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am 30. Oktober 2016
habe in den letzten Jahren sehr viel Literatur über die RAF studiert und selbst für Seminararbeiten an der Uni verarbeitet. Dieses Buch ergänzt die vorhandene Populärliteratur über die RAF sehr gut. Es deckt sich auch mit meinem Studium in anderen Quellen. Sicher werden hier auch Geschichten anderer Autoren schlicht wiedergegeben, aber das tun viele Werke über die RAF

Das Buch entschuldigt die Taten nicht, aber das muss es schließlich auch nicht
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am 12. September 2009
...wird hier jüngste deutsche Geschichte erzählt. Ich habe (fast) alles gelesen, was es über die RAF und den inner-deutschen Terrorismus zu lesen gibt, von linken Autoren, konservativen, von rechtfertigendem Pro bis kopfschüttelndem neoliberalem Bild-Gefasel.
Was hier als Taschenbuch vorliegt ist das Klügste und mit Abstand neutralste (!), was mir bis dato unterkam - Butz Peters und Stefan Aust zum Trotz.
Allein der Prolog ist so klar und ergreifend die Situationen beschreibend, dass man weder auf die Idee kommt, Sympathien zu verstärken oder Hass-Schübe zu erleben. Das Buch ist eine sehr, sehr gelungene Aufarbeitung, lockt mit Verstand und mahnt ohne erhobenen Zeigefinger.
Willi Winkler zitiert andere Autoren, nennt Querverweise, erklärt diese und korrigiert auch.
Streithähne über dieses Thema sollten dieses Buch lesen. Man merkt dann schnell, dass man so manchem Irrglauben, oder Propaganda-Fallen und Presse-Enten aufgesessen war. Freuen wir uns, dass es schlaue Leute wie Willi Winkler gibt. Ehrlich
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am 4. Juli 2012
Im Gegensatz zur "Geschichte der RAF" von Butz Peters finde ich die endlos lange Einleitung von fast 100 Seiten zwar stellenweise sehr interessant, aber doch auch fast einschläfernd und zu weit ausholend. Bis der Autor "auf den Punkt" kommt, hat man schon fast die Lust verloren, weiterzulesen. Die Vorgeschichte in dieser Weise auszudehnen, dürfte auch für andere an diesem Thema interessierte Leser beim Lesen ziemlich strapaziös sein. Ich bin dadurch jedenfalls nicht dazu animiert worden, dieses Buch zu verschlingen und werde es jetzt zur weiteren Beurteilung Schritt für Schritt und notwendigerweise mit viel Geduld zu Ende lesen.
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am 25. Februar 2017
Kein Roman aber trotzdem gut lesbar. Die gesntw Zeit der RAF schön beleuchtet ... schade nur, dass noch kein Buch die absolute Wahrheit präsentieren kann, denn auch Schweigen ist RAF, nach wie vor
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am 13. Mai 2012
Überaus schwierig zu lesen. Viel zu lange, verschachtelte, mit Fremdwörtern gespickte Sätze.
Auch werden manche wichtige Schlüsselereignisse nur oberflächlich erwähnt,
während wiederum Nebensächlichkeiten bis zum Überdruß gedehnt wurden.
Keinen neuen Erkenntnisse. Mehr ein "Kommentarbuch".

