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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
74
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 1. November 2008
wer dieses buch liest und über ein wenig selbstreflexions-fähigkeit verfügt, wird nicht mehr so leicht vorschnelle urteile fällen. in leicht verständlicher, klarer sprache erläutert der psychologe dörner anhand griffiger studien, warum die einen in komplexeren situationen scheitern und andere nicht.

dabei finden sich einige jener archetypischen verhaltensmuster, die auf den klassisch "schlechten" chef genauso zutreffen, wie auf aktionistische politiker, sture dogmatiker linker oder rechter provenienz oder eitle parvenues. die vorgestellten ergebnisse (und lügengebäude) sind zum teil unglaublich und absurd!

dörner bleibt dabei jedoch sachlich-bescheiden und verzichtet auf jede mystische bedeutungsschwere anderer kybernetiker. "es kommt immer auf die bedingungen an", so eine der kernaussagen. oder anders gesagt: es existieren nun mal keine patentrezepte! besser denken in 14 tagen? vergiss es!!

hervorragend das zusammenfassende letzte kapitel inklusive der indianer-geschichte, anhand derer er beim (zu begeisterten und daher nicht mehr kritisch denkenden) leser einen "the wave"-effekt auszulösen vermag - auch beim verfasser dieser zeilen ...!

da fällt auch nicht mehr ins gewicht, dass er den begriff "deckungsbeitrag" nicht ganz richtig definiert (ein unbedeutendes detail am rande) und die gestaltung des buchumschlages eine einzige themenverfehlung und billige verniedlichung der thematik darstellt.

dieses buch sollte für jeden politiker und manager zur absoluten pflichtlektüre gehören!!! gerade in zeiten von finanzkrise und dräuender rezession ... ein hoch der sachlichkeit und der bedachtsamkeit!
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am 8. Oktober 2015
Ich bin durch Zufall (na okay, durch Amazon) auf dieses Buch gestoßen worden. Gleich am Anfang wird darin ein Experiment beschrieben, in dem deutlich wird, warum gut gemeinte Entwicklungshilfe so oft in wirklichen Katastrophen enden kann. Das hat mich interessiert. Über solche Beispiele (Entwicklungshilfe in Afrika, Wirtschaftsförderung in einer deutschen Kleinstadt, mehr oder minder komplexe Regelsysteme...) wird erklärt, wie Entscheidungen getroffen werden, und nach welchen Kriterien sie getroffen werden SOLLTEN. Und warum sie so oft falsch sind. Über die Fehler damals in Tschernobyl wird genauso gesprochen wie über Entscheidungsprobleme im Alltag. Es werden Begriffe didaktisch gut aufeinander aufbauend erklärt, dabei aber niemals der moralische Zeigefinger gehoben. Ich habe das Buch fast hintereinander weg gelesen (sogar, als ich mit dem Hund draußen war) und fand es von vorn bis hinten spannend. Ich habe sogar ein kleines bisschen mehr Verständnis für unsere Politiker bekommen. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen!
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am 3. Januar 2015
gibt es nicht, dies führt uns Dietrich Dörner anhand zahlreicher Beispiele anhand von Experimenten und deren Auswertung vor Augen. Diese Planspiele sind ein wichtiges Mittel der Psychologie, durch die geschilderten Beispiele kann der Leser die Entscheidungsprozesse der Probanden nachvollziehen und man erlebt so manche Überraschung, z.B. die Erkenntnis, dass es uns Menschen schwerfällt in zeitlichen Abfolgen und deren Auswirkungen zu denken. Er macht uns mit den Grundprinzipien des menschlichen Handelns vertraut und gibt uns so manches Werkzeug an die Hand um Fehler in komplexen Handlungssituationen zu minimieren oder zu vermeiden. Ein weiterer Aspekt dem er sich in dem Buch widmet ist die Zielsetzung und deren Formulierung, die jedem guten Plan zugrunde liegen sollte. Dieses Buch kann man getrost jedem ans Herz legen, der mehr über sich selbst, Entscheidungsprozesse, seien sie bewusst oder unbewusst, und uns Menschen im Allgemeinen wissen möchte. Ein konkretes Ziel - Lesen
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am 4. Januar 2010
Wo lernt man systematische Fehler kennen?

In der Schule, in der Uni, im Beruf...?

Normalerweise lernt man systematische Fehler
erst bei größeren Pannen, Fehlern oder Versagen
kennen. Dann ist der Ärger aber schon da und man hat
sich mit den Konsequenzen zu arrangieren.

Prima, wenn man einen kleinen Ratgeber zur Hand hat,
der einen ins Ohr flüsterst: "Du weist schon, dass
systematische Fehler in deinem Kopf beginnen?"

Manche schieben die Schuld immer auf die "anderen",
da man ja unmöglich Schuld daran sein kann, wenn etwas
unbedachtes eintritt.

Andere wiederum legen sich eben genau solche kleine Ratgeber
zu (Die Logik des Mißlingens gehört zweifelsohne dazu) und überlegen
erstmal, wie man den eigenen Denkgewohnheiten und auch Schwächen Herr wird.
So etwas sollte man eigentlich in der Schule lernen, aber die Realität erzählt
da anderes.

Wer jetzt die "Anleitung" oder die "Superhirn Strategie in 7 Schritten"
erwartet, wird bitter enttäuscht sein. Wer aber aus den vielen Anregungen
seine eigenen Schlüsse zieht wird sich schnell in einer
durchweg bereicherten Position wiederfinden, die es einen erlaubt
ganz einfach die Dinger anders zu sehen und mehr zu hinterfragen.

