Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily AmazonMusicUnlimited longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. Februar 2003
Dawkins rechnet mit einer Gesellschaft ab, die sich der Wissenschaft zwar in Form von Technik bedient, aber davon nicht mehr verstanden hatals die Kuh von der Botanik, die sie mit Wohlbehagen frisst (Einstein). Gleichzeitg räumt er jedoch mit dem Vorurteil auf, Naturwissenschaften und Poesie wären unvereinbar. Dawkins: "Ein Newton und ein Keats, die einander lauschen, könnten die Galaxien singen hören."
Dieses Buch eröffnet mitunter völlig neue Blickwinkel, das Leben zu betrachten, weshalb es unbedingt lesenswert ist.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2010
Das Universum, bzw das 'Feld' in dem das Universum 'passiert' und in dem alle 'Punkte' miteinander verbunden sind, jeder mit jedem, kennt doch sehr wohl Mitgefühl, und zwar in Form aller Lebewesen die solches empfinden können, dazu gehören natürlich auch die in andern Galaxien, wenn es sie gibt, was der Wahrscheinlichkeit zufolge ja sicher der Fall ist. Auf einer sehr tiefen Ebene IST jedes Lebewesen das Universum, es gibt da kein 'klein' und 'groß', 'wichtiger' oder 'unwichtiger' - das Universum/die Universen sind im Kern eins, und diesen undurchdringlichen Kern, um den sich alles dreht nennen wir 'Gott', oder das 'Nichts' oder die 'Realität' oder whatever, und schreiben ihm auch alle möglichen Eigenschaften zu, inklusiver der seiner absoluten Existenz oder seiner absoluten Nicht-Existenz, aber das sind auch nur zwei aller möglichen Sichtweisen, eine weitere wäre zb die seiner Existenz und zugleich seiner Nicht-Existenz. Aber ein Schöpfergott ist es sicherlich nicht, weil nur diese einzige unbeschreibliche Realität existiert in der alles aus sich selbst heraus geschieht, es sind die endlosen Spiegel im Spiegel, die endlosen Variationen der ultimativen Realität, die ihre eigene Zukunft zugleich kennt und zugleich nicht kennt, das heisst, es ist alles Zufall, und es ist zugleich alles völlig vorherbestimmt, da die Zeit selber, in welcher der Zufall geschieht ja auch ein Aspekt dieser Realität ist, und nicht ausserhalb ihrer Liegt. Es gibt keine lineare, euklidische Zeit, es gibt nur die Zeit als eine Eigenschaft dieser ultimativen Realität... Unser Gehirn wird das ohnehin sicher niemals aufschlüsseln können, Dawkins beschreibt ja selber wunderschön und auch komisch, dass wir als Menschen 'die Mutter aller Burkas' tragen, mit einem winzigen Schlitz/Fenster in die ultimative Realität und der Rest hunderte Meter Schleier = Verdunkelung über all den Informationen und Energien etc die unser körperliches und psychisches Instrumentarium weder intellektuell wahrnehmen noch auswerten kann. Seine Bücher sind übrigens sehr 'spirituell' auf eine völlig neue Weise - wenn er zb von dem Meer der unendlichen Möglichkeiten spricht, aus dem wir wie unerklärliche, wunderbare, unwahrscheinliche Inseln auftauchen für eine Weile... das sind schon unglaublich schöne Annäherungen an diesen 'Kern' der Realität, den wir intellektuell natürlich niemals erreichen können, einfach auch aus der Dualität heraus, die unser Nervensystem aufbaut, wenn es etwas betrachtet. Mann kann keine endgültigen Aussagen machen über etwas, von dem man bis ins aller letzte Mark Teil ist, man kann das Leben daher in letzter Konsequenz nur erleiden und geniessen, darin erschöpft es sich völlig... und jeder versucht auf seine persönliche Weise teilzunehmen an diesem Leben; auch Dawkins gibt sich auf seine Weise hin, geht auf in diesem sehr lobenswerten Kampf gegen Dummheit und Gewalt, der in den Köpfen der Menschen herrscht. Ich finde Dawkins und ebenso Hitchens alles andere als 'kalt' und viele Wissenschaftler würden ihre Sichtweise niemals als kalt betrachten, sie wissen ja immer ganz klar, dass sie nur einen winzigen Ausschnitt aufzuschlüsseln versuchen, und selbst Newton sagte ja dass er keine großen Entdeckungen gemacht habe, sondern nur ein paar Kieselsteine aufgehoben und betrachtet hatte am Strand (!) des unendlichen Meeres des Wissens.... So sind echte Wissenschaftler, wie Dawkins selber, immer in einem ständigen Zustand der Bewunderung und der Liebe für das Leben, eine völlige Faszination und Leidenschaft die viele