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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 17. Mai 2013
Mark Peterson ist ein neuer britischer, der mit Flesh & Blood" ein höchst beeindruckendes Debüt abgeliefert hat. Die Geschichte spielt in Brighton, dem Seebad, das im Laufe der Zeit einiges von seinem Glanz verlorenen hat. DCI Beckett ermittelt bereits seit einiger Zeit gegen Alan Day, den Kopf eines Drogenrings, den er unter allen Umständen hinter Gitter bringen möchte. Aber die finale Operation geht gründlich schief und der Tod eines Undercover arbeitenden Kollegen lässt ihn den letzten Rest Vertrauen zu seinem Team verlieren. Misstrauen prägt den Umgang miteinander, eine mehr als ungute Situation für DS Minter, der neu ins Team kommt, und von Beginn an zwischen allen Stühlen sitzt. Einerseits möchte er das Vertrauen seiner Kollegen gewinnen und Teil der Truppe werden, andererseits soll er aber für Beckett Augen und Ohren offenhalten, um den Verräter in den eigenen Reihen zu entlarven.

"Flesh & Blood" ist ein Polizei-Roman, dessen Schwerpunkt allerdings weniger die Kriminalgeschichte als vielmehr die handelnden Personen und deren Vergangenheit ist. Alle haben eine Geschichte und sind von Menschen, denen sie auf ihrem Lebensweg begegnet und Ereignissen, die ihnen zugestoßen sind, geprägt worden. Und das wirkt bis in die Gegenwart hinein.

Peterson erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven und die Charakterisierungen der Figuren sind die wahre Stärke dieses Thrillers. Geradlinig und schnörkellos, stellenweise äußerst hart und brutal, aber dennoch immer realistisch und nachvollziehbar - ein toller Auftakt, der Lust auf mehr macht!
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am 24. Mai 2014
Ein geradliniger, spannender, stellenweise brutaler Krimi. Manchmal fehlt das "typisch britische", die Handlung könnte auch anderen Ländern stattfinden. Aber die Charaktere fesseln (obwohl Klischees bedient werden). Auf jeden Fall besser als der Durchschnitt. Falls es einen nächsten Band gibt, bin ich dabei.
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Längst ist Brighton nicht mehr nur beschaulich und ruhig, längst gibt es dort eine große, kriminelle Szene aus Dealern, Junkies und Strichern. Und auch wenn die Polizeistatistiken behaupten, erfolgreich gegen diese Szene vorzugehen, laufen Großimporteure von harten Drogen noch frei auf der Strasse herum, da sich ihnen nichts nachweisen lässt. Eine über Jahre geplante, großangelegte Ermittlung endet jedoch katastrophal, als ein Undercover-Cop während seines finalen Einsatzes erschossen und die Leiche des Täters kurz darauf grässlich verstümmelt gefunden wird. Es scheint klar zu sein, dass jemand innerhalb der Polizeibehörde als Spitzel arbeitet und damit für den Tod eines Kollegen verantwortlich sein muss. Zu allem Überfluss wird dem leitenden Beamten, Tom Beckett, der neue Kollege 'Minter' zur Seite gestellt, dem nachgesagt wird, sich früher bereits gegen Kollegen gestellt zu haben, was den Zusammenhalt der Abteilung und den Erfolg der Ermittlungen in ernsthafte Gefahr bringt.

Mark Peterson's Debut startet zwar mit hohem Tempo, schnell aber verliert er sich in sehr ausführlichen Charakterstudien der zahlreichen Protagonisten, die im Verlauf der Handlung aufgrund der Vielzahl der Personen das ursprüngliche Tempo und damit auch die Spannung drosseln. Auch die Skizzierung der Schauplätze ist sehr ausführlich und voller Details, wenngleich für die Handlung selbst zumeist irrelevant. Gleich zu Beginn deutlich und während der Handlung sich wiederholende, deutlich erkennbare Hinweise auf Täter und deren simple Motive führen zu einem 'show down', der auch von weniger versierten Krimi-Lesern zu erwarten war. Nahezu zu klassische Klischees dominieren während des Romans, ob es reiche, brutale und aggressive Dealer, abgewrackte Junkies, korrupte Polizisten oder Konflikte innerhalb der Abteilungen sind, verstorbene Ehepartner oder Misshandlungen in der Kindheit. Mark Peterson setzt damit auf bewährte Ideen und bewährte Strukturen, ohne bekanntes Terrain inhaltlich oder auch stilistisch zu verlassen und bietet somit einen durchaus soliden, spannenden, aber stark stereotypischen Cop-Thriller, der anbetracht der Vielzahl ähnlicher Romane damit zwar gut gelungen, aber ebenso durchaus durchschnittlich wirkt. Ebenso vorhersehbar eine zweite, offene Handlung, die zu eindeutig auf eine Fortsetzung schielt. Damit ein spannender, aber auch etwas anspruchsloser Schmöker für einige unterhaltsame Augenblicke.
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am 21. April 2013
Wieder eine schlaflose Nacht. Tom Beckett zieht es hinaus an die Strandpromenade von Hove. Immer wieder kehren die Erinnerungen zurück und jedes Mal werden sie mächtiger. Der Detective Chief Inspector erreicht einen Kinderspielplatz und fragt sich, ob seine Frau Julie jemals hier gesessen hat, um der lärmenden Kinderschar zuzuschauen. Und schon multiplizieren sich seine Erinnerungen mit der immer wieder aufkeimenden Trauer. Vor einem Jahr verbrachte sie ihre letzten Tage in einem Londoner Krankenhaus. Nie hatten sie die Möglichkeit gehabt, ihren eigenen Kinder beim ausgelassenen Spiel zuzuschauen. Sie existieren nur in seiner Phantasie.

