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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
570
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Dr. Jakobi ist Psychologe und lebt nach der Trennung von seiner Ex-Frau in einer Wohnung, die sie bezahlt. Als sie eines Tages vor seiner Tür steht, wird sie von ihrem neuen Geliebten 'verfolgt', der wahnsinnig eifersüchtig ist und es dauert nicht lange, bis Dr. Jakobis Nase die Bekanntschaft mit der Faust des Geliebten seiner Ex macht.

Im Krankenhaus trifft er auf Abel Baumann, der anfangs als Clown auftritt, aber später erzählt, dass er ab und zu auch andere Dienste annimmt, wie z. B. Arzt oder ähnliches. Und außerdem sei er Gott. Klar, dass Dr. Jakobi ihm nicht glaubt und sich fortan um ihn kümmert. Denn wer sonst sollte Abel diese psychisch gestörten Gedanken nehmen können, wenn nicht ein Psychologe?

Bis dahin fand ich das Buch sehr lustig und unterhaltsam und so richtig schön 'bekloppt'. Denn ... hallo? Gott? In Menschengestalt? Ist doch klar, dass das alles Klamauk ist. Ich verglich die Geschichte mit 'Jesus liebt mich' von David Safier und 'Angebissen' von Martina Paura. Eben, weil es um Gott, Jesus und dieses ganze Kirchengedönse ging.

Doch irgendwann wendete sich die Story und wurde ernster. Und zwar so ernst, dass ich mir selber am Ende ein paar Fragen gestellt habe. Gibt es Gott wirklich? Weilt er hier unter uns? Bin ich ihm vielleicht schon mal begegnet und habe es nur nicht gemerkt, weil wir Menschen die Gabe verloren haben, Dinge zu sehen, die es scheinbar nicht gibt?

Mich hat das Buch wirklich nachdenklich gemacht und eine Stelle im Buch (die an einen sehr bekannten Film erinnert, den ich an dieser Stelle aber nicht erwähnen möchte, um die Spannung nicht vorwegzunehmen), hat mich fast zu Tränen gerührt und natürlich habe ich versucht, mir vorzustellen, wie meine Umwelt ausschauen würde, wenn ...

Ach wisst ihr was? Lest das Buch einfach selber und versucht, 'Gott' in euch aufzunehmen und die Welt mit seinen Augen sehen zu lassen. Auch, wenn ihr (wie ich) nicht sonderlich an so ein 'Gedönse' glaubt. Das macht Dr. Jacobi anfangs ja auch nicht ...

Ein schöner Schmöker für zwischendurch, der unterhält, zum Schmunzeln bringt und den Leser am Ende mit einer gewissen Nachdenklichkeit zurücklässt! Gefällt mir!
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am 2. Februar 2013
Der Autor Hans Rath war mir vor der Lektüre von „Und Gott sprach: Wir müssen reden!“ bereits durch seine Roman-Trilogie mit den Bänden „Man tut, was man kann“, „Da muss man durch“ und „Was will man mehr“ um den etwas unglücklichen Helden Paul bekannt. Deshalb war ich auch an seinem aktuellen Werk sehr interessiert. Diesmal hat Hans Rath anscheinend einiges Wissen und auch ihn beschäftigende Fragestellungen aus seinem Philosophie- und Psychologiestudium miteingebracht.

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Im Mittelpunkt der Handlung steht mit Jakob Jakobi nämlich ein relativ erfolgloser Psychotherapeut, dem es nicht so recht gelingen mag, in die großen Fußstapfen seines verstorbenen Vaters, einem sehr bekannten Psychologen zu treten, da er ja noch nicht einmal genügend Patienten hat, um seine Existenz auch nur notdürftig zu sichern. Hinzu kommen Probleme mit seiner Mutter, die seinen erfolgreichen Banker-Bruder bevorzugt und der Exfrau, von deren Lover er sich zunächst die Nase zertrümmern lassen muss, bevor sie ihn später noch aus seiner Wohnung wirft, die eigentlich ihr gehört. Da kommt die Begegnung mit Abel Baumann, einem Zirkusclown, der sich für Gott hält, und dringend therapeutische Hilfe braucht, alles andere als ungelegen. Die beiden bauen schnell ein recht enges Verhältnis zueinander auf, das über eine reine Therapeut-Patienten-Beziehung hinaus geht und es kommt zu einer Menge überraschender Erlebnisse, die Jakob immer mehr zweifeln lassen, ob es sich bei der Aussage Abels, dass er Gott sei, wirklich nur um reine Einbildung handelt oder ob Gott ihm doch in Gestalt dieses sympathischen Spinners entgegen getreten sein könnte.

