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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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3,9 von 5 Sternen
Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 22. Juni 2016
Seit 9 Jahren schleppe ich diesen Lese-Spaß mit mir rum und belästige alle damit, die sich mit Texten auseinander setzen - sei es für Bewerbungen oder redaktionelle Arbeit. Und trotzdem bereitet es mir jedesmal eine unglaubliche Freude, wenn ich mal wieder rein schaue.
Ich bin wirklich kein Deutsch-Schreiber und schon gar kein Viel-Schreiber. Gelesen habe ich das Buch nur aus Neugierde und es hat mich von Anfang an gefesselt.
Knackig erklärt Wolf Schneider wichtige Stilelemente. Mit so passenden Beispielen, dass man direkt Lust bekommt, selbst mehr zu schreiben...
Verpackt in 44 Rezepten. Jeweils so kurz und auf den Punkt geschrieben, dass man jederzeit aufhören könnte - um dann später vielleicht mal wieder weiter zu stöbern. Andererseits so spannend geschrieben, dass ich fast immer viel mehr lese, als ich eigentlich wollte.
Das bestgeschriebene Fachbuch, dass ich je gelesen habe!
Regelmäßig ertappe ich mich, wie ich das Lesen richtig genieße. Da ich viele englisch-sprachige Fachbücher lese, bin ich eher gewohnt, den ganzen Schrott und die 15 Beispiele auszusortieren, die zu jedem Fakt angeführt werden. Das ist in Deutsch! das genaue Gegenteil. Wirklich eine absolute Empfehlung.

Ich habe gehört, dass die anderen Bücher von ihm häufig den gleichen Inhalt haben, aber ggf. etwas anders aufgebaut sind. Schade, ich würde gerne mehr von der Sorte lesen.
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am 19. März 2015
Ich habe dieses Buch gelesen, mit der Hoffnung etwas zu lernen und kann es für komplette Neulinge nur empfehlen, wer allerdings schon minimale Erfahrung mit journalistischen Texten hat, kann gut darauf verzichten. Für Autoren einer Schülerzeitung sicher nützlich, darüber hinaus nichts Neues und eine Leseempfehlung fürs Studium ist für mich nur schwer nachvollziehbar.

Pro:
Wolf Schneider gliedert seine Kapitel sehr schlüssig und reitet nicht wie viele andere Autoren erstmal auf der Grammatik herum, sondern steigt direkt da ein, wo andere oft nicht hinkommen: Guter Stil, Verständlichkeit, Aufmerksamkeit des Lesers und Lesefluss. Danke dafür, denn was Subjekte, Objekte und Prädikate sind, hat man in der Schule schon ins Hirn gestopft bekommen! Auch werden immer ein paar Negativbeispiele und mögliche Verbesserungen gezeigt.

Kontra:
"In der Kürze liegt die Würze." So ließe sich der Inhalt des Buches gut zusammenfassen. Trotzdem stellt man sich permanent die Frage: Warum hält sich der Autor nicht an seine eigenen Ratschläge?
Herr Schneider warnt gleich zu Beginn vor unnötiger Schwafelei, vor abgedroschenen Floskeln, Modewörtern, Überheblichkeit gegenüber dem Leser und Redundanzen, praktiziert dann aber über die Hälfte des Buches frei nach dem Teletubby-Prinzip das Gegenteil seiner Rezepte. Alles wiederholen, bis selbst der Arzt keine Lust mehr hat, zu kommen. Da hilft auch die sprachlich hübsche Verpackung nicht, um über mangelnde Substanz des Inhalts hinweg zu täuschen.

Man hätte das Buch gut um die Hälfte kürzen können, wenn nicht sogar die Reduzierung auf ein Viertel ausreichen würde. Spätestens nach der vierten Wiederholung nervt es nur noch zu lesen, Nebensätze besser nicht einzuschieben und Muster einzuhalten.
Dazu werden Beispiele mit Verbesserungen geliefert, auf die man schnell keine Lust mehr hat, da Herr Schneider seine Ratschläge mit einer Arroganz an den Leser bringt, die auf mich nach dem zweiten oder dritten Mal wirklich abstoßend gewirkt hat. Natürlich alles ausgeschmückt mit viel unnötigem Blablah, Wiederholungen von zuvor genannten Inhalten und Verweisen auf entsprechende "Rezepte".
Es wirkt ein bisschen nach "Schreiben um das Blatt zu füllen", wovor in letzten Drittel des Buchs ebenfalls gewarnt wird.
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am 21. Februar 2007
Wer die anderen Bücher von Wolf Schneider gelesen hat, der wird hier in den ersten zwei Dritteln wenig Neues entdecken...

