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Kundenrezensionen

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am 22. April 2012
"Wenn mein Herbst kommt, soll er blühen" singt Pe Werner.

Mary Ann Singleton aus Cleveland, Ende der Siebziger in San Francisco gelandet und später als brave Ehefrau zwischen Lifecoach und Dinnerparty im öden Darien versandet, muss nach Krebsdiagnose und inflagranti erwischtem Ehemann ihr Leben neu ordnen. Dazu kommt sie in den Schoß ihrer ehemals logischen Familie zurück, die lange nicht mehr in der Barbary Lane weilt, aber größtenteils in San Francisco geblieben ist. Wie oft üblich bei Maupin kommen die lose verbandelten Charaktere anfangs in seperaten, sich abwechselnden Erzählsträngen vor, diesmal allerdings nicht wie bei "Michael Tolliver lebt" in der Ich-Perspektive, die am Ende geschickt und für mich sehr überraschend in einem großen Finale ineinander laufen. Das alles in einem - wie meine Vorrezensenten schon beschrieben haben - gemächlicheren Ton, den ich allerdings dem fortgeschritteneren Alter der Hauptpersonen (und mir) angemessen und auch schön zu lesen finde. Maupin versteht es nach wie vor, den Zeitgeist einzufangen und genüsslich einzuweben. Mary Anns Facebook-Erkundung wird sich in zwanzig Jahren wohl ähnlich amüsant lesen wie manche technische Neuerung aus den ersten Stadtgeschichten heute. Das finde ich neben der liebenvollen Zeichnung der Charaktere, der Tatsache, dass sie weiterleben, und den immer noch interessanten Geschichten einfach sehr sehr schön. Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage mit Freude gelesen und kann dafür nichts als die volle Punktzahl vergeben.

"Wenn mein Herbst kommt, trag ich's mit Gelassenheit."

