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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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4,2 von 5 Sternen
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am 20. September 2005
Dieses Buch stellt die derzeitigen Modelle und Theorien über unseren Kosmos vor.
Im ersten Teil zieht Kaku die historische Entwicklung der kosmologischen Modelle nach:
beginnend bei Newton und Einstein liegt der Schwerpunkt bei den Entdeckungen die zur
Formulierung des heutigen Urknallsmodells führte. Über Hubble (Expansion),Gamow
(Hintergrundstrahlung) und Hoyle (Nukleosynthese) gelangt er zum Inflationsmodell (Guth).
Den Abschluss des ersten Teil bildet die Entdeckung der beschleunigten Expansion.
Kaku gelingt es, dieser im wesentlichen bekannten Historie, noch den einen oder anderen
neuen Aspekt hervorzuholen. Dieser sehr gut geschriebene Teil wurde im Licht der neueren
Erkenntnisse (Dunkle Energie) betrachtet. Daher werden entsprechende Ideen (z.B. Einsteins
Lambda) hervorgehoben.
Im zweiten Teil wird es dann schon erheblich spekulativer: ausgehend von Schwarzen Löchern
zeichnet Kaku die theoretischen Möglichkeiten von Wurmlöchern und Zeitreisen auf.
Dann folgen Einführungen in die physikalischen Grundlagen der kosmologischen Modelle:
Quantenmechanik (Parallele Welten), Symmetriebetrachungen und im Wesentlichen die
Stringtheorie (Supersymmetrie, M-Theorie, Branen).
Kaku beschreibt die Zusammenhänge nachvollziehbar (allerdings hängt bei so manchen Absatz
das Verständnis doch etwas von den eigenen Vorkenntnissen ab) bleibt aber für meinen
Geschmack bei wichtigen Konzepten ("Negative Energie", "Dekohärenz") zu vage. Hier
hätte ich mir eine ausführlichere Darstellung gewünscht.
Der dritten und letzten Teil beginnt mit dem Ende des Universums. Kaku sinniert
anschliessend über die denkbaren Möglichkeiten wie zukünftige, fortgeschrittene
Zivilisationen das kalt und finster werdende Universum verlassen könnten. Auf den
letzten Seiten philosophiert Kaku über die Existenz von parallelen Welten im
"Multiversum".
Dies ist meiner Meinung nach der schwächste Teil, hier hätte ich von Kaku etwas
mehr Substanz erwartet, da dieser Abschnitt doch den Buchtitel rechtfertigen sollte.
Fazit: ein informatives Werk über den Kosmos und die derzeit diskutierten
Erklärungsmodelle. Manche Vorstellungen und Ideen werden etwas vage formuliert.
Zu kurz kommen die Erklärungen zum Multiversum.
Was es jedoch meiner Meinung nach besonders auszeichnet ist seine Aktualität.
Hier sind die neuesten Erkenntnisse aus der Theorie und den Messungen eingeflossen.
Aufgelockert wird der Text durch Anekdoten aus dem Leben der beteiligten
Wissenschaftler und durch Zitate aus Literatur und Film.
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am 18. November 2005
In seinem neuesten Buch führt uns der Autor Michio Kaku erneut, ähnlich wie in seinem Bestseller "Im Hyperraum", durch die faszinierende Welt der Kosmologie, wobei aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse auch für den interessierten "Nicht-Physiker" allgemeinverständlich aufbereitet werden.
Ausnehmend spannend werden hier aktuelle Theorien über das Werden und Vergehen des Universums ebenso abgehandelt, wie auch die M- bzw. Stringtheorie, den Hyperraum oder die Möglichkeit der Existenz von Paralleluniversen.
Eindeutig eines der spannendsden Bücher, welche ich in letzter Zeit zu diesen Themen gelesen habe.
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am 11. Februar 2013
Der Autor beschreibt das Konzept des „Multiversum“ und versucht darzulegen, dass die Stringtheorie die allumfassende Theorie zur Beschreibung unserer Welt ist.

In Teil Eins, Kapitel Eins – der wohl als ein Ausblick auf das was noch kommt dienen soll (?) – wird der Leser sofort mit den Begriffen der Inflation, Multiversum, M-Theorie, etc. bombardiert, ohne in sinnvoller Art und Weise an die Themen herangeführt zu werden – das dürfte Einsteiger eher Abschrecken als Faszinieren...

Danach wird zwar versucht eine Gewisse „Story“ von den Beobachtungsdaten der kosmischen Hintergrundstrahlung zur Multiversum- und zur String-Theorie aufzubauen, das gelingt aber leider nur ansatzweise. Das in viele kleine Kapitel(chen) unterteilte Buch wirkt dabei leider immer wieder wie Flickschusterei. Es finden zu viele abrupte Themenwechsel statt, viele Dinge werden dem Leser ohne jegliche Erklärung einfach vor die Füße geworfen (wie z.B. die komplette Teichenphysik incl. Standardmodell), ohne dass diese irgendwie Erklärt werden.