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Hans Rath hat sich mit diesem Buch an ein doch eher schwieriges und gefährliches, aber zugleich auch interessantes Thema, das jeden Menschen irgendwie beschäftigt, herangewagt. Das hätte leicht schief gehen können, wenn es in dem Buch darum gegangen wäre, Gott und den Glauben irgendwie ins Lächerliche zu ziehen. Das ist meiner Meinung nach aber nicht der Fall, sondern der Roman überzeugt mit sehr sympathisch gezeichneten, charmanten Figuren und es bleibt ja zudem auch offen, was nun wirklich hinter Abel Baumanns waghalsiger Behauptung steckt. Gut gefallen hat mir, dass sich im Buch immer wieder Bezüge zur Bibel finden, wie das zum Beispiel bei Abels bayerischer Familie der Fall ist, und dass Jakob Jakobi und Abel Baumann wichtige theologische und philosophische Fragestellungen diskutieren. So geht es um Gottesbeweise oder darum, wie es sein kann, dass auf der Welt so viel Leid existiert, das Gott nicht verhindern kann. Hier zeigt sich, dass sich der Autor sehr viel mit diesen Themen beschäftigt hat und es kommt zu interessanten und recht tiefsinnigen Erklärungsversuchen. Gleichzeitig bleibt im Buch aber auch der Humor nicht auf der Strecke und ich musste bei vielen Szenen immer wieder schmunzeln. Auch der Schreibstil von Hans Rath ist angenehm lesbar, wie ich es bereits gewohnt war. Insgesamt handelt es sich auf jeden Fall um eine lohnenswerte Lektüre, mit einem etwas untypischen, aber sehr interessanten Thema, die ich gerne weiterempfehle.
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am 12. Dezember 2012
...die Idee wirklich weiterzustricken!

Das habe ich mir in der Mitte des Buches gedacht - denn es hatte so gut begonnen!
Mit Spaß am Detail wird die Geschichte erzählt. Kleine, natürlich leicht blasphemische Anspielungen mit Augenzwinkern. Denkansätze, die man mitnimmt und sich sagt: "Stimmt. Was wäre, wenn....?" Wundervolle, teils brilliante Dialoge voller Intelligenz and Spaß am Diskurs. Aber ab der Mitte des Buches geht es leider leicht, jedoch kontinierlich damit bergab: Die Geschichte wird etwas konfus, die Aktionen fraghaft und die Ironie, die anfänglich den Reiz ausgemacht hat, weicht einer vermutlich herzerwärmend gedachten Aussage. Der Schluss - nun gut. Wenn der Autor einfach alles weitergespielt und auf einen gezielt zu erreichenden philosophischen Schluss verzichtet hätte - dann wäre es ein tolles Buch gewesen. So bleiben nur vier Sterne.

Wer eine leichte Lektüre sucht mit dem einen oder anderen Schmunzeln über geschickt platzierte Ironie, dem sei dieses Büchlein wärmstens ans Herz gelegt.
Wer die amüsante, aber tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Thema Gott sucht, wird evtl. am Ende leicht enttäuscht sein - aber in jedem Fall ganz sicher unterhalten.
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TOP 500 REZENSENTam 22. Mai 2013
Das Buch packt einen nach wenigen Seiten und lässt den Leser lange nicht mehr los. Ein warmer, trockener aber trotz des Themas Religion nie verletzender Humor, interessant gestaltete Handlungsträger und die vermittelte Lebenseinstellung aus Lebensfreude und Schicksalsergebenheit sind erfrischend. Der Psychologe Jakob ist liebevoll gestaltet, sein Umfeld chaotisch, überzogen, überzeichnet - aber lange Zeit trotz allem irgendwie glaubwürdig.

