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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 22. April 2014
Wenn man als "Schnellhörender" so bezeichnet Görsdorf alle "Normalhörenden" dieses Buch liest, versteht man die Ängste, Gefühle und Sorgen der "Schlechthörenden".
Ich persönlich habe dieses Buch verschlungen, da meine beiden Kinder davon betroffen sind und ich sie nun noch besser "verstehen" kann, was sie fühlen, warum sie manche Situationen total meiden - z.B. Schwimmbad.
Super geschrieben und einfach für jeden zum Lesen weiterzuempfehlen.
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am 30. April 2017
Für einen "normal-hörenden" bietet dieses buch eine super möglichkeit, einen einblick in den alltag und die damit verbundenen probleme eines schwerhörigen menschen, zu erhaschen. Es ist unterhaltsam geschrieben und sehr kurzweilig.
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am 6. Dezember 2014
Der Autor schreibt gekonnt, exemplarisch über die z.T. skurrilen Interaktionen schwerhöriger Menschen. Kein gut hörender Mensch wird die Defizite je begreifen. Es ist kein Schmerz, es ist nichts offensichtliches, was deine Mitmenschen nachvollziehen könnten. Nein, diese Welt der Schwerhörigen liegt in Scherben. Es ist ihre Welt. Ihnen rinnt kein Blut aus den Ohren, was jeden abschrecken würde. Ihr Dilemma hat keine Signalwirkung. Ihre Dramaturgie ist nicht spektakulär. Der Autor weiß um die subtilen Geheimnisse dieser "Eingeschränkten". Seine Ausführungen sind gelungen.
Er lässt aber etwas nach, beginnend mit den ungelenken Umschreibngen seiner CI Erfahrungen, und den allzusehr ichbezogenen Protokollen.
Deshalb 4 Sterne - immerhin!
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am 26. Januar 2014
Ich bin selbst schwerhörig und schon länger eine begeisterte Leserin des notquitelikebeethoven-Blogs. Ich war nicht sicher, ob ich das Buch kaufen sollte, dachte 'es steht doch alles im Blog'. Aber die Leseprobe mit der sehr persönlichen Einführung hat es mir gleich angetan. Ich habe dann die E-Book-Version gekauft - und beinahe in einem Zug durchgelesen.

In dem Buch beschreibt der Autor kapitelweise Szenen aus dem Leben mit Schwerhörigkeit:
- was er z.B. sich als Kind ausdachte, um einen Schwimmbadbesuch mit Freunden kommunikativ zu überstehen
- oder was beim Telefonieren alles für Missgeschicke passieren können,
- wie man sich die Adresse für eine Wohnungsbesichtigung zusammenreimt
- oder wie das ist, wenn die Hörgeräte abends vorm Schlafengehen nicht da landen, wo sie hingehören
- und viele mehr...

In vielen Szenen kann ich mich wiedererkennen. In vielen anderen Szenen erfahre ich dagegen, wie es ist, als Mann schwerhörig zu sein, und welche merkwürdigen Situationen da entstehen können. Das ist natürlich auch höchst interressant. Ein ganz eigener Blickwinkel. In einer Lesung erwähnte der Autor neulich ein Zitat von Karl Valentin: "Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische." Und er hat sich in seinem Buch auf diese merkwürdigen, komischen Situationen konzentriert, die es mit Schwerhörigkeit nunmal gibt.

Ein weiterer Abschnitt befasst sich mit den Erkundungen mit dem sogenannten 'elektrischen Ohr' - die spannende erste Zeit nach der Cochlea Implantation und dem Wieder-Hören-Lernen und Geräusche wieder neu entdecken.

Görsdorf schreibt mit entwaffnender Offenheit, gleichzeitig verschmitzt und selbstironisch wie auch berührend. Manches fand ich - vielleicht gerade als Betroffene - beklemmend. Da habe ich mir die Frage gestellt, ob es eigentlich wirklich so schwer sein muss, ob es wirklich so sein muss, dass man sich immer erstmal alleine durchschlägt und Strategien entwickelt, um die Hörschwäche und das Nichtverstehen erstmal nicht preiszugeben. Aber es gibt dafür wohl kein Patentrezept - jeder entwickelt seine Taktik, jede Schwerhörigkeit ist anders - und jeder Mensch auch.

Ich kann es jedenfalls uneingeschränkt empfehlen: "Taube Nuss" - ein Buch für Selbstbetroffene, die viele Szenen wiedererkennen werden und darüber schmunzeln dürfen, und natürlich für alle anderen auch, die etwas über das Leben mit "schlechtem Ton" erfahren möchten :-)
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am 15. September 2013
Ein großartiges Buch - leichtfüßig, selbstironisch und ergreifend zugleich! Alexander Görsdorf schafft es, die Tragweite von Schwerhörigkeit auch für „Flotthörige“, wie er es nennt, begreifbar zu machen. Gerade die Schilderungen der vielen kleinen Alltäglichkeiten haben mir ein Gefühl dafür vermittelt, wie fundamental sich Schwerhörigkeit auf das Leben und vor allem auf die Möglichkeit, an sozialen Situationen teilzuhaben, auswirkt. Dabei hat man in dem Buch nie das Gefühl, dass hier jemand Mitleid möchte. Vielmehr steht man einem selbstbewussten und kreativen Menschen gegenüber, der einem einen Blick in dessen Wahrnehmung der Welt schenkt.Ganz nebenbei kann man natürlich auch viel darüber lernen, wie man einem Schwerhörigen das Leben leichter machen kann. Unbedingt lesen!
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am 30. Juli 2014
Alexander Görsdorf ist es gelungen, einen unterhaltsamen Einblick in das Leben eines schwerhörigen Menschen zu ermöglichen. Das Buch liest sich wie eine Ansammlung an Anekdoten, zeichnet aber auch chronologisch den Werdegang eines Mannes nach, eine einschneidende Entscheidung im Leben zu treffen, um an diesem teilhaben zu können. Denn das Leben spielt sich inmitten der Welt der "Flotthörigen" ab.

