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am 21. September 2003
Wenn es dieses Buch noch nicht gäbe, müßte man es schreiben! Jeder, der meint, er wüßte, wie man mit Statistiken lügen kann, erkennt durch dieses Buch erst die tatsächlichen Möglichkeiten. Es ist beeindruckend, wie man Eindrücke verfälschen kann, ohne die Fakten zu verändern!
Eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe!
Dass die Beispiele großteils aus der Meidzin kommen, ist dabei irrelevant, weil die Aussagen allgemein gültig sind. Trotzdem sollte es einem schon etwas Angst machen, wenn man liest, wie Behandlungsverfahren bzw. ihre Wirksamkeit mit Fakten "belegt" werden ...
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am 4. Februar 2015
Die Herren Professoren gehen mit den Publikationen ihrer Kollegen recht bissig um und ein Zitierproblem haben sie in ihrem Buch nicht, denn auch grottige Beispiele bekommen ihre Quellenangabe.

Alles in allem werden die Leser von Walter Krämers Statistik-Büchern eine schöne Ergänzung finden, wobei Dubben und Beck-Bornholdt einen Schwerpunkt in der medizinische Forschung haben und die damit verbundenen statistische Schwierigkeiten erläutern. Im Vergleich zu Krämer gibt es etwas mehr Mathematik, aber nachrechnen muss man nicht.
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am 14. März 2007
Dieses Buch, geschrieben von 2 Medizinern, zeigt zum einen die Grenzen der Statistik, zeigt aber auch, wie Statistik funktioniert - meiner Meinung nach mit hilfreichen Beispielen und interessanten Experimenten zum selbermachen.

Der wichtigste Aspekt scheint mir aber der Humor zu sein, der in diesem Buch nicht fehlt - ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen - das kann ich nicht für machnes Statistikbuch sagen ;-)

Ich stimme der ersten Rezension nicht zu: der Untertitel nicht, dem Buch geht es gerade darum, dass der Leser selbst in Zukunft falsche Information erkennen kann, das ist m. E. viel wichtiger als eine blosse Auflistung vergangener Falschinformation.

Ich werde auf jeden Fall in Zukunft noch skeptischer auf Meldungen wie "Studie zeigt: Blumenkohl verursacht Krebs" reagieren.
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am 30. Januar 2010
Es gehört mittlerweile zum guten Ton in Zeitungen, Zeitschriften, wie auch in Fachartikeln neueste Erkenntnisse mit Statistiken zu untermauern. Schließlich soll beim Leser kein Zweifel an der Richtigkeit neuer Erkenntnisse aufkommen. Doch wie groß ist die Aussagekraft der Zahlen, prozentualen Auswertungen und Signifikanzen wirklich? Dubben und Beck-Bornholdt, Dozenten im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, öffnen dem interessierten Leser die Augen. In kleinen anekdotischen Geschichten und anschaulichen Szenerien beschreiben sie nicht nur die typischen (üblichen) Fehlerquellen statistischer Auswertungen sondern zeigen auch, wie leicht mit dem Zahlenmaterial manipuliert werden kann.
Der Leser erfährt, wie wenig Aussagekräftig wissenschaftliche Arbeiten trotz eindrucksvoller Signifikanzen sein können, wenn die Datenmenge für eine entsprechende Auswertung ungeeignet ist. Ebenso werden falsche Rückschlüsse, Fehler erster und zweiter Art dargestellt und an Beispielen veranschaulicht. Z.B. wird berichtet, wie die unbedarfte Nutzung von Wahrscheinlichkeiten genau das Gegenteil dessen bewirken kann, was eigentlich ausgedrückt werden sollte. So beim Prozess gegen O.J. Simpsons vor einigen Jahren. Dessen Verteidiger meinte Simpson mit einer Statistik entlasten zu können, laut derer nur 0,1% aller Ehemänner, die ihre Frau verprügeln, diese auch ermorden. Ein gefundenes Fressen für die Anklage, die der Verteidigung vorrechnen konnte, wie belastend diese Aussage für Simpson schließlich sei.
Die Wege werden erläutert, wie einfach sich die Aussagekraft von Statistiken manipulieren lässt ohne das zugrunde liegende Datenmaterial dabei zu verfälschen.