Gott ist fertig - mit der Welt, mit sich, mit der Menschheit. Nach hunderten Millionen Jahren fühlt er sich gelangweilt, missverstanden, machtlos. Und sucht Rat bei einem gescheiterten Psychologen und Eheberater, geschieden, ohne Patienten, pleite. Hieraus entwickelt sich eine Geschichte um Freundschaft und Einsichten, die einen beim Lesen wirklich berührt.

Wie von einigen anderen bereits angemerkt, verliert Hans Rath aber im Verlauf der Geschichte all das aus den Augen. Erst verliert sich der Humor, dann verwandeln sich die Protagonisten in vorhersehbare und eher eindimensionale Wesen und letztlich kulminiert alles in einem zu befürchtenden hollywoodhaften Happy End. Überhaupt wirkt das Ende "herbeigeschrieben" - nicht, als wenn der Stoff ausgegangen wäre, sondern als wenn die Zeit eng geworden oder die Menge vertraglich festgelegter Seiten für "Und Gott sprach - wir müssen reden" früher erreicht war, als gedacht.

So liest man rund 200 Seiten begeistert vor sich hin, und bleibt am Ende des Buches doch eher enttäuscht zurück. Schade.
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Kaum hatte sich seine Frau dank eines reichen Verwandten finanziell gesund gestoßen, war sie auch schon Jakob Jakobis Ex. Doch ausgerechnet ihn sucht sie eines Abends auf, da sie Probleme mit ihrem jetzigen Mann hat und Jakob von Beruf Psychotherapeut, soll ihr in dieser Hinsicht ein wenig auf die Sprünge helfen. Jakob mag es zwar eigentlich überhaupt nicht aus dem Schlaf gerissen zu werden, noch dazu von seiner nervigen Exfrau, doch da er noch in ihrem Haus lebt und nicht auf die Straße geworfen werden möchte (finanziell liegt ebenfalls bei ihm einiges im Argen), bleibt ihm nichts anderes übrig als zu kooperieren.

Bevor es jedoch zur „Sitzung“ kommen kann, steht der eifersüchtige Mann von Jacobs Ex vor der Tür und verpasst ihm so einen gewaltigen Schwinger; schließlich ist er Preisboxer und macht so seinem Ruf alle Ehre, dass Jakob mit gebrochener Nase im Krankenhaus landet. Auch dort lässt ihn sein sprichwörtliches Pech nicht im Stich- nach einer Bekanntschaft mit Abel Baumann, einem Zirkusclown, der auch gerne mal in die Rolle eines Arztes, Piloten oder Architekten springt und der behauptet zu Höherem geboren zu sein- er hält sich nämlich für Gott persönlich, landet Jakob unter Umwegen erst mit Abel im Gefängnis und dann nochmals im Krankenhaus. Kaum erwacht, muss Jakob feststellen, dass er Abel nun an der „Backe“ hat, ob er will oder nicht. Abel braucht nämlich dringend einen Psychotherapeuten und wer wäre da besser geeignet als Jakob? Während Jakob versucht Abel davon zu überzeugen, dass er an einer psychischen Störung leidet, lässt Abel einige recht seltsame Dinge geschehen, die Jakobs Weltbild langsam aber sicher ins Wanken bringen und so stellt sich am Ende die Frage wer hier wen therapiert….

Meine Einschätzung:

Wer die „Paul“ Reihe von Hans Rath gelesen hat, sollte sich darüber im Klaren sein, dass sein aktueller Roman „Und Gott sprach: wir müssen reden!“ nicht nur von der Thematik her etwas anders gestrickt ist. Sicherlich, Hans Raths Talent amüsante Szenarien und Dialoge zu erschaffen die von solch ehrlich trockenem Humor gekrönt werden, wird man hier auch nicht missen müssen. Besonders in der ersten Hälfte des Romans musste ich viele Male schmunzeln über die Dinge die dem glücklosen Jakob widerfahren und die Art und Weise wie er sie mit viel Humor und einer gesunden Portion Ironie versucht zu meistern.
Aber diesmal hat Hans Rath sich an einem Spagat zwischen leichtem Unterhaltungsroman und Roman mit Tiefgang und etwas mehr Substanz versucht und gerade bei belletristischen Titeln über „Gott und die Welt“ ist es meiner Meinung nach sehr schwierig es allen Lesern recht zu machen, denn durch die spezielle Thematik des Romans, wird dieses Buch mit Sicherheit die Leserschaft spalten. Ich persönlich fand die Art und Weise wie der Autor existentielle Fragen des Lebens, des Glaubens und des Menschseins beleuchtet, ohne zu urteilen, interessant und gelungen und allein dafür hätte dieser Roman nach meinem Geschmack schon 5 Bewertungspunkte verdient. Da ich aber fand, dass die Story zum Ende hin ein wenig zu fix abgehandelt wurde und gut und gerne noch mindestens 50 Seiten hätte länger sein dürfen und vor allem zur starken ersten Hälfte der Geschichte zwischenzeitlich etwas abflachte, habe ich einen halben Punkt von der Höchstbewertung abgezogen.

Fazit: Ein etwas anderer Weihnachtsroman; besinnlich, humorvoll und regt dazu zum Nachdenken an. 4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 14. Januar 2015
Ich habe ungefähr die Hälfte des Buches schon gelesen und finde es total interessant und mitreißend!
Von der Verständlichkeit her ist es auch gut verfasst, sowie auch die verschiedenen Situationen gut beschrieben sind.
Ich kann es nur weiterempfehlen. Man kommt auch zum Umdenken und fragt sich was wirklich wichtig ist im Leben und kommt zum Schluss, dass der Glaube wieder eine viel größerere Rolle im Leben vieler Spielen müsste.
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TOP 500 REZENSENTam 27. Januar 2014
Der Psychologe Dr. Jakobi ist frisch geschieden und hat alle seine Patienten verloren (da er Eheberatungen anbot).
Zufällig begegnet er 'Baumann`, der sich als 'der liebe Gott höchstpersönlich' ausgibt.
Gott hat allerdings Probleme und bittes Jakobi, ihn zu behandeln. Da Jakobi Geld braucht um seine überfällige Miete zu bezahlen, willigt er ein.
Baumann liefert jedoch immer mehr Hinweise, später Beweise, dass er tatsächlich Gott ist.

Das Buch ist mega witzig und kurzweilig.
Einzig das Ende ist mir nicht ganz klar.

Dennoch, für so viel Lesevergnügen gibt es von mir gerne fünf Sterne.
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am 11. Mai 2014
Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, da ich erhoffte, es sei ein lustiges Buch, indem man bekannte Situationen wiedererkennt und dies mit anderen Augen (lachenden) betrachtet. Einen Ausgleich, da ich ansonsten ein absoluter Krimi-Fan bin und ab und an mal etwas anderes lesen möchte als von Mord und Co.

Dieses Buch ist tatsächlich lustig, manchmal auch ernst, jedoch ohne deprimierend zu wirken, da alle noch so schlimmen Situationen welche aufgegriffen werden, einen lustigen Aspekt haben, ohne lächerlich zu werden!

Top hinbekommen, den Mix, ich habe mich wirklich köstlich amüsiert.
Das Ende hätte ich mir etwas vielversprechender gewünscht, es kam dann doch sehr "kurz" rüber, aber ok, es passt dennoch.
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am 30. April 2016
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Ich war schon lange auf der Suche nach einem Werk was mich mitreist und habe es in diesem Buch gefunden. Es hat Charme, Witz und Ehrlichkeit und die Geschichte darin ist herzergreifend und lustig zugleicht. EMPFEHLENSWERT!!!
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am 9. Februar 2014
psychologisch gut aufgearbeitet und in eine schöne Geschichte verpackt, in der einem Gott ganz schön leid tun kann, er steht vor seiner Schöpfung und es läuft nicht gerade gut bei den Menschen aber wie immer, findet er einen, der zu mindest etwas gegen die "Schieflage der Welt" zu machen versucht, witzig
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