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am 16. Februar 2008
Statistik ist schon seit Schulzeiten ein Thema, mit dem ich mich gerne befasse und so weckte dieser Klassiker natürlich auch mein Interesse.

Es ist spannend, erstaunlich und manchmal auch regelrecht schockierend, die einzelnen Beispiele durchzulesen und zu erkennen, wie leichtgläubig unsere Gesellschaft doch letztendlich ist. Bei vielen Menschen herscht nun einmal blindes Vertrauen in die Wissenschaft und mit einem "das werden die schon geprüft haben" werden oftmals absurde Statistiken oder Studien akzeptiert.

In diesem Buch wird allerdings einmal hinter die Diagramme und Graphen geschaut und sehr interessant analysiert und immer auch mit einer Portion Humor beschrieben, wie vieles aus eigentlich nackten und nichtssagenden Zahlen quasi herbeigezaubert wurde. Der vermeintlich trockene Lesestoff entwickelt sich so zur unterhaltsamen Lektüre.

Auch Menschen, die wenig Vorkenntnisse in Statistik haben, sich aber entsprechend weiterbilden möchten, profitieren von diesem Buch: die Methoden werden gut verständlich beschrieben und erläutert.

Ich bin sicher, dass nicht nur ich nach der Lektüre des Buches ein wenig skeptischer durch die Welt gehe und Diagramme und Graphen lieber zweimal ansehe, als mich durch eine manipulative Darstellung blenden zu lassen.

Einen kleinen Minuspunkt habe ich aber trotzdem noch anzumerken: in einigen Kapiteln zieht sich das Thema sehr in die Länge. Das ist natürlich sinnvoll, um Thesen zu bestätigen, aber in einem Buch, das weniger ein Lehrbuch ist, als ein unterhaltsames Sachbuch, hat es mich doch etwas gestört. So habe ich an einigen Stellen ein ausführliches Beispiel überschlagen, weil mir schon nach wenigen Zeilen klar war, worauf es hinausläuft und lieber nach dem nächsten Absatz weitergelesen.
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am 28. Februar 2009
Der Titel leitet etwas in die Irre: "der Hund, der Eier legt" ist kein lustiges Buch. Die Autoren befassen sich sehr ernsthaft mit Fehlinterpretationen und falsch angelegten Analysen von Daten.
Dabei stammt der Grossteil der Beispiele aus der Medizin und der Pharma-Industrie (Vergleich von Behandlungen).
Die Ernsthaftigkeit wird belegt durch viele Referenzen auf Fachpublikationen. Dabei scheuen sich die Autoren auch nicht, scharfe Kritik an "Top"-Publikationen (Lancet, New England Journal of Medicine) zu ueben.

Fuer den Leser ganz ohne statistische Vorkenntnisse scheint mir das Buch zu anspruchsvoll. Alle anderen, und hier insbesondere Mediziner und Datenanalytiker im weiteren Sinne, sollten durch dieses Buch einiges lernen koennen.

Wer mehr leichte Unterhaltung sucht und wenig oder keine Vorkenntnisse in Statistik und Datenanalyse besitzt, ist mit populaerwissenschaftlichen Buechern wie "Wie luegt man mit Statistik" besser bedient.

Dieses Buch koennte dann das zweite sein, um sich ernsthafter mit dem Thema zu befassen.
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am 9. Juli 2011
dies ist das einzige Buch über Statistik, das ich bisher mit wahrer Freude und Begeisterung gelesen habe - und ich hätte nicht gedacht, dass Statistik und Begeisterung für mich persönlich miteinander vereinbar sein können.
das Buch ist unterhaltsam, informativ und motiviert dazu, sein Gehirn zu benutzen. tip top.
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am 28. September 2008
Der Hund, der Eier legt

Ich bin ein überzeugter Anhänger der beiden Autoren. Ihre Bücher sind
einzigartig. Sie regen zum Nachdenken und zum Nachrechnen an.