Menschen gar nicht aufbringen können... Und es werden immer neue Schichten aufgedeckt, tiefer und tiefer in die Materie, aber es wird niemals eine endgültige Aussage gemacht werden können wie das Leben wirklich funktioniert bzw was das Leben ist... Das Bild vom Universum bzw vom Dasein wird endlos weiter umgeschrieben werden, aber es wird kein endgültiges Bild dabei herauskommen können - es ist wie die Fahrt an das Ende der scheinbaren Realität in The 13th Floor - eine Welt endet aber das Raster einer völlig anderen Welt erscheint und stößt an ihre Grenze, und dieses Raster weist auch nur wieder auf eine Ebene die in sich keine Endgültigkeit besitzt. 'There is no stopping, and there will never be any stopping' (Walt Whitman). Das Problem ist im Grunde auch nicht, ob es einen 'höheren Sinn' gibt oder nicht, sondern das Problem ist, dass wir als diese Formen von Existenz die wir sind, gar nicht die Fähigkeit haben, einen höheren Sinn zu ergründen, geschweige denn wahrzunehmen, aber es gibt ein intuitives Gefühl dafür, dass das Dasein von einer endlosen, unergründlichen Bedeutsamkeit ist, und ich finde dieses intuitive Gespür für die tiefe Bedeutsamkeit des Daseins, die sich unserer intellektuellen Kapazität letztlich entzieht, spürt man bei Dawkins sehr wohl, und er vermittelt es seinen Lesern auch sehr erfolgreich, wenn auch weit jenseits aller traditionellen religiösen/einengenden Symbolik/Dogma etc. Er will ja im Grunde nur, dass wir die alten Konzepte aufgeben für ein Leben in einer teilweise erklärbaren, aber in weiten Teilen auch völlig unerklärbaren Existenz, in der wir einfach offen bleiben für jede neue Erkenntnis, und uns nicht gegen diese mentale Evolution stellen mit bereits abgeschlossenen und daher nicht-offenen Glaubenssystemen. Es geht auch ihm letztlich um, wie Rilke sagt, der Betrachtung des reinen Spielens 'von Kräften, die keiner berührt, der nicht kniet und bewundert' - und Dawkins ist voller Bewunderung für alle Aspekte des Kosmos, man kann sogar nochmal ganz neu Bewunderung von ihm lernen, finde ich.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2014
Warum misstrauen die Menschen oftmals der wissenschaftlichen Erkenntnis, ignorieren sie, lehnen sie ab oder bevorzugen spekulative Vermutungen gegenüber rationalen Erklärungsversuchen?
Diese interessante Frage zu beantworten hat sich der "Wissenschaftsguru" Richard Dawkins im vorliegenden Band zur Aufgabe gemacht. Im gewohnten leicht leserlichen und oftmals durchaus sarkastisch- humorvollen Stil, aber ernsthaft und überzeugend für die eigenen Ansichten eintretend benennt er die unterschiedlichen Gründe, welche es uns im Allgemeinen so schwer machen rein rationale Erklärungen zu akzeptieren, als da u. a. wären:
- "die betäubende Wirkung des Vertrauten"
- das menschliche Unvermögen, statistisch denken zu können
- Angst vor eigenverantwortlichem Denken und Handeln
- allgemeine Abneigung gegenüber den "furchtbar komplizierten" Naturwissenschaften
sowie wohl auch ganz einfach Bequemlichkeit.
Demgegenüber möchte Dawkins hier auch beweisen, das naturwissenschaftliche Erkenntnis ihre ganz eigene "gute Poesie" hat, ja dass die Wunder denen wir auf dieser Welt begegnen sehr viel Fantasie anregender sind als die wildesten Spekulationen welche wir uns auszudenken vermögen, wohingegen die die wissenschaftsfeindliche "schlechte Poesie" letztlich keinen Nutzen bringt. Unser Ziel sollte es sein die Kraft unseres Geistes sinnvoller zu verwenden indem wir zumindest versuchen die Welt um uns herum zu begreifen anstatt uns in wilde Spekulationen zu flüchten.
Nebenbei kann man auch einige interessante Fakten aus Physik und Evolutionsbiologie mitnehmen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. August 2010
Richard Dawkins behandelt in diesem Werk das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Poesie. Er findet es schade, dass viele künstlerisch begabte Menschen den Naturwissenschaften eher negativ gegenüber stehen und meint, dass man in den Wissenschaften bei richtiger Betrachtung durchaus viele ästhetische Aspekte finden kann.
Andererseits tritt er aber auch schlechter wissenschaftlicher Poesie entgegen, da diese die wahren Zusammenhänge eher verschleiert als erhellt und gerade Laien oft falsche Eindrücke vermittelt.

