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am 6. August 2006
Generationen von Filmschaffenden, Cineasten, Journalisten und Studenten der Medienwissenschaft hat James Monaco mit seinem Buch "Film verstehen" das Sehen beigebracht. Wer Monaco gelesen hat, sieht klarer, versteht genauer, redet bzw schreibt präziser, wenn es um Filme geht. 1977 zum ersten Mal erschienen, liegt das Standardwerk inzwischen in der 6. Auflage Auflage vor. Und doch: Der Klassiker ist trotz Überarbeitung und vielen Erweiterungen in die Jahre gekommen.

Monacos im Vorwort geäußerte These, seit den siebziger Jahren gebe es im Film keine wirklich neuen Tendenzen, darf man mit einem Fragezeichen versehen. In mancherlei Hinsicht hat Monaco den Anschluss an die Gegenwart verloren. Namen wie David Lynch oder Quentin Tarantino kommen im Kapitel über Filmgeschichte schlicht nicht vor. Und das Kapitel "Filmtheorie" endet unter der Überschrift "zeitgenössische Theorie" mit einer Darstellung des semiotischen Ansatzes von Christian Metz. Dessen wichtigste Schriften sind mittlerweile 40 Jahre alt! Namen wie Deleuze oder Bordwell sucht man vergeblich.
Dagegen bieten die Kapitel über Filmtechnik und vor allem über Filmsprache nach wie vor eine hervorragende Einführung ins Metier. Ihretwegen ist der leicht angejahrte Klassiker auch heute noch ohne Alternative für jeden, der sich ernsthaft und intensiv mit Film beschäftigen will,
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am 31. Dezember 2007
Meine Eindrücke über das Buch sind gemischt.
Im Großen und Ganzen ist es mir als Filmschaffender, die sich mit der Materie auskennt, streckenweise zu oberflächlich geschrieben. Der Autor versucht sehr viele Aspekte des Films in seinem Buch abzudecken. Allerdings geht dies auf Kosten des Inhalts der einzelnen Kapitel. Für den Einsteiger mag es ausreichend sein, aber den Ansprüchen eines Profis genügt es in meinen Augen nicht. Sehr oft werden Kapitel in nur 2-3 Seiten abgehandelt, wofür andere Autoren ganze Bücher über dies eine Kapitel schreiben. Wenn man sich das Inhaltsverzeichnis ansieht, dann sieht man wieviel Themen der Autor in der Kürze des Buches abzuhandeln versucht.
Wie gesagt, für jemanden der sich einen Überblick über die Filmmaterie verschaffen will, für einen Berufseinsteiger oder für Filmstudenten ist das Buch gut genug, um einen guten Gesamtüberblick zu bekommen. Der Profi sollte andere Literatur wählen
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am 7. Juni 2012
Ich besitze das Buch in dieser Edition, neuere Auflagen sind mir (noch) nicht bekannt, daher äußere ich mich zu dieser Ausgabe.

Jedes Buch hat eine Zielgruppe (manche mehrere), und hier können es wohl nur Leute sein, die vom gewöhnlichen Konsumieren den Schritt in die intensivere Auseinandersetzung mit Film machen wollen, und die sich auch in Richtung Filmemachen (übers Urlaubsfilmfabrizieren hinaus gehend, meine ich) versuchen wollen. Beides ist bei mir seit 2004 der Fall, ich habe mir in jenem Jahr das Buch auch besorgt und seitdem viel Wertvolles für mein Filmverständnis hinzugewonnen. Natürlich macht das eine oder andere Kapitel den subjektiven Hintergrund des Autors deutlich, etwa wenn er die Filmgeschichte abhandelt, aber im Großen und Ganzen dominiert Sachlichkeit. Ich selber habe meinen Camcorder nach der Lektüre dieses Buches jedenfalls anders angegriffen als vorher. Eine weitere Erfahrung ist, dass ich Appetit auf mehr Literatur über Film erhalten habe, und mehrere Kapitel, besonders das zweite über Filmtechnik ("Bild und Ton") sowie das dritte über Filmsprache ("Zeichen und Syntax") liefern unverzichtbares Grundwissen zum Medium Film, das man einfach besitzen sollte, wenn man einmal selber zum Rezensieren, Drehbuchschreiben oder Filmemachen kommen will.