Ich wurde auf diese Buch aufmerksam während ich bei Amazon herumstöberte. Ich suchte nichts bestimmtes und stieß auf einen Buchtitel, der originell klang. Nach dem Lesen einiger Rezessionen entschied ich mich das Buch zu bestellen. Erst als ich es in den Händen hielt wurde mir klar, dass der Autor mir kein Unbekannter ist.

Ich kenne Alex sehr gut. Ich habe viele Jahre mit ihm trainiert. Wir hatten sehr viele Möglichkeiten intensiven Kontakts. Mir war nie bewusst wie unterschiedlich sich uns dabei die Welt darbot und erschloss oder wie sehr doch diese Welt akustisch ist. Für mich spielte seine "Andersartigkeit" nie eine Rolle, es sei denn, er nahm sein Hörgerät beim Ringen bzw. Boxen ab oder im engen Gerangel fing ein nerviges Fiepen an die Intimität unserer innigen Verkeiltheit im Bodenkampf zu stören. Ich habe ihn als den jungen Mann erlebt, wie man ihn aus dem Buch herauslesen kann - eine aufgeschlossene und sehr sympathische wie auch interessante Persönlichkeit, die in ihrem Verhalten manchmal irgendwie speziell, aber nie unangenehm war / ist. Welche Auswirkungen die auditive Wahrnehmung auf unser Verhalten selbst in intimsten Momenten haben, war mir nicht ansatzweise klar. Es ist eben nicht nur, dass man schwer, falsch oder gar nicht hört. Die Dimension kann man nur erahnen, wenn man Einblick in das Leben mit eingeschränkter oder sogar behinderter Akustik erhält. Mit behindert meine ich nicht einen Status, sondern den Fakt des Behindertwerdens. Ich danke ihm dafür. Auch dafür, dass hier ohne jegliches Bedauern oder auf Mitgefühl abzuzielen diese Perspektive möglich wird. Und das noch auf eine bisweilen auch amüsante Art, ohne das dabei die Situationskomik überspitzt wird.
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am 14. November 2013
Anfang September, direkt nachdem das Buch erschienen ist, habe ich mir “Taube Nuss” zugelegt.
Grund war auch, dass der Autor Alexander Görsdorf ein CI trägt. Bei sollte ja auch die Implatierung eines Cochlea Implantat (CI) anstehen.
Ich kann jedem nur empfehlen dieses Buch mal zu lesen. Es bietet viele Einblicke in die Welt derer, die schlecht hören können. Es ist humorvoll geschrieben und sehr kurzweilig zu lesen.
Man findet keine dieser langweiligen Erklärungen über Schwerhörigkeit und dem warum und wieso dazu.
Es sind einfach Episoden aus dem Leben die beschrieben werden.
Diejenigen die schwerhörig sind, werden sich in dem beschrieben wieder finden.
“Normal” Hörende werden oft erstaunt sein, und vieles danach besser verstehen können was im Umgang mit Schwerhörigen hilfreich sein wird.
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am 29. März 2014
Ich bin selbst CI Träger, beidseitig.
Allerdings bin ich spätertaubt, 2003 an Morbus Meniere erkrankt und 2008 mit Hörgeräten ausgestattet worden.
2011 dann CI Links und 2013 CI rechts. Der Hörverlust und das Falschverstehen sind lebensnah dargestellt.
Nur war es bei mir vom Zeitfenster her kürzer, die Probleme mit missverstehen der Schnellredner, Schlabbermäuler
und Nuschler sind aber diesselben.
Sehr lebensnah geschrieben.
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am 16. Februar 2014
Das Buch ist eine sehr gelungene Schilderung von autobiografischem Erlebtem mit humorvoller reflektiver Distanz. Dadurch kommt es trotz der Ernsthaftigkeit der Thematik, die auch durch die anekdotenhafte Schilderung nicht verloren geht, nicht zu einer mitleidvollen Haltung gegenüber dem Autor, sondern zu Respekt dass er seinen Lebensweg trotz dieser schweren Einschränkung so erfolgreich gemeistert hat. Weder kommt es zu Daramtisierung noch zu Bagetellisierung. Die gelungene Selbstironie macht das Buch zu einer Vorlage, wie man durch die innere Haltung mit einer Einschränkung besser umgehen lernen kann, und sich auf seine Stärken konzentrieren sollte, anstatt nicht Möglichem oder Verpasstem hinterher zu trauern. Die persönliche Begegnung mit dem Autor rundete das Bild eines authentischen, sympatischen Menschen ab, der auch auf Nachfragen im Anschluss an die Lesung dem Puplikum wunderbare Anregungen im Umgang mit Hörschädigung auf den Weg gab.
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am 27. Dezember 2013
Überzeugte 5 Sterne… es ist humorvoll geschrieben und sehr kurzweilig zu lesen, selbstironisch und ergreifend zugleich.
Ein tolles Beispiel wie man trotz Handicap, sehr viel erreichen kann, wenn man es will und seinen Humor dabei nicht verliert. :-)
Gerade die Schilderungen der vielen kleinen Alltäglichkeiten bieten viele Eindrücke in die Welt der Schwerhörigkeit.
Deshalb möchte ich es gerade den "Flotthörern", also den "normal" Hörenden, weiterempfehlen,
damit sie sich humorvoll ein Bild machen können und bestimmt vieles danach besser verstehen werden.
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