Positiv: Wie immer hat Wolf Schneider einen unterhaltsamen Text abgeliefert, der einfach beim Lesen Spass macht. Gerade der Teil, in dem Rezepte für und nicht gegen gutes Schreiben beschrieben werden, liest sich amüsant, das vermittelte Wissen bleibt hängen.

Negativ: Alles, was man beim Schreiben vermeiden sollte, hat der Autor schon im "Neuen Handbuch für Journalisten" dargestellt - und dies in besserer Form!

Ausserdem nerven stellenweise die ständigen Selbstbeweihräucherungen von Herrn Schneider: Ein Mann mit seiner Reputation und Erfahrung sollte sowas eigentlich nicht nötig haben.
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am 8. Juli 2007
Wolf Schneider verspricht ein Handbuch für attraktive Texte und erfüllt dies im doppelten Sinne. Zum Einen kann man durch dieses Buch das Schreiben attraktiver Texte lernen. Zum Anderen sind die Texte von Wolf Schneider selbst herrlich attraktiv. Schade an diesem Buch allerdings ist, dass man das meiste schon einmal gelesen hat: in den anderen Büchern von Wolf Schneider.
Wer also noch kein Buch von Wolf Schneider kennt, der ist mit diesem Buch hervorragend bedient und hervorragend unterhalten. Der bissige Witz des Autors ist genauso attraktiv wie seine große Klarheit. Wer von Schneider schon andere Bücher besitzt, der wird wenig Neues finden.
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am 13. Juni 2006
Nachdem ich bereits "Deutsch für Profis" und "Deutsch fürs Leben" gelesen habe und mich dort schon über die inhaltlichen Wiederholungen geärgert habe, verstehe ich die Daseinsberechtigung von "Deutsch!" schon gar nicht mehr. Die selben Kritiken, die selben Hinweise und Vorschläge, hier heißen sie "Regeln" dort "Rezepte", beinhalten nichts Neues. Auch schreckt Schneider nicht zurück ganze Abschnitte aus dem einen Buch ins andere unbearbeitet zu übernehmen. Meine Reaktion: Frust! Na gut, er schreibt was über E-Mail und SMS. Dass dort geschwafelt und hier verkürzt (cu later, rofl) wird, wer hätte das gedacht (gähn!).

Ich empfehle, nur EINES dieser Bücher zu lesen, vorzugsweise "Deutsch fürs Leben", steht dasselbe drin.
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am 8. März 2008
Wer Bastian Sick gelesen und mit ihm sein Deutsch aufgebessert hat, der ist sehr verwöhnt. Andere Autoren mit ähnlichen Motiven haben es da schwer Gehör oder besser Leser zu bekommen. Bastian Schneider versucht es mit Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte" trotzdem. Doch das Gegenteil von Gut ist Gut gemeint.

Das Buch gibt Tipps. Viele Tipps. Zu viele. Insgesamt hält der Autor 44 Rezepte für das gute Schreiben der deutschen Sprache bereit. Ob kurze oder lange Sätze. Er beurteilt althergebrachte Regeln für das gute und schlechte Schreiben. Nicht zu lang dürfen die Sätze sein, aber auch nicht zu kurz. Es komme halt nicht auf die Quantität drauf an. Silben seien entscheidend. Die richtige Wortwahl allemal.

Seine Ausführungen unterstützt er durch zahlreiche Beispiele aus der deutschen Dichtergeschichte oder verwendet meist schlechte Textausschnitte der Tagespresse. Mitunter bedient er sich des deutschen Witzes.

An Bastian Sick kommt er aber bei weitem nicht heran. Weder in der sprachlichen Komik, noch in seinen Belehrungen. Die Kapitel sind zu lang. Die Erklärungen zu ausführlich. Es kommt Langeweile auf. Das Lesen wird zum K(r)ampf. Es fällt schwer das Buch bis zu Ende durchzulesen.

Leser, die Bastian Sick und seine Buchtriologie nicht kennen, können sich an diesem Werk versuchen. Am besten schaffen sie es das Buch häppchenweise - Rezept für Rezept - zu lesen. Am Ende stellt sich dann ein Erlösungsgefühl ein - Versprochen!
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am 4. November 2010
In vierundvierzig Rezepten erklärt Wolf Schneider in seinem Buch "Deutsch!" vor allem Journalisten, wie sie verständlicher und spannender für ihre Leser schreiben können.

