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am 24. Juli 2017
Das Buch enthält elf tolle Geschichten, die alle den gewissen Gruselfaktor haben, allerdings kaum je im klassischen Horrorsinn.
Roald Dahl beherrscht die seltene Kunst, detailreich und trotzdem spannend zu erzählen. Er taucht unglaublich tief in die Leben seiner Charaktere ein.
Für alle Leser, die mit Kurzgeschichten etwas anfangen können, ist „Küsschen, Küsschen“ ein kurzweiliges Werk für zwischendurch. Das Setting der 50er Jahre ist das besondere Sahnehäubchen.

Die Wirtin
Der junge Billy sucht in London nach einem Gasthaus und findet sich bei einer merkwürdigen Dame wieder… Recht kurze Story.

William und Mary
Wundervolle Geschichte über die Hinterbliebene eines kontrollsüchtigen Ehemannes und dessen makabres Überleben seines eigenen Todes.

Der Weg zum Himmel
Meine Lieblingsgeschichte! Sie beginnt damit, wie eine Frau, die unter der quälenden Angst leidet, ihren Flug nicht zu erreichen, von ihrem boshaften Ehemann zusehends gereizt wird… Ein geniales Ende!

Des Pfarrers Freude
Ein als Pfarrer verkleideter Antiquitätenhändler dreht seine Runden auf dem Land, um seltene Stücke zu ergattern. Ein recht vorhersehbares Ende, aber trotzdem gut und interessant geschrieben.

Mrs. Bixby und der Mantel des Obersten
Raffinierte Geschichte darum, wie zwei Ehepartner sich gegenseitig hintergehen. Man rätselt beim Lesen lange, wohin das Ganze führt!

Gelée Royale
Ein Säugling, der nicht trinken will und immer schwächer wird, und die rettende(?) Idee seines bienenzüchtenden Vaters.

Georgy Porgy
Wie die tiefsitzende Angst eines Priesters vor weiblicher Berührung eskaliert.

Genesis und Katastrophe
„Eine wahre Geschichte“ um den Beginn eines Lebens – und zu kurz zum Kommetieren.^^

Edward der Eroberer
Im mehr oder weniger geregelten Leben eines Ehepaares taucht eine äußerst ungewöhnliche Katze auf.

Schwein
Eine Art Horrormärchen; der Werdegang des jungen Kochs Lexington.

Der Weltmeister
Wer Roald Dahls Kinderbuch „Danny oder die Fasanenjagd“ gelesen hat, dem wird diese Geschichte über das Wildern ziemlich bekannt vorkommen! Schöner Abschluss des Buches mit relativ offenem Ende.
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am 11. Juli 2017
Bis auf zwei Geschichten, haben mich alle überzeugt. Eigentlich wollte ich mir zuerst aufgrund einer Empfehlung "kille kille" kaufen aber angeblich ist diese Buch sowas wie die Grundlage dazu. Wirklich empfehlenswert!
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am 4. Februar 2017
... witzige Literatur mit einem ordentlichen Schuß schwarzen Humor mag ist bei Roald Dahl genau richtig. Seine Kurzgeschichten sind auch für jene die nicht die Zeit haben oder sich nicht die Zeit nehmen wollen um ein "ganzes" Buch zu lesen, Roald Dahl ist wirklich gut... wer schwarzen Humor mag!
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am 24. Januar 2007
Roald Dahl (1916-1990) darf man getrost als den Meister der makaberen Kurzgeschichten bezeichnen. Sein sehr feiner schwarzer Humor, der die Ironie des Schicksals immer wunderbar hervorzaubert ist faszinierend. Sprachlich sind Dahls Geschichten ein Leckerbissen der besonderen Art, keine komplexe und dennoch eine sehr schöne Sprache. Auch stilistisch sind die Geschichten unterschiedlich gebaut und aus unterschiedlichen Erzählperspektiven wiedergegeben. Eine klare Empfehlung.

"Küsschen, Küsschen" beinhaltet folgende Geschichten:

Die Wirtin: Ein junger Mann sucht eine Bleibe und findet ein kleines Bed & Breakfast, dessen Besitzerin eine besondere Vorliebe für ausgestopfte Tiere hat.

William und Mary: Ein todkranker Mann nimmt an einem Experiment teil, das seiner Frau die Möglichkeit zur späten Rache geben wird.

Der Weg zum Himmel: Mrs. Foster fliegt nach Europa, ihr schikanöser Mann bleibt während dessen zu Hause.

Des Pfarrers Freude: Ein Antiquitätenhändler versucht als Pfarrer verkleidet so billig wie möglich Ware zu ergattern.

Mrs. Bixby und der Mantel des Obersten: Als Abschiedsgeschenk erhält Mrs. Bixby einen Nerzmantel von ihrem Geliebten. Wie soll sie das ihrem Mann erklären?

Gelee Royal: Weil sein Töchterchen nicht wachsen will, kommt ein Bienenzüchter auf eine Idee.

Georgy Porgy: Auf Frauen reagiert Herr Pfarrer etwas psychotisch.

Genesis und Katastrophe: Alle drei Kinder hat die junge Frau in den letzten 18 Monaten verloren, jetzt liegt sie wieder in den Wehen.

Edward der Eroberer: Ist die graue Katze die Reinkarnation von Liszt?

Schwein: Woher kommt das so gut schmeckende Schnitzel, fragt sich der junge Mann der Zeit seines Lebens nur vegetarisch lebte.

Der Weltmeister: Mit einem neuen Trick möchten zwei Freunde das Wildern auf Fasane verbessern.
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am 3. Juli 2011
Roald Dahl ist mir schon so lange ein Begriff, dass ich gar nicht mehr weiß, wann ich zum ersten Mal etwas von ihm gelesen habe. Eines weiß ich allerdings: Ich bin in einem Alter zum Dahl-Fan geworden, in dem ich wohl eigentlich dafür prädestiniert gewesen wäre, Dahls Bücher für Kinder zu lesen. Wie gesagt: eigentlich.

Roald Dahl (13. September 1916 - 23. November 1990) verdanken wir eine Reihe höchst unterschiedlicher Werke. Dahl hat nicht nur Bücher verfasst, sondern auch Drehbücher (zum Beispiel für den 1967er James Bond-Film "Man lebt nur zweimal"), und Dahl hat nicht nur für Erwachsene geschrieben, sondern auch für Kinder. Zuletzt wieder zu Ehren gelangt ist Dahl durch Tim Burtons wunderbare Verfilmung seiner Geschichte über "Charlie und die Schokoladenfabrik".

Vor kurzem ist mir dann, nach langer Zeit, meine Ausgabe von Roald Dahls unter dem Titel "Küsschen, Küsschen!" veröffentlichten elf Kurzgeschichten wieder in die Hände gefallen und ich habe meine Bekanntschaft mit einigen der Geschichten erneuert. Einige der Geschichten waren mir noch so gut in Erinnerung, dass mir beim wiederholten Lesen schnell auch der Fortgang der jeweiligen Geschichte wieder einfiel. Die Pointe von "Mrs. Bixby und der Mantel des Obersts" war mir allerdings entfallen; aber nach dem Lesen wusste ich wieder, warum die elegante kleine Geschichte über Seitensprünge und ihre Folgen (in gewisser Weise ist Dahls Geschichte für mich eine Art dunkler Zwilling von O. Henrys "The Gift of the Magi") von jeher einer meiner Dahl-Favoriten gewesen ist. Die eigentliche Pointe der Geschichte packt Dahl in den allerletzten Satz und verleiht der Story damit eine ganz entscheidende Wendung - ein wirklich toller Kniff.

Der Rest der Geschichten ist aber nicht minder lesenswert - wer wissen möchte, in wem zeitgenössische Meister des Makabren wie etwa Stephen King ihre Vorbilder haben, dem kann ich Dahl nur ausdrücklich empfehlen. Und wer nach dem Lesen Lust auf mehr hat, der darf sich gleich auch den Folgenband "Und noch ein Küsschen" zulegen.
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am 29. Mai 2004
Roald Dahl präsentiert hier seine besten Kurzgeschichten. Sein unkomplizierter Schreibstil ist sehr erfrischend, die Stories haarsträubend und immer mit überraschender Wendung - auch wenn man diese nach einiger Zeit erwartet (man kennt ja den Stil des Autors), gelang es mir dennoch nie, das Ende einer Story vorherzusehen. Absolut empfehlenswert! Dahls Kurzgeschichten gehören wohl zu den besten, die je geschrieben wurden. Fesselnd!
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am 12. Oktober 2011
Was passiert, wenn das Gehirn nach dem Tode am Leben bleibt? Welchen Lauf hätte unsere Geschichte genommen, wenn Hitler einem frühen Kindstod erlegen wäre oder was
macht eine alte Dame zusammen mit einem ausgestopften Dackel in einer Pension? Das
sind nur wenige der Fragen, die Roald Dahl in seiner Kurzgeschichtensammlung
"Küsschen, Küsschen" aufwirft. In den elf Erzählungen begegnet man unter anderem einer verzweifelten Klara Hitler, welche unaufhörlich betet, dass ihr Neugeborenes, Adolf Hitler, doch am Leben bleiben solle, nachdem seine Geschwister nie einen zweistelligen Geburtstag erleben durften. Dass ihre Gebete fatalerweise erhört wurden, ist jedem bekannt. Nach einigen Seiten hat man das
Vergnügen, William und Kate kennenzulernen. Sie führen eine triste Ehe, bei der Liebe ein Fremdwort ist. Als William im Sterben liegt, unterbreitet ihm ein Freund den Vorschlag, sein Gehirn für die Nachwelt am Leben zu erhalten. William willigt unter der Bedingung, dass ihm ein
Auge als einziges Wahrnehmungsorgan bleiben soll, ein. Ein paar mal blättern und die Wirtin einer Pension jagt einem einen Schauer über den Rücken. Sie ist sehr eigen bei der Wahl ihrer Gäste, die niemals wieder ihre Unterkunft verlassen werden.
Roald Dahl, der Autor von "Charlie und die Schokoladenfabrik", kreierte mit seinen unglaublichen Geschichten ein Lesevergnügen, welches bis zur letzten Seite fesselt und zum Grübeln anregt. ML
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am 13. Dezember 2001
Für mich der Meister des Soft-Horrors, der es versteht, mit Worten zu spielen. Ich hatte in meiner Jugend das erste Mal Kontakt mit diesen Romanen und sie lassen mich bis heute nicht mehr los. Geschichten, die hängen bleiben. Mehr möchte ich nicht verrraten. Selber lesen, macht glücklich!!!
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am 1. Dezember 1999
"Küßchen, Küßchen" ist mit Sicherheit DAS Meisterwerk schlechthin der norwegisch-britischen Schriftstellers Roald Dahl. In dieser Sammlung von Kurzgeschichten zeigt der wahre Meister des schwarzen Humors, was er zu leisten im Stande war. Das besondere Vergnügen, das es bereitet eine Dahl-Geschichte zu lesen, läßt sich vielleicht am besten mit dem Verzehr der Lieblingsschokolade vergleichen. Man öffnet die Tafel Schokolade und das Knistern des Aluminiums und das Rascheln der Verpackung läßt den Gaumen kitzeln und das Wasser im Munde zusammen laufen (man liest die Geschichte, ist aber noch nicht am Ende). Dann schließlich gelangt man zum Schluß der Geschichte, genießt also das erste Stück der Schokolade und gleitet in das totale Wohlgefallen. Alles, was ich mit dieser etwas albernen Analogie unterstreichen möchte, ist die Qualität von Dahls Pointen. Würde man eine Rangliste der besten Pointen der Literaturgeschichte aufstellen, so würde Roald Dahl mit seinen Kurzgeschichten (inklusive der Fortsetzung "Und noch ein Küßchen") mindestens die Plätze 1-20 belegen. Die Geschichten sind schon sehr gut und unterhaltsam, aber in der Regel zergeht einem das ganze erst mit dem letzten Satz auf der Zunge, so daß man sich erstmal fünf Minuten vom Schock erholen muß, um dann weitere fünf Minuten herzhaft zu lachen. Dann erst wird man weiterlesen können (wovon man aber kaum abzuhalten sein wird). Alles in allem ein echtes Kultbuch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 4. Februar 2009
Also dieses Buch ist sehr morbide-typisch Roald Dahl.
Die Geschichten selbst sind teilweise schon sehr ungewöhnlich, aber die letzten paar Sätze sind meisten nochmal der Hammer.

Die Geschichten sind ungewöhnlich, böse, morbide, makaber-nichts für jemand, der schwarzen Humor nicht versteht.
Dadurch,dass die Geschihcten selbst nur ca 10 Seiten lang sind (im Schnitt), lassen sie sich sehr gut zwischendurch lesen.
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