Ein rundum wertvolles und empfehlenswertes Buch mit einem hohen Anspruch, dem es durchaus gerecht wird.
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am 9. April 2001
Ich bin 19 Jahre alt, in der Stufe 12 eines Gymnasiums uns Filminterressiert (allersdings alles andere als ein Fachmann...) Obwohl das Buch überall als "Einleitungsbuch" angepriesen wird finde ich es teilweise dennoch recht schwer verständlich (man sollte ein Fremdwörterlexikon zur Hand haben..)
Wer sich aber ein grundlegendes Fachwissen der Filmwissenschaft aneignen will dem ist dieses Buch nur zu empfehlen!!! Obwohl ich nur einen Teil des Buches verstanden und mir behalten habe kann ich jetzt Filmen um einiges mehr als nur oberflächliche Handlungen abgewinnen..
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am 29. Mai 2001
Monacos Buch übernimmt sich in seiner Zielsetzung. Zu jedem einzelnen Thema wäre ein eigenes Buch mit diesem Umfang angemessen, um als Einführung zu dienen. Dennoch ist "Film verstehen" ein Werk, dass sich lohnt. Als Nachschlagewerk für bestimmte Themen ist es in etwa so geeignet, sie das Lexikon des internationalen Films, nur eben auf theoretische Aspekte bezogen. Zumindest gibt es einen Haufen Denkanstöße, die den Laien zumindst eine Ahnung davon geben, dass Film nicht nur Unterhaltung ist. Als Filmstudent hat man sicher die Pflicht, ein derartiges Buch mit Vorsicht zu genießen. Dennoch ist es als Einstieg zu empfehlen. Mit dem Kapitel über Filmtheorie wird man keine Hausarbeit über Kracauer verfassen können. Aber da es wenige Leute schaffen können, alle wichtigen Filmtheoretiker zu lesen, reicht das Buch als Grundorientierung aus.
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am 29. März 2001
Also ich als filminteressierter Laie habe mir dieses Buch besorgt um tiefer in die Kunst des Films einsteigen zu können, den Film wirklich zu verstehen. Das Buch bietet mir kompaktes Wissen in mehreren interessanten Themengebieten wie Film-Technik, -Geschichte, -Sprache, einfach verständlich, auch für nicht-Wissenschaftler. Ich bin jetzt auf jeden Fall schlauer als vorher und habe den Kauf nicht bereut. Nur muss ich zugeben, daß ich auf dem Gebiet der Filmsprache mehr erwartet hätte, zumal mich dieses Gebiet eben besonders interessiert. Die Filmgeschichte hätte auch etwas kürzer kommen können (deshalb auch nur 4 sterne), was das Buch im gesamten aber nicht schlechter macht. Also von mir definitiv ein Kauftipp.
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am 5. April 2013
Ich studiere Filmwissenschaft und habe dieses Buch für das Studium zugelegt. Unter den Filmwissenschaftlern gilt es als eine der besten Lektüren mit vielen nützlichen Informationen über Film.
Ich persönlich fand es etwas kompliziert, die nötigen Informationen zu finden, da das Buch recht umfangreich ist. Für Filmanalyse eignen sich de wesentlich einfacheren Werke von Werner Faulstich wesentlich besser. Es schadet aber nicht, dieses Buch in seiner Bibliothek zu besitzen, wenn man einen tieferen Einblick in Film haben will.