Viele Menschen, die mit dem Schreiben Geld verdienen müssen oder wollen vergessen oft an ihre Adressaten, die Leser zu denken. Ihre Texte strotzen vor extrem langen Sätzen ohne Punkt und Komma, "Der größte Freund des möglichst gesamtplanetarischen Freihandels, Wiederbeleber steiler Weltraum-Raktenabwehrsysteme aus der technophilen reaganschen Urzeit und tragischer Befreier....etc", Anglizismen, wo Deutsche Wörter oft besser und verständlicher wären, Attributen, unnötigen Adjektiven und vielem mehr und verursachen damit eine Qual bei dem Leser. "Der Schriftsteller, der seine Sätze nicht foltert, foltert seine Leser."
Mit dem Buch "Deutsch!" versucht Wolf Schneider, Journalist, Buchautor und jahrelanger Leiter der renommierten Henri-Nannen-Schule für Journalisten in Hamburg, den Schreibern in vierundvierzig informativen Rezepten beizubringen, an "des Lesers Nöte zu denken." Gespickt ist das Buch mit Zitaten von schlechtem Schreibstil, die zum Schmunzeln anregen. "Die Tür ist wegen Zugerscheinungen stets geschlossen zu halten." Schneider lehrt den Schreiber, als erstes an den Leser zu denken, zweitens an den Leser zu denken und drittens an den Leser zu denken. Sie sind es schließlich, die die das geschriebene Wort lesen müssen und nur wenn es gut ist sogar wollen. Und damit es gut wird, erzählt wie man mit Satzzeichen spielen kann; ja es gibt nicht nur den Punkt. Oder das Komma, sondern deren noch andere.
Der Autor zeigt, wie man anreize zum Lesen schaffen kann, "Mit einem Erdbeben anfangen", und warum man auch in Mails an die Sprache und den Adressaten denken sollte. Das Buch, obwohl es sich an Journalisten richtet, ist allen zu empfehlen, die ihr Schreiben verbessern wollen und es mit Spaß lernen wollen. "Man brauche gewöhnliche Wort und sage ungewöhnliche Dinge."
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am 14. August 2005
Wolf Schneider ist und bleibt ein grosser Meister der deutschen Sprache. Ohne ihn würden zahlreiche Journalisten und viele Texterinnen noch immer kaum verständlich und nur schwer lesbar schreiben. Trotz seiner inzwischen 80 Jahre ist Schneider kein Gralshüter oder Bewahrer, wie viele andere, sondern ein kritischer Beobachter. Er weiss, die Sprache verändert sich täglich, darum geht er in seinem jüngsten Buch unter anderem darauf ein, wie E-Mails, SMS und Chats sich auswirken. Auf seine Diagnose folgen 44 Rezepte, wie Journalistinnen und Texter attraktiv(er) schreiben. Wer das eine oder andere der über 20 Bücher von Wolf Schneider gelesen hat, weiss, sie sind nicht nur lehrreich, sie sind auch unterhaltsam. "Deutsch!" macht vor allem Spass, wenn Schneider Sprachbeispiele aus Zeitungen oder Büchern herauspickt und Texten von Goethe, Heine oder aus der Bibel gegenüberstellt.
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am 25. Dezember 2005
Wer die früheren Bücher von Wolf Schneider kennt - wie 'Deutsch für Profis', 'Deutsch für Kenner' oder 'Deutsch fürs Leben' - wird sich fragen, was es nun schon wieder Neues gibt, das ein ganzes Buch zum gleichen Thema rechtfertigt.
Eine Menge!
Seit dem 'ersten Schneider' hat sich wenig geändert: den alten Fehlern begegnet man weiter in TV, Radio und Zeitung. Bücher und Artikel lesen sich, als hätte Schneider nie geschrieben, wie es besser geht.
Der Altmeister der deutschen Sprache hat einen neuen Anlauf genommen und in 44 Regeln das Wichtigste neu geordnet. Dabei ist Schneider am Puls der Zeit: er macht Kompromisse gegenüber früheren Ausgaben (ohne milder zu werden), geht auf SMS und das Chatten ein - und hat neue Beispiele gesammelt für gute und für schlechte Sätze. Bei hartnäckigen Problemen wie z.B. dem Hang zum Adjektiv argumentiert er ausführlicher als früher, warum dieses Wort und jenes Bild schlecht ist.