Die Werke von Aust und Peters sind da wesentlich fundierter verfasst und auch um einiges besser zu lesen.
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am 13. Oktober 2008
Die Geschichte der RAF ist das beste Sachbuch, dass ich seit langem gelesen habe.
Willi Winkler beschreibt die Beginne der RAF bis zu ihrem Ende 1998. Dabei kommen auch die gesellschaftlichen Umstände der 60er Jahre nicht zu kurz, in deren Umfeld sich die RAF gebildet hat.
Im Gegensatz zu manch anderen Autoren macht Winkler auch nicht den Fehler die Taten der RAF zu beschönigen. Er verschweigt aber auch nicht, welchen Anteil konservative Medien (Springer-Presse) und der Staat selbst an den Terrorakten hatten.
Letztlich ist noch der erstaunlich erfrischende Schreibstil Winklers hervorzuheben, der so selten in einem Sachbuch zu finden ist.
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am 14. Juli 2009
Ich kann mich einigen vorher genannten Punkten anschließen, den positiven wie den negativen. Das Buch macht einen sehr fundiert recherchierten Eindruck und liefert viele Informationen. Besonders gelungen finde ich die insgesamt objektive Darstellung der Rolle der Bundesregierungen in den 60er und 70er Jahren sowie das Verhalten der Springer Presse - ohne dabei irgendein Verständnis für die Taten der RAF anklingen zu lassen.
Aber - leider hat das Buch (mindestens) zwei große Schwächen. Ich finde dieses Buch trotz der o.g. Stärken z.T. sehr anstrengend und sperrig zu lesen. Es scheint eine Krankheit zumindest einiger deutscher Autoren zu sein (mich als schreibenden Wissenschaftler eingeschlossen), sich in umständlich langen und komplizierten Satzstrukturen zu verlieren. Zumindest verliert sich der Leser manchmal darin. Zudem werden immer wieder überflüssige und dabei schwierig zu verstehende Fremdwörter eingestreut. Es scheint mir dabei mehr um die Eitelkeit des Herrn Winkler zu gehen, seinen Intellekt bitte nicht allzu sehr in den Hintergrund treten zu lassen, als den gebildeten aber mit der Thematik unerfahrenen Leser zu informieren. Ein gutes Buch von einem wahrhaft Intellektuellen beschreibt komplexe Fakten mit (scheinbar) einfacher Sprache, benennt Hintergrundinfos, anstatt den Leser zu verwirren.
Zum Zweiten, damit einhergehend, es finden sich in diesen sperrigen Ausführungen viele, manchmal unpassende, manchmal unverständliche weil mehr oder weniger ironische Kommentare. Gelingt es Herrn Winkler an einigen Stellen, objektiv und distanziert zu berichten (s.o.), werden an anderen Stellen unangebrachte Wertungen eingestreut. Das geht manchmal daneben, wenn ein gewisses Hintergrundwissen fehlt, und ist unnötig angesichts der teilweise ja guten und objektiven Erläuterungen.
Das alles führte leider dazu, dass mir die eigentlich große Lust auf dieses Buch beim Lesen doch ein bisschen vergangen ist. Durch die zweite Hälfte des Buches (Epilog fehlt noch) habe ich mich wirklich durchgehangelt, und habe recht lange dafür gebraucht.
Fazit: inhaltlich sehr gut, detailreich und fundiert, aber nach meinem Geschmack zu sperrig. (3,5 Sterne!)
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am 4. Juli 2008
Ein weiterer Autor der versucht die Geschichte der RAF aufzuarbeiten oder zumindest darzustellen, wie schon so viele andere vor ihm? Muß man dieses Werk auch noch lesen? Wenn man sich für die Geschichte der RAF in ihrer ganzen Komplexität interessiert, ja! Im Gegensatz zu dem einen oder anderen seiner Vorgänger, die versucht haben sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, habe ich bei Winkler den Eindruck journalistisch fundierten Arbeitens gewonnen. Wenn man sich also nicht nur oberflächlich über die RAF informieren will, sollte man neben einigen anderen seriösen Autoren auch Willi Winkler gelesen haben.
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am 12. Oktober 2007
wäre ein besserer Titel gewesen, denn das Buch ist nicht wirklich eine rein historisch-chronologische Darstellung der Entwicklung der RAF. Diesbezüglich ist und bleibt der Baader-Meinhof Komplex von Aust noch immer das Standardwerk. Winkler bietet allerdings in manchen Punkten andere Ansichten und Auslegungen als Aust und legt mehr Wert auf die Darstellung des Gesamtumfeldes und der allgemeinen politischen Situation die zur "Gründung" der RAF führten, teilweise leider mit eher subjektiven Wertungen. Wer sich ernsthaft mit der RAF auseinandersetzten will wird mit diesm Buch alleine nicht zufrieden sein, aber zusammen mit anderen Werken (Aust, Peters) hilft es seine eigene Auslegung und Meinung zu entwickeln. Eine technische Kritik habe ich noch: die Zitate und Literaturhinweise finden am Ende des Buches und sind im Text nur als Zitationsnummenr abgegeben. Dies bedeutet ständiges hin und herblättern. Die Zitate als Fussnoten im Text einzubinden wäre meiner Meinung besser gewesen, denn in diesen Zitaten sind teilweise sehr interressante und lesenswerte Informationen versteckt.
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am 14. Januar 2009
Winkler beschreibt die Geschichte der RAF mit dem Anspruch der Neutralitaet, den er jedoch nicht erfuellt.

In der ersten Buchhaelfte faellt das noch nicht so auf, obwohl er bereits hier seine persoenlichen Schwerpunkte setzt, manches nur am Rande streift und anderes dafuer sehr ausfuehrlich erlaeutert. Bis dahin gefiel mir das Buch auch noch recht gut.

Je mehr sich das Buch dem Ende naehert, desto subjektiver wird es. Zum Teil beschreibt Winkler nur noch seine persoenliche Meinung, die zudem oft kaum etwas zum Thema beitraegt, beispielsweise zu diversen heutigen Politikern, die aus den 68ern enstanden sind. Das hat mich stellenweise sehr veraergert, zumal ich mir ein neutrales Sachbuch erhofft hatte.

Ein weiterer Kritikpunkt: Wenn man wenig Vorwissen hat, ist das Buch ungeeignet, da die Namen von Personen einem regelrecht um die Ohren geschlagen werden. Ich hatte zum Glueck direkt vorher ein weiteres Buch zum Thema gelesen, von daher war es ertraeglicher. Auch hier haette ich mir vom Titel her ein Werk versprochen, das auch fuer Leute ohne grosse Kenntnisse der damaligen Zeit, geeignet ist. Fehlanzeige.
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