Das Buch war in einem sehr guten Zustand, was bei dem Preis volle 5 Sterne verdient hat.
Für den Originalpreis würde ich mir das Buch kaum leisten können.
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am 2. Juni 2005
Ich habe das Buch für eine mündl. Prüfung meines Studiums (Medieninformatik - Digitale Medien) gebraucht und es war eine große Hilfe.
Wer ernsthaft Filme analysieren und produzieren will, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Was ist Film? Wie funktioniert Film? Hat Film eine Sprache?
Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet. Ob technische Aspekte bzgl. Einstellungen, Szenen usw. oder die Politik des Films. Es ist sehr umfassend und gut lesbar geschrieben, auch wenn gesagt sein muß, dass es Kapitel gibt, die man u.U. zweimal lesen muß um sie genau zu verstehen.
Fazit:
Sehr viele lebensnotwendige Grundlagen und weiterführende Informationen für Filmemacher und Medienmenschen. Der unglaublich günstige Preis (im Moment 15,90 EUR) ist jeden Cent wert, selbst wenn er doppelt so hoch wäre, würde ich das Buch empfehlen.
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am 25. Juni 2002
Für Filmstudenten ist dieses Buch bestens geeignet, da es alle wichtigen Aspekte des Films behandelt. Für jemanden, der sich erst in die Materie einlesen möchte, ist dieses Buch nicht sehr gut geeignet. Vieles ist unverstädlich, zu lang und zu trocken beschrieben. Monaco neigt dazu, sehr lange Sätze zu bilden, was das lesen manchmal sehr schwer macht! Der Preis ist absolut in Ordnung und wer sich mehr mit Film beschäftig, kommt um dieses Buch nicht drum herum.
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am 29. Januar 2009
Da haben wir einen Klassiker in x-ter Auflage, die sich außerdem (mehrfach) überarbeitet nennt. Einer der Klassiker, die eher zusammengeschlampt wirken, die wohl vornehmlich deswegen als Standardwerk rangieren, weil sie zuerst da waren. Wenn in der offiziellen Rezension von zwangsläufiger Oberflächlichkeit gesprochen wird, steht das wohl eher als Euphemismus für fachliche bzw. praktische Inkompetenz von Autor (und verschlimmernd: Übersetzern) in den meisten offenbar im Sinne relata refero bearbeiteten Fragen. Zwangsläufig kann ein umfassendes Werk nicht überall in die Tiefe gehen. Das darf aber nie auch heißen, sich zwar überflüssig breit in oberflächlichen Banalitäten zu ergehen, dabei aber regelmäßig den springenden Punkt völlig zu verfehlen:

Hier wird viel Inkorrektes geboten, teilweise inkorrekt aufgrund Irrelevanz, teilweise inkorrekt aufgrund Unvollständigkeit, teilweise schlicht falsch (exemplarischstes Beispiel aus einer Folgeauflage der Neuausgabe von 1995: »inversive Kinematik«, die im Original wohl noch korrekt »inverse« gewesen sein mag, außer einem schmückenden Screenshot aber thematisch weder erläutert noch sonst in irgendwie relevant verwertet würde). Übersehen wir gnädig technische Inkompetenz, so werden auch in den eher sozialwissenschaftlichen bzw. Linguistischen Abteilungen fast durchgängig unvollständige Beschreibungsmodelle in wirrem Durcheinander präsentiert. Im Sinne »How to read a text«: offenbar vom Autor flink ins Diktaphon geschlampt bzw. als Mitschrift einer schlecht vorbereiteten Vorlesung ginge sowas durch. Dieses Buch findet seinen optimalen Platz auf dem Bett eines unkritischen amerikanischen Highschoolars knapp oberhalb »Was ist was«-Alter, wenn statt Goethe -- mit fünf Sternen im Fernsehprogramm, aber nicht auf Cartoon Channel -- Liz Taylor Filme "gelesen" werden.

Wenn der Originaltitel noch etwas zutreffender lautet »How to read a Film«, hat der im Buch vermittelte Inhalt mit »Film verstehen« ungefähr gar nichts mehr zu tun. Zutreffender wäre vielleicht »Film indexieren: Schlagwortkataloge verstehen«. Welche Relevanz eine analytische Frage nach der Intentention des Autors neben der Schule für das Leben überhaupt haben mag, möge sich jeder selbst beantworten, der sich ebenfalls die Frage beantworten mag, ob er bestens selber weiß, wie ein Film auf ihn wirkt und von was die Wirkung erzielt wurde. Alles weitere sind technische Fragen.
Wer sich doch für »Film verstehen« interessiert im Sinne einer Analyse der Sprache von Filmautoren, ist sicherlich besser bedient mit einem der Standardwerke zum Storyboarding, wo am grünen Tisch mehr oder weniger nach Standardkatalogen synthetische Entscheidungen getroffen werden müssen, wie etwas dargestellt werden bzw. zum Ausdruck kommen soll.

Das Beste an diesem Buch ist sein Inhaltsverzeichnis und seine für diese Rezension übernommene Vorlage von »prägnanter geschrieben hätte den Autor Zeit gekostet«.
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