Und leider kann auch dieser Autor sich die vielen überflüssigen Zitate nicht sparen, die leider eine Unsitte bei derartiger Literatur geworden sind. Hinzu kommen stellenweise auch noch Verweise auf Hollywood-Filme (!), und einige völlig abgehobene Fußnoten.

Was aber so richtig ärgerlich ist, ist die m.E. dreiste Behauptung dass die String-Theorie die EINZIGE Theorie zur Erklärung unserer Welt sei (S.262) - hier wird der Leser m.E. ganz bewusst für Dumm verkauft bzw. Irregeführt.
Es existiert z.B. mit der sog. Schleifen-Quantengravitation nämlich sehr wohl eine alternative Theorie (und vermutlich gibt es noch Weitere), welche – im Gegensatz zur Stringtheorie – sogar in absehbarer Zeit überprüfbare Vorhersagen macht. Diese wird jedoch nicht mal ansatzweise Erwähnt. Stattdessen wird die Stringtheorie als das 'einzig Wahre' dargestellt, und davon Abgeleitet dass deshalb unsere Welt auch 10/11 Dimensionen haben muss (weil nämlich sonst das mathematische Hirngespinst in sich Zusammenfällt).

Das einzig Positive in dem Buch sind m.E. die wenigen Seiten über die Inflation, welche gut gelungen sind (ab S.109), und das letzte Kapitel mit dem Ausblick auf zukünftige Zivilisationen, und deren Klassifizierung (aber das scheint wohl nicht vom Autor selbst zu sein, sondern ist wohl Übernommen).

Für Einsteiger ist das Buch m.E. nicht geeignet, und fortgeschrittene Leser sollten schon Verfechter der Stringtheorie sein, um diesem Buch etwas Abgewinnen zu können.
Die sollten sich aber eher die Bücher von Brian Greene anschauen, die wesentlich interessanter und spannender Geschrieben sind.
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am 6. Mai 2016
Das Buch von Michio Kaku ist nicht schlecht, aber es ist auch keine große Neuigkeit darin vorhanden. Wer sich schon länger mit Multiversen, Paralleluniversen, Stringtheorie und Quantenphysik beschäftigt, für den ist es ein flüchtiges Buch was man mehr durchblättert und sich die interessanten Stellen herauspickt. Für den profunden kenner der Materie ist das Buch zu träge um stück für stück gelesen zu werden. Denn an den allbekennten Stellen (---> Einstein, Nils Bohr, Newton, Wheeler ect. ) verliert man sich gerne in eigene Gedankengänge.

Was mich sehr am Buch gestört hat, ist das durchaus spannend lesbare Inhaltsverzeichnis, aber davon sollte man sich nicht um den Finger wickeln lassen, die Thematik liest sich am ende sehr träge, und irgendwie kennt man das Thema schon aus anderen Büchern schon.
Am ende des Buches heißt ein Kapitel : ,, Jenseits des Multiversums ", Leider wird das Kapitel seiner Überschrift nicht gerecht, denn es geht überhaupt nicht um Metaphysik und Quntenphysik, nur um die Wege dahin von großen Denkern, wie Einstein, Newton und Co.
Das ist sehr schade gewesen, denn ich hätte gedacht, das nun die wildesten spekulationen über Gebiete die wirklich Jenseits eines Multiversums liegen, im besagten Kapitel theoretisiert werden, aber wie gesagt, es bleibt beim gewohntem Gedankengang.

Für Neueinsteiger ist das Buch bestimmt sehr gut, aber für Leute wie mich, die Mystik und Metaphysik ect. studieren, ist es ein Lesebuch wo man sich die besten Stellen heraus Pickt. Michio Kaku der sehr viel weis, sollte mehr Metaphysik mit in das Konzept eines Multiversum Packen, da es genau dort gebraucht wird.

Die Kapitel sind teils auch etwas langatmig geschrieben mit über 530 Seiten, hätte das Thema reduziert auf 300 Seiten den besseren Platz gefunden, dann mit das Kernthema nicht verschwimmt.

3 Sterne.

Nepomuk22
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am 27. Dezember 2006
Wie in den meisten Bücher zu diesem Thema, beginnt Michio Kaku damit die verschiedenen Entwicklungen der kosmologischen Modelle zu erörtern. Obwohl ich schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen habe, haben mich manche Ideen zu den "alten" Modellen verblüfft, weil sie aus dem Blickwinkel neuer Erkentnisse beleuchtet wurden.

Es geht weiter mit der Erörterung von Quantentheorie und der String bzw. M-Theorie. Mich verblüffte die Vorstellung, dass ein Paralleluniversum vielleicht nur einige Millimeter von unserer Wirklichkeit bzw. unserem Universum entfernt ist. Es ist verständlich geschrieben, doch mit einigen Vorkenntnissen lassen sich manche Passagen leichter verstehen. Das liegt daran, dass einige Dinge nicht in der Tiefe behandelt, sondern nur angeschnitten werden.