Mary Ann hat hat die Voraussetzungen geschaffen, ihren Herbst und damit ihr Leben wieder zum Erblühen zu bringen, nicht umsonst wird ihr im Flug zurück eine Telefonnummer zugesteckt, während sie neben - siehe da: Blossom sitzt. Angeblich arbeitet Maupin schon am nächsten Buch, das wohl den Untertitel "Die allerallerneuesten Stadtgeschichten" tragen wird. Und weißt du was? Ich freu mich drauf!
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am 20. März 2012
Ich hätte eigentlich nicht mehr mit einer Fortsetzung der "Stadtgeschichten" gerechnet und war daher umso erfreuter, als ich die Ankündigung einer weiteren Geschichte um die Personen aus der Barbary Lane vernahm.
Die in den 70ern und 80ern erschienenen Bücher um Michael, Brian, Anna, Mary Ann, DeDe etc. haben mich seinerzeit so in ihren Bann gezogen und gehören zu meiner absoluten Lieblingslektüre. Bereits 2010 gab es die Fortsetzung "Michael Tolliver lebt", die uns ein Wiedersehen mit den alten Bekannten bescherte.
Ich war versucht, zur Höchstwertung zu greifen, muß aber fairerweise kleine Abstriche machen. Die Handlung gestaltet sich - wie bereits in "Michael Tolliver lebt" - ein wenig ruhiger und nachdenklicher als in den rasanten sechs Büchern, die vor mehreren Dekaden erschienen.
Trotzdem hat es wieder ungeheuren Spaß gemacht, die liebenswerten Charaktere aus San Francisco wiederzutreffen und kleine unerwartete Überraschungen hat Maupin auch wieder eingebaut.
Ein Muß für alle "Tales of the city"-Fans. Ich würde auf jeden Fall dazu raten, erst die alten Geschichten zu lesen und garantiere Suchtgefahr.
To be continued........?
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Nach der sehr stark auf Michael bezogegen Siebten "Stadtgeschichten"-Episode hat Armistead Maupin den Fans der Reihe nun ein weiteres Kapitel der Dauersoap aus San Francisco gegönnt. Und diesesmal sind wirklich fast alle dabei, auch Dede und Dòr, Mary Ann natürlich, Michael und die unverwüstliche Anna Madrigal und ein, zwei altbekannte Figuren, bei deren Auftauchen einem der Mund offen stehen bleibt, aber verraten wird natürlich nichts! Wieder gelingt es Maupin, den Zeitgeist einzufenagen, Mary Ann lernt z.B. Facebook kennen und als selbst nicht mehr ganz junger Hüpfer findet man sich in der Wehmut, mit der Mary Ann und Michael teils in Erinnerungen schwelgen, allzusehr wieder. Aber: keine Zeit zum Trübsalblasen, das leben tobt weiter und wie schon in "MichaelTolliver lebt" ist es auch die nächste Generation, die für Turbulenzen sorgt, die wunderbare Shawna hat einen neuen und sehr überzeugenden Freund namens Otto, der sein Geld charmanterweise als Clown verdient , Jake ist weiter auf der Suche und findet mehr, als er wollte, Ben verwöhnt Michael - ach. lesen Sie es selbst. Sicher ist mary Ann im Herbst als Einstieg in die Stadtgeschichten nicht wirklich gut geeignet, aber vielleicht ein Anlass, mit dieser herrlichen Reihe mal anzufangen, es ist mit Sicherheit als Urlaubslektüre einer der besten Tipps, die ich geben kann.
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am 7. April 2013
...das war eine der ersten Quintessenzen, die ich aus dem Buch ziehen durfte. Amistead Maupins Stadtgeschichten haben einige Generationen von Lesern begeistert und in ihren Bann gezogen. Im Gros sind die Stadtgeschichten erdacht und begonnen worden als Story von Mary Ann Singleton, die aus Cleveland Ohio in die City zog, so jedenfall der Autor, und es hat sich eine ilustre Familie um sie herum gebildet. Später traten andere Charaktere in den Vordergrund, zu guter letzt durften wir Zeuge werden, dass Michael Tolliver, Held jener Geschichten aus den 70ger Jahren den Sprung und das Überleben ins 21. Jahrhundert geschafft hat.
Nun kehrt Mary Ann (in den Filmen verkörpert von Laura Linney, der dieses Buch auch gewidmet wurde) auf den Plan zurück und das ist das wirklich faszinierende, nach all den Jahren in der Geborgenheit einer eigenen "normalen Familie" im Hier und Jetzt in das San Francisco der Neuzeit und zu ihrer eigentlichen und "logischen" Familie, auch wenn sie selbst das warscheinlich nicht so sehen wird und das Wunderbare passiert - DAS ABENTEUER BEGINNT.
Viele der wunderbaren Charaktere der Stadtgeschichten tauchen wieder auf, Anna, DeeDee, D`or, Michael"Mouse"... und natürlich auch andere Personen aus der Vergangenheit von Mary Ann, die ich hier aus Spannungsgründen nicht verraten werde. Während Maupin am Anfang viel erzählt und uns am Leben der Menschen teilhaben lässt, teilweise am normalen Alltag, an den großen und kleinen Sorgen, Nöten und Freuden und einen Einblick in das sich ändernde San Francisco der Neuzeit gibt, beschleunigt er das Tempo im letzten Drittel des Buches um ein Vielfaches. Der Atem blieb mir auf den letzten Seiten fast stehen und der ungeheuerlich Dreh am Ende, der mehr als 30 Jahre Stadtgeschichten auf einen Schlusspunkt bringt, ist der reinste Wahnsinn... Ehrlich, ich war am Ende fertig und glücklich zugleich.
Alle durften ältern, durften Schwächen haben, Krankheiten oder was in der schwulen Szene (ok nicht nur da) ein wahres Verbrechen ist, einen Bauch der sich nicht mehr verbergen lässt und den entsprechenden Appetit dazu. Danke Amistead Maupin, wir durften mit den Figuren der Stadtgeschichten aufwachsen, wachsen, altern und Schwächen haben. Wir müssen nicht perfekt sein und wenn wir altersmäßig irgendwo zwischendrin stecken, dürfen wir in gutem Glauben alt werden, in der Hoffnung auf unseren "logischen" Familien.
Danke!
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TOP 50 REZENSENTam 31. August 2013
Inhalt:
Mehr als 30 Jahre, nachdem Mary Ann nach San Francisco gezogen ist, kehrt sie - nach einem Zwischenspiel an der Ostküste - in ihre alte Wahlheimat zurück. Doch die Gründe für ihre Reise nach San Francisco sind wenig erfreulich: sie hat ihren Mann verlassen, nachdem sie ihn beim Fremdgehen erwischt hat, und sie ist an Krebs erkrankt. Nun sucht sie Trost bei ihrem alten Freund Michael Tolliver, lebt in seinem kleinen Cottage und lässt sich in San Francisco behandeln.