In Anhang II "Maximale Inzidenzen" im Buch Der Hund der Eier legt" (S. 286) präsentieren die Autoren eine Tabelle, mit der man z. B. die Anzahl der Patienten für eine Untersuchung bestimmen kann, bei vorgegebener maximal akzeptierter Häufigkeit von Nebenwirkungen (mit 95 prozentiger Sicherheit)

Bei der Überprüfung mit Excel erkennt man, dass die Tabelle teilweise recht ungenau ist; unter Umständen müssen laut Tabelle weit mehr als 100 Patienten mehr genommen werden, als nach Excel notwendig sind. In der Praxis ist eine unnötige Vergrößerung der Patientenanzahl um mehrere Prozentpunkte ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.

Die Autoren sollten in der Tabelle bei den Wahrscheinlichkeiten mehr Nachkommastellen richtig einfügen.

(Der Begriff Inzidenz fehlt im Register)
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am 27. Mai 1999
Seit der Lektüre dieses Buches betrachte ich Veröffentlichungen wesentlich kritischer, und noch dazu hatte ich Spass beim Lesen!
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am 11. Januar 2013
Dieses Buch ist wirklich jedem zu empfehlen, der nicht blind alles glauben will, was ihm - scheinbar seriös - von den Medien, der Pharmaindustrie, der Werrbung etc. eingeredet werden soll. Es entlarvt verantwortungslosen Umgang mit Zahlen schonungslos und regt zu kritischem Denken an.
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am 25. Mai 2011
Vor der Lektüre vermutete ich in Klimaforschungsskeptikern nur Ignoranten, Spinner oder menschenverachtende Öl-Bosse. Jetzt nicht mehr.

Speziell der Artikel ueber den Klimawandel hat mich tief und nachhaltig beeindruckt.

Mit zusätzlicher Lektüre erschloss sich mir, dass der gesamte Kern der Klimaforschung auf statistischen Hypothesen beruht und keinesfalls auf experimenteller Physik, wie es einer der 2 Sterne-Kommentatoren zumindest noch 2007 glaubte. Im Gegenteil, die messbare physikalische Realität lässt sich in den Computermodellen nur mit kreativen Fudge-Faktoren halbwegs nachbilden.

In den von Al Gore publizierten Klimahypothesen hat ein britisches Gericht mindestens 9 grundlegende Fehldarstellungen gerügt und die schulische Verwendung des Films entsprechend reglementiert. Dabei geht es genau um die Art von groben methodischen Verstößen, auf die Dubben/Bornholdt den Leser aufmerksam machen.

Meeresanstiegsszenarien um 6 bis 7 Meter wurden auch hier in einem Kommentar zitiert. Eine irreführende Al Gore Filmaussage überzeichnet selbst die negativsten Prognosen des IPCC von 60-70 cm bis zum Ende des Jahrhunderts um den Faktor 10 - so hat es ein Londoner Gericht auf Klage eines Schülervaters festgestellt. Das IPCC ist ein von zahlreichen Staaten finanziertes Institut mit dem Auftrag ausschließlich den Einfluss des Menschen (also explizit nicht natürliche Einflüsse) auf das Klima zu erforschen - wer einmal die Personalprivilegien einer internationalen Organisation kennengelernt hat, weiß, dass mit einem jobkillenden Entlastungsbefund für den sündigen Homo sapiens nicht zu rechnen ist - sehr wohl aber mit einem Maximum an kreativer Statistik.

Der moralische Zeigefinger und die milliardenschweren Klimabudgets dominieren die wissenschaftliche Forschung. Gelder gibt es nur für Gläubige. Wer das Dogma vom CO2-Suendenfall oder den schmelzenden Polkappen in Frage stellt wird als Ketzer verfolgt - auch wenn die Scheiterhaufen noch virtuell sind. Dabei muss Wissenschaft falsifizierbare Thesen aufstellen und diese Thesen kontinuierlich in Frage stellen dürfen, sonst degeneriert sie zum mittelalterlichen Glaubensritual.

Der bisher eklatanteste bekanntgewordene Daten-Fehltritt von Klimaforschern war die Fälschung von Klimakurven durch Herausrechnen der kleinen Eiszeit durch die jetzt diskreditierten Klimaforscher Mann und Jones.

