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am 30. April 2005
Ein noch spannenderes Buch hätte es werden können, wenn da nicht am Ende von jedem Kapitel eine Art Zusammenfassung mit Herausstellung von Shackleton's besonderen Eigenschaften stünde, gefolgt von einem Abschnitt "Praktische Umsetzung", in dem ein "Berufener" erzählt, daß er, nur weil er genau den Grundsätzen von Shackleton gefolgt ist, Erfolg als Manager hatte!
Aber was dann noch so zwischen diesen beiden Abschnitten steht, im "eigentlichen" Buch also, ist schon sehr interessant zu lesen.
Wenn es denn so stimmt, was die Autorinnen schreiben, ist Shackleton mit ungeheuer viel Einsatz und "Präsenz" bei seinen Unternehmungen gewesen. Daß das ein Mensch über eine so lange Zeit und in diesem Fall unter derart extremen Umständen ausgehalten hat, verdient hohen Respekt. Scheinbar hat sich Shackleton um jede kleine Kleinigkeit gekümmert und nichts dem Zufall überlassen. Da gehört Empathie und emotionale Intelligenz dazu, so würden wir das heutzutage bezeichnen.
Andererseits, und das darf nicht verschwiegen werden, auch weil das Buch nicht näher darauf eingeht, hat aber Shackleton gravierende Fehler gemacht - die Sache mit seinem Schiffszimmermann zum Beispiel oder die Verweigerung der Ehrung für vier seiner Kameraden nach der Rückkehr!
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HALL OF FAMEam 10. April 2003
"Ein Mensch muss sich sofort ein neues Ziel setzen, wenn sich das alte als unerreichbar erweist." Ein charakteristisches, fast zeitlos anmutendes Shackleton-Zitat. Es bekommt aber seine wahre Bedeutung, wenn man es im Zusammenhang dieses Buches liest, einer Mischung aus Biografie, Tatsachenbericht und Führungsratgeber. Was der Polarforscher Shackleton mit seiner letztlich gescheiterten Antarktis-Expedition von 1914 geschafft hat, ist ein Lehrstück in Sachen Führungsqualitäten, Menschenkenntnis, Teamfähigkeit und Krisenbewältigung. Das Buch erzählt die spannende Geschichte dieser Expedition und liefert zugleich eine Analyse der risikofreudigen und doch verantwortungsvollen Führungseigenschaften Shackletons. Scheitern und Erfolg können eng beieinander liegen, das zeigt der beschwerliche Weg des Polarforschers und seiner Mannschaft ganz deutlich. Und auch, wie gerade Krisen das Beste aus einem Führer und seinem Team herausholen können. Wir empfehlen das Buch allen Führungskräften und Ausbildern, die von einem Vorbild wie Shackleton lernen wollen, wie wesentlich Motivation und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter für den Erfolg sind.
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am 26. Februar 2003
Auf dieses Buch bin ich durch mein Interesse an der Entdeckungsgeschichte der Antarktis geraten. Da ich mich auch für Managementlehre interessiere, bot dieses Buch einen geradezu idealen Ansatz, diese beiden Gebiete miteinander zu verknüpfen. Ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch lebt natürlich von dieser haarsträubenden Story: Gestrandet in der größten Entfernung, die Menschen zwischen andere Menschen legen können, in lebensfeindlichem Terrain, gelingt es Shackleton in 635 Tagen, seinen ihm anvertrauten Männer allesamt das Leben zu retten.

Als Roman wäre mir diese Story ein wenig "zu weit hergeholt" und zu unwahrscheinlich gewesen. So etwas kann nur das Leben selbst schreiben. Der Band geht chronologisch auf die Reisevorbereitung, das Auslaufen, Landen an der Antarktisküste, den Schiffbruch und die anschließenden Rettungsmanöver ein. Was dabei passiert ist, langte eigentlich für drei erfüllte Forscherleben. Jedem Kapitel folgen "Leitsätze" und Lehren sowie - in einer kurzen Darstellung - die praktische Implementierung Shackletonscher Grundsätze in unsere heutige Unternehmenslandschaft.