Im letzten Teil sagt Kaku, dass die neuesten Daten des WMAP Satelliten dafür sprechen, dass unser Universum langsam ausbrennen und im "Kältetod" erfrieren wird. Es wird anschließend erörtert wie eine hochentwickelte zukünftige Zivilisation versuchen könnte, dem sterbenden Universum zu entfliehen. Sehr spekulativ. Als Star Trek faszinierter habe ich diesen letzten Teil wie einen Science Fiction Roman mit fundierten physikalischen

Hintergrund gesehen.

Insgesamt ist das Buch sehr lesenswert und leicht verständlich. Es ist spannend geschrieben und kleine Geschichten aus der Welt der physikalischen "community" lockern den Stoff auf. Die häufig vorkommenden Rechtschreibfehler haben mich nicht gestört.
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am 28. Oktober 2014
Kaku gelingt es, die Fragen jenseits der Standard-Kosmologie anschaulich darzustellen. Eine Fundgrube von Ideen und Erklärungen macht es auch für den Laien verdaulich. Selbst Profi-Kosmologen können dem Buch noch einige interessante
Aspekte abgewinnen.
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am 15. Mai 2006
Ein hochinteressantes Buch, das auch ein an Kosmologie interessierter Laie wie ich versteht, wenn auch natürlich nicht in allen Details. Die tatsächlichen oder auch nur theoretisch möglichen Zusammenhänge zeigt der Autor sehr anschaulich auf und nimmt den Leser mit auf fantastische Reisen in die Vergangenheit und die Zukunft der Menschheit bzw. des Universums selbst. Lediglich eine Unzahl von - teilweise auch sinnstörenden - "das-dass"-Fehlern (sicherlich in 3-stelliger Anzahl)trüben den ansonsten sehr positiven Eindruck und erlauben keine bessere Gesamtbewertung.
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am 18. April 2016
Im Laufe der Wissenschaftsgeschichte musste der Mensch bereits mit vielen Herabstufungen seiner Bedeutung fertig werden. Wähnte er die Erde noch vor einigen Jahrhunderten im Zentrum des Orbits, ist heute unsere Galaxie zum unspektakulären Hinterhof eines bedeutungslosen Kaffs in der kosmischen Steppe unseres Universums verkommen. Kaku ist ein populärer Verfechter der Stringtheorie, welche auch noch die Bedeutung unseres Universums in Frage stellt, indem sie unendlich viele Parallelwelten postuliert. Die Stringtheorie ist nicht gerade das beliebteste Stammtischthema und das aus gutem Grund: Sie ist schwer zu verstehen und oft kontra-intuitiv.
Beißt man sich durch die Einführung in die Quantenmechanik und Stringtheorie, wird man belohnt mit einem spannenden Ausblick in die ferne - wirklich ferne - Zukunft unseres Universums. Vorweg: Es wird kalt und ungemütlich. Sollten wir die nächsten 10 hoch 100 Jahre überleben, gibt es keine Sterne mehr, an denen wir uns wärmen könnten. Wollen wir als Gesellschaft weiterexistieren, müssen wir spätestens dann weg - wirklich weg - in ein anderes Universum. Dazu müssen wir zu einer Gesellschaft des Typs 3 werden, mit unvorstellbarem Wissen und technischen Möglichkeiten. Laut Kaku ist die Menschheit zurzeit bestenfalls Typ 0,7 und der uns bevorstehende Übergang zum Typ 1 ist der gefährlichste, da hier die Gefahr der Selbstvernichtung am größten sei: Erfolgschance 50:50. Obwohl wir von den technischen Errungenschaften einer intergalaktischen Gesellschaft des Typs 3 nur träumen können, wagt Kaku einen Ausblick, wie eine derartige Zivilisation das sterbende Universum verlassen könnte.
Michio Kaku ist ein großer Lehrmeister und liefert mit diesem Buch eine faszinierende, oft in die Philosophie abdriftende Reise zum Tod unseres Heimatuniversums und darüber hinaus.
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am 2. Juni 2014
Das Buch ist sehr einfach gehalten, auch Leute, die sich nicht mit der Thematik auskennen wird alles verbildlicht und vereinfacht dargestellt. Es ist viel einfacher zu verstehen als man anfangs denkt.
Wer sich nicht viel mit diesem Thema auskennt, sich aber trotzdem gerne das Buch kaufen möchte um mehr zu erfahre kann ich es nur empfehlen!
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am 12. Juli 2015
Es werden hier für meine Begriffe außerordentlich neue Sichtweisen dargestellt, die für mich sehr interessant sind und zunächst einmal fast unbegreiflich sind. Ich finde auch der Autor stellt die Materie relativ einfach und nachvollziehbar dar.
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