht Theo Fischer nicht, dass Taoismus und die Auflösung des Ego, des Ich (wie im Hinduismus und Buddhismus thematisiert, was er aber ablehnt) identisch sind. Er versteht nicht, dass erst das Abstreifen des Ego, des Ich ein Leben im Tao erlaubt. Deshalb befürchte ich, dass er weder Taoismus noch Allan Watts verstanden hat, sondern nur sein eigenes modernes (Guru-)Programm abspult.

Vielleicht passiert das, wenn man vom Leser zu sehr vrwöhnt wurde. Das Buch war für mich sozusagen eine Enttäuschung.
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am 29. September 2010
Vorab sei gesagt: ich habe alle Bücher von Theo Fischer gelesen und zwar sehr gerne und mit großem Interesse.

Sein neues Buch - Tao heißt leben, was andere träumen - ist ein wenig anders und zeigt uns nicht nur - wieder einmal - wie einfach (und deshalb vermutlich so schwierig) GUT LEBEN funktioniert, sondern gibt auch vieles aus seinem interessanten Leben preis, das weiß Gott oft nicht einfach war. Gerade diese Geschichten machen Mut und unterhalten zugleich. Außerdem bringen sie uns den Autor ein Stückchen näher, gerade so, als blätterten wir in seinem Fotoalbum. Für mich war das ein Gewinn und ich denke, dass auch Menschen, denen philosophische Bücher sonst ein wenig "zu trocken" sind hier auf eine angenehme und unterhaltsame Weise angeleitet werden.

Theo Fischer besitzt die große Begabung, die Philosophie des Taoismus einfach und verständlich zu vermitteln und ist darüber hinaus ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Hervorragend geschrieben, informativ und kurzweilig und deshalb ein ganz besonderer Lesegenuss mit nachhaltiger Wirkung.
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am 13. September 2010
Lebensführung taucht im Zusammenhang mit Theos Fischers Buch in meinem Geist auf.
Dieser Geist der ruhelos alles Mögliche in seinem Erdenleben erlebt, erlitten, angestellt, ertragen, erfahren hat, kommt irgendwann erschöpft an den Punkt des TAO. Das weiß er aber nicht.
Tao heißt leben, was andere träumen,ist ein Buch, das gerade mit Schilderungen des Autors über seine eigenen Erfahrungen vom bloßen Ratgeber zum handgreiflichen Dokument gelebten Taoismus wird.
Wer sein Leben einer weisen Lebensführung unterstellen will ist gut beraten, sich an den Erfahrungen des Autors zu orientieren. Ich will damit nicht sagen, dass der Leser es wortwörtlich nehmen soll, denn das wäre der Tod der Individualität und damit der Tod des Lebens.
Theo Fischer führt gerade mit seinen persönlichen Schilderungen den Leser nicht wie ein Lehrer zu guten Rat-'Schlägen' die immer weh tun, nein, er bleibt viel mehr bei sich und das macht ihn zu einem Partner. Seine Erfahrungen des TAO sind für jeden erlebbar, er muss sich nur darauf einlassen. Dann wird das Leben DAS LEBEN. Die meisten Probleme sind ohnehin nur Gedankendrachen, die sich in der Welt als Projektionen offenbaren.
Den 'Rumpelstilzchen-Effekt' aus seinem Buch möchte ich noch besonders erwähnen. Dabei geht es darum das Problem genau zu erfassen und dann nichts mehr zu tun, außer es mit allen Sinnen zu erleben (jede Aktivität führt uns zurück in den Verstand, der der eigentliche Verursacher ist) und zu schauen, wie vom TAO, das nichts tut, dennoch alles getan wird.