It`s not a tool, it's a way you can go!
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am 4. April 2009
Das Buch beginnt scheinbar harmlos, mit einer interessanten Schilderung eines Computer-Simulationsspiels von einem afrikanischen Dorf, und wie viele Personen schrecklich versagten, dem Dorf zu helfen. Aber dann folgt eine detaillierte Beschreibung des durchaus realen Tschernobyl-Unglücks - und spätestens jetzt weiß man, daß das Buch im wahrsten Sinne ein tod-ernstes Anliegen hat.
Und doch handelt es sehr viel von Spielen (als Werkzeuge psychologischer Versuchsreihen, und zum Training). Aber vor allem handelt es von 'menschlichem Versagen'.

"Wer Spiel nur als Spiel betrachtet und Ernst nur als Ernst, hat beides nicht verstanden!"
In den verschiedenen Kapiteln erklärt Dietrich Dörner (Professor für Psychologie) Simulationsexperimente und ihre Ergebnisse. Und dann zeigt er die Logik hinter den häufigen Fehlern auf. Zudem - besonders wertvoll - leitet er auch her, wie Fehler am besten minimiert werden können.
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am 21. Juli 2006
Im ersten Teil gibt uns Dörner einen guten und sehr eingängigen Überblick über die verschiedenen Probleme komplexer Systeme. Viele Beispiele zeigen eindrücklich und nachvollziehbar die "Logik des Misslingens". Im zweiten Teil wird das Buch dann immer wissenschaftlicher. Immer noch lesbar, aber deutlich anstrengender. Trotzdem ist es ein sehr wertvolles Buch, denn es hält uns nachdrücklich vor Augen, welches Verhalten in komplexen Systemen schädlich ist. Da jedes Unternehmen ein komplexes System in einem sehr komplexen System ist, ist dieses Buch Pflichtlektüre für alle Manager auf allen Ebenen.
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am 25. April 2000
Durch dieses Buch habe ich verstanden und kann erklären, was ich in Bezug auf die Problematik komplexer Situationen (meist Projekte) bislang nur in Bruchstücken und Ansätzen selbst an Erfahrung gewonnen habe.
Der Autor fasst alle wichtigen Themen gut verpackt und teilweise unterhaltsam zusammen und erklärt sie so einfach es das Thema erlaubt. Nebenbei bemerkt: ohne dabei besserwisserisch zu wirken!
Was mich aber am meisten fasziniert hat, ist die bestechende Logik und der "gesunde Menschenverstand" (O-Ton Autor). Beides durchzieht das gesamte Werk.
Ich finde eine Standardliteratur für alle, die sich mit komplexen Situationen auskennen sollten oder wollen.
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am 9. Dezember 2015
Der Klassiker wenn es um die Darstellung der Begrenztheit unserer Denkleistung geht. Nicht umsonst gibt es das Buch schon in der gefühlt 25sten Auflage. Leider neigen wir Menschen wohl immer wieder dazu uns zu überschätzen und insofern schadet es sicher nichts, unserem eigenen Wissen und unserer Meinung darüber mit Demut zu begegnen. Ganz nebenbei streut Dörner viele Weisheiten ein: Was ist schlimmer "gute Absichten + Dummheit oder schlechte Absichten und Intelligenz?" Die Frage bleibt offen, ebenso wie die Antwort auf die Frage, wie man nun in komplexen, dynamischen Systemen bzw. Situationen umgehen sollte. Das ist jedoch weder enttäuschend noch fehlend, denn jede Situation ist eben verschieden und damit kann es die - von vielen Managern herbeigesehnten - BluPrints nicht geben. Ansonsten wäre ja auch alles ganz einfach.
Sehr kritisch und deshalb auch sehr empfehlenswert!
PS: "Beim Planen tut man nicht, man überlegt, was man tun KÖNNTE." (S. 235)
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am 7. September 2014
Jeder der sich schon mal über Fehlschläge Gedanken gemacht hat (also ernsthaft) wird hier nicht so extrem viel neues entdecken. Für jemanden, der mal eben in diese Gedankenwelt einsteigen will sicherlich nicht verkehrt. Allerdings bin ich nach dem Lesen nicht wesentlich schlauer als vorher. Ich hätte mir vor allem was das Thema Strategien gegen Misslingen angeht, mehr erwartet. Das was dort drin steht, ist zwar nicht verkehrt, aber unterm Strich heißt die Devise: Hirn einschalten, ernsthaft rein fuchsen und wenns daneben geht, wars vermutlich vermeidbar, aber hinterher ist man immer schlauer. So wie beim Kauf dieses Buches. ;-)
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am 7. September 2014
Ich persönlich finde Dörners Theorien und Versuche immer sehr interessant und habe mir dieses Buch als als Quelle für meine Dissertation zugelegt. So richtig überzeugen konnte es mich aber nicht. Das liegt wahrscheinlich aber doch eher am Format als am Inhalt, da ich ein gut strukturiertes Paper, Tagungsbandbeitrag oder ähnliches doch hilfreicher finde. Hier ist meiner Meinung etwas der Versuch misglückt, ein relativ komplexes wissenschaftliches Thema für jederman zugänglich zu machen. Dörners Arbeiten sind dann doch etwas zu hoch, um sie als Populärwissenschaft zu verkaufen. Der uninformierte Leser wird daher sicher schnell das Interesse verlieren, und für wissenschaftliche Zwecke wiederum ist es auch nur schwer zu gebrauchen. 3 Sterne.
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