Co2 und Temperaturkurven korrelieren statistisch signifikant - allerdings folgt das Co2 zeitlich der Temperatur, was die populaeren Thesen zu Ursache und Wirkung auf den Kopf stellt und auch viel besser zu den Regeln der Physik passt: Die Wärmeabsorptionskapazität von CO2 ist begrenzt - beim jetzigen Stand des CO2 Anteils in der Luft (0,04% - nicht 10 oder 20% wie der Medienrummel es vermuten lässt) ist der Maximalwert möglicherweise schon erreicht - ein CO2-induzierter unbegrenzter Temperaturanstieg wurde noch nie beobachtet. Bei steigenden Temperaturen - gleich aus welchem Grund - sinkt die CO2-Bindung in den Meeren, also passen hohe Temperaturen und hoher CO2-Gehalt gut zusammen, vor allem dann wenn die Temperatur das CO2 treibt und nicht umgekehrt.

Die Lektüre des Buches lenkt einen kritischen Geist auf die unfundierten Zahlenspielereien, ideologischen Täuschungen und methodischen Schlampigkeiten von der relativen Armut über Klimakurven bis zur Quotenarithmetik.

Wer seinen Glauben an die bequemen Feindbilder von Politik, Klerus und Medien nicht gefährden will, sollte dieses Buch meiden.
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am 11. Juli 2010
... und Ihnen bisweilen ein Lachen entlocken. Statistisch kann ein Hund durchaus Eier legen und Störche die Babies bringen. Auch ist es möglich, den Durchschnittsumsatz der Vertreter einer Firma zu verbessern ohne einen einzigen schlechten Vertreter zu entlassen oder auch nur ein Stück mehr zu verkaufen. Wie das geht, wird in dem unterhaltsam und leicht verständlich geschriebenen Sachbuch dargestellt.

Das Buch lohnt sich finanziell und kann auch Ihren Seelenfrieden retten, wenn Sie zum Beispiel bei gewissen Gesundheitstests einmal ein beunruhigendes Ergebnis erhalten. Das muss nicht unbedingt schon bedeuten, dass Sie tatsächlich erkrankt sind.

Sie werden der Werbung nicht mehr so leicht glauben - insbesondere wenn sie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen prahlt. Dieses Buch lehrt Sie, wie Sie Fehlinformationen verursacht durch absichtlich oder unabsichtlich verfälschte Statistiken aufdecken. Das kann Ihnen unter Umständen viel Geld retten, den Seelenfrieden erhalten, und ihre Gesundheit schonen. Von dem Vergnügen selbst denken zu lernen ganz zu schweigen. Statistik kann so schön sein, wenn man weiß, wie dort manipuliert wird.

Mir selbst gelang es dadurch, einem Vertreter für Vitaminpillen seinen Verkaufsvortrag zu verderben. Der zeigte als Aufhänger zunächst einmal eine Statistik der häufigsten Todesarten, der zufolge die meisten Menschen (27%) an Herz-Kreislauf-Versagen sterben. Seine Pillen sollten besonders dagegen helfen und zunächst schien das Publikum ganz angetan davon zu sein, dass viele Menschen nun nicht mehr an Herz-Kreislauf-Versagen sterben müssen. Doch dann hob ich meinen Finger und sagte, dass am Ende alle Menschen irgendwann einmal an etwas sterben müssen. Wenn nun die Herz-Kreislauf-Toten wegfallen, sterben die Menschen zwangsläufig vermehrt an den anderen Todesursachen. Die Plätze 2, 3 und 4 der Sterbestatistik belegten Krebs, Demenz sowie Infektionskrankheiten. Alles keine "angenehmeren" Todesarten...

Zugegeben, mein Beispiel ist ein wenig makaber. Die Beispiele in dem Buch sind es bisweilen auch, es gibt aber auch immer etwas zu schmunzeln und die Autoren haben im Anhang alles ganz genau belegt, wie es sich für ein wissenschaftliches Buch gehört. Ich empfehle dies Buch auch für die Hausbibliothek, weil es ewige Werte vermittelt und Anleitung zum selbständigen Denken bietet.
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am 20. Dezember 2014
Wissenschaft für Praktiker aufbereitet. Ein Buch zum immer wieder lesen. Ich habe mehrere Exemplare bestellt zum weiter verschenken. O.K., der Titel ist blöde, aber der Inhalt Spitze.
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am 11. August 2013
Die Bücher aus der Serie sind schon der absolute Hit. Ein bißchen Nachdenken sollte man schon können bevor man sich solche Lektüre zulegt. Ansonsten recht amüsant und Wahnsinn.
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