Diese Kapitel beziehen sich natürlich auf Beispiele aus dem angloamerikanischen Raum, sind die beiden Autorinnen doch aus New York.
Die beschriebenen Leitsätze gehen mir in meiner Berufspraxis, der Zusammenarbeit mit Kunden, Mitarbeitern und Kollegen noch immer durch den Kopf. Schier ausweglose Situationen meistert Shackleton mit seiner Führungskunst. Zu alldem kamen natürlich "seine" Männer, die er erneut motivieren und auf ein neues Ziel - die Rettung - einstellen konnte.

Gerade heute, im Zeitalter eines mehr und mehr seelenlosen Diktats der Sachzwänge, scheint es mir wichtig, dass Manager durch ihre Persönlichkeit ihrer Arbeit so etwas wie Seele verleihen.

Shackleton war allseitig gebildet und kein Schmalspurmanager, auch darüber schreibt dieses Buch. Ich empfehle interessierten Lesern bei genügend starkem Interesse für diese Geschichte zunächst Caroline Alexanders "Die Endurance" sowie Arved Fuchs' "Im Schatten des Pols", der mit allen modernen Hilfsmitteln oft genug an seine Grenzen geriet (Shackleton rettete seine Männer in einem zum Segelboot umgebauten Ruderboot und hatte auch keine ultramoderne Ausrüstung, kein GPS, kein Radar und keine superoptimierte Schutzkleidung). Dafür gibt es eine atemberaubende Geschichte über einen - vermutlich - phantastischen Menschen.

Dies ist mein "Buch des Jahres" und ich werde es bei Menschen, die in beruflicher Managementverantwortung stehen, gerne nochmals verschenken.

Hätte ich die Gelegenheit, in die Vergangenheit zurückzugehen, um eine Persönlichkeit kennenzulernen, habe ich meine Wahl getroffen: Sir Ernest Shackleton.
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am 25. September 2012
Ich habe diese Buch gekauft, da ein Seminarleiter die Geschichte von Shackleton in Kurzform erzählte und sie mich schon damals faszinierte. Wie schafft es ein Mensch seine Mannschaft auf eine solche Weise zu führen, dass sie die größten Hindernisse überwinden und trotzdem (oder deswegen?) zusammenhalten? Führung ein großes Thema unserer Zeit. Leider wird Führung heute oft falsch verstanden und besteht oft aus Druck und Manipulation. Die Eigenverantwortung des Einzelnen für die Gruppe wird nicht gewünscht oder als unnötig bezeichnet. Hier können alle von Shackleton lernen. Nehmt die Nörgler an Eure Seite, bevor sie die Gruppe vergiften und vertraut Eurer Mannschaft ohne das sie es erst bewiesen muss, dann werden sie sich von ihrer besten Seit zeigen.
Diese Buch kann ich jedem empfehlen, der Führungsverantwortung hat - das kann auch die Familienmanagerin sein ebenso wie der Abteilungsleiter.
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am 1. April 2015
Ein noch spannenderes Buch hätte es werden können, wenn da nicht am Ende von jedem Kapitel eine Art Zusammenfassung mit Herausstellung von Shackleton's besonderen Eigenschaften stünde, gefolgt von einem Abschnitt "Praktische Umsetzung", in dem ein "Berufener" erzählt, daß er, nur weil er genau den Grundsätzen von Shackleton gefolgt ist, Erfolg als Manager hatte!
Aber was dann noch so zwischen diesen beiden Abschnitten steht, im "eigentlichen" Buch also, ist schon sehr interessant zu lesen.
Wenn es denn so stimmt, was die Autorinnen schreiben, ist Shackleton mit ungeheuer viel Einsatz und "Präsenz" bei seinen Unternehmungen gewesen. Daß das ein Mensch über eine so lange Zeit und in diesem Fall unter derart extremen Umständen ausgehalten hat, verdient hohen Respekt. Scheinbar hat sich Shackleton um jede kleine Kleinigkeit gekümmert und nichts dem Zufall überlassen. Da gehört Empathie und emotionale Intelligenz dazu, so würden wir das heutzutage bezeichnen.
Andererseits, und das darf nicht verschwiegen werden, auch weil das Buch nicht näher darauf eingeht, hat aber Shackleton gravierende Fehler gemacht - die Sache mit seinem Schiffszimmermann zum Beispiel oder die Verweigerung der Ehrung für vier seiner Kameraden nach der Rückkehr!
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am 27. Januar 2009
Shakletons Führungskunst gehört für mich zu den besten Büchern im Bereich Management welches ich bisher gelesen habe. Mindestens ein Mal im Jahr lese ich es komplett oder in Auszügen, um mir vor Augen zu führen worauf es wirklich ankommt.
Als Betriebsleiter mehrer Restaurants und auch heute in der Personalverantwortung für über tausend Mitarbeiter setze ich viele Grundüberlegungen Shackletons um. Das Buch kann ich vorallem jungen Führungskräften sehr empfehlen, da es einfach geschrieben ist und immer den Bezug zur Praxis herstellt. Die einzelnen Kapitel sind sehr spannend geschrieben und immer noch sehr aktuell. Vielleicht aktueller den je!
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am 3. November 2015
Ernest Shackleton war ganz sicher eines nicht: Ein Heiliger. Je nachdem wo man nachliest, gilt er als mürrisch, herrschsüchtig und steif. Aber er war wohl einer der besten (Krisen)Manager die es je gab. Die meisten Manager heutzutage segeln bei Schönwetter "auf Sicht" und alles klappt schon irgendwie. Das kann aber irgendwie jeder, dazu muss man kein guter manager sein. Kommt es dann zu einer Krise fällt das navigieren dagegen schwer und es zeigt sich, wer ein guter manager ist, oder wer sich zumindest gut vorbereiett hat. Wer also wissen will wie er sich in wirklich schwierigen Situationen verhalten muss, kommt an Shackletons Führungskunst nicht vorbei. Anhand verschiedener, oft aussichtslos erscheinender, Situationen zeigen Margot Morrell und Stephanie Capparell wie man Probleme löst, wenn man mit dem Rücken quasi schon IN der Wand steht.