Mein Eindruck:
Ich habe vor etwa 15 Jahren erstmals die Stadtgeschichten von Maupin gelesen und wurde von Protagonisten wie Michael Tolliver, Mary Ann Singleton und Anna Madrigal und ihren Erlebnissen immer sehr gut unterhalten. Auch der achte Band der Stadtgeschichten liest sich flüssig und ist unterhaltsam, doch die Begeisterung, die ich für die alten Geschichten entwickeln konnte, stellte sich hier nicht ein. Zum einen wirkten die Protagonisten auf mich überhaupt nicht wie 50- bis 60-jährige Personen, schienen sich nicht weiterentwickelt zu haben, zum anderen empfand ich den Roman als extrem konstruiert. Zwar waren die Stadtgeschichten immer recht konstruiert und unrealistisch, aber hier kamen doch ein paar zu viele Zufälle zusammen.

Mein Resümee:
Muss man nicht lesen. Die Protagonisten wirkten auf mich weder gealtert noch authentisch. Schade.
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Ach, wenn man seinerzeit Maupins Stadtgeschichten geliebt und mehrfach gelesen hat, dann muß man natürlich einfach zu diesem Buch greifen. Eine Meisterleistung ist es nicht geworden, die Handlung teils auch sehr gewollt und konstruiert, aber die Wiederbegegnung mit den mittlerweile gealterten Figuren von einst macht dennoch Freude, so dass man die beiden Nachmittage, die man mit diesem Büchlein verbringt, wohl beileibe nicht bereuen wird.

Ob jedoch jemand, der damals die Stadtgeschichten nicht gelesen und dies in der Zwischenzeit auch nicht nachgeholt hat, so wahnsinnig viel mit dem Buch anzufangen vermag, wage ich zu bezweifeln - wenn Interesse besteht, sollte man vielleicht wirklich ganz am Anfang anfangen, damit sich der richtige Sog einstellt.
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am 25. August 2015
Der Autor macht in diesem Buch, genau das was er am besten kann. Skurile geschichten erzählen, mit Witz und Charm.
Wer die vorhergegangenen Bände der Stadtgeschichten kennt, weiss was ihn hier erwartet und wird in keiner Weise enttäuscht.
Fängt man einmal an zu lesen, mag man gar nicht aufhören.
Ein schönes Buch zum abschalten und entspannen.
Ich hoffe es gibt einen weiteren Teil seiner Geschichte!
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Die "Stadtgeschichten" des homosexuellen amerikanischen Schriftstellers Armistead Maupin, geboren 1944, haben eine lange Tradition. Bereits in den 70er-Jahre erschienen die ersten von ihnen als Fortsetzungen im San Francisco Chronicle, später als Romanreihe. Band 8, "Mary Ann im Herbst", ist jetzt - über 30 Jahre nach dem Start dieses Zyklus' - in Deutschland erschienen. Kenner der Reihe treffen viele bekannte Figuren wieder: die ehemalige Fernsehmoderatorin Mary-Ann, das homosexuelle Paar Michael und Ben, den Transsexuellen Jake oder Anna, bei der sie alle früher gewohnt haben.

Doch auch wer die älteren Bücher nicht kennt, kann sich getrost an die Lektüre machen. Maupin macht es seinen Lesern leicht, die Charaktere kennen zu lernen und in die Geschichte hineinzufinden. Zunächst laufen einige Handlungsstränge parallel ab, die anscheinend nichts miteinander zu tun haben. Erst am Ende führt Maupin alles zusammen. Mary-Ann hat Krebs und muss sich die Gebärmutter entfernen lassen. Sie schlüpft bei Michael und Ben unter. Jake trifft einen jungen Mormomen, der sich stark zu ihm hingezogen fühlt, und Shawna, ebenfalls eine Figur aus früheren Bänden, versucht einer Obdachlosen zu helfen.

Was sich durchweg flüssig und kurzweilig herunterlesen lässt, ist vielleicht in einem Großteil des Buches ein wenig höhepunktarm. Die Handlung im gehobenen Homosexuellen-Milieu San Franciscos plätschert so vor sich, ohne dass man den Eindruck hat, gleich auf einen Knaller zu stoßen. Man ist sehr freundlich und fürsorglich zueinander, macht Essen, fährt in den Skiurlaub und hat ganz allgemein viel Verständnis für alles und jeden. Der Knaller kommt erst ganz am Ende mit einem mächtigen Schlussakkord, der allerdings ein klein wenig aufgesetzt wirkt. Dennoch insgesamt lesenswert.
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am 13. Mai 2012
Was für eine Freude, als ich diese Fortsetzung der Stadtgeschichten entdeckt habe. Und was für eine noch größere Freude, das Buch an einem Sonntag in einem Rutsch durchgelesen zu haben. Maupin ist nicht Proust und trotzdem (oder gerade deshalb) macht es Spaß zu sehen, wie er Fäden aus den alten Bänden aufnimmt (die man nicht gelesen haben muss, um diesen zu verstehen - da irrt eine Rezensentin) und sie hier zu einem neuen Plot zusammen spinnt. Die Liebe kommt nicht zu kurz - ob schwul (hier irrt ein Rezensent, der Maupin als 'homosexuell' bezeichnet), lesbisch oder hetero. Und es gibt zum Schluss sogar wieder einen krimihaften Höhepunkt. Klar ist das Tempo ruhiger geworden. Aber das bin ich auch...
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. September 2014
Es ist nicht leicht, dieses Buch zu bewerten – denn wer die ersten sieben Romane von Armistead Maupins „Stadtgeschichten“ gelesen hat, kann den neuen Band natürlich kaum objektiv beurteilen: Es ist einfach eine Freude, nach San Francisco zurückzukehren und den Figuren wieder zu begegnen, die man im Lauf der Serie ins Leserherz geschlossen hat.
Gewidmet hat Armistead Maupin das Buch Laura Linney, die in der TV-Miniserie Mary Ann spielte … und damit vermutlich nicht nur der Schauspielerin eine Freude gemacht: Endlich kann man diese starke Figur, die zuletzt diverse wenig schöne Charakterseiten zeigte, wieder mögen. Ihre Verletzlichkeit setzt sich auch in den anderen Figuren fort: Unsicherheit, die Last des Alters und Alterns, der Wunsch nach Nähe und Beständigkeit, eine undefinierte Lebensangst und die Frage, alles weitergehen soll, die Fallstricke der Liebe und, und, und ... Armistead Maupin ist bekanntlich nicht nur ein Chronist des Lebens in San Francisco, sondern hat auch ein Talent dafür, Lebensgefühle in seinen Geschichten einzufangen. Er psychologisiert nicht, geht aber auch nicht besonders feinsinnig vor, sondern zeigt einfach, wie seine lebensechten Figuren empfinden.
Darüber tritt die eigentliche Handlung des Romans in den Hintergrund, und das ist vielleicht auch besser so – denn wenn man sich genauer darüber Gedanken machen würde, was Armistead Maupin da (mit eine gewissen Hang zum griechischen Drama) zusammengeschustert hat, würde man vermutlich doch eher genervt aufstöhnen. Selbiges gilt auch für die meiner Meinung nach nicht durchgehend gelungene Übersetzung oder Redaktion derselben, die mich immer wieder „stolpern“ ließ. Zumal dann, wenn man noch merkt, auf welchen „false friend“ da hereingefallen wurde …
MARY ANN IM HERBST hat mich also zu gleichen Teilen begeistert und „genervt“. Für Neueinsteiger ist dieser Band nicht zu empfehlen; diese kann man nun aber darum beneiden, die ersten acht Romane der Serie nun in einem Schwung kennenzulernen und zum ersten Mal lesen zu können.
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