Der Beginn des Buches ist aber leider nicht wirklich gelungen. Diverse literarische Zitate werden in den Text eingestreut, ein roter Faden ist aber kaum erkennbar. Auch werden einige Ausflüge in die Welt der Physik unternommen, denen man anmerkt, dass es sich hierbei nicht um das Spezialgebiet des Autors handelt.

Im weiteren Verlauf wird die Sache aber immer besser. So werden etwa die Hintergründe und Möglichkeiten einer DNA-Analyse zu Beweiszwecken erläutert. In weiteren Kapiteln kritisiert Dawkins beispielsweise Pseudowissenschaften wie die Astrologie und zeigt, dass scheinbar übernatürliche Phänomene oft auf relativ einfache Weise entzaubert werden können. Dabei hatte ich aber bisweilen den Eindruck, dass er etwas über das Ziel hinausschießt und diverse Praktiken nicht mit sachlichen Argumenten, sondern eher mit pauschalen Verurteilungen kritisiert.

Im letzten Drittel des Buches wendet er sich wieder seinem Spezialthema, der Evolution, zu. Er erklärt nochmals die Theorie vom egoistischen Gen, wobei klar wird, dass es hierbei in Wirklichkeit vor allem um das Zusammenleben und die Kooperation von Genen geht. Weiters befasst er sich mit der Art, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und geht der Frage nach, wieso das menschliche Gehirn innerhalb der letzten Jahrmillionen eine derart explosive Entwicklung durchgemacht hat.
Vor allem wird in diesem Buch aber auch ein sehr schönes poetisches" Bild eingeführt, wonach man aus den Genen eines Individuums eine genaue Beschreibung der Lebensbedingungen herauslesen könnte, mit denen seine Vorfahren zurecht kommen mussten.

Alles in allem ein gutes Buch von Richard Dawkins, dem es wieder einmal gelingt, wissenschaftliche Themen auch für Normalbürger nachvollziehbar darzustellen, ohne die Inhalte zu trivialisieren.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2009
Dieses Buch ist gewissermaßen die Vorlage für all die Eckhart-von-Hirschhausen-oder Vince-Ebert-Büchlein, die da gegenwärtig die vorderen Rängen der Bestsellerlisten besetzen. Nur: Hirschhausen, Ebert & Co sind nicht Dawkins, weder als Wissenschaftler noch als Literaten. Ich glaube auch nicht, dass Dawkins bei Schmidt&Pocher aufträte... Wer also das "Original" haben will und nicht bloß comedymäßig aufgebretzelte Kopien von Kopien von Kopien, sollte zu Dawkins greifen. Es lohnt sich.
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2014
Das Buch fasst sehr kurzweilig die aktuelle Forschung zu diversen Themen unserer heutigen Zeit zusammen und eignet sich auch für Heranwachsende. Gut und leicht lesbar sowie einfach zu verstehen. Schönes Buch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. August 2014
und mit einem angemessenen Selbstverständnis im Besonderen für jene, die die Wissenschaft lieben, empfehlenswert. Verständlich geschrieben und durchaus ein zweitesmal lesbar.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2014
ich kaufte das Buch, da ich von Dawkins als Lehrmeister sehr viel halte. Auch dies ist recht flüssig geschrieben, reicht aber bei weitem nicht an seine anderen Bücher heran
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2014
Der Autor will dem Leser zeigen, dass "Wissenschaft alles andere als kalt, trocken und langweilig ist". Dawkins betont dabei immer wieder den Unterschied zwischen guter und schlechter Poesie in den Naturwissenschaften. Aber wann sind denn bildhafte Vergleiche für Dawkins gute und wann schlechte Poesie? Ich finde alle Vermenschlichungen der Natur "schlechte Poesie" - die Metapher von Gaia erreicht mich genauso wenig wie die Zuschreibung von Egoismus zu einem Gen. Das sind beides Sprachmetaphern, die allzu sehr vereinfachen (ja, ich habe "Das egoistische Gen" gelesen und verstanden und ja, ich begreife, was Dawkins mit "Egoismus des Gens" meint - es hat trotzdem einen Beigeschmack von Vermenschlichung, den ich für unnötig halte).

