Sale70 Sale70w Sale70m Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
24
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. März 2016
Genau nach so einem China-Hand-Buch suchte ich schon längere Zeit. Es hat Spaß gemacht, sich durch den "schnellsten Weg bis zum China-Abitur" zu lesen. Die chinesische Vorschule beginnt in Singapur, wo die dort lebenden Westler seltsamerweise kaum Kritik an dem politischen System üben, obwohl es zuweilen noch härter zugehen würde als in dem öfters kritisierten China. Für den Autor war das eine gute Vorbereitung auf den Alltag in China, über den er locker, kurzweilig und sehr scharfzüngig mit vielen Details berichtet. Aktuell lese ich "Im Jahr des Hasendrachen. Zwei weitere chinesische Jahre".
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juni 2014
"Eine Masse Mensch, geduckt, im einheitlich ausgebleichtem Look, drängt schweigend durch staubige Straßen eines Großstadt-Molochs, hin zu ihrem Tagwerk, von dem sie erschöpft nach 12 Stunden in eine der Millionen Bienenwaben-Einheitsstätten heimkehren, dort die Schüssel Reisgericht mit Stäbchen löffelnd im schweigenden Kreis der Großfamilie auf einen flimmernden Flatscreen stieren, um den grauen Alltag auszublenden. Demgegenüber eine korrupte Elite, die asozial Millionen rafft und ihren Reichtum protzig in den Metropolen zur Schau stellt."

Über kaum ein Land, das ich bislang bereiste, waren meine unreflektierten Klischees so weit weg von der Wirklichkeit wie von China. Und das, obwohl wir chinesische Freunde haben, die uns im vorvergangenen Jahr in Deutschland besuchten und ich vor Jahren schon geschäftlich intensive Beziehungen zu China hatte. Doch erst jetzt sind wir endlich der Einladung unserer Freunde gefolgt und haben – meine Frau, mein siebenjährige Sohn und ich – eine 14tägige Reise nach China gemacht. Danach kann ich nur sagen: ich bin tief beeindruckt, ziehe den Hut und verbeuge mich ganz tief vor den Leistungen, die die Menschen in diesem Land vollbracht haben und noch vollbringen werden.

Sicher, in 14 Tagen kann man nur wenigen Einwohnern der über 1,3 Mrd. Chinesen die Hand schütteln und zulächeln. Sowieso ist China als „Land des Lächelns“ ein unhaltbares Operetten-Klischee, das wir Franz Lehár verdanken, der keine Ahnung von dem Land hatte, wie Christian Y. Schmidt in seinem satirischen China-Crashkurs „Bliefe von dlüben“ bestätigt. Und bestätigen kann ich, dass die Chinesen ähnlich sparsam lächeln wie wir, doch dafür lachen sie viel schamloser. Schadenfreude ist nicht verpönt, sondern eine bevorzugte Form eines deftigen Humors. Feinsinnige Ironie und amüsante Witze zählen hingegen nicht zum Repertoire des humorigen Chinesen wenn man Christian Y. Schmidt glauben mag.

Schmidt lebt seit 2005 in Peking, ist mit einer Chinesin verheiratet und kann sich überhaupt nicht mehr vorstellen, in einem Kleinstaat wie Deutschland zu leben. Sein Buch war ein perfekter Begleiter für unsere Reise, obwohl es – 2009 erschienen – nicht mehr ganz aktuell ist. Eine Deutschlandreportage würde in fünf Jahren sicher nicht all zu sehr an Aktualität verlieren. Doch bei Berichten über China muss man mindestens den Faktor 4 ansetzen. Hier verändert sich in 5 Jahren so viel wie bei uns in 20. Und wenn es um Stadtplanung, Bauten und Infrastruktur geht, kann man den Faktor locker auf 10 erhöhen. In Shanghai, die letzte Station unserer Reise, trafen wir Freunde, die dort geboren sind. Seit 25 Jahren leben sie im Ausland, sind aber regelmäßig in Shanghai. Sie gestanden uns, dass sich ihre Geburtsstadt in den vergangenen 20 Jahren stetig so verändert, dass sie sich alle Jahre neu orientieren müssen. Und das in einer 25 Mio. Metropole.

