Sale Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle JustinTimberlake BundesligaLive wint17


am 10. Juli 2013
Das Buch beschreibt die kulturelle Identität in der einer globalisierten Welt und was davon übrig bleibt.
Was wird von anderen Kulturen übernommen und welche konflikte entstehen daraus! Sehr gut geschrieben...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 5. Februar 2007
Von Büchern wie diesem sollte es auf jeden Fall mehr geben. Statt sich auf die einfache Formel einzulassen: Ausbreitung westlicher Kulturgüter = Verwestlichung der Welt, schaut es genauer hin. Menschen übernehmen das Fremde nicht einfach vorbehaltlos, vielmehr interpretieren sie es vor dem Hintergrung ihrer eigenen Kultur und lassen etwas ganz neues aus ihrem Kontakt mit dem Westen entstehen. Damit steht die Aussage des "Tanz der Kulturen" sowohl im Widerspruch zu linken Kulturpessimisten, welche das Schwinden der außerwestlichen Kulturen beklagen wie auch der konservativ-rechten Kreuzzügler einer weltweiten Verbreitung der Demokratie nach amerikanischem Zuschnitt. Wo Huntington vereinfacht, um die Unterschiede der einzelnen "Zivilisationen" herauszuarbeiten, gelingt den Autoren des hier rezensierten Buches eine weitaus gründlichere Differenzierung durch genaues Hinschauen und Beobachten. Schön zu wissen, dass auch die Ethnologie etwas zum politischen Diskurs beitragen kann.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 7. Dezember 1999
McWorld lautete das Schlagwort Anfang der neunziger Jahre: Die Welt wächst zusammen und es bildet sich im globalen Dorf eine einzige Kultur heraus, geprägt vor allem vom Westen. Hollywood sollte überall sein, ebenso all die Ikonen, Produkte und Marken der westlichen Welt. Als Folge drohte der „Kampf der Kulturen" - der Westen und andere, noch nicht von seinen Segnungen erfaßte Regionen würden sich Kriege um die kulturelle Hegemonie liefern. Die beiden Berliner Autorinnen Joana Breidenbach und Ina Zukrigl wollten das offensichtlich nicht recht glauben und sahen genauer hin. Mit den Methoden der ethnologischen Beobachtung und inspiriert vom Kulturbegriff der Cultural Studies versuchen sie deshalb zu ermitteln, wie denn westliche Kultur in anderen Gebieten der Erde überhaupt verarbeitet wird. Und siehe da: Die Entscheidung fällt keineswegs zwischen Ablehnung oder Übernehmen - vielmehr werden westliche Kulturgüter (im weitesten Sinne) in regionale Kulturmuster eingepaßt. Mit den gelieferten Bildern werden nicht nur andere Interpretationen entwickelt, sondern sie werden von vornherein anders wahrgenommen. Dadurch gewinnen die westlichen Produkte auch lokal an Authentizität, sie werden sozusagen erobert und den lokalen Anforderungen angepaßt. Aber es entsteht so auch ein globales Referenzsystem, welches die interkulturelle Kommunikation zumindest grundsätzlich ermöglicht. Insgesamt also mal was Neues, und auf dem sehr kleinen Markt der „umgekehrten Ethnologie" sicher eher ein Highlight. Allerdings vermißt man zuweilen mehr Details und umfangreichere Vergleiche aufgrund der gleichen Symbole. Dadurch drohen manche aussagen ein wenig ins populistische abzugleiten, der wissenschaftliche Nutzwert sinkt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 4. April 1999
"Steht uns im Zeitalter der Globalisierung eine Kulturschmelze zu einer McWorld bevor?" Ganz und gar nicht, so die beiden jungen Autorinnen in ihrem ersten gemeinsamen Werk. Die so oft in den Medien negativ dargestellte Werk ist ein Ort des Austausches und der Vielfalt, entstanden aus menschlichen Beziehungen. "Tanz der Kulturen! soll nicht nur mit festgefahrenen Denkschablonen innerhalb der Globalisierungsdebatte aufräumen, sondern dem Leser die Furcht vor einer sich stets wandelnden Welt nehmen. Denn Kultur ist ein Produkt ständigen Gebens und Nehmens, ein "Tauschgeschäft" untereinander. Wenn man das Tänzchen mit dem Buch wagt, so werden einem viele bunte Beispiele begegnen, in denen gezeigt wird, wie verschiedene Kulturkreise Fremdes in ihre Lebensform integrieren oder Neues daraus entwickeln. Wußten Sie z.B daß in Trinidad Weihnachten eines der populärsten Volksfeste ist oder daß die als so typisch klassifizierten italienischen Spaghetti ursprünglich aus China kommen? Eine neue, interessante "Tanzfläche" auf dem Gebiet der Globalisierung, sowohl für Kenner als auch für Laien, daß einem neue Denkanstöße gibt. Jung, kritisch, spritzig.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken