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Kundenrezensionen

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am 15. Dezember 1999
Huizinga beweist: Kultur hat ihren Ursprung im Spiel. Alle Behauptungen belegt und präzise und plausibel begründet. Elemente des Spiels finden sich in Sprache, Recht, Politik, Krieg, Kunst, Sport(sowieso), Ehe, Wissenschaft, Feier, Mythos, Philosophie ...Überraschende Erkenntnisse. Nach der Lektüre hat man ein anderes, vielleicht besseres Weltbild. Der potentielle Leser möge zunächst Huizingas Definition des Spiels an seinen Beobachtungen und Erfahrungen in allen möglichen Lebensbereichen prüfen. Huizinga:"Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser fester Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewustsein des "Andersseins" als das gewöhnliche Leben."
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am 22. Juli 2016
Der Holländer Johan Huizinger stellt dem homo sapiens, dem homo faber den homo ludens gegenüber. Dazu sagt er aber: "Tiere haben nicht auf den Menschen gewartet, die sie erst das Spielen lehrten. Sie beachten wie Menschen, dass man beim Spiel dem Bruder nicht das Ohr durchbeißen darf". Aber trotzdem: "Kultur entsteht in Form von Spiel, Kultur wird anfänglich gespielt." Ein wahrhaft revolutionärer Gedanke! Bezeichnenderweise wurde Johan Huizinger auch zwei Mal aufgefordert, den Titel seines Vortrages "Das Spielelement der Kultur" in "Das Spielelelemnt in der Kultur" umzuwandeln, was er ablehnte. Sein Gedanke, dass das Spiel erst die Kultur bedingte, gefällt mir sehr. Das Lebensnotwendige – genug zu essen, eine Wohnstätte und Gemeinschaft – dazu braucht es keine Kultur. Das Spiel ist abundans, ist überflüssig, und diese Überflüssige wandelte der Mensch in Kultur. Das Buch ist leicht zu lesen, also geschrieben für alle, die der Gedanke interessiert.
Brigitte Prem
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am 10. Dezember 2013
Ein interessantes und bedeutendes Buch! Ich habe es in meiner Studienzeit mit Freude gelesen und jetzt ist meine Tochter dran. Es hat nichts von seiner Aktualität verloren. Dieses Buch erklärt dem Leser, der mehr über unsere abendländische Kultur erfahren will, wo überall in unserer Gegenwart, in Ritualen und Institutionen, Elemente des Spiels vorhanden sind. Vieles Gegenwärtige wird besser verstanden. Die 68iger hätten manchen ideellen Einsatz sich und der Gesellschaft sparen können, wenn sie es gelesen und verstanden hätten. Dabei ist es auch für Laien verständlich geschrieben. Aber leider war diese Art soziologischer Betrachtung und Denkens damals "out". Denken kann unruhig machen und lässt manche ideologische Sichtweisen ins Wanken geraten! Also ist von der Lektüre dieses Buches dringend (!) abzuraten!!! Oder vielleicht doch nicht?
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am 2. Januar 2011
Johan Huizingas Werk über den Ursprung der Kultur im Spiel aus dem Jahre 1938/39 ist von Beginn an eine interessante Ausführung zum Thema. Es gelingt ihm durch eindrucksvolle, aber vor allem nachvollziehbare Beispiele seine Thesen zu belegen und den Ursprung der Kultur im Spiel festzustellen. Auch heute noch, 70 Jahre nach der Erscheinung seines Buches, ist es möglich eine große Anzahl seiner Illustrationen selbst zu überprüfen und sie nicht als abstrakte Thesen stehen lassen zu müssen.

Die vielen unterschiedlichen Blickwinkel, die Huizinga in sein Werk einfließen lässt kann er jeweils logisch und beispielhaft ausführen. So behandelt er die Zusammenhänge von Spiel und Recht, Krieg, Wissen, Dichtung, Poesie, Sport, Kunst und natürlich Kultur. Noch viele weitere Themen werden mit dem Spiel in Verbindung gebracht, also im Grunde genommen kann Huizinga aus jedem Bereich des Lebens eine Parallele zum 'spielenden Menschen' ziehen. Der Historiker kann sich dabei jeweils auf eine Fülle kulturgeschichtlichen, sprachvergleichenden und völkerkundlichen Materials berufen.

Am besten zusammengefasst wird die Thematik meiner Meinung nach mit folgendem Zitat, das gleichzeitig Huizingas Definition für den Begriff Spiel ist: 'Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewusstsein des 'Andersseins' als das 'gewöhnliche Leben'.

Für mich als Laie gab es dennoch ein paar wenige eher negative Aspekte. So mag es am Alter des Buches und der damaligen Zeit an sich liegen, aber manch Schilderung empfand ich als etwas ins Lächerliche gezogen, anstatt wissenschaftlich plausibel, wie etwa die Darstellung des 'Fröhlich, singenden Gerichtsspiels' der Eskimos.

Im Großen und Ganzen ist das Buch einfach zu lesen, setzt aber ein aktives Mitdenken voraus, da man ansonsten ziemlich bald den Faden verliert. Die zahlreichen lateinischen und griechischen Ausdrücke stören den Lesefluss zum Teil.
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am 16. März 2014
Neue Blickwinkel auf die Lust zu Spielen in jedem Alter und jeder Lebenslage. Spielen hat viele Facetten, und ist Teil des menschlichen Wesens.in nie geahnter Dimension. Das Buch ist auch für Jugendliche geeignet, und sprachlich spannend geschrieben.
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am 8. November 2009
Obwohl 70 Jahre alt ist das Buch immer noch das Schlüsselwerk zum Thema Spiel"; handlungstheoretisch vielleicht noch um die eine oder andere Zeile aus Oswald Neubergers Gesamtwerk anzureichern.
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am 23. April 2012
Interessantes Buch und ein Must Have für jeden, der die alltäglichen Spielereien des Lebens zu schätzen weiss. Es deckt auf philosophisch-interessante Weise auf, warum der Mensch spielt, ohne dabei zu trocken zu sein. Es hat seine unterhaltsamen Momente und ist dennoch interlektuell anspruchsvoll.
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am 4. Oktober 2015
wenn ich meine bachelorarbeit bestehe hat der herr huizinga seine sterne verdient. lesenswert ist das buch auch wenn man keine arbeit über spieltheorie schreibt.
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am 1. Januar 2015
Das Buch kam super gepflegt an. Dann habe ich versucht mich beim lesen durchzubeissen, aber der Autor ist zu überschwenglich mit dem Thema umgegangen. Das versteht kaum ein Laie, was er alles mitteilen will.
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