Der Leser wird dabei nicht mit Zahlen und Gleichungen malträtiert und es bedarf auch keiner besonderer mathematischer Kenntnisse, um der Argumentation beider Autoren zu folgen. Interessierte erhalten hingegen die Möglichkeit einige Lösungswege und Beispielsrechnungen in Fußnoten nachzuvollziehen. Den Autoren ist in jeder Zeile die spitzbübische Freude anzumerken, die es ihnen bereitet, diese Irrtümer und Betrügereien aufzudecken zu erklären und in einen unterhaltsamen Kontext zu packen.
Allerdings sind Beck-Borholdt und Dubben bei ihren Bewertungen sehr den Zahlen verhaftet. Gerade die medizinische Forschung und Publikationswut, wird mit allerlei Häme überzogen. Die Evaluierung medizinischer Forschung ist stark Fallzahlen-Abhängig. Doch in vielen Bereichen ist die Datenmenge begrenzt und für eine stichhaltige statistische Bewertung nicht ausreichend. Die Möglichkeit, dass bei der klinischen Bewertung medizinischer Neuerungen persönliche Einschätzung und Erfahrungen einfliessen und von großer Bedeutung sind, wird vollkommen ausser Acht gelassen.
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am 10. Dezember 2011
Als Physiker, dem die Statistik nicht sehr fern steht, muss ich sagen, dass den Autoren ein Meisterwerk gelungen ist. Sie schauen sich als Mediziner insbesondere die Statistiken ihrer Kollegen etwas genauer an und räumen in ihrer eigenen Gilde mit Fehlinterpretationen von vermeintlichen Kausalitäten bei nichtkausalen Zusammenhänge recht amüsant auf. Gelungen ist ausserdem, dass sie Fachbereich übergreifend viele landläufigen Irrtümer sowie populäre "Feld-Wald-und-Wiesen-Theorien" beleuchten und kritisch hinterfragen. Beim Lesen habe ich Tränen lachen dürfen.
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am 4. März 2016
Das Buch ist in angenehm kurze Abschnitte untergliedert. Das Kapitel zur Erderwärmung, in dem der Autor argumentiert, dass es bereits in der Vergangenheit Phasen der Erwärmung der Erde wie in den letzten 150 Jahren gab, hätte er besser weglassen sollen. Der Autor vergisst nämlich, dass die aktuelle Erderwärmung von Fachleuten als von Menschen gemacht angesehen wird. Diese Ursächlichkeit (Kausalität) des Temperaturanstiegs gegenüber früheren Warmphasen hat der Autor vergessen.
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TOP 1000 REZENSENTam 25. Mai 2011
Viele haben aus der Schulzeit noch schlechte Erinnerungen an die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Dieses Buch zeigt, dass selbst Wissenschaftler des öfteren Probleme mit der richtigen Interpretation statistischer Größen haben und macht auf die sich daraus ergebenden Konsequenzen aufmerksam.
Denn in diesem Bereich gibt es eine Reihe von Möglichkeiten für Missverständnisse, Fehldeutungen sowie auch für bewusste Manipulation, indem etwa Forschungsergebnisse absichtlich irreführend dargestellt werden. Dass letzteres auch bei medizinischen Studien, deren Ergebnisse immerhin Auswirkungen auf die Gesundheit oder sogar das Leben vieler Menschen haben können, immer wieder vorkommt, zeigen die Autoren anhand zahlreicher Beispiele.
Das Buch gibt eine Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung und zeigt Tipps und Tricks, wie man die Glaubwürdigkeit veröffentlichter Daten selbst beurteilen kann.
Auch wenn die Autoren sich bemüht haben, Formeln überwiegend in die Fußnoten zu verbannen, ist dennoch ein gewisses Interesse an Mathematik erforderlich, um sämtlichen Ausführungen folgen zu können. Wer sich aber die Mühe macht, alle Gedankengängen nachzuvollziehen, wird eine Reihe interessanter Erkenntnisse gewinnen und auch so manchen Medienberichten kritischer gegenüber stehen.
