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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
30
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 3. November 2005
Mich hat dieses Buch wirklich tief betroffen gemacht. Von der Zwangsehe, über die Flucht nach Deutschland der (erfolgreichen) schwierigen Integration (als Frau und Mutter muslimischer Herkunft!)und den schlimmen Verlust ihrer Tochter erzählt Hanife Gashi sehr eindrucksvoll ihr Leben.
Sogar meine Mutter (die ein absoluter Lesemuffel ist) hat dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen. Kann ich wirklich empfehlen.
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Ich kann nur jedem raten dieses Buch zu lesen, denn es gibt Zeugnis ab über eine Welt, die einfach so schrecklich ist, so mittelalterlich in ihren Denkstrukturen u. den daraus resultierenden Handlungen, das es für uns demokratisch erzogene deutsche Frauen einfach unvorstellbar grausam ist.

Es schaudert einen durch und durch die traurige Geschichte der armen Ulrika zu lesen u. doch ist es wichtig, das möglichst viele Menschen davon wissen, um hellhörig zu werden für die Welt in der man selber lebt.

Was weiß man schließlich schon über die vielen Leute, die einem tagtäglich irgendwo begegnen.

Und so wie das Schicksal von Ulrika daher kam, so gut verborgen, das es von außen nur schwer zu erahnen war, so gibt es vielleicht noch viele Mädchen u. junge Frauen, die unter einem ähnlich strengen Patriarchat zu leiden haben.

Der Fall von Ulrika macht einen deshalb so besonders fassungslos, weil man sich kaum etwas Schlimmeres vorstellen kann, als vom eigenen Vater getötet zu werden, nur weil man so "normal" leben möchte wie andere Jugendliche in dem Alter auch.

Das ist sehr, sehr traurig.

Die ergreifende Geschichte habe ich an einem Nachmittag ganz gelesen, ich konnte nicht eher aufhören zu lesen, bis ich das Buch beendet hatte.

Mein Mitgefühl gilt Ulrika, ihrer Mutter und ihren Schwestern.
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am 4. März 2005
ich finde dieses buch sehr schmerzhaft. das ist die geschichte einer frau, die mit 36 so vieles durchlebt habt, dass es ein wunder ist, dass sie noch am leben ist. die geschichte ihrer tochter - es ist fesselnd. dieses buch kann man nicht mehr weglegen, das ist unmöglich. und wenn die mutter von dem mord ihrer tochter berichtet, wenn sie davon berichtet, wie sehr sie die älteste geliebt hat - dann kamen sogar mir die tränen. dieses buch wird an niemanden spurlos vorbeigehen, zumal ehrenmord im moment immer noch ein großes thema ist, dass immer mehr an die öffentlichkeit kommt.
ich hab keinen cent bereut, den ich für dieses buch ausgegeben habe und meiner meinung nach sollte sich jeder diese biografie reinziehen.
es gibt dinge, dich als albanerin, selber nicht gewusst habe, was sie in ihrem buch beschreibt.
einfach nur sehr traurig und schlim.
ich wünsche ihr für ihren restlichen lebensweg mut, hoffnung, liebe und glück und hoffe für sie, dass sie nicht nur etwas mit der frauenrechtsbewegung erreicht sondern dass ihre anderen 3 töchter all das verwirklichen können, was hanife UND ihre älteste tochter ulerika nicht durften.
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am 6. April 2008
Eine kosovarische (albanische) Frau erzählt die erschütternde Geschichte des Mordes an der eigenen Tochter vom eigenen Ehemann.
Selbst Anfang der Achtziger im Kosovo (jetzt "selbstständiger" Staat und früher oder später in der EU) zwangsverheiratet(!), erreicht Fr.Gashi irgendwann, wie soviele verzeifelte Asylanten, (in diesem Fall) Deutschland mit Ehemann und (zu diesem Zeitpunkt) einer Tochter.
Durch viel harte Arbeit erreicht die Familie einen gewissen Wohlstand (vom Ehemann strengstens kontrolliert und reglementiert bis hin zu endlosen Fußmärschen mit Kind u.Kegel, damit die "faule" Ehefrau kein Geld für den Bus verschleudert...) den sie sich redlich verdient hat.
Leider lebt der kosovarische (albanische) Hr.Gashi immernoch tief verankert in den ihm anerzogenen (kosovo-alban./islam.)Traditionen, was zwar verständlich ist, er aber als Wahldeutscher irgendwann in diesem Maße einfach nicht mehr darf, da er ansonsten mit dem Leben und der Gesellschaft in westlichen Ländern nicht mehr kompatibel ist und sich Straftaten früher oder später kaum verhindern lassen.
So kommt es dann zum (verzweifelten) Mord an der eigenen, ältesten Tochter Ulerika, da er ihren Wunsch und Kampf nach einem (etwas!)selbstbestimmten Leben nicht mehr ertragen kann und sich in seiner Macht völlig untergraben fühlt, was für ihn einen total inakzeptablen Zustand und einen Gesichtsverlust darstellt.
Hilflos steht der Rest der Familie vor den Trümmern dieses (stets freudlosen) Familienlebens. Es kommt (hierzulande!) natürlich zur Verurteilung des Ehemanns (der seine Tat auch immer für berechtigt halten wird, ebenso seine meist männl.Verwandten) und zur Ehescheidung.
Diese Geschichte stellt ja keinen Einzelfall dar. Sie wiederholt sich ständig aus den gleichen Gründen, nämlich aufgrund aufeinanderprallender, nicht kompatibler Lebensstile von Menschen aus verschiedenen Ländern, Gesellschaften und Religionen. Sowas wird auch in Zukunft schwer zu verhindern sein.
Ein reformierter, liberalerer Islam und eine EU, die mit allen Mitteln und gnadenlos konsequent auf Menschenrechte und vielleicht auch endlich mal zwecks dringend zu verbessernder Moralerziehung junger Menschen auf ihre eigenen Medien etwas mehr achtet, bleiben uns zu wünschen übrig.
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am 10. Juli 2007
Eine sehr erschütternde Geschichte, die sich sicher gar nicht so selten in allen Ländern dieser Erde abspielt. Eine tapfere Frau, die sich durch ihr schwieriges Leben und durch eine grausliche Ehe kämpft. Trotzdem hat dieses Buch nicht nur Mitleid, sondern auch eine ziemliche Aversion in mir geweckt und trägt meiner Meinung nicht gerade zu einer Ausländerfreundlichkeit bei. Zeitweise hatte ich wirklich tiefste Agressionen und hab mich nicht nur einmal gefragt, warum man solche Kreaturen nicht einfach wieder dorthin schickt wo sie ihre "Traditionen" und "Gepflogenheiten" in Ruhe unter "Gleichgesinnten" ausleben können. Trotzdem haben alle Frauen, die sich nicht aus diesen Höllen befreien können mein tiefstes Mitgefühl!
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am 31. März 2005
Bereits im Januar sah ich abends im Fernsehen eine Reportage über dieses wirklich ergreifende Schicksal einer Familie, die aus dem Kosovo nach Deutschland kam, um hier ein sicheres Leben zu führen. Dabei war die größte Gefahr im Leben dieser Familie der eigene Ehemann und Vater. Die Art und Weise, in der die Geschichte geschildert wird, ist bereits nach den ersten Seiten fesselnd und hat unglaublich schnell den oft so typischen "Suchtfaktor Buch". Vor allem das Wissen, dass sich all dieses tatsächlich so zugetragen hat, ist mehr als bewegend. Ein Buch, das ich jedem nur empfehlen kann!
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am 6. März 2014
ich habe das Buch schon einmal in einer Bücherei ausgeliehen, aber ich fand es so spannend, gut, ergreifend, traurig, dass ich es selbst besitzen wollte und es meinen Freundinnen ausleihen wollte.Das Buch ist sehr gut und fesselnd geschrieben und die Geschichte ist echt traurig. Seit dem Buchhabe ein ganz anderes Denken in vielen Hinsichten.
Sehr gut einfach.
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am 12. November 2009
Das Buch schildert das Leben von Hanife Gashi, die in einem kleinen Ort im Kosovo aufgewachsen ist. Es beginnt mit ihrer Kindheit und endet nach dem gewaltsamen Tod ihrer Tochter Ulerika. Ihr Mann Adem darf aufgrund der moslemischen Tradition über sie herrschen und seine Macht auch mit Gewalt ausüben. Ulerika, die sich mit 16 Jahren in einen Jungen verliebt hat, verweigert sich seiner Macht, es ist das Ende seiner Rolle als uneingeschränkter Gebieter. Adem sieht seine Ehre beschmutzt und erwürgt seine Tochter im Keller des gemeinsamen Hauses.
Dieses Buch hat mich erschüttert und entsetzt. Die Tat geschah in Deutschland, im "friedlichen Schwaben-Ländle", in der Stadt Tübingen und nicht in einem sozialen Brennpunkt. Hanife Gashi, die den Gewalttätigkeiten ihres Mannes fast täglich ausgesetzt war, beschreibt die Vorgänge sehr sachlich und z.T. distanziert und nur am Rande erfährt der Leser, dass sie und ihre Kinder nach dem gewaltsamen Tod von Ulerika in psychiatrischer Behandlung sind und nunmehr versuchen, mit ihren Ängsten zu leben, um ein "normales Leben" zu führen.
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am 13. Dezember 2015
Da ich die Autorin persönlich kennen lernen durfte, aber bisher nichts von ihrer Vergangenheit wusste, bin ich sehr schockiert was sie durchmachen musste. Schnelle Lieferung, guter Srvice. Bin sehr zufrieden. Kann es nur empfehlen.
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am 11. Dezember 2012
Passierte vor 10 Jahren , nur wenige Kilometer von unserem Dorf entfernt. Schockierend zu lesen, was damals wirklich geschah! Die arme Mama, warum musste sie selbst damals mit diesem A..... verheiratet werden!
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