Wer auf der Suche nach einer Orientierungshilfe für ein Gelingen des Lebens ist, dem kann ich das Buch nur empfehlen.
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am 13. September 2010
Das dürfte mittlerweile wohl in etwa Theo Fischers 8. Buch über das Tao sein und natürlich gibt es da ein Problem, denn Theo Fischer schreibt ja immer über dasselbe, was man den verschiedenen Büchern aber natürlich möglichst nicht anmerken soll. Dieses Mal hat er sich damit beholfen, dass er sehr viel aus seinem Leben erzählt. Theo Fischer erzählt uns von seinen verschiedenen Hauskäufen und seinen Hausverkäufen, seinen Krisen, seinem Alltag. Manchmal mutet es auch ein wenig seltsam an, was er da berichtet, wenn er beispielsweise zum Thema "Gewohnheiten" rät, dass ein Mensch, der Vegetarier ist, doch einfach einmal Rührei mit Schinken essen soll, um diese 'Fixierungen' zu durchbrechen oder er uns an anderer Stelle wissen lässt, wie er auf taoistische Weise "mental" seinem bevorzugten Bürgermeister zum Wahlerfolg verhalf oder er erklärt, dass das Tao es schon richtig gemacht hätte, als er und seine Frau mit dem Auto schwer verunfallten, sie sich aber danach mit dem Geld der Versicherung wenigstens die nötigen Hausrenovationen leisten konnten. Das erinnert manchmal eher ein wenig an eine Lektion in Positivem Denken oder "Bestellungen beim Universum" als dass es etwas mit "dem ewigen und absichtlosen Tao" zu tun hätte.

Nichts desto trotz gibt es auch sehr schöne Gedanken in dem Buch. Wenn man das herausdestilliert, was wirklich mit taoistischem Denken und der Annäherung an dieses zu tun hat, dann bleibt von den gut 200 Seiten vielleicht ein Drittel übrig, aber in dem lässt sich einiges an Beglückendem finden. Natürlich geht es immer um dasselbe: Wir dürfen uns nicht von unserem Ego und unserem Denken übertölpeln und in die Irre führen lassen. Das ist der Grundansatz des Taoismus und des Zen. Beobachte einfach, ohne einzugreifen und ohne zu werten, werde so eins mit allem, dann taucht "dieses Andere, Wesentlichere, Umfassender" auf. Theo Fischer beschreibt dies so: "Sie spüren in Ihrem Innern einen Wesenszug, der unabhängig von Geburt und Tod vorhanden ist." Das ist wirklich schön und treffend gesagt, und so bedauert man umso mehr, wie sehr er zwischen solch schönen Sätzen nicht ganz so zwingende Episoden und Erklärungen einbaut. Vielleicht wäre der Text auf das rein Taoistische reduziert einfach zu kurz geworden. Aber vielleicht auch wesentlich prägnanter und glaubhafter.

"Tao heisst leben, was andere träumen" war für mich also ein Buch "Des-hin-und-her-gerissen-Seins". Aber man soll ja gemäss taoistischer Devise nicht werten, also höre ich jetzt auf damit. Da man hier auf Amazon aber werten muss, muss ich es halt doch tun: also vier Sterne. Drei dafür, dass ein Buch über das Tao allein schon so viele Sterne wert ist (dass jemand das Unerklärliche zu erklären versuchen, dafür bin ich allein schon dankbar), eines für so manch schönen Gedanken in dem Buch, und ein Sternlein Abzug für die erwähnten, für mich eher nicht ganz so taoistischen Ausführungen.