Das Buch ist nicht nur ein grandioser Einblick in Shackletonas legendäre Arktisreise, sondern auch ein praktischer Management-ratgeber, der seines gleichen sucht. Führen in wirklich schwierigen Situationen und was man selbst für seinen Managementstil lernen kann... ich kenne kaum eine Handvoll Bücher die das ähnlich gut machen.
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am 11. Januar 2010
Sehr kurzweilig zu lesendes Buch, das anhand von konkreten Situationen während einer Polarexpedition bestimmte Methoden/Mechanismen in Shackletons Führung herausarbeitet. Jedes Kapitel ist auf der einen Seite einem bestimmten Abschnitt der Expedition gewidmet und auf der anderen Seite einem bestimmten Aspekt von Führung. Jedes Kapitel schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und einem "neuzeitliche" Beispiel aus den letzten Jahren.

Die Kombination aus Ablaufschilderung und Interpretation der Situationen aus Führungssicht bot für mich einen recht flüssig zu lesenden Mix aus "Story" und "Methode".

Ich würde das Buch jedem empfehlen, der sich mit Führung beschäftigt und ein wenig Sinn für das Abenteuerliche hat.
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am 14. September 2014
Letztendlich sind Führungspersönlickeiten keine Absolventen mit summa lauda sondern Menschen mit Lebenserfahrung und Lebensweisheit. Für mich ist das ein wichtiger Punkt. Man kann heute sehr jung in Führungspositionen kommen, ist aber dadurch noch kein echter Leader.
Wäre in unserem Konzern und in Harvard, wie ich gehört habe, Shackleton kein fester Begriff wäre ich nie zu diesem Buch gekommen. Ich habe es in einem durchgelesen und bin zu den Key Learnings aber wieder zurückgekehrt.
Jetzt verstehe ich warum man in Krisenzeiten sagt "it is Shackleton Time!"
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am 17. August 2012
Ich kaufte das Buch um mehr über organisieren lernen zu können, und natürlich auch wie sollte ich mit Menschen dabei umgehen.

Führen um des Führens willen darum geht es ihm nicht er wollte das Beste und forderte seine Mannschaft an ihre Grenzen zu gehen und schweißte sie so zusammen das sie sich nach seinem Tod noch trafen.

Shackleton erzählt wie wir jung bleiben und mit Humor führen und organisieren sollten.

Den Kompaß tragen wir selbst doch er verucht uns zu leiten auf seine Weise.

Spannend und eindrucksvoll!
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