Schneider führt vor, wie ein Buch sein kann: lehrreich, spannend und wunderbar mühelos zu lesen. Etwas vermisst habe ich die Liste an Wörtern, die Schneider nicht mehr hören/lesen möchte. Ganz weggelassen hat er sie nicht, aber sie ist auf 8 Seiten und wenige Worte geschrumpft - und in der Mitte des Buches versteckt.
Ein Buch für alle, die sich für Deutsch interessieren: dem Chefredakteur liefert es Argumentationsgründe gegen schlechte Artikel, der Zeitungs-Redakteur und TV-Journalist sollte es sowieso lesen, Werbetexter werden es lieben, Schüler und Studenten sollten so früh wie möglich mit gutem Deutsch beginnen (spätestens bei schriftlichen Bewerbungen zur Jobsuche merkt man den Unterschied und entscheidet sich für den 'Kenner') - und für Deutschlehrer ist das Buch eine Fundgrube.
Zu diesem Buch gibt es keine Alternative: Ludwig Reiners ist veraltet und E.A.Rauters 'Neue Schule des Schreibens' gut aber vergriffen.
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am 20. Januar 2006
Wolf Schneiders Empfehlungen zur Wortlänge, zur Syntax und zum geschliffenen Ausdruck haben schon in „Deutsch für Profis“ hin und wieder den Beigeschmack der Erbsenzählerei angenommen. In seinem neu gesampelten Rezeptbuch macht sich aber zusätzlich eine Form des Altersstarrsinns breit, die einem die Lektüre gänzlich verleiden kann. Etliche der 44 Rezepte, die Schneider kredenzt, sind brauchbar und machen sich gut, wenn man sie anwendet - beispielsweise die Empfehlung, hin und wieder einen Nebensatz mit einem Gedankenstrich abzusetzen. Und natürlich auch das oberste Gebot des lebendigen Satzes, nämlich Verben zu hofieren, wo es nur geht. Und klingt es nicht auch überzeugend, manchmal eine Frage in einen Text einzustreuen? - Sicherlich, nur: Aus fast jeder Seite seines Buches reckt sich dem Leser ein erhobener Zeigefinger entgegen. Und diese Besserwisserei kann einem sehr bald auf die Nerven gehen. Noch dazu, wo dem Rechthaber Schneider selbst Fehler unterlaufen. Etwa wenn er den Satz „Ein Schiedsrichter wurde im Vorfeld des Spiels kurzfristig abberufen“ kritisiert, weil „kurzfristig“ doch eindeutig und ausschließlich „für eine kurze Frist“ heiße. „Abgelöst also vielleicht für zwei Stunden oder zwei Spiele? Vermutlich nicht“, unkt Schneider. Ach, hätte er doch nur in den Duden geschaut! Bd. 2, Stilwörterbuch, S. 492: Da steht schwarz auf weiß, dass „kurzfristig“ sehr wohl auch „ohne vorherige Ankündigung“ bedeutet. Aber gut, solche Fehler können einem auf 300 Seiten schon passieren.
Was schwerer wiegt, ist dass Schneider eines gänzlich übersieht: Sprache besteht nicht allein aus ökonomisch verteilten Silben, aus Wortklassen, richtiger Syntax und fehlerfreier Grammatik. Das alles bildet nur das Gefäß, die sprachliche Verpackung für den Inhalt, sprich: den Geist, der in den Sätzen steckt, und auf den kommt es an! Und dieser Geist lässt sich manchmal nur ungern und zum Preis seiner völligen Verstümmelung in Einheiten von 12 Silben/6 Wörtern quetschen, wie es Schneider empfiehlt. Diesen Aspekt aber übersieht der Sprachpapst in seiner neuen Stil-Enzyklika.
An einer Stelle zitiert Wolf Schneider aus dem Brief des Apostel Paulus an die Korinther, um die sprachliche Wucht einfacher Hilfszeitwörter zu demonstrieren: „Wenn ich mit Mensch- und mit Engelszungen redete und HÄTTE der Liebe nicht…“ (Hervorhebung Wolf Schneider). Es ist bezeichnend, dass Schneider das Zitat an dieser Stelle abbricht und sich lediglich mit dem ersten Halbsatz des Paulus zufrieden gibt. Denn der Satz endet, wie hinlänglich bekannt ist, mit der schönen Erkenntnis: „… so wäre ich nur ein klingendes Erz oder eine tönende Schelle.“ Bei Wolf Schneider hört man es tönend schallen. Er hat ein unendliches Wissen um das bessere Deutsch und noch mehr besserwisserisches Sendungsbewusstsein. Sein Buch „Deutsch!“ ist genauso aufdringlich und letztlich überflüssig wie das Rufzeichen im Titel. Stilistisch interessierte Leser sind mit der 25. Auflage von „Deutsch für Profis“ auf jeden Fall besser beraten.
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