Peter Steiner, Autor von "Das Wesentliche so nah", "Weisheit für Minimalisten" u.a.
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am 20. Januar 2013
wer sich für das Thema Taoismus interessiert, kommt an den Werken von Theo Fischer nicht vorbei. Er versteht es wie kein anderer, die uralten chinesischen Weisheiten für einen "Westler"der heutigen Zeit "nutzbar" zu machen.
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am 1. September 2011
Theo ist nun mal ein ehrlicher Mensch. Seine Erkenntnisse sind nun mal gereift gegenüber seinem Erstlingswerk WuWei und er hat kein Problem das zu berichtigen. Auch die Art wie er dies seinen Lesern näher bringt ist gereift. Da ist auch kein Anspruch auf absolutistische Richtigkeit seiner Darstellung. Es erscheint hier ein Mann der seine Erfahrungen und sein durch eigene Lebenspraxis erworbenes Wissen unbeschönigt mit eigenen Beispielen des Erfolges und auch des Versagens darstellt. Und das was Theo hier auch klarstellt ist, das das Anschauen einer Sache halt nicht unbedingt reicht zur Veränderung. Handlungen bzw. Entscheidungen müssen folgen damit sich was ändert. Das gibt dem Leser wieder Verantwortung zurück. Das dass nicht allen angenehm erscheint mag klar sein. So wie ich Theo kenne ist ihm zum Glück schnurzegal was Leute über Ihn denken. Er macht keine Kompromisse mit dem was er als wahr erkannt hat.
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Ich habe die ersten beiden Bücher von Theo Fischer vor vielen Jahren regelrecht verschlungen (und empfehle sie immer noch). Sie waren mir eine echte Lebenshilfe weil sie das "unsagbare" Tao in einer für mich nachvollziehbaren Sprache beschrieben haben.
So waren meine Erwartungen hoch in Bezug auf das neue Buch - und wurden fast komplett enttäuscht, so leid es mir tut, das zu schreiben.
Das Buch kommt für mich erschreckend nahe heran an seichte "New-Age"-Lebenshilfe-Literatur á la "Wünsch dich reich" und "Alles ist gut - du musst es nur denken".
Natürlich, auf einer (sehr grundlegenden) Ebene ist "alles gut" - aber doch nicht in dieser, der "realen" Welt mit Hunger, Not und Krankheiten. Gerade für diese Spannung und Widersprüche in der Welt waren mir die Gedanken bzw. die Praxis des Taoismus / der Mystik immer eine Hilfe. Aber von den inneren Kämpfen und Widersprüchen hat Theo Fischer nicht viel geschrieben, die Beispiele aus seinem Leben bleiben für mich leblos, nicht nachvollziehbar oder inspirierend - schade.
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am 30. Januar 2013
Dieses Buch wurde mir empfohlen, da ich mich für den Taoismus interessiere. Sehr interessant geschrieben. Hat mir sehr gut geholfen.
Tao heisst leben, was andere träumen
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am 12. Oktober 2013
Fantastisches Buch!
Aber warum muss man immer einen Roman schreiben, um die Bewertung abzusenden, wenn alles mit zwei Worten gesagt ist ???
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am 24. August 2011
Im Vergleich zu Wu wei, dem Erstling meines Mannes, ist Tao heißt leben, was andere träumen kein rauschender Erfolg geworden. Schuld des Verfassers? Wer Wu wei liest, dem wird beim Gedanken an die taoistische Lebensform richtig wohl. Man beschließt, so zu denken und zu handeln; um dann nach einer oder zwei Wochen festzustellen, dass man wieder im alten Muster, im alten Trott gelandet ist. Weil einige der Aussagen des Buches den subjektiven Auslegungen der Leserinnen und Leser wenig Grenzen setzen. Anders äußert sich mein Mann in seinen neueren Titeln: Er macht deutlich, wo Begeisterung für ein Lebenskonzept nach der eigenen Auslegung der Leserschaft nicht genug ist. Es braucht ein bisschen mehr, um fundamentale Veränderungen im eigenen Leben zu realisieren. Theo beschreibt in Tao heißt leben ein Modell der Lebenskunst, das absolut frei ist von esoterischer Schwärmerei und haltlosen Versprechungen. Der WEG, wie es die Taoisten nannten, ist eine Geisteshaltung, die durch die Erkenntnis funktioniert und für ein gelungenes Leben sorgt, dass der Urgrund der Dinge nicht getrennt vom Menschen ist. Der Mensch selbst wäre imstande, sich aus dieser Position heraus eine Welt zu schaffen, in der Sorgen und Probleme zwar im Sinne des Kontrastprogramms von Yin und Yang sinnvoll, sogar notwendig sind, aber am Ende das Gelingen steht.
Es ist schade, dass die Werbung des Rowohlt-Verlages die letzten Arbeiten meines Mannes grundsätzlich als Fortsetzungen von Wu wei offeriert hat, und damit war unvermeidbar die Enttäuschung der Leser verbunden, die darin vielleicht ein Mehr an Versprechungen oder sogar ein Mehr an Material für die eigenen Illusionen gesucht haben. Den Menschen, die an Lebenskunst interessiert sind, zu sagen, dass mit dem echten, unverfälschten Taoismus eine fünftausend Jahre alte Weisheit angeboten wird, welche ihre eigene kleine Welt verändern könnte, sofern sie nur als Realität, als Tatsache an Stelle von Illusionen und trügerischen Hoffnungen verarbeitet würde.
Vielleicht wird Tao heißt leben, was andere träumen die Zeiten überstehen, und in unserer westlichen Gesellschaft Zustände eintreten, die einen Durchbruch intelligenter Einsichten erzeugen. Dann, vielleicht dann, werden Menschen aus späteren Generationen nach Ihnen und mir vielleicht ausrufen: Da hat einer schon im Jahr 2009 erkannt, was wir erst heute begriffen haben!
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