In jener Nacht wurden mit seinem Einverständnis alle lebenserhaltenden Systeme abgeschaltet. Der Krebs siegte. Julie starb in seinen Armen. Er dachte nie und nicht einmal im Traum daran, "dass er sich durch so viel Schmerz würde fressen müssen". Sein ganzes Leben scheint sich zwischen zwei Fixpunkten zu verankern: Julies Tod und seinem eigenen. Irgendwann würde sich der Kreis schließen und das "Bankett des Leidens" würde sich in der Ewigkeit verlieren.

Da Mark Peterson sein Hauptaugenmerk auf die Charakterisierung seiner Figuren legt, wählte ich erstmals eine andere Form der Rezension, um der Gewichtung des Autors Rechnung zu tragen. Er widmet sich aber nicht nur der tragischen Figur des Chief Inspectors, sondern auch dessen Kollegen, und dies in gleicher Intensität.

Da wären beispielsweise Detective Constable Vicky Reynolds, der einzigen Frau im Team, und Detectice Sergeant Minter, mit welchem sich eine besondere Problematik ergibt. Vicky stellte die Weichen ihrer beruflichen Karriere zunächst in andere Richtungen. Nachdem sie ihren Bachelor in Rechtswissenschaften bestanden hatte, war ihr ein Studienplatz in London bereits sicher. Ihre Kommilitonen reagierten mit einer Mischung aus Unverständnis und Mitleid, als sie ihren Plan, Juristin zu werden, aufgab. Sie wollte lieber zur Polizei gehen, um "etwas Nützliches" zu machen.

Minter hat eine problematische Kindheit hinter sich. Im Alter von sechs Jahren wurde er von seinen Mutter getrennt und wuchs in Pflegefamilien und Kinderheimen auf. Dort hatte er durch ältere Kinder und Jugendliche die schlimmsten Demütigungen zu ertragen. Sein neuer Job bei der Polizeieinheit für "Schwere und organisierte Kriminalität" in Brighton, "SOCU", steht zunächst unter keinem guten Stern. Er war in dieser "Familie" nicht willkommen. Für ihn bedeutet das eine bittere Ironie, da er ohnehin nicht weiß, wie die Strukturen in einer Familie beschaffen sind ...

Natürlich gibt es auch einen Mord. Und nicht nur einen. Ray Tyler, der verdeckt arbeitete, wird vor den Augen seiner Kollegen erschossen. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd und eine sich anschließende Fahndung finden ein rasches Ende ... doch das ist erst der Anfang. Weitere Morde geschehen, die Mark Peterson in erbarmungsloser Härte gestaltet. Überall lässt er es rumoren. Auch und vor allem in den eigenen Reihen. Chief Superintendent Roberts möchte Tom Beckett gerne loswerden. Minters Aufgabe besteht darin, ihn aus erster Hand mit Berichten über Fehler des Ermittlungsteams zu versorgen ...

Der britische Thrillerautor geht in seinem Debut sofort in die Vollen und gibt im sprichwörtlichen Sinne Vollgas. Seine sachbezogenen Schilderungen, die Drogenszene betreffend, gleichen einer Milieustudie. Die geschilderten Verbrechen zeichnet er in ungeschönter Härte. Geschichte und Menschen stehen aber gleichsam im Vordergrund - hier agieren keine farblosen Statisten. Seine Figuren haben eine Geschichte, die sie zu dem formte und prägte, was sie heute sind.

Die Geschichte findet ein nicht ganz überraschendes aber drastisches Ende. Fortan werden zwei Personen ein Geheimnis mit sich herumtragen müssen ...! Wie gesagt: Die eigentliche Story ist vorbei ... doch die Charakterdarsteller stehen jetzt etwas verloren auf der Bühne herum. Das kann es nicht gewesen sein, diese Leute jetzt tatenlos im Niemandsland zurückzulassen. Deshalb nehme ich einmal stark an, dass es mit Tom Beckett und seinen Leuten weitergehen wird. Insbesondere scheinen sich die weiteren Lebenswege der Kollegen Minter und Reynolds nicht uninteressant zu entwickeln ...
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am 21. Juli 2013
Die Sprache der Geschichte ist leider so gar nicht meins. Das passt nicht zu England, bestenfalls in ein gestelltes Amerika. Kann aber auch an der Übersetzung liegen. Die Personen sind flach und überwiegend chauvinistische Idioten, idiotische Kriminelle oder pflichtbewusste Frauen. Neben der Polizei-jagt-Maulwurf-und-Kriminelle-Geschichte gibt es hier und da noch sentimentale, kleine Plots mit biografischen Ereignissen einzelner Polizisten, was die leider nicht gerade sympathischer machen. Alles in allem lässt sich das Ganze nicht besonders schön lesen, auch nicht flüssig, weil es mir einfach zu konstruiert und unrealistisch ist. Das Beste ist offenbar das Cover.
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