Für mich waren besonders die Kapitel über Genetik und Evolution ein sonderbarer Zwitter: eine bildhafte Sprache, die sich offensichtlich an biologische Laien wendet, verquickt mit komplexen Sachverhalten. Ein Laie wird aus diesen Texten die "poetischen Bilder" behalten ohne ein tieferes Verständnisse der Zusammenhänge zu bekommen, der vorgebildete Leser erfährt wenig Neues. An wen also richtet sich der Band? Ich habe viele Seiten überblättert, weil mir die Themen auf diesem oberflächlichen Niveau bekannt waren. Das mag auch daran liegen, dass das Buch schon älteren Datums ist (1998 Erscheinungsjahr in England). Viele Argumente sind sicherlich schon x-mal wiederholt, zitiert und diskutiert worden, so dass der Eindruck "Nichts Neues" entsteht. 1998 mögen viele Gedanken aktuell und neu gewesen sein.

Zudem hat mir ein roter Faden gefehlt, es wechseln sich Kapitel über Naturwissenschaften wie Genetik, Evolution, Physik ab mit statistischen Argumenten gegen Astrologie, Hellsehen und andere mystischen Tricks. Ich hätte zu einem Kapitel noch gerne weitere Informationen gehabt, aber da kam schon ein völlig anderes Thema.

Alles in allem: einiges ist kurzweilig, anderes für einen Laien sicherlich spannend, für den naturwissenschaftlich etwas gebildeten Leser gibt es wenig Neues.

Dem Buch liegt kein neues Vorwort bei, es ist deswegen nicht wahrscheinlich, das es für die Neuausgabe als eBook überarbeitet und aktualisiert wurde.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2006
Wie typisch für ihn, erklärt er in seinen Büchern Wissenschaft anschaulich und auch für Laien auf dem Gebiet verständlich. In diesem Buch liegt vor allem der Schwerpunkt, Poesie und Wissenschaft zu verbinden bzw. das poetische der Wissenschaft zu zeigen. Was Dawkins auf unterhaltsame Weise gelingt.
Ich persönlich würde das Buch in drei größere Teilbereiche zerlegen: der erste Teil ist vor allem Physik, mit dem Regenbogen, (Schall)Wellen und dem Universum, während der zweite Teil vor allem um Dinge wie Wahrsagen, Illusionen, und andere mehr esoterische Bereiche geht. Der letzte Teil schießt mit Sichtweisen über die Biologie ab und auch "Richard Dawkins'" Meme kommen wieder einmal vor.
Schön finde ich, dass ein gutes Stichwortverzeichnis am Ende des Buches steht (ich merkte bei anderen Lektüren, die ich in neuerer Zeit las, dass das nicht selbstverständlich ist) und sehr gut finde ich auch, dass er Gedanken von vorigen Kapiteln teilweise wieder aufgreift und weiter benutzt für neue Gedanken. Auch gut fand ich, dass er häufig am Ende von Kapiteln mehr oder weniger noch einmal die in dem Kapitel gewonnenen Kenntnisse zusammenfasst.
Ein Richard Dawkins wie man ihn kennt und mag.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden