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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
45
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 19. Juni 2017
Dies sagte Charles F. Kettering (amerikanische Industrieller).
Die Zukunft hat schon seit jeher die Menschen fasziniert. Schon immer haben sich die Menschen die Frage gestellt, wie wir in der Zukunft leben werden. Ich erinnere hier nur an den Franzosen Jules Verne, oder an "Star Trek"-Erfinder Gene Roddenberry. Das vorliegende Buch hat aber mit "phantastischer Literatur" rein gar nichts zu tun.

Andreas Eschbach, der eigentlich für seine Romane bekannt ist, versucht sich hier einmal als Sachbuchautor. Er phantasiert aber nicht einfach drauflos, sondern versucht hier - sachlich fundiert und kritisch - einen Blick in eine "mögliche" Zukunft zu werfen. Nanotechnik, Gentechnik, Informationsgesellschaft, Klimawandel. Politik, Bevölkerungsentwicklung sind nur einige Themen, mit denen er sich auseinandersetzt, Vor- und Nachteile abwägt. Er warnt gleich am Anfang des Buches auch vor falschen "Propheten" , die uns eine vorbestimmte Zukunft suggerieren, und "Lösungswege" aufzeigen wollen.

Der Schreibstil des Buches ist locker, es ist flüssig zu lesen. Ich finde dieses Buch äußerst interessant und absolut lesenswert.
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am 12. Mai 2008
Andreas Eschbach ist meines Erachtens der deutschsprachige zeitgenössische Autor überhaupt. Sein Stil und seine Art, Themen emotions- und kompromislos anzupacken und schonungslos durchzuspielen ("Ausgebrannt" und "Das Jesus-Video" seien an dieser Stelle erwähnt), begeistern mich schon ziemlich lange. Und so war ich sehr positiv erfreut zu sehen, dass er ein Sachbuch zum Thema "Zukunft" geschrieben hat.

Gleich vorneweg: es lohnt sich auf alle Fälle, diese Buch zu lesen, auch wenn der Autor es teilweise nicht schafft, den Bogen aufrechzuerhalten und Gedanken regelgerecht zu Ende zu verfolgen. So greift er beispielweise Themen auf, vertieft philosophisch-sozialkritsche Ansätze-und lässt sie in Allgemeinaussagen verpuffen. Ich hätte mir daher an manchen Stellen einfach mehr Mut gewünscht; den Mut, Dinge auszusprechen, folgerichtige Gedanken zu Ende zu spielen und auch mal unkonventionelle Ideen zu haben.

Was mir dafür sehr gut gefallen hat ist die Art, wie Eschbach schreibt. Er verfolgt einen lockeren, sehr angenehmen Schreibstil, der nicht ins Komische, aber auch nicht ins Fade abdriftet. So erinnert Eschbach nicht an einen Mahner in der Wüste, sondern eher an einen Professoren, der seine persönliche Erfahrung mit seiner Lehrerfahrung verbindet und weiss, dass die Studenten nur dann zuhören, wenn man die eine oder andere Anekdote einbaut.

Leider lässt sich nicht ganz nachvollziehen, wo er seine Theorien hernimmt und ich werde das Gefühl nicht los, dass so mancher Gedankengang wort- und kommentarlos aus der einschlägigen Klimaforschung abgeschrieben wurde. Immerhin; im letzten Kapitel des Buches gibt Eschbach zu, bei mancher Theorie weit daneben zu liegen und einige Fakten und Zahlen falsch interpretiert zu haben.

Doch kritische Betrachtung hin und Absolutheitsanspruch her: das Buch ist wirklich eine gute Lektüre für Interessierte und Laien (was nicht abwertend gemeint ist-mir fällt einfach kein besserer Begriff ein). Und auch wenn man bei mancher Theorie vielleicht weiterblättert oder dem Autor widerspricht: das Buch erreicht sein Ziel und regt zum Nachdenken an. Wer also Antworten sucht, wird diese nicht finden-aber er wird Denkanstösse erhalten-zum Teil auch sehr ungewöhnliche.
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am 19. August 2016
Es ist tatsächlich weder ein Sachbuch, schon gar nicht Populärwissenschaft, noch eine erzählte Geschichte. Andreas Eschbach schreibt mal das, was mir schon immer mal im Kopf herumging. Streckenweise richtig spannend, manchmal ein bischen verzettelt. Aber selten dogmatisch. Jede Menge Quellen für weiteres selbstständiges Nachdenken.
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am 8. Dezember 2007
Ein knapper, forscher Überblick über alle Themen, die auf uns und unsere Nachfahren zukommen werden, von Ökologie bis Rentenalter, von Energiegewinnung bis Nanotechnologie. Aufgrund der Kürze bleibt das Buch zwangsläufig recht oberflächlich, aber weil Eschbach gewichtet - welche Dinge werden schwerwiegende Folgen haben, welche sind überbewertet? - eignet sich als Denkanstoß nach dem Prinzip: habe ich mich über Gentechnik genug informiert? Sollte ich mehr über aktuelle Raumfahrtprojekte lesen? Und so weiter. Überraschungen, dass man dem einen oder anderen weit verbreiteten Irrtum Glauben schenkte, sind dabei nicht auszuschließen. Uns was über den eigenen Gebrauch hinaus die Nützlichkeit des Werkes betrifft: falls Sie Kinder im Teenageralter haben sollten, die der Ansicht sind, Wissen über die mögliche Zukunft des Planeten würde ihnen im Erdkundeunterricht langweilig vermittelt, haben Sie hier ein ideales Geschenk, um ihnen das auf unterhaltsamere Weise zu geben.

Die Taschenbuch-Neuauflage enthält einen ergänzenden Nachtrag von 10 Seiten Umfang, woran man sieht, wie schnell die Zukunft sich von 2004, als die gebundene Ausgabe erschien, bis 2007 bereits auf uns zu bewegt hat. Es wird sicherlich interessant sein, das Buch in 10 Jahren noch einmal hervorzuholen und zu schauen, was immer wahrscheinlicher geworden sein wird und was an Unvorhergesehenem dazwischenkam: eine Möglichkeit, die der Autor seriöserweise ausdrücklich betont.

Am Rande eine kleine Korrektur für Seite 18: "Mögest du in interessanten Zeiten leben" ist kein alter "chinesischer Fluch", wie oft fälschlich zitiert wird, sondern geht auf einen Scherz von Eschbachs amerikanischem Schriftsteller-Kollegen Eric Frank Russell zurück. Chinesen haben bestritten, je von solch einem Sprichwort gehört zu haben.
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am 23. April 2017
Auch dieses Buch ist gut bei mir angekommen, war in sehr gutem Zustand, empfehle ich auch gerne weiter. Immer wieder
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am 28. April 2005
Obgleich Eschbach sich sicherlich nicht in jedem seiner in diesem Buch angesprochenen Themen (wie der Gentechnologie) perfekt auskennt, so gibt er uns doch einen allgemeinen Überblick über die Situation, wie sie momentan ist. Diese wiederum führt er in logischem Denken weiter aus, bis man ein Fazit über die wahrscheinlichste Entwicklung dieses Themas in der Zukunft hat. Ich habe äußerst viele Aha-Erlebnisse gehabt, da Eschbachs Ausführungen sowohl logisch als auch denkanstossend sind. Obwohl ich mir immer selbst sehr viele Gedanken über die Zukunft gemacht habe, hat mich dieses Buch ein Stück näher gebracht an eine wirklich "vernünftige" Vorstellung über eine mögliche Zukunft. Schön ist auch, dass der Autor seine Feststellungen in der Art und Weise formuliert, dass das Buch auch noch in hundert Jahren gelesen werden kann, ohne dass man darüber schmunzelt. Denn er distanziert sich klar von der Fähigkeit, die Zukunft absolut voraussagen zu können, sondern beschreibt - wie schon gesagt - lediglich vorangegangene Entwicklungen und daraus folgende weitere Entwicklunsmöglichkeiten. Insgesamt regt es unheimlich zum Nachdenken (und auch Träumen) an und ist wunderbar flüssig geschrieben.
Ich habe noch nie ein Buch in der Hand gehabt, das mir mehr Freude bereitet hätte.
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am 31. Dezember 2008
Auch mit diesem Buch ist es Herrn Eschbach wieder einmal gelungen, mich zu fesseln. Seine Gedanken und Ausführungen über unser aller Zukunft haben mich bestens unterhalten, man kann das Buch gut in einem Rutsch lesen. Alles ist so einfach erklärt, dass man gut folgen kann und Eschbachs Humor kommt in vielen Bemerkungen durch, sodass man beim Lesen des öfteren schmunzeln muss.
Der Aufbau des Buches ist sehr gelungen. Zuerst widmet sich der Autor bereits bekannten Geschichten oder besser Voraussagungen über die Zukunft, die so mancher Hobby- oder Profi-Wahrsager von sich gibt. Was ist wirklich wie vorhergesagt eingetroffen, was nicht.
Danach erzählt er seine Geschichte über die Zukunft. Zu Themen wie Gentechnik, Internet, Raumfahrt, Energie oder Klimawandel führt er Fakten auf und überlegt, was sich daraus entwickeln könnte, was aus heutiger Sicht möglichwäre, somit am wahrscheinlichsten.
So mancher Irrglaube wird dadurch aufgedeckt und einiges an Wissen vermittelt.
Schön ist auch wieder das Nachwort: zu dieser Taschenbuchausgabe nahm sich Eschbach die gebundene Auflage vor und prüfte sich selbst. Welche seiner Aussagen sind bereits eingetroffen, welche heute undenkbar. So schließt sich der Kreis. :-)

Wie immer bekommt man von Eschbach gute Unterhaltung präsentiert, wie immer kann man viel dabei lernen. Sehr lesenswert...
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am 29. Oktober 2004
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Zur Neuerscheinung von Andreas Eschbach
Von Lars Kießling
"Null-Komma-Sechs-Acht Sekunden, Sir.
Für einen Androiden ist es fast eine
Ewigkeit." (Lt. Cmdr. Data in "Star Trek
First Contact")
Wie beginnt man eine Rezension über ein Buch, welches von der Zukunft der Menschheit handelt? Ich brauchte eine Ewigkeit, um mir über den Anfang dieses Artikels klar zu werden, bis ich feststellte, dass ich noch nicht einmal sicher bin, ob ich weiß, was Ewigkeit überhaupt bedeutet.
Andreas Eschbach liefert mit seinem "Buch von der Zukunft" eine neuartige Form von Lesevergnügen. Die ersten Kapitel beschreiben ausführlich die Fehler und Fehleinschätzungen früherer Propheten und Weissager wie etwa Nostradamus. Sie beschreiben die verschiedenartigen Methoden Vorhersagen zu machen und sich dafür nicht verantwortlich fühlen zu müssen. Weiterführend verspricht Eschbach, uns auf seine Reise in die Zukunft mitzunehmen und uns bei seinen Recherchen über seine Schultern schauen zu lassen.
Doch was tut Eschbach dann? Er spricht nicht etwa darüber wie die Zukunft aussehen wird. Vielmehr nimmt er uns mit auf eine Entdeckungsreise, wie die Zukunft sein könnte. Er spricht von seinen Recherchen des Möglichen, nicht aber von dem Wahrscheinlichen. Damit distanziert er sich deutlich von den vorgenannten, fehlerhaft spekulierenden Visionären.
Doch dies macht sein Buch nicht langweilig, vielmehr verpackt er seine recherchierten Ergebnisse je nach Gehalt in einen witzigen, düsteren, gesellschafts- oder auch politkritisierenden Kontext und animiert damit zum Weiterlesen.
Fazit: Diesen Eschbach sollte man gelesen haben, um für die Zukunft gewappnet zu sein.
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TOP 500 REZENSENTam 13. November 2010
Im ersten Kapitel thematisiert Andreas Eschbach berühmte Fehleinschätzungen der Menschheitsgeschichte. Was bringt es dann überhaupt, Prognosen abzugeben? "Weil die Zukunft einfach ein unwiderstehliches Thema ist", so der Autor über seine Motivation. Er bezeichnet sein Buch als Reiseführer, um deutlich zu machen, dass unterschiedliche Routen möglich sind. Wem die Reise in die Zukunft zu spekulativ ist, bleibt in der Gegenwart und verschafft sich einen Überblick über den derzeitigen Entwicklungsstand. Das Buch kann auch unter dieser Prämisse gelesen werden.

Bevor Eschbach seine Visionen beschreibt, erläutert er seine Herangehensweise. Sein Ziel ist es, deutlich zu machen, wo die Entwicklung zwangsläufig zu sein verspricht und wo Gestaltungsspielräume bestehen. Prophezeiungen über den Weltuntergang haben seines Erachtens eine psychologische Ursache und sind nicht sein Ding. Der Autor befasst sich mit Themen, bei denen plausibel erscheint, dass sie Wegweiser in die Zukunft sein werden. Hierzu zählen die Gentechnik, die Nanotechnologie, das Internet, die Raumfahrt, die Energieversorgung, das Klima und die Bevölkerungsentwicklung.

Andreas Eschbach versteht es, Akzente zu setzen. Er kommt auf den Punkt und schreibt, ohne tendenziös zu wirken. Ich habe selten so klare Ausführungen zu schwierigen Themen gelesen. Ein passendes Schlusswort habe ich dem Buch entnommen: "Vielleicht - so wünsche ich es mir jedenfalls - nehmen Sie aus diesem Buch eine etwas veränderte Einstellung mit. Eine andere Sichtweise auf die Dinge, die Sie umgeben. Eine Sichtweise, die auch in Möglichkeiten denkt, nicht nur in Gegebenheiten. Denn das ist die Zukunft vor allen Dingen: eine Ansammlung von Möglichkeiten."
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am 25. Oktober 2004
Bücher über die Zukunft gibt es viele. Propheten, die glauben, die Zukunft zu kennen oder sie deuten zu können, noch mehr. Eines gemeinsam ist diesen Werken - man kann sie getrost vergessen. Nun hat Andreas Eschbach ein Buch zur Zukunft vorgelegt und er ergötzt sich nicht an schillernden Visionen, sondern analysiert mit einem Augenzwinkern bereits stattfindende Entwicklungen, die er im Geiste sinnvoll und nach größtmöglicher Wahrscheinlichkeit fortführt. So erfährt man nichts über zukünftige Paradise oder atomarverseuchte Welten. Im Gegenteil, der zukünftige Alltag scheint eher banal und deshalb so glaubwürdig zu sein. Trotzdem, oder gerade deshalb, ist es hochinteressant zu erfahren, wie sich auf vielen Gebieten die Welt verändern wird. Denn wie sagt schon Loius Pasteur: "Veränderungen begünstigen nur den, der darauf vorbereitet ist."
Eschbachs Buch von der Zukunft ist ein 'Muss' für alle Leser, die heute schon wissen wollen, wie unsere Welt morgen aussehen wird.
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