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am 19. April 2012
Das Buch beschreibt sehr gut die Annahmen und Konzepte, die der medizinischen Statistik in der Anwendung zugrunde liegen. Dabei werden auch häufige Fehlinterpretationen und Verzerrungseffekte darstellt, denen nicht nur der interessierte Laie, der berufene Journalist und sogar die Hauptnutzer, Mediziner, erliegen. Das Konzept der Signifikanz wird umfangreich dargestellt, erfordert aber doch etwas Mitdenken und Konzentration beim Lesen.
Besonders positiv sind die anschaulichen Beispiele hervorzuheben, die der Leser nicht nur nachvollziehen kann, sondern mit einfachen Mitteln auch nachmachen kann. Hier sind die zwei Beispiele für die scheinbare Häufung von Leukämieerkrankungen als rein statistischem Effekt an Hand eines Würfelspiels bzw. der Nutzung des Hamburger Telefonbuchs als besonders aufschlussreiches Beispiel zu nennen, die jedem Leser vor Augen führen sollte, wie kritisch man stets mit derartigen "Beweisen" umgehen sollte.Denn Statistiken können niemals etwas "beweisen", sondern lediglich Indizien für mögliche Zusammenhänge liefern.
Auch zu diesem Punkt leisten die Autoren einen wichtigen Beitrag, in dem sie darstellen, dass Dinge zwar miteinander zusammenhängen, dass hieraus aber nicht zwingend ein ursächlicher Zusammenhang besteht, Kausalität und Korrelation zwei verschiedene Dinge sind, die aber nur in eine Richtung miteinander verbunden sind.
Wer dieses Buch aufmerksam liest und zuvor mit ähnlichen Themen nicht in Kontakt gekommen ist, wird viele Berichterstattungen in den Medien, "statistische Beweise" von Politikern oder anderen Interessensgruppen mit anderen Augen sehen und sich den ein oder anderen Bären nicht aufbinden lassen oder den Versuch zumindest mit einem Stirnrunzeln versehen.
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am 7. Januar 2009
Ich studiere Psychologie und habe deshalb relativ viel mit Statistik zu tun. Wenn man nun dieses Buch liest, fragt man sich, welchen Studien man überhaupt noch Glauben schenken kann. Im Prinzip kann man als Fazit daraus ziehen, dass man die Glaubwürdigkeit von Studien nur wirklich beurteilen kann, wenn man sich detailliert mit ihnen befasst. Dadurch wird natürlich positiverweise die Aufmerksamkeit für das Thema erhöht, allerdings sind die immer wieder von den Autoren angesprochenen Probleme der aktuellen Wissenschaftskultur ziemlich erschreckend, und als (hoffentlich) künftiger Psychologe auch abschreckend. Wenn es in der heutigen Forschung wirklich so zugeht, ist es für mich fraglich, ob eine wissenschaftliche Laufbahn reizvoll ist. Insgesamt ziehe ich natürlich die Aufklärung der Illusion vor. Das Buch hat mich daher wirklich zum Nachdenken angeregt.
Ich denke, man kann das Buch jedem wärmstens empfehlen, der mit Forschung zu tun hat oder sich wirklich für das Thema interessiert. Ansonsten würde ich wahrscheinlich doch eher abraten, da das Thema sehr speziell ist und trotz des unterhaltsamen Stils der Autoren doch gelegentlich etwas "trocken" wird.
Sehr gut haben mir übrigens die vielen - am Kapitelanfang stehenden - Zitate gefallen. Da konnte man doch einige Perlen finden.
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am 3. April 2013
Das Buch bringt schwierige Sachverhalte der Statistik leicht verständlich auf den Nenner und macht Mut zum selbständigen Denken. Mir hat es immer wieder geholfen einen Einstieg in komplizierte Sachverhalte zu finden und selbst Lösungen auf meine Fragen zu finden.
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