Wer so "geblieft" China vorbehaltlos und ideologiefrei heute 2014 begegnet, ahnt, dass es auch in absehbarer Zeit keinen wirtschaftlichen Kollaps in China geben wird. Wer in China war oder dort lebt wie Schmidt, sieht, dass es dort noch reichlich zu tun gibt und die Menschen danach gieren, es auch zu machen. Christian Y. Schmidt macht sich wohl mit Recht über westliche Menetekel von irgendwelchen Wirtschaftsexperten lustig, die seit Jahren den asiatischen Infarkt prognostizieren. Dienen sie doch eher als Augenwischerei und Selbstbeschwichtigung über schwindende Agilität und Dynamik in unseren Luxusdemokratien. Es ist zu befürchten, dass wir irgendwann den Anschluss an die Moderne verlieren, wenn wir uns nicht an unsere langen Nasen fassen und uns fragen, wie wir zukünftig noch mit Leidenschaft, Tatkraft und mitreißender Begeisterung unsere Zukunft gestalten wollen.

Sich vor Ort und/oder Autoren wie Schmidt ein Bild über dieses Land zu machen, kann ich nur jedem empfehlen, der bislang mit ähnlichen Klischees wie ich über China belegt ist.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juli 2011
Dieser Einführungskurs in das "China von heute" lebt von der Rasanz des Erzählers. Es ist teilweise lustig geschrieben und entlockt dem Leser immer wieder einen "Lacher". Dennoch wird es nie albern oder zwanghaft comedymässig - sondern findet immer wieder den "roten Faden" und bringt dem Leser ein fremdes Land, eine fremde Kultur erklärend näher.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juni 2014
"Bliefe von dlüben" ist wilklich sehl lustig!

Habe selbst in China gelebt und auch mir sind Sachen passiert, die glaubt einem hier kein Mensch... (Warum habe ich eigentlich kein Buch darüber geschrieben???)

Im Ernst: ich habe "Bliefe von dlüben" an jemanden verschenkt, der demnächst beruflich nach China geht. Er wird vermutlich einen rieseigen Haufen herkömmlicher Reiseführer geschenkt bekommen und ich denke, dieses Buch sticht da humorvoll heraus.
Ich habe natürlich vorher ein wenig drin geschmökert und: siehe oben.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juli 2017
Welche Wohltat! Nach den antikommunistischen bayrischen Stammtisch-Tiraden eines hochgelobten "China-Kenners"

nun witzige wohlwollende Berichte! Wohne seit 22 Jahren in Fernost. DANKE Prof Renneberg
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. September 2010
Der Titel und das Bild auf der Buchvorderseite: witzig und genial. Und genauso ist das ganze Buch. Absolut kurzweilig, gepaart mit einer Menge zynischem Humor wird der Leser mit den kulturellen, kulinarischen und sozialen Besonderheiten dieses fernen Landes konfrontiert. Als Zugabe gibt es noch eine Menge Insidertips, die tatsächlich sehr nützlich sind. Das absolute Highlight ist am Ende das "Praktische Chinesisch-die wichtigsten Sätze".

