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am 15. Februar 2004
»Echnaton« von H. Schlögl war mein erstes Buch zu Echnaton und ich habe damit gleich zu Anfang eine gute Wahl für mich getroffen. Das Taschenbuch ist zwar eher schlicht und unauffällig im Erscheinungsbild, bietet aber sehr gute Informationen zu Echnatons Zeit. Außerdem reich bebildert mit schwarz-weiß-Fotos. Erstausgabe 1986 (!), aber trotzdem wissenschaftlich auf aktuellem Stand, und Manches ist eben auch noch umstritten, was auch in diesem Buch deutlich wird. Im großen und ganzen liefert das fundierte Buch in sachlichen und klaren Sätzen einen umfassenden Einblick in die Zeit und die Taten Echnatons. Wir lernen in diesem Buch auch, dass "Echnaton" zu seiner Zeit nachweislich "Achanjati" ausgesprochen wurde. Empfehlenswert.
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am 10. Januar 2004
Diese überdurchschnittlich mit Bildmaterial ausgestattete monographie kann durchaus als Einstieg in die Ägyptologie dienen. Im Kapitel "Götter überall" werden wir mit der Vielfalt der Götterwelt im Neuen Reich vor Echnaton vertraut gemacht.
Schlögl räumt souverän mit voreiligen Hypothesen über den ungewöhnlichen Pharao auf, etwa im Kapitel "Echnaton - ein Kranker?". Neben der Begründung des Monotheismus, bei dem der Sonengott Aton im Zentrum stand, ist Echnaton auch die Begründung eines neuen Kunststils als historisches Verdienst zuzusprechen. Ein berühmter Hymnus, der Sonnengesang des Echnaton, wird in dem Buch asuführlich zitiert und vermittelt uns den Eindruck einer Naturphilosophie, die in Europa erst jahrtausende später Konturen gewann.
Thomas Mann schrieb 1943 dass niemand zu Echnatons Zeit der Lehre von einem "um jedes Mäuschen und Würmchen zärtlich besorgten Vaters" gewachsen war. In einer Zeit der Klimakatastrophen wird man sich vielleicht auf diesen singulären Mann zurückbesinnen.
Hermann A. Schlögl macht uns mit ihm vertraut!
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am 29. Juli 2014
Die Leistung Schlögls, auf knapp 130 das Leben und Wirken Echnatons zusammenzustellen, ist bemerkenswert. Er bietet reichhaltige und interessante Informationen. Besonders hervorzuheben ist die beinahe nahtlose formale Verzahnung der Themen ineinander. Er vermeidet, wie es sich für seriöse Wissenschaftler geziemt, Spekulationen. Allerdings muss man sagen, dass über Echanton aufgrund der damnatio memoriae seiner Nachfahren und wietgehenden Zerstörung Achetatons (der Residenz Echnatons) sowie der mit 17 Jahren nicht allzu langen Herrschaft dieses Pharao die Faktenlage schwierig ist. Es existieren fast nur Darstellungen aus seiner eigenen Zeit.
Kleines Manko: die enthaltenen Bilder sind in schwarzweiß.
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am 21. März 2000
Alexander Schlögl ist es gelungen den jetzigen Wissenstand um Echnaton und seine Zeit in Form eines Taschenbuches gründlich und erschöpend zu zeichnen. In einem Punkt allerdings bin ich nich seiner Meinung, dies betrift die Herkunft des Tutanchamun, den er als Sohn Tejes und Amenophis III sieht. Ich möchte an dieser Stelle zu bedenken geben das Aminophis die Königswürde mit ca. 5-7 Jahren erhielt, es ist daher auszuschliesen, das seine Gemahlin Teje (die er höchstwarscheinlich am Tage seiner Tronbesteigung ehelichte) wesendlich jünger als er selbst gewesen sein kann. Daher währe Sie zum Zeitpunkt der Geburt Tutanchamuns mindestens 45-50 Jahre alt gewesen.
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