Dieses Buch, war das erste, das ich zur Vorbereitung auf meine angehende China-Rundreise (inkl. Tibet) gelesen habe. Ich habe selten so gelacht und mir sämtliche Details so gut eingeprägt. Jedoch muss ich im Nachhinein sagen, dass tatsächlich einige Dinge inzwischen etwas anders sind. Dies will ich aber nicht als Übertreibung von Christian Schmist deuten, sondern eher als Resultat dieser imens schnellen Veränderung des Landes. So habe ich das "Spucken" oder das im "Schlafanzug herumlaufen" überhaupt nicht mehr so schlimm empfunden. Aber in all den anderen Dingen gebe ich dem Autor Recht. Es ist wirklich ein besonderes, aber für mich sehr liebenswertes Land. Ich werde sicher nochmal nach China reisen. Insbesondere mit dem Essen und dem "Chinglish" (wirklich witzig!), stimme ich absolut mit dem Autor überein. Was mir ein wenig fehlt, ist diese unglaubliche Hingabe der Chinesesen zum Buddhismus. Aber vielleicht fällt das Touristen, die ca. 50 Tempel besichtigen, stärker auf. Für mich war jedenfalls jedes nachfolgende Buch über China furchtbar langweilig. Christian Schmidt versteht es, Informationen und Erfahrungen auf dem Weg des Humors zum Leser zu transportierten. Einen schöneren und empfehlenswerteren Weg gibt es meiner Meinung nach nicht.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 21. Februar 2011
Da mir das Reisebuch vom selben Autor ("allein unter 1,5 Milliarden") ausgesprochen gut gefallen hat, habe ich dieses zweite Buch blind gekauft.
Ich wurde nicht enttäuscht! Nach wie vor ist Christian Y. Schmidt ein ausgezeichneter Beobachter mit witziger Schreibe, der nebenbei mit vielen Vorurteilen über China aufräumt und so einen angenehmen Gegenentwurf dur China-Kritik liefert. Er macht aus seiner Liebe zu China keinen Hehl, hat aber als Insider eben mehr Argumente als die üblichen hina-Basher (auf die er z.T. auch eingeht).
Zusammengefasst also: Tolle Infos, sehr aktuell (2010!) und zum Loslachen komisch (Selbst die "wichtigsten Sätze" auf chinesisch sind urkomisch - "Ich bin kein Deutscher, ich bin aus Lichtenstein"), da springt eine dicke Empfehlung heraus!
Einziger Kritikpunkt: Man merkt dem Buch deutlich an, dass die einzelnen Teile aus einer Kolumne stammen. Jedes Kapitel ist eine solche Kolumne, geht über 2-3 Seiten und hat (außer "Leben in China") nichts mit dem vorheriegen oder nachfolgendem Kapitel zu tun. Also kein echter Schmöker, sondern mehr ein Happen für Zwischendurch.
Aber ein Guter!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2011
Sarkastisch, böse und spitzzüngig, aber durch und durch wahr. Ein tolles Buch über Leute, die schon länger in China waren und auch eine tolle Einstimmung für einen bevorstehenden Trip. Ich selbst habe 3 Jahre in Shanghai gelebt und habe mich selbst immer wieder beim Nicken erwischt. Selbstverständlich sehe ich die Peking vs. Shanghai Diskussion etwas anders, aber das war absehbar und hat den Lesespaß in keinster Weise getrübt.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2009
Christian Y. Schmidts literarisch- journalistische Bücher über China zu lesen ist ein echtes Vergnügen. Schon bei "Allein unter 1,3 Milliarden" fiel mir Schmidts leichter, für Reiseliteratur ungewohnt frischer Ton auf.

Sich mit dem Autor auf Reisen durch China zu begeben oder gar den "China-Crashkurs" zu belegen, ist ebenso vergnüglich wie erkenntnisreich. Hintergründig, herrlich komisch, niemals langweilig sind die Lektionen des Handbuchs für künftige Chinaversteher. Schmidts ungezwungen-witzige Diktion, kombiniert mit originellen, oftmals überaschenden Refexionen chinesischer Alltagssituationen fasziniert und macht den Drive des Buches aus.

Bei allem (wohlwollenden) Spott bleibt Christian Y. Schmidt dennoch ein klarsichtiger Beobachter, der seine unangepaßten Positionen jenseits gängiger und schematischer China-Bilder locker behauptet. Daß er mit seinen teils sehr lustigen, teils durchaus bösen Lästerattacken polarisiert, nimmt dabei nicht wunder.

Ich habe mich sehr über diese witzigen, lebendigen Schilderungen sehr amüsiert und bin persönlich dankbar für diesen unabhängigen, klugen Blick nach "dlüben" und ein großes Lesevergnügen.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. August 2012
sehr amuesant geschriebener Erfahrungsbericht. Liest sich leicht und laesst einem immer wieder aufschmunzeln. Super geeignet als Vorbereitung fuer die erste Chinareise :)
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden